Mittelalterliche Astronomie aus Stift Melk

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Credit: Paul Beck (Univ. Wien), Georg Zotti (Vienna Inst. Arch. Science); Bildrechte: Stiftsbibliothek Melk, Frag. 229

Beschreibung: Diese Manuskriptseite, die durch einen Zufall entdeckt wurde, bietet einen graphischen Einblick in die Astronomie des Mittelalters vor der Renaissance und dem Einfluss von Nikolaus Kopernikus, Tycho Brahe, Johannes Kepler und Galileo. Das faszinierende Blatt stammt aus einer Vorlesungsmitschrift über Astronomie und wurde von dem Mönch Magister Wolfgang de Styria vor dem Jahr 1490 im Stift Melk in Österreich gesammelt. Die oberen Bildfelder erklären die notwendige Geometrie für eine Mond- (links) und eine Sonnenfinsternis im geozentrischen Ptolemäischen Weltbild. Links unten ist ein Diagramm der ptolemäischen Sicht des Sonnensystems und rechts unten eine Grafik, mit der man das Datum des Ostersonntags im Julianischen Kalender berechnen kann. Der Text oben rechts erklärt die Bewegung der Planeten im Ptolemäischen Weltbild. Die Manuskriptseite ist derzeit als Teil einer Spezialausstellung im Internationalen Jahr der Astronomie im historischen Stift Melk zu sehen.

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