Ein Falcon 9-Nebel

Abgasschwaden vom Start einer SpaceX-Falcon 9-Rakete in Titusville in Florida.

Bildcredit und Bildrechte: Dennis Huff

Beschreibung: Das ist keine aktuelle Ansicht eines fernen galaktischen Nebels des Weltraumteleskops Hubble. Diese leuchtende Gas- und Staubwolke blendete Himmelsbeobachterinnen und -beobachter an der Weltraumküste am frühen Morgen des 29. August.

Der Schnappschuss wurde morgens um 3:17 im Weltraumpark in Titusville (Florida) etwa 3 Minuten nach dem Start einer SpaceX-Falcon 9-Rakete der Mission CRS-23 fotografiert, die zur Versorgung der Internationalen Raumstation aufbrach. Die Abgasschwaden der abgetrennten ersten und zweiten Raketenstufe steigen am noch dunklen Himmel auf.

Der untere helle Punkt ist die zweite Stufe, die in den niedrigen Erdorbit aufsteigt. Der obere Lichtpunkt ist der Rückkehrschub der ersten Raketenstufe. Die Raketenunterstufe kehrte zurück und landete auf dem neuesten autonomen Drohnenschiff A Short Fall of Gravitas im Atlantik.

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Start der Mercury-Redstone 3

Start des historischen Raumschiffs Mercury-Redstone 3 (MR-3) am 5. Mai 1961 um 9:34 Uhr Eastern Time von Cape Canaveral in Florida.

Bildcredit: NASA

Beschreibung: Vor sechzig Jahren, am Beginn des Raumfahrtzeitalters, zündeten NASA-Techniker „die Kerze“ und schickten den Mercury-Astronauten Alan Shepard an der Spitze einer Redstone-Rakete in hohem Bogen ins All. Seine enge Raumkapsel erhielt den Namen Freedom 7.

Der Start des historischen Raumschiffs Mercury-Redstone 3 (MR-3) am 5. Mai 1961 um 9:34 Uhr Eastern Time von Cape Canaveral in Florida wurde live an ein weltweites Fernsehpublikum übertragen. Der Flug von Freedom 7, der erste Raumflug eines Amerikaners, folgte weniger als einen Monat auf den ersten Vorstoß ins All durch den sowjetischen Kosmonauten Juri Gagarin. Der 15 Minuten lange Suborbitalflug erreichte eine Höhe von 187 Kilometern und eine Höchstgeschwindigkeit von 8277 Kilometern pro Stunde. Als Shepard nahe dem Höhepunkt der Flugbahn von Freedom 7 zurückblickte, erkannte er die Umrisse der Westküste von Florida, des Okeechobeesees im Süden Floridas, den Golf von Mexiko und die Bahamas.

Shepard sollte später den Planeten Erde aus einem viel weiter entfernten Blickwinkel sehen und als Kommandant der Mission Apollo 14 den Mond betreten.

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Spuren und Schwaden vom Start der SpaceX Crew-2


Videocredit und -rechte: Eric Holland

Beschreibung: Was ist da am Himmel los? Der Himmel über Indian Harbor Beach in Florida (USA) erschien gestern früh vor der Dämmerung zuerst relativ ruhig. Dann leuchtete ein Raketenstart auf. Direkt im Norden startete die Mission SpaceX Crew-2 der NASA an Bord einer mächtigen Falcon 9-Rakete in den Weltraum.

Dieses Zeitraffervideo komprimiert 12 Minuten auf 8 Sekunden. Es zeigt die links beginnende helle Leuchtspur. Die Rakete steigt in die dünner werdende Atmosphäre auf, dabei breitet sich ihr Abgasstrahl immer weiter aus, während er vom Sonnenaufgang beleuchtet wird. Wenn die Crew-2-Kapsel am Horizont verschwindet, seht ihr die Landeschwade der zurückkehrenden ersten Stufe der Falcon 9, die zur SpaceX-Landeplattform im Atlantik absteigt.

