Der Gürtel des Orion, fortgesetzt

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Credit und Bildrechte: Alan Smallbone

Beschreibung: Die Himmelslandschaft von gestern zeigte Alnitak, Alnilam und Mintaka, die Sterne des Oriongürtels. Heute sehen Sie ebenfalls den östlichsten Gürtelsten, Alnitak, am rechten unteren Ende des Feldes, umgeben von zwei bekannten Nebeln – Pferdekopf und Flammennebel. Doch diese Ansicht reicht weiter nach Osten (links) und Norden (oben) und zeigt auch zartere kosmische Gas- und Staubwolken, die über die ergiebige, nebelreiche Region verteilt sind. Die Szenerie ist links oben an dem schaurigen blauen Leuchten und den unheilvollen dunklen Staubspuren des Reflexionsnebels M78 verankert. Wie der Pferdekopf, der Flammennebel und der Orionnebel selbst ist M78 ein leicht sichtbarer Teil des riesigen Orion-Molekülwolkenkomplexes in einer Entfernung von etwa 1500 Lichtjahren.

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Der Gürtel des Orion

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Credit und Bildrechte: Martin Mutti, Astronomical Image Data Archive

Beschreibung: Alnitak, Alnilam und Mintaka sind – von Osten nach Westen (von links nach rechts) – die hellen, bläulichen Sterne entlang der Diagonale dieser prächtigen Aussicht. Diese drei blauen Superriesen, auch als Gürtel des Orion bekannt, sind heißer und viel massereicher als die Sonne. Sie sind 1500 Lichtjahre weit entfernt und wurden in Orions gut untersuchten interstellaren Wolken geboren. Einige der in dieser Region treibenden Wolken aus Gas und Staub haben eindrucksvolle und überraschend vertraute Formen, darunter der dunkle Pferdekopfnebel und der Flammennebel nahe Alnitak links unten. Der berühmte Orionnebel selbst liegt außerhalb des unteren Bildrandes dieses Sternfeldes, das etwa 4,5×3,5 Grad am Himmel abdeckt. Dieses Bild wurde letzten Monat mit einer Digitalkamera aufgenommen, die auf einem kleinen Teleskop in der Schweiz montiert war, und die das menschliche Farbempfinden besser trifft als ein detailreicheres Komposit, das vor mehr als 15 Jahren aufgenommen wurde.

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Der Pferdekopfnebel im Orion

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Credit und Bildrechte: Adam Block, Mt. Lemmon SkyCenter, U. Arizona

Beschreibung: Einer der am leichtesten wiedererkennbaren Nebel am Himmel, der Pferdekopfnebel in Orion, ist Teil einer dunklen Molekülwolke. Die ungewöhnliche Form, auch als Barnard 33 bekannt, wurde erstmals im 19. Jahrhundert auf einer Fotoplatte entdeckt. Das rote Leuchten stammt von Wasserstoffgas, das sich vorwiegend hinter dem Nebel befindet und von dem nahe liegenden hellen Stern Sigma Orionis ionisiert wird. Ein blauer Reflexionsnebel, auch als NGC 2023 bezeichnet, umgibt den hellen Stern links unten. Die dunkle Farbe des Pferdekopfnebels wird haupsächlich von dickem Staub verursacht, wenngleich der untere Teil des Pferdekopfnackens einen Schatten nach links wirft. Aus dem Nebel entweichende Gasströme werden von einem starken Magnetfeld gebündelt. Helle Flecken im unteren Bereich des Pferdekopfnebels sind junge Sterne im Entstehungsprozess. Licht braucht etwa 1500 Jahre, um uns vom Pferdekopfnebel aus zu erreichen. Das obige Bild wurde Anfang dieses Monats mit einem 60-Zentimeter-Teleskop am Mt. Lemmon SkyCenter in Arizona in den USA aufgenommen.

