Film: Analemma über New Jersey

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Credit und Bildrechte: Tom Matheson (Guidescope.net)

Beschreibung: Ein Analemma ist jene Achter-Schleife, die entsteht, wenn man die Position der Sonne ein Erdenjahr lang jeden Tag zur selben Zeit festhält. Für das Bild oben wurden 26 Einzelbilder aufgenommen, um die normale Sonnenbewegung darzustellen – ein kompliziertes Projekt, das hauptsächlich im Kalenderjahr 2006 durchgeführt wurde. Die Bilder wurden um 8 Uhr morgens im nördlichen New Jersey in den USA aufgenommen und später digital mit einem einzelnen Vordergrundbild zusammengefügt. Aus den Einzelbildern wurde seither auch ein Film gemacht. Die Sonnenwenden fallen mit dem oberen und dem unteren Ende der Schleife zusammen und markieren den jeweils nördlichsten und südlichten Stand der Sonne am Himmel. Die Neigung der Erdachse und die unterschiedlichen Bahngeschwindigkeiten der Erde ergeben zusammen diese anmutige Analemmakurve.

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Ein vollständiger Sonnenzyklus von SOHO

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Credit: SOHOEIT Consortium, ESA, NASA

Beschreibung: Alle elf Jahre durchläuft unsere Sonne einen solaren Zyklus. Ein vollständiger Sonnenzyklus wurde nun von der die Sonne umkreisenden Raumsonde SOHO abgebildet, womit gestern der 12. Jahrestag ihres Starts gefeiert wurde. Ein Sonnenzyklus wird von dem sich verändernden Magnetfeld der Sonne verursacht und verläuft vom Sonnenmaximum, bei dem Sonnenflecken, koronalen Massenauswürfen und Sonnenfackeln am häufigsten vorkommen, zum Sonnenminimum, bei dem solche Aktivitäten relativ selten sind. Sonnenminima kamen in den Jahren 1996 and 2007 vor, während das letzte Sonnemaximum 2001 stattfand. Dieses Bild ist aus je einem SOHO-Bild der Sonne im extremen Ultraviolettlicht pro Jahr des letzten Sonnenzyklus zusammengesetzt, wobei die Einzelbilder ausgewählt wurden, um die relative Aktivität der Sonne darzustellen.

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Dreivierteleuropa

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Credit: Galileo-Projekt, JPL, NASA; überarbeitet von Ted Stryk

Beschreibung: Obwohl die Phase dieses Mondes vertraut aussehen mag, ist der Mond selbst es nicht. Tatsächlich zeigt diese mehr als halbvolle Phase einen Teil des Jupitermondes Europa. Die robotische Raumsonde Galileo nahm dieses Bildmosaik während ihrer Mission auf, bei der sie von 1995 bis 2003 um den Jupiter umrundete. Zu sehen sind Ebenen von hellem Eis, Brüche, die bis zum Horizont verlaufen, und dunkle Füllungen, die wahrscheinlich sowohl Eis als auch Schmutz enthalten. Erhöhtes Terrain befindet sich offenbar vorwiegend nahe der Schattengrenze, wo es Schatten wirft. Europa hat fast die selbe Größe wie der Mond der Erde, ist jedoch glatter und zeigt nur wenige Hochländer oder große Einschlagkrater. Hinweise und Bilder der Raumsonde Galileo lassen darauf schließen, dass unter der eisigen Oberfläche flüssige Ozeane vorhanden sein könnten. Um die Vermutung, dass diese Ozeane Leben enthalten, zu prüfen, begann die ESA mit der vorläufigen Entwicklung des Jovian Europa Orbiter, einer Raumsonde, die Europa umrunden soll. Wenn das Oberflächeneis dünn genug ist, könnte eine spätere Mission Hydroboter abwerfen, um sich in die Ozeane vorzugraben und nach Leben zu suchen.

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M74: Die perfekte Spirale

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Credit: NASA, ESA und Hubble Heritage (STScI / AURA)- ESA / Hubble Collaboration; Dank an R. Chandar (Univ. Toledo) und J. Miller (Univ. Michigan)

Beschreibung: Wenn schon nicht perfekt, so ist diese Spiralgalaxie zumindest eine der fotogensten. M74 ist ein Inseluniversum mit etwa 100 Milliarden Sternen und liegt 32 Millionen Lichtjahre entfernt im Sternbild Pisces (Fische). Wir sehen diese Galaxie in einer atemberaubenden Aufsicht. Klassifiziert ist sie als Sc-Galaxie. Der Grobaufbau der anmutigen Spiralarme von M74 enthält Trassen von hellen blauen Sternhaufen und dunklen Streifen aus kosmischem Staub. Dieses scharfe Komposit wurde aus Bilddaten der Advanced Camera for Surveys des Hubble-Weltraumteleskops zusammengesetzt, die 2003 und 2005 gewonnen wurden. Es erstreckt sich 30.000 Lichtjahre über die Scheibe von M74 und enthält Aufnahmen, auf denen die Strahlung von Wasserstoffatomen aufgezeichnet wurde, was den rötlichen Schimmer der großen Sternbildungsregionen dieser Galaxie hervorhebt.