Oben im Weltraum findet heute früh das Andockmanöver der Besatzungskapsel Endeavour mit vier Astronauten an die Internationale Raumstation (ISS) statt. Die Crew-2-Astronauten ergänzen die Expedition 65, und helfen unter anderem bei Medikamententests mithilfe von Bio-Chips, die in der Mikrogravitation der ISS sehr schnell ablaufen. Bio-Chips sind kleine mikrofluidische Chips, die menschliche Organe simulieren.

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Raketenstart, gesehen von der Raumstation


Videocredit: ISAA, NASA, Besatzung Expedition 57 (ISS);
Bearbeitung: Riccardo Rossi (ISAA, AstronautiCAST); Musik: Spannender abenteuerlicher cineastischer Hintergrund von Maryna

Beschreibung: Habt ihr schon einmal einen Raketenstart gesehen – aus dem Weltraum? Wenn ihr dieses Zeitraffervideo genau betrachtet, seht ihr – von der Internationalen Raumstation (ISS) aus –, wie eine Rakete in den Erdorbit startet.

Die russische Sojus-FG startete im November 2018 vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan, ihre Nutzlast war eine Progress MS-10 (auch 71P), die notwendige Versorgungsgüter zur ISS zu transportierte. Besondere Anblicke im 90-Sekunden-Video (aus etwa 15 Minuten komprimiert) sind Stadtlichter, Wolken links unten auf der Erde, diagonal über die Mitte verlaufen blaue und goldene Bänder von atmosphärischem Nachthimmellicht, und rechts oben gehen ferne Sterne hinter der Erde unter.

Ihr seht, wie eine Unterstufe zur Erde zurückfällt, während das robotische Versorgungsschiff seine Triebwerke zündet und mit der Annäherung an die ISS beginnt. Dieses Weltraumlabor feierte 2018 seinen 20. Jahrestag. Astronauten an Bord der ISS im Erdorbit führen neben eher praktischen Arbeiten auch zahlreiche wissenschaftliche Experimente durch, die das Wissen der Menschheit erweitern und künftige kommerzielle Industrie im niedrigen Erdorbit ermöglichen.

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Start der Mission Chang’e 5

Chinas Mission Chang'e-5 ist die erste robotische Mondproben-Rückführmission seit der sowjetischen Mission Luna 24 im Jahr 1976.

Bildcredit und Bildrechte: Jeff Dai (TWAN)

Beschreibung: Diese Rakete vom Typ Long March-5 startete am Dienstag, 24. November, um 4:30 Uhr Pekinger Zeit vom Kosmodrom Wenchang in der südlichen Provinz Hainan, um Chinas Mission Chang’e-5 zum Mond zu bringen. Die Mondlandemission ist nach einer alten chinesischen Mondgöttin benannt.

Ihr Ziel ist, etwa 2 kg Mondmaterial von der Oberfläche zu sammeln und dieses zur Erde zu bringen. Es ist die erste robotische Mondproben-Rückführmission seit der sowjetischen Mission Luna 24 im Jahr 1976. Das komplexe Landeziel der Mission Chang’e-5 liegt im Oceanus Procellarum (Meer der Stürme). Diese flache Vulkanebene wurde schon 1969 von der Mission Apollo 12 besucht.

Die Landesonde von Chang’e-5 wird mit Sonnenenergie betrieben und soll – beginnend am 27. November – während des lokalen Mondtages auf der Mondoberfläche eingesetzt werden. Der Mondtag dauert ungefähr zwei Erdwochen. Eine Kapsel mit den Mondproben an Bord soll Mitte Dezember zur Erde zurückkehren.

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Startspur der Crew-1-Mission

Start der besatzten Crew-Dragon-Raumkapsel von Space X zur Internationalen Raumstation.

Bildcredit und Bildrechte: Jen Scott

Beschreibung: Letzten Sonntag verließ eine Falcon-9-Rakete von SpaceX für kurze Zeit den Planeten Erde und startete um abends um 7:27 EST auf einer bogenförmigen Bahn in den Abendhimmel. Diese drei Minuten und 20 Sekunden belichtete Aufnahme zeigt ihre Leuchtspur über der Startrampe 39A am Kennedy-Raumfahrtzentrum.

