Phoenix auf dem Mars

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchste verfügbare Auflösung

Credit: Phoenix, HiRISE, NASA, JPL-Caltech, Univ. Arizona

Beschreibung: Die Fußunterlagen der Landesonde Phoenix haben etwa die Größe eines Esstellers. Eine der drei ist rechts zu sehen und ist nach der erfolgreichen Landung auf dem Roten Planeten am 25. Mai mit marsianischem Bodenmaterial bedeckt. Erstaunlicherweise zeigt das linke Bild die Sonde während ihrer Abstiegsphase, aufgenommen von der  HiRISE-Kamera an Bord des Mars Reconnaissance Orbiters – das erste Bild, das jemals von einer Raumsonde während ihrer Landung auf der Oberfläche eines anderen Planeten gemacht wurde. Das Bild, das 750 Kilometer über dem Mars aufgenommen wurde, zeigt Phoenix, der an seinem sich entfaltenden Fallschirm mit einem Durchmesser von 10 Metern hängt, vor der viel dunkleren Marsoberfläche. Die Landesonde ist noch mit der schützenden rückwärtigen Hülle verbunden. Phoenix stieß anschließend den Fallschirm in einer Höhe von 12,6 Kilometern ab. Nach dem Einsatz der Raketen zur weiteren Reduktion der Geschwindigkeit für die Landung ruht Phoenix nun in der nördlichen Polarregion des Mars auf etwa 68 Grad nördlicher Breite.

Zur Originalseite

Ein neuer Horizont für Phoenix

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchste verfügbare Auflösung

Credit: Phoenix-Missionsteam, NASA, JPL-Caltech, Univ. Arizona

Beschreibung: Dieser flache Horizont erstreckt sich über den Roten Planeten – gesehen von der Raumsonde Phoenix, nachdem sie heute Nacht auf dem Mars landete. Mit der Landung um 1.38 MESZ schaffte Phoenix die erste erfolgreiche sanfte Landung auf dem Mars seit den Landungen der Viking-Sonden 1976, bei der Raketen zur Kontrolle der Endgeschwindigkeit eingesetzt wurden. Phoenix, der im August 2007 gestartet wurde, hat nun die bisher nördlichste Landung geschafft und soll den möglicherweise eisreichen Boden in der Polarregion des Mars untersuchen. Die Landesonde schickte Bilder und Daten, die darauf schließen lassen, dass sie nach einem fast einwandfreien Abstieg in ausgezeichneter Verfassung ist. Aktuelle Nachrichten folgen im Lauf des Tages.

Zur Originalseite

Landesonde Phoenix erreicht den Mars

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild lädt einen Flash-Film

Animierte Illustration und Bildrechte: MAAS Digital, SVV-Projekt, NASA

Beschreibung: Wird der Phoenix seine Landung auf dem Mars überleben? Die Landesequenz des Phoenix beginnt heute Nacht um etwa 23:30 UTC (1:30 MESZ) und dauert etwas länger als eine Stunde. Wenn alles gutgeht, wird eines der ersten Bilder des Phoenix vom Mars morgen auf APOD erscheinen. Die Landesonde Phoenix ist darauf programmiert, nahe dem Nordpol des Mars aufzusetzen, während der kommenden drei Monate außerirdische Eis- und Bodenproben zu sammeln und die Bedingungen, die auf mögliche Vorkommen früheren mikrobiellen Lebens hinweisen, zu untersuchen. Wie die Landung des Phoenix auf dem Mars aussehen könnte, ist als künstlerische Animation oben zu sehen. In dieser Animation erreicht die Raumsonde Phoenix den Mars, fährt ihren Bremsfallschirm aus, wirft den Hitzeschild ab, zündet ihre Schubdüsen, landet, entfaltet ihre Solarpaneele, fährt ihre Instrumente aus, nimmt Proben vom Mars auf und beginnt mit deren Untersuchung.

