Panorama mit allen Planeten

Das breite Panorama zeigt die Ekliptik mit allen Planeten. Wenn man die Maus übers Bild schiebt, werden die Sternbilder und Namen der Planeten angezeigt.

Bildcredit und Bildrechte: Tunç Tezel (TWAN)

Dieses Panorama zeigt einen 360-Grad-Blick in die Ebene der Ekliptik. Am sternklaren Himmel stehen sieben Planeten. Die Bilder für das Mosaik wurden von 24.-26. Jänner am Nacpan-Strand von El Nido fotografiert. Er liegt auf der philippinischen Insel Palawan.

Links im Bild ist der östliche Horizont in den dunklen Morgenstunden. Rechts ist der Abendhimmel am westlichen Horizont. Die Ekliptik verläuft durch die Mitte. Sie wird vom blassen Band des Zodiakallichtes gesäumt. Die Milchstraße schneidet schräg ins Bild. Wolken und der Mond begleiten den flüchtigen Planeten Merkur im Osten.

Weiter rechts nahe der Ekliptik liegen der gelbliche Saturn, der helle Stern Antares und Jupiter. Regulus – er ist der Alphastern im Löwen – und der Sternhaufen M44 liegen fast genau auf der Ekliptik. Über dem westlichen Horizont liegen die Abendplaneten entlang der Ekliptik. Es sind der blasse Uranus, der rötliche Mars, die gleißende Venus und sogar der blasse Neptun.

Wenn ihr den Mauspfeil über das Bild schiebt oder diesem Link folgt, seht ihr eine ausführlich beschriftete Version des Panoramas.

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M78 und Orion-Staubreflexionen

Der blaue Reflexionsnebel M78 markiert das Bild. Er ist von dunklen Wolken umgeben. Links daneben ist der weniger bekannte Nebel NGC 2071.

Bildcredit und Bildrechte: Marco Burali, Tiziano Capecchi, Marco Mancini (MTM Observatory, Italien)

Die Orion-Molekülwolke ist ein riesiger Komplex. Dort fallen einige helle, blaue Nebel besonders auf. Das Bild zeigt zwei der bekanntesten Reflexionsnebel. Es sind Staubwolken, die das Licht heller eingebetteter Sterne reflektieren. Der berühmtere Nebel ist M78 in der Bildmitte. Er wurde vor mehr als 200 Jahren katalogisiert. Links daneben ist der weniger bekannte NGC 2071.

Sternforschende untersuchen diese Reflexionsnebel, um besser zu verstehen, wie darin Sterne entstehen. Der Orion-Komplex ist etwa 1500 Lichtjahre entfernt. Er enthält den Orionnebel und den Pferdekopfnebel und bedeckt einen Großteil des Sternbildes Orion.

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Die Wolken von Andromeda

Die Andromedagalaxie schwebt oben im Bild. Innen ist sie leuchtend gelb, außen sind viele blaue Sterne. Sie ist von rötlichen Wolken umgeben, die aber über unserer eigenen Milchstraße schweben.

Bildcredit und Bildrechte: Rogelio Bernal Andreo (Deep Sky Colors)

Die schöne Andromedagalaxie wird oft von Astronomen auf der Erde fotografiert. Die erdnächste große Spiralgalaxie ist auch als M31 bekannt. Sie ist ein vertrauter Anblick mit dunklen Staubbahnen, einem hellen gelblichem Kern und Spiralarmen, die von blauem Sternenlicht gesäumt sind.

Dieses tolle Farbporträt zeigt unser benachbartes Inseluniversum. Es ist ein Mosaik aus gut belichteten Daten, die mit Breit- und Schmalbandfiltern gewonnen wurden. Doch es zeigt auffallende unbekannte Strukturen. Im weiten Sichtfeld sind blasse, rötliche Wolken aus leuchtendem ionisiertem Wasserstoff verteilt.

Doch die ionisierten Wolken aus Wasserstoff liegen wahrscheinlich im Vordergrund der Szene, also weit in unserer Milchstraße. Sie gehören zu den weitverbreiteten staubigen interstellaren Federwolken. Diese Cirren sind Hunderte Lichtjahre über der Ebene unserer Galaxis verteilt. Bei der Andromedagalaxie, die 2,5 Millionen Lichtjahre entfernt ist, wären sie riesig. Denn die Andromedagalaxie ist etwa 200.000 Lichtjahre groß.

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Infraroter Trifid

Links leuchtet ein Nebel mit grünem breitem Wolkenrand und einem rot-gelben Inneren, im Hintergrund sind Sterneverteilt.

Bildcredit: J. Rho (SSC/Caltech), JPL-Caltech, NASA

Der Trifidnebel ist auch als Messier 20 bekannt. Man findet ihn leicht mit einem kleinen Teleskop. Er ist ein beliebtes Ziel im nebelreichen Sternbild Schütze. Auf Bildern in sichtbarem Licht ist der Nebel durch dunkle, undurchsichtige Staubbahnen dreigeteilt. Doch dieses Infrarotbild zeigt stattdessen Fasern aus leuchtenden Staubwolken und jungen Sternen.

Das tolle Falschfarbenbild stammt vom Weltraumteleskop Spitzer. Man verwendet die Bilddaten in Infrarot, um neue und neu entstehende Sterne zu zählen, die normalerweise in den Gas- und Staubwolken der faszinierenden Sternschmiede verborgen sind, wo sie entstehen.

Der Trifidnebel ist etwa 30 Lichtjahre groß und nur 5500 Lichtjahre entfernt.

