Finsternisstadt

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Credit und Bildrechte: Alfred Lee

Beschreibung: Während der Sonnenfinsternis am 22. Juli folgte der dunkle Schatten des Mondes einem schmalen Pfad, während er ostwärts über Indien und China und weiter in den Pazifik wanderte. Hongkong lag südlich des Finsternispfades, daher war dort keine totale Finsternis zu beobachten, aber die Bewohner der dicht bevölkerten Stadt konnten eine partielle Finsternis genießen. Und während viele (sicher!) den Himmel beobachteten, schmückten Bilder der partiell verfinsterten Sonne die Stadt selbst. Auf diesem abwärts gerichteten Foto, das um 9:40 Ortszeit aufgenommen wurde, erzeugten Reflexionen an einer Anordnung ostwärts gerichteter Wolkenkratzerfenster ein bememerkenswertes Feld von Sonnenfinsternisbildern. Der Beobachtungsort des Fotografen war der 27. Stock des Two Pacific Place.

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IC 1396 und das umgebende Sternfeld

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Credit und Bildrechte: Thomas W. Earle

Beschreibung: Der Emissionsnebel IC 1396, der sich über hunderte Lichtjahre ausbreitet, ist oben rechts zu sehen und kombiniert leuchtendes kosmisches Gas und dunkle Staubwolken. Sterne entstehen in dieser nur etwa 3000 Lichtjahre von der Erde entfernten Region. Diese Weitwinkelansicht zeigt auch den umgebenden Emissions- und Absorptionsnebel. Das rote Leuchten in IC 1396 und im gesamten Bildfeld entsteht durch kosmisches Wasserstoffgas, das Elektronen wieder einfängt, die von energiereichem Sternenlicht ausgeschlagen wurden. Die dunklen Staubwolken sind dichte Gruppen rauchähnlicher Teilchen, die in den Scheiben von Spiralgalaxien häufig vorkommen. Zu den faszinierenden dunklen Formen in IC 1396 gehört der sich windende Elephantenrüssel-Nebel unmittelbar rechts der Mitte des Nebels. IC 1396 liegt im nördlichen und weit entfernten Sternbild Cepheus.

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Die Milchstraße über den Badlands

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Credit und Bildrechte: Wally Pacholka (AstroPics.com, TWAN)

Beschreibung: Warum ein Bild nur von den Badlands aufnehmen, wenn man eines fotografieren kann, das auch den spektakulären Himmel darüber zeigt? Genau so ein Bild, eigentlich ein Panorama aus vier digital zusammengefügten Bildern, wurde Ende Juni gegen Mitternacht mit Blick nach Südwesten aufgenommen. Die ungewöhnlichen Spitzkuppen der Badlands Wall im Vordergrund, Teil des Badlands-Nationalparks in South Dakota in den USA, wurden vorübergehend während einer Langzeitbelichtung des Nachthimmels im Hintergrund mit einem Blitzlicht aufgehellt. Die bergähnlichen Spitzkuppen bestehen aus weichen Felsen, die scharfe Erosionsspuren von Wind und Wasser aufweisen. Die Badlands in South Dakota enthalten auch uralte Betten, die reich an leicht zu findenden Fossilien sind. Manche Fossilien sind mehr als 25 Millionen Jahre alt und enthalten Hinweise auf die evolutionären Ursprünge des Pferdes und des Säbelzahntigers. Der helle Jupiter dominiert links unmittelbar über den Spitzkuppen den Himmel, während die spektakuläre Milchstraßengalaxie rechts im Bild hinabläuft.

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Perseïden von Perseus

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Credit und Bildrechte: Chris Peterson (Cloudbait Observatory)

Beschreibung: Woher kommen all diese Meteore? Was die Richtung am Himmel betrifft lautet die korrekte Antwort: aus dem Sternbild Perseus. Deshalb ist der Meteorstrom von letzter Woche als Perseïden bekannt – die Meteore scheinen alle von einem Radianten im Perseus auszuströmen.

Dreidimensional gesehen jedoch folgen handgroße Trümmer, die vom Kometen Swift-Tuttle ausgestoßen werden, einer genau definierten Bahn um unsere Sonne, und der Teil des Orbits, welcher der Erde nahekommt, liegt vor dem Perseus. Wenn also die Erde diese Bahn kreuzt, befindet sich der Radiant der fallenden Trümmer im Perseus. Oben zeigt ein Kompositbild des Perseïden-Meteorstroms viele helle Meteore, die am 12. August über den Himmel zogen.

