Seit mehr als 20 Jahren Tätigkeiten in der astronomischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
National Outreach Coordinator des Office of Astronomy Outreach (OAO) der IAU für Deutschland
Studium der Physik mit Schwerpunkt Astronomie an der Universität Hamburg. Anschließend Promotion an der Hamburger Sternwarte; Forschungsarbeit auf den Gebieten stellare Aktivität und Röntgenastronomie
Passionierte Amateurastronomin, in mehreren astronomischen Vereinen und Internet-Communities aktiv, unter anderem im Vorstand der Vereinigung der Sternfreunde
Diese Teleskopansicht zeigt eine Kette von Galaxien, die nahe beim Zentrum des Virgo-Galaxienhaufens verläuft. Man nennt sie Markarjans Kette. Sie beginnt bei den markanten linsenförmigen Galaxien M84 (unten) und M86 (rechts unten). Von dort läuft der sanfte Bogen der Kette nach links oben.
Findet ihr den Kometen in diesem Netz? Mittendrin versteckt sich der Komet C/2025 R3 (PANSTARRS). Er besucht das innere Sonnensystem. Während Satelliten um die Erde kreisen, ziehen sie im Bild lange Streifen. Mit dem bloßen Auge sehen wir Satelliten als Lichtpunkte, die langsam über den Nachthimmel ziehen.
Warum landet Artemis II nicht auf dem Mond? Artemis II ist in erster Linie eine Testmission. Sie dient dazu, künftige Artemis-Missionen, bei denen Menschen auf dem Mond landen sollen, besser vorzubereiten. Auch vor Apollo 11 waren schon Apollo 8 und Apollo 10 in die Nähe des Mondes geflogen.
Diese Sternenkette ist echt. Kembles Kaskade aus Sternen ist etwas zu blass, um sie mit bloßem Auge zu sehen, doch mit Fernglas ist sie ein echter Hingucker. Wie auch der Große Wagen ist Kembles Kaskade kein Sternbild, sondern ein Asterismus. Die Sterngruppe ist am nördlichen Himmel im langhalsigen Sternbild Giraffe (Camelopardalis) zu sehen.
Die Kette aus etwa 20 nicht zusammenhängenden Sternen, die alle ähnlich hell sind, umfasst die fünffache Winkelgröße des Vollmondes. Kembles Kaskade verläuft im Bild diagonal von links oben nach rechts unten. Sie wurde im letzten Jahrhundert durch den Astronomiefreund Lucian Kemble beliebt. Das helle Objekt links oben ist der relativ kompakte Jolly-Roger-Sternhaufen, der offiziell als NGC 1502 bezeichnet wird.
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