Astronomin mit akademischem Hintergrund an zwei Fakultäten (naturwissenschalftlich, philosophisch), Studienfächer: Physik und Wissenschafts- u. Technikgeschichte.
international tätig, geboren in Berlin, aber in verschiedenen Ländern gearbeitet, u.a. 2005-2008 Mauretanien/ Portugal, 2015/6 Österreich, 2017 Indonesien, 2022 Ägypten, 2023 Israel, 2024 China…
seit 1996 Lehrproben Astronomie u.a. NaWi für Schule (Gymnasium), Museum, Sternwarte
seit 1998 geprüfte „Astronomin für Öffentlichkeitsarbeit“, Planetarierin (Technik und Inhalt), außerschulische Jugendarbeit in Astronomie, Museumsführungen, Reiseleitungen, populärwissenschaftliche Fachvorträge – z.B. in Planetarien
Videocredit: NASA, Labor für Angewandte Physik der JHU, Carnegie Inst. Washington, MESSENGER Wie würde es aussehen, die Erde zu verlassen? So etwas wurde detailreich visuell aufgenommen von der MESSENGER Raumsonde, als sie 2005 wieder an der Erde vorbei flog. Sie war auf dem Weg zum Planeten Merkur. In diesem Zeitraffervideo sieht man die rotierende Erde …
Diese beiden totalen Mondfinsternisse sind auf das Maximum der Finsternis zentriert. Sie sehen fast gleich aus. Allerdings entstand die obere aus Aufnahmen im Februar 2008. Die untere ist die totale Mondfinsternis vom März 2026, sie wurde erst kürzlich fotografiert. Warum sehen sie einander so ähnlich?
Werfen junge Sterne Blasen? Das große Bild zeigt eine Sternfeldaufnahme vom Cerro Tololo Inter-American Observatory CTIO in Chile. Das kleine eingeschobene Bild zeigt den Stern HD 61005. Er ist ein sonnenähnlicher Stern, der nur 120 Lichtjahre entfernt ist. HD 61005 ist viel jünger als die Sonne.
Der hübsche offene Sternhaufen der Plejaden oder Sieben Schwestern ist etwa 400 Lichtjahre entfernt und rast durch eine kosmische Staubwolke. Er ist bekannt für seine markanten blauen Reflexionsnebel. Am Nachthimmel liegt er im Sternbild Stier im Orion-Arm unserer Milchstraße.
Die Schwesternsterne sind nicht mit der staubigen Wolke verbunden, sie durchqueren nur zufällig dieselbe Region im Weltraum. Die kompakte Sternengruppe ist seit der Antike bekannt. Galileo skizzierte sie als erster bei seiner Beobachtung mit Teleskop, auch jene Sterne, die zu blass für das bloße Auge sind. Charles Messier notierte die Position des Haufens als 45. Eintrag in seinem berühmten Katalog an Dingen, die keine Kometen sind.
Dieses gut bearbeitete, farbkalibrierte Teleskopbild zeigt punktförmige Sterne und detaillierte Fasern aus interstellarem Staub. Es wurde mit mehr als 9 Stunden Belichtungszeit aufgenommen und reicht über mehr als 20 Lichtjahre im Sternhaufen der Plejaden.
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