Galaxien außerhalb des Herzens: Maffei 1 und 2

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Credit: NASA, JPL-Caltech, WISE-Team

Beschreibung: Die beiden Galaxien weit links waren bis 1968 unbekannt, obwohl sie als zwei der helleren Galaxien am Nachthimmel erscheinen würden, denn der undurchsichtige Staub des zentralen Bandes unserer Milchstraße hatte sie im sichtbaren Licht abgedeckt. Dieses Bild im Infrarotlicht, das vom kürzlich gestarteten Wide-Field Infrared Survey Explorer (WISE) aufgenommen wurde, zeigt diese Galaxien sehr detailreich weit dahinter, doch in scheinbarer Nähe des fotogenen Herznebels (IC 1805). Die Spiralgalaxie nahe dem oberen Bildrand ist leichter zu erkennen und als Maffei 2 bekannt. Rechts knapp darunter steht die unscharf aussehende Maffei 1, die der Erde am nächsten gelegene riesige elliptische Galaxie. Das obige Falschfarbenbild umfasst drei Vollmonddurchmesser vom oberen zum unteren Bildrand. Jede der Maffei-Galaxien hat einen Durchmesser von zirka 15.000 Lichtjahren und liegen etwa 10 Millionen Lichtjahre entfernt im Sternbild der äthiopischen Königin (Cassiopeia). Im rechten Teil des Bildes betonen Sterne, Gasfilamente und warmer Staub eine detailreiche Infrarotansicht des Herznebels.

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Mars über dem Allalinhorn

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Credit und Bildrechte: Till Credner (AlltheSky.com)

Beschreibung: Was ist das helle Objekt am Himmel? Eine häufig gestellte Frage, bei der die Antworten je nach Uhr- und Jahreszeit variieren; die rasche Antwort kurz nach Sonnenuntergang Mitte letzten Monats auf der Nordhalbkugel war: der Mars.

Das malerische Panorama oben, aufgenommen während einer Schitour in die Schweizer Alpen, zeigt nicht nur den Mars, sondern viel mehr. Im Vordergrund stehen Lärchen, während in der Ferne zahlreiche Schipisten, die zum schneebedeckten Allalinhorn hinaufführen, zu sehen sind.

Sterne sprenkeln den Hintergrund, links unter dem Mars ist der Sternhaufen Praesepe (M44) zu sehen, während die Sterne Castor und Pollux rechts über dem Mars durch die Wipfel lugen. Mars bleibt bis Mitte Mai hell im Sternbild Krebs (Cancer).

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Rover Spirit in den Engineering Flats auf dem Mars

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Credit: Mars Exploration Rover Mission, JPL, NASA

Beschreibung: Ist das Kunst? Wenn ja, so war der Pinsel der Roboterrover Spirit, die Leinwand der Marsboden, und die Künstler waren die Wissenschaftler und Ingenieure der Mars Exploration Rover Mission. Dieses Panoramabild, das 2004 entstand und oben horizontal verkürzt dargestellt ist, entstand unbeabsichtigt – das MERS-Team instruierte Spirit in erster Linie die Felsblöcke in und um Hanks Höhle an einem Ort mit der Bezeichnung Engineering Flats auf dem Mars zu untersuchen. Nachdem er die Bodendarstellung mit ihren Reifenspuren erzeugt hatte, wurde der Rover Spirit angewiesen, das Areal zusammen mit seinem eigenen Schatten zu fotografieren. Während nun 2010 im Norden des Mars der Winter näherrückt, wird Spirit, der immer noch im Sand feststeckt, in einem Energie sparenden „Winterschlaf“-Modus platziert, bis der Frühling kommt und mehr direktes Sonnenlicht für den Betrieb des Roboterrovers zur Verfügung steht.

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Säule bei Sonnenuntergang

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Bildcredit und Bildrechte: David Alquist

Beschreibung: Gerötetes Licht von der untergehenden Sonne erhellt die Wolkenbänke, die diese schneebedeckte, schroffe Landschaft umgeben. Der Sonnenuntergang, der zu einem Augenblick stiller Kontemplation anregte, zeigte eine markante Lichtsäule, welche die Wolken am Himmel mit den Bergen darunter zu verbinden schien. Das Phänomen ist als Sonnensäule bekannt. Der leuchtende Pfeiler entstand durch Sonnenlicht, das von flachen, sechsseitigen Eiskristallen reflektiert wurde, die hoch in der kalten Atmosphäre entstehen und zum Boden rieseln. Letzten Montag beobachteten Astronomen, wie diese Sonnensäule langsam verblasste, während das Zwielicht stärker wurde und der aufklarende, dunkle Himmel zum Mt. Jelm und dem Wyoming-Infrarotobservatorium kam.

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Details in Auriga

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Bildcredit und Bildrechte: Tunç Tezel (TWAN)

Beschreibung: Die Ebene der Milchstraßen-Galaxis läuft genau durch Auriga, den Fuhrmann. Ein guter Teil der reichhaltigen Kollektion an Nebeln und Sternhaufen des antiken nördlichen Sternbildes ist auf dieser ausgedehnten, 10 Grad großen Himmelslandschaft zu sehen.