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Aristarchus-Plateau

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Credit und Bildrechte: Alan Friedman

Beschreibung: In den ausgedehnten Lavafluten des Oceanus Procellarum auf dem Mond liegt das Aristarchus-Plateau verankert. Der helle Einschlagkrater am Rande des Plateaus ist Aristarchus, ein junger Krater mit einem Durchmesser von 42 Kilometern und 3 Kilometer tief. Nur wenig kleiner ist der lavagefüllte Krater Herodotus, der links darüber liegt. Das Vallis Schroteri, eine Tal- oder Rillenform, die wie von rasch fließender Lava oder einem eingestürzten Lavatunnel erzeugt scheint, beginnt genau rechts von Herodotus und windet sich etwa 160 Kilometer über das Plateau, wobei es sich zum oberen Ende des Bildes hinwendet. Das Aristarchus-Plateau selbst ist wie eine rechteckige Insel mit einem Durchmesser von 200 Kilometern und erhebt sich bis zu 2 Kilometer über der ebenmäßigen Oberfläche des Meeres der Stürme. Das Bild wurde von einem abgelegenen Observatorium in Buffalo in New York aus aufgenommen; der Kontrast von hell gezeichneten Auswürfen rund um Aristarchus, die von dunklen, glatten, lavaüberfluteten Oberflächen umgeben sind, erinnert eher an vertraute verschneite Orte des Planeten Erde.

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Sternenstaub im Perseus

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Credit und Bildrechte: Jeff Lunglhofer

Beschreibung: Diese kosmische Weite aus Staub, Gas und Sternen bedeckt in etwa vier Grad am Himmel in dem heroischen Sternbild Perseus. Im Zentrum dieser prächtigen Himmelslandschaft steht der staubhaltige blaue Reflexionsnebel NGC 1333, der etwa 1000 Lichtjahre entfernt ist. In dieser geschätzten Entfernung hat das Bildfeld dieser Ansicht einen Durchmesser von fast 70 Lichtjahren. Andere Reflexionsnebel sind verstreut, zusammen mit bemerkenswert dunklen Staubnebeln und dem zart rötlichen Leuchten von Wasserstoffgas. Diese Staub- und Gaswolken liegen nahe dem Rand einer riesigen Molekülwolke. Als verräterische Hinweise auf Sternbildungsregionen tendieren sie dazu, die neu gebildeten Sterne und jungen stellaren Objekte oder Protosterne vor den neugierigen optischen Teleskopen zu verbergen. Die Protosterne bilden sich in dichten Kernen, die in die Molekülwolken eingebettet sind, welche durch die von ihnen verursachte Gravitation in sich zusammenstürzen.

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Komet Holmes, fotografiert vom Weltraumteleskop Hubble

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Credit: A. Dyer (auf der Erde fotografiertes Bild); NASA, ESA und H. Weaver (JHU APL) (Hubble-Bild)

Beschreibung: Warum hellte sich der Komet Holmes auf? Der unerwartet helle Komet 17P/Holmes schmückt weiterhin den nördlichen Himmel als eine Zugabe für das bloße Auge im Sternbild Perseus. Alle Liebhaber der nördlichen Hemisphäre mit einem dunklen Himmel, einer gesunden Neugierde und einer aktuelle Himmelskarte sollten in der Lage sein, den Kometen innerhalb weniger Minuten zu finden. Was man sieht, ist vorwiegend die das Sonnenlicht reflektierende Staubkoma. Sie umgibt einen Eisberg-Kern, der zu klein und zu dunkel ist, als dass man ihn erkennen könnte. Hinweise auf den fast millionenfachen Helligkeitszuwachs werden daher auf drastischen Bildern der rätselhaften Zentralregionen des Kometen, die diesen Monat vom Hubble-Weltraumteleskop aufgenommen wurden, gesucht. Ein solches Hubblebild, oben zu sehen, weist auf eine immer noch unaufgelöste dichte zentrale Staubwolke nahe dem Kern hin, umgeben von einer komplexeren, anisotropen Koma. Die Hubble-Bilder zeigen keine wie auch immer geartete offensichtliche Zersplitterung des Kerns, wie man sie beispielsweise letztes Jahr beim Kometen Schwassman-Wachmann 3 sehen konnte. Beobachter auf und über der Erde werden weiterhin diese ungewöhnliche Zugabe zum Nachthimmel untersuchen.