Zur Überraschung vieler zeigte die nächste Nacht am 13. August ebenfalls viele Meteore – diese sehen Sie, wenn Sie den Mauspfeil über das obige Bild schieben. Der Meteorstrom der Leoniden wird dieses Jahr im November, wie manche erwarten, besonders aktiv und zeigt vielleicht ganze 500 Meteore pro Stunde.

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Laserangriff auf das galaktische Zentrum

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Credit: Yuri Beletsky (ESO)

Beschreibung: Warum schießen diese Leute einen mächtigen Laserstrahl ins Zentrum der Galaxis? Zum Glück ist dies nicht der erste Schritt zu einem galaktischen Krieg. Sondern Astronomen am Very Large Telescope (VLT) in Chile versuchen, die Verzerrungen der sich ständig verändernden Erdatmosphäre zu messen. Das ständige Abbilden hoch liegender Atome, die vom Laser angeregt werden – was einen künstlicher Stern erscheinen lässt -, erlaubt den Astronomen, die Unschärfe der Atmosphäre sofort zu messen. Diese Information wird in einen Teleskopspiegel des VLT gespeist, der dann leicht deformiert wird, um die Unschärfe zu minimieren. In diesem Fall beobachtete das VLT das Zentrum unserer Galaxis, daher wurde die atmosphärische Unschärfe in diese Richtung benötigt. Was die intergalaktische Kriegsführung betrifft, werden im Zentrum unserer Galaxis keine Opfer erwartet. Das Licht dieses mächtigen Lasers würde zusammen mit dem Licht unserer Sonne nur so hell wie ein blasser ferner Stern erscheinen.

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Meteor im Mondlicht

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Credit und Bildrechte: Babak Tafreshi (TWAN)

Beschreibung: Ein dunkler Himmel wird bei der Beobachtung von Meteorströmen bevorzugt. Doch der alljährliche Meterostrom der Perseïden erfreute diese Woche Himmelsbeobachter auf der ganzen Welt, obwohl der Mond die Nacht aufhellte. Der Mond, der sich im letzten Viertel befand und am 13. August um Mitternacht herum aufging, nach dem erwarteten Maximum des Stromes, ist hier über Feldformationen im Elburs-Gebirge in der Nähe von Firouzkouh im Iran zu sehen. Über der dramatischen Wüstenlandschaft streift ein Perseïd zwischen dem überbelichteten Mond und dem hellen Planeten Jupiter oben rechts über den mondbeleuchteten Himmel. Der Meteorstrom der Perseïden, ein regelmäßiges himmlisches Ereignis auf der Nordhalbkugel, entsteht bei der jährlichen Passage der Erde durch den Staubstrom, der vom Kometen Swift-Tuttle abgegeben wird.

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Raumfähre und Meteor

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Credit und Bildrechte: Stephen Clark / Spaceflightnow.com

Beschreibung: Diese frühmorgendliche Himmelslandschaft wurde letzte Woche am 4. August aufgenommen, mit Blick nach Nordosten über das ruhige Wasser des Turn Basin am Kennedy Space Center der NASA. Zwei Objekte zeigen einen deutlichen Kontrast in ihrer Bewegung: Während die Raumfähre Discovery, der auf einen gewaltigen Transporter montiert ist, mit weniger als 3,2 km/h in Richtung Startrampe 39A kriecht, streift ein gleißender Meteor mit einer Geschwindigkeit von vielen Kilometern pro Sekunde über den Himmel. Natürlich haben Himmelsbeobachter diese Woche während des alljährlichen Perseïden-Meteorschauers viele ähnliche Meteorspuren beobachtet. Doch der Meteor, der über der Discovery aufblitzte, ist wahrscheinlich kein Perseïd, weil sein Pfad nicht auf den Radianten des Stroms zeigt. Nahe der Bildmitte dominiert immer noch die gleißende Venus als Morgenstern den Himmel. Der gelblich getönte Mars steht nahe dem oberen Bildrand, Orions roter Riesenstern Beteigeuze befindet sich rechts.