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Südlicher Orion: Von Gürtel zu Hexe

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Credit und Bildrechte: Stéphane Guisard

Beschreibung: Erkennen Sie den Gürtel des Orion auf diesem Bild? Das vertraute Sternen-Trio, das man mit bloßem Auge erkennen kann, ist oben links zu finden. Ansonsten hat der südliche Teil des Sternbildes Orion auf dieser ungewöhnlich tiefen und weitwinkeligen Ansicht ein neues Aussehen angenommen. Beachten Sie zuerst, dass der linke untere Gürtelstern, Alnitak, den staubhaltigen Reflexionsnebel erhellt, der als M87 bekannt ist. Unmittelbar unter Alnitak enthüllt ein genauer Blick den Pferdekopfnebel. Weiter unten rechts befindet sich der Orion-Nebel, M42, der schon mit bloßem Auge sichtbar ist. Der hellste Stern im Bildfeld, unten rechts, ist Rigel. Dieser helle blaue Stern beleuchtet den unheilvoll geformten Staubflecken, der als Hexenkopf-Nebel bekannt ist, zu sehen als blauer Reflexionsnebel nahe der rechten unteren Ecke. Schließlich erscheint auch noch Barnards Loop als riesiger, roter Ring, der die gesamte Region umschließt. Menschen könnten diese gesamte Menagerie auch ohne Hilfsmittel sehen, wenn ihre Augen etwa 10.000 Mal empfindlicher wären.

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Haarbüschel umgeben den Pferdekopfnebel

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Credit und Bildrechte: Star Shadows Remote Observatory

Beschreibung: Der berühmte Pferdekopfnebel im Orion ist nicht alleine. Eine lang belichtete Aufnahme zeigt, dass die dunkle, vertraute Form unterhalb der Mitte Teil eines unermesslichen Komplexes von absorbierendem Staub und leuchtendem Gas ist. Um die Details der Weide des Pferdekopfes herauszuarbeiten, haben Amateurastronomen am Star Shadow Remote Observatory in New Mexico (USA) ein kleines Teleskop länger als sieben Stunden auf die Region gerichtet und alles bis auf eine sehr spezifische Farbe von rotem Licht, das von Wasserstoff ausgestrahlt wird, herausgefiltert. Dann fügten sie das Bild einer Vollfarbaufnahme, die drei Stunden lang belichtet wurde, hinzu. Das spektakuläre Ergebnis zeigt einen detailreichen Wandteppich aus gasförmigen Grasbüscheln und staubbeladenen Filamenten, die im Laufe von Äonen durch stellare Winde und lang zurückliegende Supernovae erzeugt und geformt wurden. Der Pferdekopfnebel liegt etwa 1.500 Lichtjahre entfernt im Sternbild Orion. Zwei Sterne vom Gürtel des Orion sind im obigen Bild zu sehen.

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Der Pferdekopfnebel im Orion

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Credit und Bildrechte: Victor Bertol

Beschreibung: Der Pferdekopfnebel ist einer der berühmtesten Nebel am Himmel. Er ist eine dunkle Markierung im roten Emissionsnebel links unter der Bildmitte. Der hellste Stern auf der linken Seite befindet sich im Gürtel des bekannten Sternbildes Orion. Die Pferdekopf-Struktur erscheint dunkel, weil sie eine undurchsichtige Staubwolke ist, die vor dem hellen roten Emissionsnebel liegt. Ähnlich wie Wolken in der Erdatmosphäre hat diese kosmische Wolke zufällig eine wiedererkennbare Form. Nach vielen Tausenden von Jahren werden die Bewegungen im Inneren der Wolke ihre Erscheinung verändern. Die rote Farbe des Emissionsnebels wird durch Elektronen verursacht, die mit Protonen rekombinieren, um Wasserstoffatome zu bilden. Auch blaue Reflexionsnebel befinden sich im Bild, die vorzugsweise das blaue Licht nahe gelegener Sterne reflektieren.

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