Hallo, Welt!

Vor einem schwarzen Hintergrund mit wenigen Sternen steht die Erde als blaue Scheibe mit wenigen weißen Wolken. Links ist eine rotbraune Landmasse zu erkennen.
Bildcredit: NASA, Reid Wiseman, Artemis II

Dieser Schnappschuss aus dem All zeigt unseren schönen Planeten von Pol zu Pol. Auf dem eindrucksvollen Bild seht ihr den Blick aus einem Fenster der Orion-Raumkapsel Integrity. Aus der Sicht des Raumschiffs steht die Sonne rechts unten hinter dem hellen Rand der Erde. Auf der Oberfläche des blassblauen Planeten seht ihr Afrika und die Iberische Halbinsel. Polarlichter krönen die Erde über dem Südpol rechts oben und dem Nordpol links unten.

Reid Wiseman, der Kommandant der Mission Artemis II, nahm das historische Bild auf. Es entstand am 2. April, dem zweiten Flugtag der Mission. Zuvor hatte eine geplante Zündung der Triebwerke die Mission in Richtung Mond gebracht. Diese Zündung beschleunigte das Raumschiff und die Besatzung aus der Erdbahn heraus auf eine Bahn, die sie um den Mond herum und wieder zurück bringt. Menschen haben diese Reise zuletzt vor mehr als 50 Jahren gemacht.

Hinweis: Das Bild wurde stark aufgehellt. Hier ist das Originalbild

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Titania, Uranus‘ größter Mond

Der Uranus-Mond Titania ist etwas mehr als halb beleuchtet. Am Terminator ist oben ein großer Krater mit Zentralberg, der von kleineren Kratern übersät ist. In der Mitte ist eine tiefe, gefurchte Schlucht. Die ganze Oberfläche ist voller Krater und mit hellen Flächen bedeckt.
Bildcredit: NASA, Voyager 2; Bearbeitung und Lizenz: zelario12

Titanias zerklüftete Landschaft ist eine Mischung aus Schluchten, Klippen und Kratern. Dieses Bild nahm die interplanetare Roboter-Raumsonde Voyager 2 der NASA auf, als sie 1986 am größten Mond von Uranus vorbeiflog. Die Gräben auf Titania ähneln denen von Ariel, einem weiteren Uranusmond. Sie deutet auf hin, dass es auf der Oberfläche von Titania in der Vergangenheit Phasen mit gewaltigen Veränderungen gab. Wahrscheinlich spielte Wasser, das fror und sich ausdehnte, eine wichtige Rolle.

Titania ist zwar der größte Mond von Uranus, aber nur halb so groß wie Triton, Neptuns größter Mond. Triton ist wiederum nur etwa halb so groß wie der Erdmond.

1787 entdeckte William Herschel den Mond Titania. Vereinfacht kann man den Mond als großen, schmutzigen Eisball beschreiben. Er besteht zur Hälfte aus Wassereis und zur Hälfte aus Gestein. Jüngste Spekulationen besagen, dass ein Teil des Eises unter der Oberfläche zu Ozeanen geschmolzen ist. Als Grund vermutet man radioaktive Erwärmung.

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Die Erde verlassen

Videocredit: NASA, Labor für Angewandte Physik der JHU, Carnegie Inst. Washington, MESSENGER

Wie sieht es aus, wenn man die Erde verlässt? Das nahm die Raumsonde MESSENGER visuell detailreich auf, als sie 2005 noch einmal an der Erde vorbeiflog. Sie war auf dem Weg zum Planeten Merkur. Das Zeitraffervideo zeigt, wie die rotierende Erde in die Ferne entschwindet. Nur eine Hälfte der Erde reflektiert Sonnenlicht. Es ist so hell, dass es die Sterne überstrahlt.

2011 bis 2015 war die robotische Raumsonde MESSENGER im Orbit um Merkur. Dabei erstellte sie die erste vollständige Karte der Oberfläche. Dabei schaute die Sonde auch zurück auf ihre Heimatwelt. MESSENGER ist eines von wenigen Dingen, die auf der Erde hergestellt wurden und niemals zurückkehren. Am Ende der Mission brachte man MESSENGER bewusst auf Merkurs Oberfläche zum Absturz.

Portal ins Universum: APOD-Zufallsgenerator

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Raketenabgaswolke: Die Quallen von SpaceX

Über einem Gewässer schweben Abgasschwaden, die beim Start einer Falcon 9 entstanden. Sie wirken malerisch und fremdartig.
Bildcredit und Bildrechte: Michael Seeley; Text: Cecilia Chirenti (NASA GSFC, UMCP, CRESST II)

Selbst wer den Kopf ständig in den Wolken hat, bekommt so eine Qualle nicht oft zu sehen. Das Bild zeigt den Start einer Falcon 9-Rakete von SpaceX, die am 4. März von Cape Canaveral in Florida abhob. Die Rakete startete 52 Minuten vor Sonnenaufgang.

Die Abgasfahne der zweiten Raketenstufe schwebte schon so hoch am Himmel, dass sie das Licht der aufgehenden Sonne einfing, als der Fotograf am Boden noch im Dunkeln stand. So eine Kombination aus Licht und Schatten ist nur in der Dämmerung möglich. Sie lässt die Abgase, die hauptsächlich aus Wasserdampf und Kohlendioxid bestehen, wie eine leuchtende Wolke erscheinen.

Es scheint, als würde die Rakete nach unten fliegen, doch das täuscht: Die Rakete folgt auf ihrem Weg ins All lediglich der Erdkrümmung. Ein verwandter Effekt ist ein Phänomen in der Dämmerung, bei dem farbenfrohe Kondensstreifen entstehen. Manche halten sie fälschlicherweise für UFOs. Übrigens schickte die NASA für ein wissenschaftliches Experiment in den 1990er-Jahren tatsächlich echte Quallen ins All.

