Ein Versorgungsschiff dockt an die Internationale Raumstation

Die Raumkapsel im Bild dockt gleich an, hinter den Solarpaneelen ist die Erde mit ihren riesigen Ozeanen aus Wasser zu sehen.

Credit: Besatzung der ISS-Expedition 16, NASA

Der Blick aus dem Fenster der Internationalen Raumstation ist eine atemberaubende Aussicht. Man sieht die riesige farbige Erde, den tiefschwarzen Himmel und manchmal ein Raumfahrzeug, das die Station besucht.

Anfang letzten Monats sah man die SojusTMA-12-Kapsel. Sie brachte Versorgungsgüter und drei Neuankömmlinge. Die drei Astronaut*innen waren der Commander der Expedition 17 Sergei Volkov, Flugingenieur Oleg Kononenko und die Astronautin So-yeon Yi. Yi kehrte einige Tage später zur Erde zurück. Volkov und Konenenko bleiben voraussichtlich ein paar Monate auf der ISS. Oben sieht man auch das Kopplungsmodul Pirs.

Zur Besatzung der Expedition 17 zählt auch der NASA-Flugingenieur Gregory Chamitoff. Die Astronauten* führen Reparaturen an der ISS durch. Sie erforschen neue Methoden für das Lebens im Weltraum und betreiben Forschungsarbeiten im Weltall, zum Beispiel wie sich Weltraumstrahlung auf die Moleküle von Vitaminen auswirkt.

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Jules Verne im Orbit

Mitten im Bild schwebt das ATV vor dem Himmel, der von weiß in Blau und Schwarz übergeht. Von dem tonnenförmigen Raumschiff gehen vier Solarpaneele aus.

Credit: ISS-Besatzung Expedition 16, NASA, ESA

Der helle Rand des Planeten Erde geht in die Schwärze des Weltraums über. Dieses Bild entstand letzten Montag. Es zeigt das Automated Transfer Vehicle (ATV) der europäischen Weltraumagentur ESA auf seiner außergewöhnlichen Reise. Benannt wurde es nach Jules Verne. Er war Science-Fiction-Autor und Visionär im 19. Jahrhundert.

Bei der Annäherung an die Internationale Raumstation wurde erprobt, ob das automatische Docking des ATV klappt. Das Andocksystem wird mit Laser gesteuert. Es koppelte Jules Verne am Dienstag reibungslos und sanft an die Raumstation im Orbit. Das ATV und lieferte 3,4 Tonnen Ausrüstung, Vorräte und Treibstoff. Der Roboterfrachter hat die Form eines Zylinders. Er ist 10,3 Meter lang und hat einen Durchmesser von 4,5 Metern. Seine Solarpaneele umfassen 22,3 Meter.

ATV Jules Verne bleibt bis August an die Raumstation angedockt und hebt sie in eine höhere Umlaufbahn. Dann verlässt es den Orbit wieder.

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Der neue Raumstationsroboter möchte „Dextre der Große“ genannt werden

Der Roboter der Weltraumstation möchte "Dextre der Große" genannt werden - April, April!

Credit: Besatzung der Expedition 16, NASA

Mit einer überraschenden, leicht beunruhigenden Anfrage verlangte der neue Roboter der Raumstation namens Dextre, die Astronauten sollten ihn in Zukunft mit „Dextre der Große“ ansprechen. Mit Werkzeugen, die jeden Handwerker erröten lassen würden, fuchtelte das mobile Wartungssystem herum, dankte den Menschen für seine Erschaffung und versprach ihnen eine glorreiche Zukunft, in der die Menschen eine wichtige Rolle in der neuen Roboterordnung spielen würden.

Fröhlichen 1. April wünschen die Leute von APOD! Die klassische Fabel von Menschen, die versehentlich technische Bösewichter erschaffen, geht auf Frankenstein zurück und umfasst auch berühmte fiktive Schurken wie HAL und den Terminator. Dextre gibt es zwar tatsächlich, doch er ist kein Frankenstein. Seine Computerintelligenz dient hauptsächlich dazu, um ihn von Astronaut*innen fernsteuern zu lassen.

Dextre wurde letzten Monat beim Bau und der Wartung der Internationalen Raumstation eingesetzt. Das Bild zeigt Dextre als technisches Wunderwerk. Mit seinen langen Arme kann er sowohl kleine Werkzeuge als auch große Module präzise und geschickt handhaben.

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Sonnenuntergang über dem Planet Erde

Die Besatzung der Expedition 15 auf der Internationalen Raumstation fotograierte dieses Bild eines Sonnenuntergangs mit blauem Himmel und rötlichem Horizont.

Credit: Besatzung Expedition 15, NASA

Beschreibung: Heute überquert die Sonne um 05:48 Universalzeit den Himmelsäquator Richtung Norden. Dieses geozentrische astronomische Ereignis wird als Äquinoktium bezeichnet. Es markiert den ersten Tag des Frühlings auf der Nordhalbkugel und den Herbstbeginn im Süden.

Äquinoktium bedeutet gleiche Nacht. Wenn die Sonne am Himmelsäquator steht, erleben alle Erdbewohner fast genau 12 Stunden Tageslicht und 12 Stunden Dunkelheit. Für jene im Norden werden die Tage länger, während die Sonne am Himmel höher wandert und der Sommer kommt.

Seht euch zur Feier der Tag- und Nachtgleiche diese farbenfrohe Ansicht des Sonnenuntergangs an. Dieses Bild wurde letzten Juni auf der Internationalen Raumstation fotografiert. Der Sonnenrand reicht im Erdorbit in der Ferne noch über den Horizont. Die Wolken erscheinen als Silhouetten.