Der helle Stern Elnath steht unten rechts und verbindet Auriga mit einem weiteren Sternbild: mit Taurus, dem Stier. Drei offene Sternhaufen, die von Charles Messier als M36, M37 und M38 katalogisiert wurden, sind in diesem dichten Sternfeld links über Elnath aufgereiht und für viele Fernglasbeobachter ein vertrauter Anblick. Doch die detailreiche Aufnahme zeigt auch die rötlichen Emissionsnebel der Sternbildungsregionen IC 405, IC 410 und IC 417. E. E. Barnards Dunkelnebel B34 und B226 zeichnen sich auf dem helleren Hintergrund ab.

Wenn Sie noch mehr markante Details in Auriga erkennen möchten, schieben Sie einfach den Mauspfeil über das Bild.

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NGC 4565: Galaxie von der Seite

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Bildcredit und Bildrechte: Beschaffung – Torsten Grossmann, Bearbeitung – Dietmar Hager

Beschreibung: Die prächtige Spiralgalaxie NGC 4565 ist vom Planeten Erde aus von der Seite zu sehen. Wegen ihres schmalen Profils ist sie auch als Nadelgalaxie bekannt. Die helle Galaxie NGC 4565 ist eine Station bei vielen Teleskopspaziergängen am nördlichen Himmel im blassen, aber gepflegten Sternbild Coma Berenices. Dieses scharfe, farbenprächtige Bild zeigt die Wölbung im Zentrum der Galaxie, die von undurchsichtigen Staubstraßen, welche die dünne galaktische Ebene von NGC 4565 säumen, durchschnitten wird. Eine Auswahl weiterer Galaxien ist auf diesem hübschen Blickfeld ebenfalls zu sehen. Die benachbarte Galaxie NGC 4562 steht oben rechts. NGC 4565 selbst ist etwa 40 Millionen Lichtjahre entfernt und erstreckt sich über ungefähr 100.000 Lichtjahre. Da sie mit kleinen Teleskopen leicht zu sehen ist, halten Himmelsfreunde NGC 4565 für ein markantes Prachtstück, das Messier verfehlte.

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Die Internationale Raumstation von oben

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Credit: Besatzung STS-130, NASA

Beschreibung: Die Internationale Raumstation (ISS) ist das größte von Menschen geschaffene Objekt, das je die Erde umkreist hat. Die ISS ist so groß, dass man mit bloßem Auge beobachten kann, wie sie über unseren Köpfen dahinzieht, und sie wird regelmäßig auf pittoreske Weise vom Boden aus abgebildet. Letzten Monat wurde die Station wieder vom Spaceshuttle besucht, der eine neue Lieferung brachte und ein neues Modul montierte. Die ISS wird derzeit von der Besatzung der Expedition 22 betrieben, die nun aus fünf Astronauten besteht, darunter zwei von der NASA (USA), zwei von Roskosmos (Russland) und einer von JAXA (Japan). Nach dem Ablegen von der ISS fotografierte die Besatzung der Raumfähre Endeavour diese spektakuläre Aussicht der Weltraumstadt im Orbit hoch über den Wolken, Gewässern und Landmassen der Erde. Zu den sichtbaren Komponenten gehören Module, Ausleger und ausgedehnte Solarpaneele, die Sonnenlicht sammeln und es in den benötigten elektrischen Strom umwandeln.

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M78 und reflektierende Staubwolken im Orion

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Credit und Bildrechte: Ignacio de la Cueva Torregrosa

Beschreibung: Ein unheimliches blaues Leuchten und bedrohliche Säulen aus dunklem Staub markieren M78 und weitere helle Reflexionsnebel im Sternbild Orion. Dunkler, fasriger Staub absorbiert nicht nur Licht, sondern reflektiert auch das Leuchten mehrerer heller blauer Sterne, die vor kurzer Zeit im Nebel gebildet wurden. Von den beiden oben abgebildeten Reflexionsnebeln ist M78 – in der Bildmitte – der berühmtere, während NGC 2071 rechts darunter zu sehen ist. Die gleiche Diffusion, die den Taghimmel färbt, verstärkt auch hier die blaue Farbe. M78 hat einen Durchmesser von etwa fünf Lichtjahren und ist mit einem kleinen Teleskop sichtbar. M78 erscheint oben so, wie er vor 1600 Jahren zu sehen war, weil das Licht so lange braucht, um von dort hierher zu gelangen. M78 gehört zum größeren OrionMolekül wolken komplex, der auch den großen Orionnebel und den Pferdekopfnebel enthält.

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Hangstreifen in Acheron Fossae auf dem Mars

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Credit: HiRISE, MRO, LPL (U. Arizona), NASA

Beschreibung: Wie entstehen diese pittoresken dunklen Streifen auf dem Mars? Das ist nicht genau bekannt. Eine führende Hypothese besagt, dass Streifen wie diese durch Rutschungen feinkörnigen Sandes an den Hängen von Senken und Kratern entstehen. Im obigen Bild scheint dunkler Sand Hunderte Meter weit die Böschung von Acheron Fossae hinabgeflossen zu sein. Der Sand scheint wie eine Flüssigkeit um Gestein herumzufließen und hellt aus irgendeinem Grund im Laufe der Zeit stark auf. Dieser Sandflussprozess ist einer von mehreren, welche die Marsoberfläche rasant ändern können. Weitere solche Prozesse sind Staubteufel, Staubstürme und das Frieren und Schmelzen von Eisregionen. Dieses Bild stammt von der HiRise-Kamera an Bord des Mars Reconnaissance Orbiters, welcher seit 2006 den Mars umkreist. Acheron Fossae ist eine 700 Kilometer lange Talsohle in the Diacria-Bereich des Mars.

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