Zur Originalseite

Landesonde Phoenix erreicht den Mars


Animierte Illustration und Bildrechte: MAAS Digital, SVV-Projekt, NASA

Beschreibung: Wird der Phoenix seine Landung auf dem Mars überleben? Die Landesequenz des Phoenix beginnt heute Nacht um etwa 23:30 UTC (1:30 MESZ) und dauert etwas länger als eine Stunde. Wenn alles gutgeht, wird eines der ersten Bilder des Phoenix vom Mars morgen auf APOD erscheinen. Die Landesonde Phoenix ist darauf programmiert, nahe dem Nordpol des Mars aufzusetzen, während der kommenden drei Monate außerirdische Eis- und Bodenproben zu sammeln und die Bedingungen, die auf mögliche Vorkommen früheren mikrobiellen Lebens hinweisen, zu untersuchen. Wie die Landung des Phoenix auf dem Mars aussehen könnte, ist als künstlerische Animation oben zu sehen. In dieser Animation erreicht die Raumsonde Phoenix den Mars, fährt ihren Bremsfallschirm aus, wirft den Hitzeschild ab, zündet ihre Schubdüsen, landet, entfaltet ihre Solarpaneele, fährt ihre Instrumente aus, nimmt Proben vom Mars auf und beginnt mit deren Untersuchung.

Zur Originalseite

Raumstation in der Sonne

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchste verfügbare Auflösung

Credit und Bildrechte: Dirk Ewers

Beschreibung: Am 12. Mai war die Internationale Raumstation, noch von der Sonne beschienen, am Nachthimmel über Hombressen in Deutschland zu sehen. Dem Astronomen Dirk Ewers gelang es, aus einer Entfernung von mindestens 360 Kilometern eine eindrucksvoll scharf abgebildete Videosequenz des Vorüberfluges mit einem kleinen Teleskop zu filmen, wobei er aus einigen Einzelaufnahmen dieses Komposit erstellte. Die gesamte Konstruktion der Raumstation mit den Solarpaneelen ist fast 90 Meter lang. Das ATV Jules Verne ist an die Station gekoppelt, während die Raumstation die Erde mit annähernd 27.800 Kilometern pro Stunde umrundet. Eine vollständige Videosequenz ist als 1-MB-mpeg- oder avi-Datei verfügbar.

Zur Originalseite

Jupiters drei rote Flecken

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchste verfügbare Auflösung

Credit: NASA, ESA, M. Wong, I. de Pater (UC Berkeley), et al.

Beschreibung: Seit etwa 300 Jahren zeigt die gebänderte Atmosphäre Jupiters Beobachtern mit Teleskopen eine bemerkenswerte Struktur: ein riesiges, wirbelndes Sturmsystem, bekannt als der Große Rote Fleck2006 tauchte ein weiterer roter Sturm auf, dessen Bildung beobachtet wurde, als kleinere weißliche ovale Sturmsysteme miteinander verschmolzen und dann den seltsamen rötlichen Farbton erhielten. Nun hat Jupiter einen dritten roten Fleck, der ebenfalls aus einem kleineren weißlichen Sturm entstand. Alle drei sind auf diesem Bild zu sehen, das aus Aufnahmen vom 9. und 10. Mai mit der Weitwinkel- und Planetenkamera 2 des Hubble-Weltraumteleskops entstand. Die Flecken breiten sich über den umgebenden Wolken aus, und ihre rote Farbe könnte von tieferem Material stammen, das durch die Sturmsysteme nach oben gebracht und ultraviolettem Licht ausgesetzt wurde, doch der genaue chemische Prozess ist noch unbekannt. Was das Größenverhältnis betrifft, hat der Große Rote Fleck fast den doppelten Durchmesser des Planeten Erde, die neuen Flecken haben beide weniger als einen Erddurchmesser. Der jüngste Rote Fleck ist weit links (im Westen) entlang des gleichen Wolkenbandes wie der Große Rote Fleck zu finden und driftet auf diesen zu. Wenn die Bewegung anhält, wird der neue Fleck im August dem viel größeren Sturmsystem begegnen. Die aktuelle vermehrte Bildung von roten Flecken auf Jupiter hängt wahrscheinlich mit einem langfristigen Klimawandel zusammen, da der Gasriese nahe dem Äquator wärmer wird.

