Jupiter und der Geminid

Ein gleißend heller, grün-türkiser Meteor blitzt schräg durch das Bildfeld, im Hintergrund leuchten zarte Sterne, unter der Feuerkugel sind die Plejaden und die Hyaden erkennbar, rechts leuchtet der helle Planet Jupiter.
Bildcredit und Bildrechte: Gaurav Singh

Für einen kurzen Moment strahlte der Meteor am Nachthimmel heller als der Planet Jupiter. Das Bild gelang am 14. Dezember durch Zufall. Eine Kamera nahm Bilder in Zeitraffer auf, als sie am kalten, klaren Himmel von Kanada Sternschnuppen jagte. Der Meteorstrom der Geminiden erreichte seinen Höhepunkt.

Die Sternschnuppen der Geminiden sind das jährliche Geschenk des Asteroiden 3200 Phaethon im Dezember. Der Regen aus Meteoren stammt von Staub, den der mysteriöse Asteroid auf seiner Bahn um die Sonne verliert. Die Staubteilchen fallen mit 22 Kilometern pro Sekunde in die oberen Schichten der Erdatmosphäre.

Die Sternschnuppen der Geminiden strömen scheinbar aus einem Punkt im Sternbild Zwillinge. Er liegt links unten außerhalb des Bildes. Rechts leuchtet der helle Jupiter. Mitten im Bild funkelt der Sternhaufen der Plejaden. Darunter liegt der Sternhaufen der Hyaden. Er ist das nach links gedrehte V. Beide sind klassische Himmelsobjekte einer Dezembernacht.

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