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Raumstation über dem Ionischen Meer

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Credit: Raumfährenbesatzung STS-118, NASA

Beschreibung: Letzten August nahm die Besatzung der Raumfähre Endeavor dieses Bild der Internationalen Raumstation (ISS) vor dem Hintergrund des Planeten Erde auf. Auf dieser Reise zur ISS versorgte die Besatzung der Raumfähre die Station mit lebensnotwendigen Gütern und reparierte und erweiterte die Station. Nachdem die Primärmission abgeschlossen war, machte die Besatzung mit dem Raumfahrzeug eine Tour um die Raumstation. Die ISS befindet auf diesem Bild, das während dieser Inspektionstour gemacht wurde, vor dem Ionischen Meer. Links ist der Stiefel von Italien zu sehen, die westliche Küstenlinie von Griechenland und Albanien erstreckt sich über den oberen Bildrand. Die Rückenflosse der kopfüber fliegenden Raumfähre ragt in den obersten Teil des Bildes. Die Raumfähre Discovery besuchte die ISS anschließend im Oktober, die nächste Shuttlemission zur ISS ist für nächste Woche angesetzt.

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Mond über dem Pigeon-Point-Leuchtturm

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Credit und Bildrechte: Tyler Westcott

Beschreibung: Dieser spektakuläre Himmel ist hauptsächlich von Menschen gestaltet. Einmal im Jahr ist der Leuchtturm bei Pigeon Point nahe San Francisco in Kalifornien (USA) so beleuchtet wie vor mehr als 100 Jahren. In dieser Zeit ergießt sich Licht von fünf Petroleumlampen durch 24 rotierende Stufenlinsen um Schiffe davor zu warnen dem Ufer zu nahe zu kommen. Anfang letzter Woche war das Licht, das der vom Pigeon-Point-Leuchtturm ausstrahlte, wegen eines dünnen Nebels, der auch den weiter entfernten Mond verschwimmen ließ, teilweise pittoresk. In den späten 1970er Jahren wurde der Leuchtturm von einem 800 Pfund schweren Schwein namens Lester bewacht. Derzeit ist der Leuchtturm immer noch aktiv, wurde jedoch mit einer effiizienter blinkenden Flugzeug-Bake ausgerüstet.

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Eine schillernde Wolke über Colorado

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Credit und Bildrechte: August Allen

Beschreibung: Warum kann eine Wolke in verschiedenen Farben schillern? Ein relativ seltenes Phänomen, bekannt als irisierende Wolken, kann ungewöhnlich lebhafte Farben und sogar ein ganzes Farbspektrum aufweisen. Diese Wolken bestehen aus kleinen, fast gleich großen Wassertröpfchen. Wenn die Sonne an der richtigen Position steht und großteils von dicken Wolken verdeckt ist, brechen diese dünneren Wolken das Sonnenlicht stark und fast einheitlich, wobei verschiedene Farben unterschiedlich stark abgelenkt werden. Daher erreichen den Beobachter unterschiedliche Farben aus leicht verschiedenen Richtungen. In viele Wolken gibt es anfangs gleichartig strukturierte Bereiche, die schillern könnten, sie werden jedoch rasch zu dick, zu uneinheitlich oder sind zu weit von der Sonne entfernt, um auffallende Farben zu erzeugen. Diese schillernde Wolke wurde letzte Woche über Boulder in Colorado fotografiert.

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Galaxien im Pegasus

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Credit und Bildrechte: Dietmar Hager

Beschreibung: Diese weite, scharfe Teleskopsicht enthüllt Galaxien, die jenseits der Sterne nahe der nördlichen Grenze des hoch stehenden Sternbildes Pegasus verstreut sind. An prominenter Stelle steht NGC 7331 oben rechts. Diese riesige Spirale, an die 50 Millionen Lichtjahre entfernt, ist eine der helleren Galaxien, die nicht in Charles Messiers berühmtem Katalog aus dem 18. Jahrhundert enthalten sind. Die unruhig wirkende Gruppe von Galaxien unten links ist gut bekannt als Stephan’s Quintet. Dieses Quintett, das etwa 300 Millionen Lichtjahre entfernt ist, zeigt eine dramatische Kollision mehrerer Galaxien, deren gewaltige, anhaltende Interaktionen sind für einen kurzen kosmischen Schnappschuss posiert sind. Am Himmel sind das Quintett und NGC 7331 etwa einen halben Grad voneinander entfernt.

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