Zur Originalseite

Vom Sternwind geformter NGC 3199

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchste verfügbare Auflösung

Credit und Bildrechte: Ken Crawford (Rancho Del Sol Observatory), Macedon Ranges Observatory

Beschreibung: NGC 3199, etwa 12.000 Lichtjahre von uns entfernt, ist eine leuchtende kosmische Wolke im südlichen Sternbild Carina. Der Nebel misst auf dieser gespenstischen Falschfarb-Aufnahme etwa 75 Lichtjahre im Durchmesser. Obwohl dieses detailreiche Bild einen mehr oder weniger vollständigen Ring zeigt, sieht es sehr einseitig aus, mit einem hellen Ende rechts unten. Nahe dem Zentrum des Ringes befindet sich ein Wolf-Rayet-Stern – ein massereicher, heißer, kurzlebiger Stern, der heftige stellare Winde erzeugt. Wolf-Rayet-Sterne sind dafür bekannt, Nebel mit interessanten Formen zu erzeugen, da ihre mächtigen Winde die sie umgebende interstellare Materie wegfegen. Im hier vorliegenden Fall zeigt das helle Ende vermutlich eine Bogen-Stoßwelle, die entstand, als der Stern durch ein homogenes Medium pflügte wie ein Boot durch Wasser. Doch Messungen haben gezeigt, dass sich der Stern nicht direkt auf das helle Ende zubewegt. Daher ist die wahrscheinlichere Erklärung, dass das Material, das den Stern umgibt, nicht einheitlich, sondern ungleichmäßig verteilt und nahe dem hellen Ende des windgeformten NGC 3199 dichter ist.

Zur Originalseite

Gefährlicher Sonnenaufgang auf Gliese 876d

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchste verfügbare Auflösung

Illustration und Bildrechte: Inga Nielsen (Hamburger Sternwarte, Gate to Nowhere)

Beschreibung: Auf dem Planeten Gliese 876d könnten Sonnenaufgänge gefährlich sein. Obwohl niemand weiß, wie die Bedingungen auf diesem Planeten, der den veränderlichen Roten Zwerg Gliese 876 in einem niedrigen Orbit umkreist, tatsächlich sind, vermittelt die künstlerische Darstellung oben einen ungefähren Eindruck. Mit einem Orbit innerhalb der Merkurbahn und einer Masse, die das mehrfache jener der Erde beträgt, könnte Gliese 876d so langsam rotieren, dass die Unterschiede zwischen Tag und Nacht dramatisch sind. Gliese 876d wird hier mit aktivem Vulkanismus dargestellt, der durch Gezeitenkräften hervorgerufen werden könnte, die den Planeten durchwalken und innerlich aufheizen, und der möglicherweise tagsüber verstärkt auftritt. Der aufgehende Rote Zwergstern zeigt erwartete stellare magnetische Aktivität, wodurch dramatische und gewaltige Sonnenfackeln auftreten. Am oben dargestellten Himmel wird die dünne Atmosphäre eines hypothetischen Mondes von den Sternwinden des Roten Zwerges weggeblasen. Gliese 876d regt die Phantasie an, weil er  einer der wenigen bekannten extrasolaren Planeten ist, die nahe an der habitablen Zone ihrer Heimatsterne liegen.

