Die Aussicht bei Chajnantor

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Bildcredit und Bildrechte: Stéphane Guisard (Los Cielos de America), TWAN

Beschreibung: In einer Höhe von mehr als 5000 Metern ist der Anblick des Nachthimmels auf der Chajnantor-Hochebene in den chilenischen Anden in mehr als einer Hinsicht atemberaubend. Die dünne Atmosphäre des dunklen Beobachtungsortes mit etwa 50 Prozent des Drucks in Seehöhe ist außerdem extrem trocken. Daher ist der Ort ideal für das Atacama Large Millimeter Array (ALMA), welches das Universum in Wellenlängen untersuchen soll, die mehr als 1000-mal länger sind als sichtbares Licht. ALMAs 7 und 12 Meter große Antennenschüsseln nahe der Mitte dieser Panoramaszenerie sind vom jungen Mond beleuchtet, der sich in den Bogen der Milchstraße schmiegt. ALMAs Antennenkonfiguration soll eine Auflösung erreichen, die mit der von Weltraumteleskopen vergleichbar ist, und arbeitet als Interferometer. Ein Meteorstreifen und die Begleitgalaxien der Milchstraße, die Große (unten) und die Kleine Magellansche Wolke, schmücken die Nacht.

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