Mare Orientale

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Credit: NASA / GSFC / Arizona State Univ. / Lunar Reconnaissance Orbiter

Beschreibung: Das Mare Orientale, das wie die Mitte einer Zielscheibe geformt ist, ist eine der auffallendsten großflächigen Mondstrukturen. Da es am äußersten westlichen Mondrand liegt, ist es leider von der irdischen Perspektive aus schwierig zu beobachten. Dennoch zeigt dieses Mosaik des mehrfach beringten Einschlagsbeckens, dem jüngsten der großen Mondbecken, faszinierende Details (voll aufgelöstes Mosaik); es entstand aus Bildern der Wide Angle Camera des Lunar Reconnaissance Orbiters. Das Mare Orientale wurde nur teilweise von Lava überflutet und ist älter als 3 Milliarden Jahre, hat einen Durchmesser von etwa 950 Kilometern und entstand beim Einschlag eines Objekts von der Größe eines Asteroiden. Die Kollision verursachte Wellen in der Mondkruste, was zu den konzentrischen Ringstrukturen führte. Auch wenn es Angehörigen des Raumfahrtzeitalters ein bisschen ironisch erscheinen mag, welche den Mond als trockene, luftlose Welt kennen, wird eine dunkle, ebene Mondregion als Mare (Plural: Maria), bezeichnet, nach der lateinischen Bezeichnung für Meer, weil Astronomen solche Regionen einst tatsächlich für Meere gehalten haben.

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