Flugmuster von Flugzeugen über den USA

Das Vorschaubild führt zu einem Video, das die Flugbewegungen eines ganzen Tages zeigt.

Credit und Bildrechte: Aaron Koblin, FAA

Beschreibung: Was tun diese Erdlinge? Jeden Tag bewegen sich Millionen Menschen per Flugzeug über den Planeten Erde. Hunderttausende Flüge finden täglich über den USA statt. Oben seht ihr eine eindrucksvolle grafische Darstellung solcher Flüge, die von Aaron Koblin erstellt wurde.

Wenn ihr auf das Bild klickt, wird in vielen Web-Browsern ein Film geladen, der eventuell hier besser zu sehen ist. Der Film zeigt ein Muster von Flügen, die während weniger Tage im März 2005 stattfanden. Der Zähler links unten zeigt die Anzahl der USA-bezogenen Flüge zur rechts unten angegebenen Zeit.

Die Spuren sind keine Kondensstreifen, sondern wurden von einem Computeralgorithmus erzeugt. Hauptstädte in Nordamerika und den USA sind erkennbar. Wenn man den Film untersucht, zeigt sich, dass manche Tageszeiten verkehrsreicher sind als andere – ein Hinweis, dass die Flüge manche Destinationen zu Zeiten verlassen, die für Reisende bequem sind.

Was Entfernungen betrifft, ist das Fliegen zu einem weit entfernten Ort wesentlich sicherer als zu diesem Ziel zu fahren. Fliegen ist immer noch weniger gefährlich ist als die Fahrt zu einem nahe gelegenen Flughafen.

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Geschützter Nachthimmel über Flagstaff

Hinter einer dunklen, verschneiten Landschaft ragt ein Gebirge hoch, darüber schwebt eine Wolke, am Himmel breitet sich die Milchstraße mit Dunkelnebeln und zahllosen Sternen aus.

Credit und Bildrechte: Dan und Cindy Duriscoe, FDSC, Lowell-Observatorium, USNO

Dieser Himmel ist geschützt. Gestern war der 50. Jahrestag der ersten Beleuchtungsverordnung, die je erlassen wurde. Sie schützt den Nachthimmel über Flagstaff in Arizona (USA) vor ScheinwerferWerbung.

Heute hat Flagstaff den Status der ersten internationalen Stadt mit dunklem Himmel und und verfügt über eine Lichtverordnung, dass kein Licht diesen majestätischen Nachthimmel stört. Der dunkle Himmel über Flagstaff ermöglicht nicht nur Himmelsforschenden den Blick ins Universum. Auch ortsansässige Sternfreund*innen sehen eine Himmelslandschaft wie jede menschliche Generation davor.

Dieses Bild mit Blick nach Nordosten wurde vor zwei Wochen um 3 Uhr morgens nur 10 Kilometer von Flagstaff entfernt am Fort Valley aufgenommen. Das spektakuläre Panorama zeigt die San-Francisco-Peaks, die von einer Lenticularis bedeckt sind. Dahinter wölbt sich die Ebene der Milchstraße mit den Sternbildern Kassiopeia, Kepheus und Schwan diagonal von links unten nach rechts oben. Weiter rechts leuchtet unter dem hellen Stern Deneb der Nordamerikanebel.

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ISS: Sonne und Schatten

Die ISS zieht über die Stadt Tübingen und zieht eine strichlierte Bahn. Rechts verschwindet sie im Erdschatten. Das ist nicht ungewöhnlich, es passiert alle 90 Minuten.

Credit und Bildrechte: Till Credner, AlltheSky.com

Dieser Mond umkreist die Erde in einer Höhe von etwa 400 km. Er glitt bei der totalen Mondfinsternis letzte Woche in den Schatten der Erde. Die Internationale Raumstation ISS gerät alle 90 Minuten in den Erdschatten. Für eine Erdumrundung braucht sie 90 Minuten.

Dieses Bildkomposit entstand aus 70 Einzelaufnahmen. Es wurde am 7. Februar kurz nach Sonnenuntergang in Richtung Norden aufgenommen. Die ISS wanderte von links nach rechts über Tübingen in Süddeutschland. Zwischen den Einzelaufnahmen sind Lücken. Die ISS glänzte zu Beginn noch im Sonnenlicht. Dann verschwand sie über dem nordöstlichen Horizont und trat rechts in den Erdschatten ein. Über Tübingen dauerte die Passage etwa vier Minuten.

Wenn ihr auf das Bild klickt, könnt ihr eine Zeitraffer-Animation (mpg-Datei) herunterladen. Sie entstand aus den Einzelaufnahmen. Ein Flugzeug flog den Horizont entlang.

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Venus und Jupiter am Morgenhimmel

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Credit und Bildrechte: Babak Tafreshi (TWAN)

Beschreibung: Diese beiden himmlischen Lichtbaken, die vor Sonnenaufgang hell im Osten strahlen, sind eigentlich Kinder der Sonne – die Planeten Venus und Jupiter. Als die zweit- und dritthellsten Objekte am Nachthimmel nach dem Mond erschienen Venus und Jupiter etwa 2 Grad voneinander entfernt, als dieses Bild am 30. Januar aufgenommen wurde, gestern am frühen Morgen jedoch weniger als einen halben Grad. Der beschauliche Vordergrund ist die Küstenlinie entlang der Halbinsel Miankaleh und der Gorgan-Bucht, ein wichtiges Vogel- und Naturschutzgebiet im Südosten des Kaspischen Meeres. In den nächsten beiden Tage können Frühaufsteher des gesamten Erdkreises eine Begegnung von Venus und Jupiter am Himmel mit dem abnehmenden sichelförmigen Mond genießen.

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Drei Nebel mit Schmalbandfiltern

M8 und M20, der Lagunennebel und der Trifidnebel sowie der Nebel NGC 6559 leuchten im nebelreichen Sternbild Schütze.

Credit und Bildrechte: Michael Mayda

Schmalbandfilter und eine Falschfarbenpalette bieten diesen drei Nebeln eine tolle Erscheinung auf einer kosmischen Leinwand mitten in der Milchstraße. Alle drei Sternfabriken sind etwa 5000 Lichtjahre entfernt. Sie befinden sich im nebelreichen Sternbild Schütze. Im 18. Jahrhundert katalogisierte der Astronom Charles Messier zwei davon: den farbigen M8 rechts über der Mitte und den kompakten M20 links. Rechts unten ist der dritte Nebel, NGC 6559.

M8 ist mehr als hundert Lichtjahre groß. Man kennt ihn auch als als Lagunennebel. Der landläufige Name von M20 ist Trifid, weil er von dunklen Staubbahnen geteilt wird. Auf dem Kompositbild wurden die schmalen Emissionslinien von Schwefel-, Wasserstoff- und Sauerstoffatomen mit Filtern in Rot, Grün und Blau abgebildet. Dieses Farbschema wurde mit Aufnahmen des Weltraumteleskops Hubble bekannt.

Teleskopen auf der Erde ermöglichen Schmalbandfilter außerdem, die überhandnehmende Lichtverschmutzung zu umgehen und faszinierende kosmische Bilder am Stadthimmel aufzunehmen.

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