Durch den Staub in der dichteren, tiefer liegenden Atmosphäre wirkt das Sonnenlicht rötlich. Die Moleküle in der dünneren oberen Atmosphäre streuen hauptsächlich blaues Licht.

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Die Internationale Raumstation expandiert wieder

Vor der Erde schwebt die Internationale Raumstation ISS. Sie besitzt eine ganze Batterie an Solarpaneelen und Kühlaggregaten. Oben ist der Rand der Erde, wo die blaue Atmosphäre ins schwarze All übergeht.

Credit: Raumfährenbesatzung STS-122, NASA

Die Internationale Raumstation ISS hat ihr Aussehen wieder einmal verändert. Letzten Monat besuchte die Raumfähre Atlantis die ISS. Sie brachte neue Bauteile. Einer davon war das Wissenschaftslabor Columbus. Das Bild zeigt die ganze Anordnung mit ausgebreiteten Solarpaneelen. Es wurde von der Besatzung der Atlantis fotografiert, als sie die ISS schon verlassen hatten und zur Erde zurückkehrten.

Wenn man dieses Bild mit früheren Bildern vergleicht, sieht man die Entwicklung des Außenpostens im All in den letzten Jahren. Verschiedene Arten von Modulen, ein Roboterarm, eine eindrucksvolle Anlage von Solarpaneelen und ein Versorgungsschiff sind zu sehen. Der Aufbau der ISS begann 1998.

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ISS: Sonne und Schatten

Die ISS zieht über die Stadt Tübingen und zieht eine strichlierte Bahn. Rechts verschwindet sie im Erdschatten. Das ist nicht ungewöhnlich, es passiert alle 90 Minuten.

Credit und Bildrechte: Till Credner, AlltheSky.com

Dieser Mond umkreist die Erde in einer Höhe von etwa 400 km. Er glitt bei der totalen Mondfinsternis letzte Woche in den Schatten der Erde. Die Internationale Raumstation ISS gerät alle 90 Minuten in den Erdschatten. Für eine Erdumrundung braucht sie 90 Minuten.

Dieses Bildkomposit entstand aus 70 Einzelaufnahmen. Es wurde am 7. Februar kurz nach Sonnenuntergang in Richtung Norden aufgenommen. Die ISS wanderte von links nach rechts über Tübingen in Süddeutschland. Zwischen den Einzelaufnahmen sind Lücken. Die ISS glänzte zu Beginn noch im Sonnenlicht. Dann verschwand sie über dem nordöstlichen Horizont und trat rechts in den Erdschatten ein. Über Tübingen dauerte die Passage etwa vier Minuten.

Wenn ihr auf das Bild klickt, könnt ihr eine Zeitraffer-Animation (mpg-Datei) herunterladen. Sie entstand aus den Einzelaufnahmen. Ein Flugzeug flog den Horizont entlang.

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Die Raumstation ISS in Stereo

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Credit: STS-122, NASA – Anaglyphenbild: Patrick Vantuyne

Nehmt eure rot-blaue Brille und schwebt über der Internationalen Raumstation ISS. Sie ist der größte künstliche Mond der Erde. Diese 3D-Ansicht entstand aus Teilen zweier Einzelbilder (S122-E-009880, S122-E-009893) und einem zusätzlichen Hintergrundbild, das entstand, als die Raumfähre Atlantis am 18. Februar von der ISS abdockte. Atlantis und die ISS reisten gemeinsam mit mehr als 7500 Metern pro Sekunde in einer Höhe von etwa 350 Kilometern. Das leuchtende, 7 Meter lange Modul, das aus dem rechten unteren Ende der Station ragt, ist das Columbus-Labor der ESA, das von der Atlantis angeliefert und von Astronauten bei Außenbordmanövern installiert worden war. Nach einer erfolgreichen 13-Tage-Mission zur ISS landete die Atlantis am Mittwoch im Kennedy Space Center.

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Columbus an der Internationalen Raumstation montiert

Aus dem Fenster der ISS ist das Wissenschaftslabor Columbus zu sehen, links dahinter ist ein Arm mit Solarpaneelen. Oben auf dem zylinderförmigen Modul arbeitet Missionsspezialist Hans Schlegel.

Credit: Besatzungen STS-122 und Expedition 16, ESA, NASA

Die Internationale Raumstation ISS bekam ein neues Wissenschaftslabor. Die Raumfähre Atlantis brachte das Labor-Modul Columbus zur ISS. Dort wurde es letzte Woche montiert. Columbus ist sieben Meter lang. Es enthält zehn Halterungen für Experimente. Diese können entweder von der Raumstation oder vom Kontrollzentrum für Columbus in Deutschland kontrolliert werden.

Zum ersten Satz an Experimenten gehört das Fluid Science Laboratory. Es untersucht die Eigenschaften von Flüssigkeiten in der Mikrogravitation im niedrigen Orbit. Das Biolab ist ein weiteres Experiment für Mikroorganismen. Zu den weiteren Experimenten für Columbus zählt unter anderem eine Atomuhr. Sie misst winzige Zeiteffekte, die wir laut Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie erwarten.

Das Bild zeigt, wie der Missionsspezialist Hans Schlegel außen an Columbus arbeitet. Die Mission dieses Labors ist für zehn Jahre geplant. Forschende aus der ganzen Welt können Experimente dafür vorschlagen und abwickeln.

Totale Mondfinsternis in der Nacht vom 20. auf 21. Februar!

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