Die Rakete brachte beim ersten Flug eines von der NASA zertifizierten kommerziellen Raumfahrtsystems mit Besatzung vier Astronauten auf Kurs zur Internationalen Raumstation. Einen Tag später, am Montag, 16. November, koppelte die Crew-Dragon-Raumkapsel „Resilience“ an den Außenposten in der Umlaufbahn an. Am Ende ihres sechs Monate dauernden Aufenthalts auf der ISS kehren die Crew-1-Astronauten mit ihrer Raumkapsel zur Erde zurück.

Die Unterstufe er Falcon-9-Rakete kehrte etwa neun Minuten nach dem Start zur Erde zurück und landete im Atlantik auf dem autonomen Drohnenschiff „Just Read The Instructions“ .

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Ein Falcon-9-Mond

Raketenstart unter dem zunehmenden Mond: Eine Falcon-9-Rakete von SpaceX bringt den Satelliten SAOCOM 1B in eine polare Umlaufbahn.

Bildcredit und Bildrechte: Katie Darby

Beschreibung: Die Vollmonde, welche die Nacht auf dem Planeten Erde beleuchten, können viele Namen haben. Dieses Jahr war der letzte Vollmond im Sommer auf der Nordhalbkugel am 2. September, und manche kennen ihn als Mais-Vollmond.

Wenige Tage zuvor – am 30. August – ging der fast volle Mond kurz vor Sonnenuntergang auf und leuchtete am wolkigen Himmel über der Luftwaffenbasis Cape Canaveral an der Raumfahrtküste in Florida. Ein zeitlich gut geplanter Schnappschuss zeigt das grelle Licht der brennenden Raketentriebwerke unter der Mondscheibe, als die Unterstufe einer Falcon-9-Rakete erfolgreich zur Landezone 1 von Cape Canaveral zurückkehrte.

Ungefähr 9 Minuten zuvor hatte dieselbe Falcon-9-Rakete von SpaceX den Satelliten SAOCOM 1B in eine polare Umlaufbahn gebracht. Es war der vierte Start dieser wiederverwendbaren Falcon-9-Unterstufe und der erste Start von Cape Canaveral in eine polare Umlaufbahn seit 1969.

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Mars 2020 – ab 1500 Meter

Eine Atlas-V-Rakete startete um 7:50 Uhr EDT vom Raketenstartkomplex 41 der Luftwaffenbasis Cape Canaveral und transportierte den Rover Perseverance der NASA-Mission Mars 2020.

Bildcredit und Bildrechte: John Kraus

Beschreibung: Dieser Schnappschuss vom Donnerstag zeigt die Abgasschwade einer Rakete, die in den blauen Morgenhimmel aufstieg. Das Foto wurde aus einem kleinen Flugzeug 1500 Meter über der Weltraumküste von Florida fotografiert.

Es war der dritte Start einer Mission, die im Juli vom Planeten Erde zum Mars aufbrach. Die Atlas-V-Rakete startete um 7:50 Uhr EDT vom Raketenstartkomplex 41 der Luftwaffenbasis Cape Canaveral und transportierte den Rover Perseverance der NASA-Mission Mars 2020. Perseverance ist etwa so groß wie ein PKW, seine Landung im Krater Jezero auf dem Roten Planeten ist für Februar 2021 geplant. An Bord des ausgeklügelten Rovers befindet sich die Helikopterdrohne Ingenuity.

Mars-Start 2020: Fotos vom Planeten Erde

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Start von SpaceX Demo-2

Am 30. Mai startete erstmals nach Einstellung des Raumfährenprogramms 2011 ein besatztes Raumfahrzeug - eine Crew Dragon - von der Startanlage 39 zur Internationalen Raumstation.