Zur Originalseite

Der Perseus-Galaxienhaufen

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchste verfügbare Auflösung

Credit und Bildrechte: Jean-Charles Cuillandre (CFHT) und Giovanni Anselmi (Coelum Astronomia), Hawaiian Starlight

Beschreibung: Hier ist eines der größten Objekte, die am Himmel zu sehen sind. Jeder dieser verschwommenen Kleckse ist eine der Galaxien, die zusammen den Perseus-Haufen bilden, das ist einer der am nächsten gelegenen Galaxienhaufen. Der Haufen ist durch einen Vordergrund von blassen Sternen unserer eigenen Milchstraße hindurch zu sehen. Nahe dem Zentrum des Haufens, etwa 250 Millionen Lichtjahre entfernt, liegt die dominante Galaxie NGC 1275 des Haufens, im Bild oben die große Galaxie links im Bild. NGC 1275 ist eine gewaltige Quelle von Röntgenstrahlen und Radio-Emissionen, die laufend ihre Masse vergrößert, da Galaxien und Gas in sie hineinfallen. Der Perseus-Galaxienhaufen ist Teil des Pisces-Perseus-Superhaufens, der sich über 15 Grad erstreckt und mehr als 1000 Galaxien enthält. In der Entfernung von NGC 1275 umfasst diese Ansicht etwa 1,5 Millionen Lichtjahre.

Zur Originalseite

Flug über die Columbia-Hügel auf dem Mars

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild lädt einen Flash-Film

Animierte Illustration: Randolph Kirk (USGS), MSSS, MER, NASA

Beschreibung: Wie würde ein Flug über den Mars wohl aussehen? Aus Bodendaten der Raumsonde Mars Global Surveyor (nunmehr inaktiv), kombiniert mit Informationen des robotischen Rovers Spirit, der derzeit über den Mars rollt, entstand ein digitaler Film, der zeigt, wie ein Flug über die Columbia-Hügel aussehen könnte. Dunkle, gewellte Sanddünen erheben sich auf dem obigen Eröffnungsbild vor den Columbia-Hügeln. Wenn Sie auf das Bild klicken, heben Sie über dem Mars ab und nähern sich den Columbia-Hügeln. Auf der anderen Seite der Hügel kommen die dunklen Sanddünen in Sicht. Kurz darauf passieren Sie eine ungewöhnliche weiß geränderte Struktur, die leicht erhoben und als Home Plate bekannt ist, deren Entstehung noch unbekannt ist und derzeit untersucht wird. Danach kehren Sie aus einem anderen Winkel zu den Hügeln zurück und nähern sich Spirit, einem seltsamen außerirdischen Rover, der vom Planeten Erde geschickt wurde. Ein letzter Gesichtsfeldwechsel zeigt schließlich das Panorama der Region. Kommenden Sonntag wird die Landesonde Phoenix der NASA nahe dem eisigen Nordpol des Mars aufsetzen und nach Anzeichen für urzeitliches Leben suchen.

Zur Originalseite

Flug über die Columbia-Hügel auf dem Mars

Animierte Illustration: Randolph Kirk (USGS), MSSS, MER, NASA

Beschreibung: Wie würde ein Flug über den Mars wohl aussehen? Aus Bodendaten der Raumsonde Mars Global Surveyor (nunmehr inaktiv), kombiniert mit Informationen des robotischen Rovers Spirit, der derzeit über den Mars rollt, entstand ein digitaler Film, der zeigt, wie ein Flug über die Columbia-Hügel aussehen könnte. Dunkle, gewellte Sanddünen erheben sich auf dem obigen Eröffnungsbild vor den Columbia-Hügeln. Wenn Sie auf das Bild klicken, heben Sie über dem Mars ab und nähern sich den Columbia-Hügeln. Auf der anderen Seite der Hügel kommen die dunklen Sanddünen in Sicht. Kurz darauf passieren Sie eine ungewöhnliche weiß geränderte Struktur, die leicht erhoben und als Home Plate bekannt ist, deren Entstehung noch unbekannt ist und derzeit untersucht wird. Danach kehren Sie aus einem anderen Winkel zu den Hügeln zurück und nähern sich Spirit, einem seltsamen außerirdischen Rover, der vom Planeten Erde geschickt wurde. Ein letzter Gesichtsfeldwechsel zeigt schließlich das Panorama der Region. Kommenden Sonntag wird die Landesonde Phoenix der NASA nahe dem eisigen Nordpol des Mars aufsetzen und nach Anzeichen für urzeitliches Leben suchen.

Zur Originalseite