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Die Andromedagalaxie M31

Die Andromedagalaxie füllt die ganze Höhe des Bildes. Links und rechts daneben ist viel Raum mit Sternen. Links unter der hellen Scheibe ist die Galaxie M110, rechts oben M32.

Bildcredit und Bildrechte: Farmakopoulos Antonis

Welche große Galaxie ist unserer Milchstraße am nächsten? Es ist Andromeda. Unsere Galaxie sieht Andromeda wohl sehr ähnlich. Die beiden Galaxien dominieren die Lokale Gruppe. Andromedas diffuses Licht stammt von den Hunderten Milliarden Sternen, aus denen sie besteht.

Mehrere einzelne Sterne umgeben das Bild von Andromeda. Sie sind eigentlich Sterne in unserer Galaxis, die weit vor dem Objekt im Hintergrund liegen. Andromeda wird häufig als M31 bezeichnet, da sie das 31. Objekt auf Messiers Liste diffuser Himmelsobjekte ist. M31 ist so weit entfernt, dass Licht etwa zwei Millionen Jahre braucht, um uns von dort zu erreichen. Zwar sieht man M31 ohne Hilfsmittel. Doch dieses Bild ist ein digitales Mosaik aus mehreren Aufnahmen, die mit einem kleinen Teleskop fotografiert wurden.

Vieles an M31 ist nicht bekannt. Zum Beispiel weiß man nicht, in wie vielen Milliarden Jahren sie mit unserer Heimatgalaxie kollidiert.

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Von Möwe bis Sirius

Die Himmelslandschaft zeigt bekannte Himmelsobjekte: Thors Helm, Möwennebel und Sirius sowie weitere kleinere Nebel und einen Sternhaufen.

Bildcredit und Bildrechte: Rogelio Bernal Andreo (Deep Sky Colors)

Dieses breite, schöne Mosaik zeigt fast 20 Grad am Himmel des Planeten Erde. Die nebelreiche Region liegt am Rand der Orion-Eridanus-Superblase. Diese ist mit verschlungenen expandierenden Hüllen aus Gas und Staub gefüllt, welche in Molekülwolken nahe der Ebene der Milchstraße eingebettet sind.

Links befindet sich der weitläufige Möwennebel. Er ist zusammengesetzt aus dem Emissionsnebel NGC 2327, der als Möwenkopf gesehen wird, und dem diffuseren IC 2177 der Flügel und Körper bildet. Die Flügel des Möwennebels sind etwa 3800 Lichtjahre entfernt und 240 Lichtjahre groß, sie liegen noch in unserem lokalen Spiralarm. Sirius ist der Alphastern von Canis Major und der hellste Stern der Nacht. Sein bläuliches Licht dominiert die Szene rechts aus einer Entfernung von nur 8,6 Lichtjahren.

Wenn ihr das ganze Bild betrachtet, werdet ihr auch mit dem Sternhaufen Messier 41 belohnt, der ist auch als NGC 2287 bekannt ist, ganz zu schweigen von Thors Helm.

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Der Lagunennebel in hoher Auflösung

Das Bild zeigt den bekannten Lagunennebel M8 im Sternbild Schütze und sein Umfeld. Die Nebel leuchten in kräftigem Magenta, nur um die wenigen helleren Sterne leuchten blaue Nebel.

Bildcredit und Bildrechte: Daten – ESO/INAF/R. Colombari/E. Recurt; Montage und Bearbeitung: R. Colombari

Im Lagunennebel kämpfen Sterne mit Gas und Staub, und die Fotografen gewinnen. Der fotogene Nebel ist auch als M8 bekannt. Man sieht ihn sogar ohne Fernglas im Sternbild Schütze. Die energiereichen Prozesse der Sternbildung liefern nicht nur die Farben, sondern auch das Chaos.

Das rote Leuchten im Gas entsteht, wenn energiereiches Sternenlicht auf interstellaren Wasserstoff trifft. Die dunklen Staubfasern in M8 entstanden in den Atmosphären kühler Riesensterne oder sind Überreste der Explosionen von Supernovae. Das Licht, das wir heute sehen, verließ M8 vor ungefähr 5000 Jahren. Um den Bereich von M8 im Bild zu queren, braucht Licht ungefähr 50 Jahre.

Die Daten, aus denen das Bild entstand, stammen von der Weitwinkelkamera OmegaCam. Sie ist am VLT-Durchmusterungsteleskop (VST) der ESO montiert.

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Das Strudelbecken M51 und zwei Kometen

Links oben ist die Strudelbeckengalaxie M51 klein zu sehen. Links unten und rechts oben sind zwei Kometen abgebildet.

Bildcredit und Bildrechte: José J. Chambó (Cometografia)

Messier 51 ist kein Komet, sondern eine helle Spiralgalaxie. Sie ist allgemein als Strudelgalaxie bekannt. Am nördlichen Himmel liegt sie unter der Deichsel des Großen Wagens. In diesem Bild vom 1. Dezember befindet sie sich links oben.

Das hübsche Sichtfeld ist 4 mal 2,5 Grad breit. Es enthält auch zwei Kometen. Beide sind neue Besucher im inneren Sonnensystem und sehen ziemlich unterschiedlich aus. Jetzt gerade sind sie blasse Objekte fürs Teleskop. Sie erreichen in der Morgendämmerung den höchsten Punkt über dem nördlichen Horizont.

Der neu entdeckte Komet NEOWISE (C/2016 U1) links unten hat eine runde, verschwommene Koma. Das grünliche Licht stammt von zweiatomigem Kohlenstoffgas, das im Sonnenlicht fluoresziert. Der stummelartige Schweif des Kometen Johnson (C/2015 V2) rechts oben reflektiert Sonnenlicht.

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