Bildcredit: NASA/Joel Kowsky

Beschreibung: Die Wolken sind weiß, aber der Himmel auf diesem Schnappschuss von der Startanlage 39A am Kennedy-Raumfahrtzentrum ist dunkel. Der Tageshimmel wirkt dramatisch, weil das Schwarz-Weiß-Foto mit einer Digitalkamera in Wellenlängen des nahen Infrarotlichtes aufgenommen wurde.

Auch der Start am Samstag, dem 30. Mai, um 3:22 p.m. EDT war ziemlich dramatisch – eine Falcon 9-Rakete brachte eine Crew Dragon-Raumkapsel in den niedrigen Erdorbit. An Bord waren die Astronauten Robert Behnken und Douglas Hurley. Es war die erste Besatzung, die seit 2011 nach dem Ende des Raumfährenprogramms von einem Raumfahrtzentrum in den Vereinigten Staaten startete.

Wenige Minuten nach dem Start kehrte die Unterstufe der Falcon 9 zurück und landete auf Of Course I Still Love You (das ist eine autonome schwimmende Landeplattform…) und wartete geduldig vor der Küste von Florida. Die beiden Astronauten lenkten ihr Raumfahrzeug zu einem erfolgreichen Andockmanöver am Sonntag, dem 31. Mai, um 10:16 a.m. EDT am Modul Harmony der Internationalen Raumstation.

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Raketenstart am Südhimmel

Start einer Electron-Trägerrakete auf der Halbinsel Mahia der neuseeländischen Nordinsel; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Brendan Gully

Beschreibung: Am 6. Dezember wurde bei Sonnenuntergang auf einem rotierenden Planeten eine Electron-Rakete von Rocket Lab gestartet. Sie brach von der Halbinsel Mahia auf der neuseeländischen Nordinsel mit mehreren kleinen Satelliten an Bord zur Mission „Running Out of Fingers“ in den niedrigen Erdorbit auf.

Die feurige Spur des eleganten Startbogens der Electron verläuft auf dieser südlichen Meeres- und Himmelslandschaft nach Süden. Da die untergehende Sonne in der Höhe der Raketenbahn noch scheint, reflektieren die treibenden Dampf- und Abgasschwaden der Rakete das Sonnenlicht, obwohl der Himmel schon dunkel wird.

Aus dem Blickwinkel der Kamera, die auf einem Stativ befestigt war, liegt der Scheitelpunkt des Raketenbogens ungefähr beim Himmelssüdpol, doch kein heller Stern markiert diesen Ort am Abendhimmel der Südhalbkugel. Dennoch ist die Mitte der Strichspur-Bögen auf diesem Zeitraffer-Bildkomposit leicht erkennbar.

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Start des Solar Orbiters

Siehe Beschreibung. Start des Solar Orbiter auf einer Atlas V Trägerrakete; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Derek Demeter (Emil Buehler Planetarium)

Beschreibung: Wie beeinflusst das Wetter auf der Sonne die Menschheit? Um das herauszufinden, starteten die Europäische Weltraumagentur ESA und die NASA soeben den Solar Orbiter. Diese Roboter-Raumsonde, welche um die Sonne kreisen wird, beobachtet die Veränderungen des Lichts, des Sonnenwindes und des Magnetfeldes der Sonne nicht nur aus der üblichen Perspektive der Erde, sondern auch über und unter der Sonne.

Diese Langzeitbelichtung vom Start des Solar Orbiters zeigt den anmutigen Bogen der hellen Triebwerke einer Atlas-V-Rakete der United Launch Alliance, als sie den Satelliten von der Erde ins All brachte. In den nächsten Jahren nützt der Solar Orbiter die Schwerkraft von Erde und Venus, um die Ebene der Planeten zu verlassen und näher an die Sonne heranzukommen als Merkur.

Heftiges Wetter auf der Sonne, darunter Sonneneruptionen und koronale Massenauswürfe, können Stromnetze auf der Erde und Kommunikationssatelliten im Erdorbit empfindlich stören. Die Beobachtungen des Solar Orbiters werden voraussichtlich mit denen der Parker Solar Probe koordiniert, die 2018 gestartet wurde und ebenfalls die Sonne umkreist.

Solar Orbiter: Video des Starts
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