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Toolondo und Strichspuren zur Totalität

Über dem Toolondosee in Australien ragen blattlose Bäume. Dahinter ziehen Sterne lange Strichspuren. Eine Spur ist breit und rot. Es ist der verfinsterte Mond bei einer Mondfinsternis.
Bildcredit und Bildrechte: Jason Perry

Die Fotomontage zeigt eine nächtliche Landschaft. Sie entstand aus mehreren Aufnahmen und zeigt anmutige Strichspuren der Sterne über dem Toolondosee in Viktoria in Australien.

Das Bild entstand im Lauf der Mondfinsternis am 3. März. Die einzelnen Bilder wurden während der Totalität aufgenommen, die eine Stunde dauerte. Der Himmel ist durch die Mondfinsternis verdunkelt. Daher sieht man deutlich die zarten Spuren der Sterne und die Spur des rötlichen Mondes über dem See und den Bäumen.

Die scheinbare Bewegung des Mondes und der Sterne spiegelt auf dieser lang belichteten Aufnahme die tägliche Rotation der Erde um ihre Achse wider. Eine einzelne Aufnahme mit Teleobjektiv zeigt den total verfinsterten Mond. Sie wurde zum Bild passend skaliert und in die Szene eingefügt. Dort setzt sie der Spur des Mondes einen dramatischen Endpunkt.

Galerie: Totale Mondfinsternis vom 3. März

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Planetenparade über der Oper von Sydney

Bildcredit und Bildrechte: Prasun Agrawal

Wenn ihr diese Woche zum Himmel blickt, könnt ihr viele Planeten sehen. Dazu schaut ihr kurz nach Sonnenuntergang nach Westen. Dort findet ihr die Planeten Merkur, Venus, Saturn und Jupiter zusammen mit bloßem Auge. Wenn ihr ein Teleskop besitzt, könnt ihr zudem die Planeten Uranus und Neptun sehen.

Vom Horizont nach oben stehen diese Woche Venus (als hellste), Merkur, Saturn, Neptun, Uranus und Jupiter (als zweithellster). Es ist egal, wo auf der Erde ihr lebt. Diese abendliche Planetenparade seht ihr bei klarem Himmel überall. Die Planeten stehen scheinbar fast genau in einer Linie. Denn sie alle umrunden die Sonne in fast derselben Ebene: der Ekliptik.

Dieses Bild zeigt eine ähnliche Parade der Planeten aus dem Jahr 2022. Sie zeigte sich über der Oper von Sidney in Südaustralien. Die Planeten sind die ganze Woche über sichtbar. Aber an diesem Wochenende sind sie am besten zu beobachten.

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Freier Flug im Raum

Über der blauen Erde mit weißen Wolken schwebt ein weit entfernter Astronaut im schwarzen All. Es ist Bruce McCandless II mit einer Manned Maneuvering Unit.

Bildcredit: NASA, STS-41B

Wie wäre es wohl, frei im Weltraum zu schweben? Bruce McCandless II durfte das am eigenen Leib erfahren. 1984 driftete er weiter hinaus als sonst jemand zuvor. Bei der Space-Shuttle-Mission 41-B waren McCandless und sein Kollege, der NASA-Astronaut Robert Stewart, die ersten, die so einen unangebundenen Außenbordeinsatz erlebten. McCandless (im Bild) schwebte frei im All. Er war etwa 100 Meter vom Frachtraum einer Raumfähre entfernt und bewegte sich mit einer besatzten Manövereinheit (Manned Maneuvering Unit, MMU).

Der Antrieb der MMU funktionierte, indem er Stickstoff ausstieß. Man setzte damit Satelliten aus oder holte sie ein. Mit einer Masse von über 140 Kilogramm ist eine MMU auf der Erde schwer. Aber wie alles andere auch ist sie schwerelos, wenn sie im Orbit schwebt. Die MMU wurde später durch die SAFER-Rucksack-Antriebseinheit ersetzt.

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Wiedersehen mit Miranda

Der Uranusmond Miranda ist von rauem Gelände überzogen, das viele Krater aufweist. Darunter liegen viele Gräben und Rillen.

Bildcredit: NASA, JPL, Voyager 2; Bearbeitung und Lizenz: Flickr: zelario12; Text: Keighley Rockcliffe (NASA GSFC, UMBC CSST, CRESST II)

Wie sieht Miranda wirklich aus? Kürzlich wurden alte Bilder der NASA-Raumsonde Voyager 2 überarbeitet und kombiniert. So entstand dieses Bild, das den 500 Kilometer großen Uranusmond zeigt.

Ende der 1980er-Jahre flog die Raumsonde Voyager 2 an Uranus vorbei und kam dem Mond sehr nahe. Miranda ist von Kratern übersät, brüchig und hat ungewöhnliche Rillen. Benannt wurde er nach einer Figur in Shakespeares Stück „Der Sturm„. Nun entwickeln Planetenforschende anhand alter Daten und klarer Bilder neue Theorien, wie die Strukturen auf Mirandas rauer Oberfläche entstanden sind.

Eine führende Hypothese vermutet, dass es unter Mirandas eisiger Oberfläche einen weiten Ozean aus flüssigem Wasser gibt, der nun langsam zufriert. Dank der Erkenntnisse von Voyager 2 gilt Miranda nun als interessanter Ort für die Suche nach Wasser im Sonnensystem. Vielleicht gibt es dort sogar mikrobielles Leben. Damit steht Miranda nun in einer Reihe mit Europa, Titan und anderen eisigen Monden.

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