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Felsinsel-Meteorit auf dem Mars

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Credit: Mars Exploration Rover Mission, JPL, NASA

Beschreibung: Was ist dieser seltsame Felsen auf dem Mars? Er sitzt auf einer glatten Ebene und sticht wegen seiner Isoliertheit, seiner seltsamen Form, seiner Größe und ungewöhnlichen Struktur hervor. Der Felsen wurde Ende letzten Monats vom Roboter-Rover Opportunity entdeckt, der über den Mars rollt. Oben abgebildet bereitet sich Opportunity darauf vor, den ungewöhnlichen Felsen zu untersuchen. Nachdem er geröntgt, gestoßen und chemisch analysiert wurde, wurde der Stein von Opportunity als gefallener Meteorit bestimmt. Der Meteorstein, der Block Island genannt wurde, hat eine Abmessung von etwa 60 Zentimetern und besteht, wie nun bekannt ist, hauptsächlich aus Nickel und Eisen. Er ist der zweite Meteorit, der von einem Marsrover gefunden wurde, und bislang der größte. Riesige glatte Flächen auf Mars und Erde können große Meteorite herausragen lassen. Opportunity setzt seine Reise über Meridiani Planum auf dem Mars fort und soll den ausgedehnten Krater Endeavor planmäßig nächstes Jahr erreichen.

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Irreguläre Galaxie NGC 55

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Credit und Bildrechte: Don Goldman

Beschreibung: Die irreguläre Galaxie NGC 55 ähnelt vermutlich der Großen Magellanschen Wolke (LMC). Während jedoch die LMC etwa 180.000 Lichtjahre entfernt ist und ein gut bekannter Begleiter unserer eigenen Milchstraße, ist NGC 55 mehr als 6 Millionen Lichtjahre entfernt und gehört zur Bildhauer-Galaxiengruppe. Die Große Magellansche Wolke, die als irreguläre Galaxie klassifiziert ist, ähnelt auf hoch aufgelösten Aufnahmen einer Balkenspiralgalaxie. NGC 55 umfasst etwa 50.000 Lichtjahre und ist fast von der Kante zu sehen, wobei sie ein abgeflachtes, schmales Profil zeigt, das in einem Kontrast zu unserer fast frontalen Sicht auf die Große Magellansche Wolke steht. So wie Sternbildungsregionen Emissionsnebel in der LMC erzeugen, entstehen auch in NGC 55, wie wir beobachten können, neue Sterne. Dieses detailreiche Galaxienporträt hebt einen hellen Kern hervor, der von Staubwolken durchkreuzt wird – vielsagende rötliche Sternbildungsregionen -, und junge blaue Sternhaufen in NGC 55.

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Im Barringer-Krater

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Credit und Bildrechte: Tony Rowell

Beschreibung: Was geschieht, wenn ein Meteor die Erde trifft? Üblicherweise nicht allzu viel, da die meisten Meteore klein sind und die Einkerbungen, die sie verursachen, nach kurzer Zeit wegerodieren. Doch vor etwa 50.000 Jahren schuf ein riesiger Meteor den Barringer-Meteoritenkrater in Arizona in den USA. Das dabei entstandene Einschlagbecken, auch schlicht als Meteor Crater bekannt, erstreckt sich über einen Kilometer. Anfang letzten Jahres besichtigte, wie oben zu sehen, eine Reisegruppe das Innere des Barringer-Kraters. Dieser war die erste Struktur auf der Erde, die 1920 als Einschlagkrater erkannt wurde. Bis heute wurden weltweit mehr als 100 irdische Einschlagstrukturen erkannt. Computermodellrechnungen lassen den Schluss zu, dass manche der Canyon-Diablo-Meteorite bei dem Einschlag, der den Barringer erzeugte, schmolzen.

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Mond- und Regenbogen über Patagonien


Credit und Bildrechte: Stéphane Guisard (Los Cielos de Chile)

Beschreibung: Haben Sie je einen Mondregenbogen gesehen? So wie Regenbogen von der Sonne beleuchtet werden, werden Mondregenbogen vom Mond beleuchtet. Da die Sonne viel heller als der Mond ist, leuchten sonnenbeleuchtete Regenbögen viel stärker und sind häufiger zu beobachten als Mondregenbögen. Der Film, der oben zu sehen ist, zeigt nicht nur einen Mondregenbogen, sondern auch mehrere Regenbögen, wandernde Wolken und den Sternenhimmel, der im Februar 2009 über Patagonien in Chile zu sehen war. Die geringfügige Bewegung der Regenbögen entsteht durch die sich verändernde Himmelsposition der Sonne. Da das Mondlicht selbst reflektiertes Sonnenlicht ist, sind die Farben fast dieselben. Sowohl der Regenbogen als auch der Mondregenbogen entstanden durch Licht, das in kleinen Wassertröpfchen gestreut wurde, üblicherweise dann, wenn in der Nähe Regen fällt. Die Regentropfen verhalten sich wie Miniaturprismen, die zusammen das pittoreske Farbspektrum erzeugen, das zu sehen ist.

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