Landesonde Philae auf dem Kometen 67P gefunden

Links ist eine Nahaufnahme der Oberfläche des Kometen Tschurjumow-Gerassimenko. Rechts oben markiert ein rotes Quadrat die Landesonde Philae. Der Ausschnitt ist rechts unten vergrößert. Rechts oben ist der Ausschnitt auf einem Übersichtsbild des Kometenkerns markiert.

Bildcredit und Bildrechte: ESA, Rosetta, MPS, OSIRIS; UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA/Navcam

Eine kleine Raumsonde war verschollen. Nun wurde sie wieder entdeckt. 2014 sank die Landesonde Philae langsam von ihrer Ursprungs-Raumsonde Rosetta zum Kern des Kometen C67/P Tschurjumow-Gerassimenko. Auf der Oberfläche prallte die Landesonde nach dem Ausfall einer Harpune zweimal sanft ab. Schließlich schickte sie Bilder von einem unbekannten Ort.

Anfang des Monats flog Rosetta tief genug, um ihren Ableger zu entdecken. Philae ist einen Meter groß. Die Landesonde ist ganz rechts im Hauptbild zu sehen. Die Bildeinschübe zeigen zwei Aufnahmen, eine mit Weitwinkel und eine mit Teleobjektiv. Ende des Monats landet Rosetta zur Landung auf 67P. Doch Rosettas Landung wird härter sein und die Mission beenden – trotz der einzigartigen Bilder und Daten.

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Den Himmel über Argentinien enträtseln

Über einem Hügel mit Sternwarte wölbt sich die prächtige Milchstraße. Am Himmel sind helle Sterne, Planeten, die Magellanschen Wolken und schließlich auch ein Komet verteilt.

Bildcredit und Bildrechte: Sergio Montúfar; Danksagung: Planetario Ciudad de La Plata / CASLEO-Observatorium

Seht ihr den Kometen? Genau, ein scharfes Auge sieht Tausende Sterne, zig Sternbilder, vier Planeten, drei Galaxien und das Zentralband der Galaxis. Sie alle sind am Himmel dieses spektakulären 180-Grad-Panoramas verteilt.

Wenn ihr wisst, wonach ihr sucht, erkennt ihr ein durchdringendes grünes Nachthimmellicht, eine irdische Wolke, den Himmelssüdpol und sogar einen fernen Sternhaufen. Doch sie alle sind leichter zu finden als der Komet 252P/LINEAR. Das Bild wurde Anfang April im Nationalpark El Leoncito in Argentinien fotografiert. Es zeigt auch die Kuppel des Jorge-Sahade-Teleskops rechts auf dem Hügel.

Habt ihr den Kometen schon entdeckt? Wenn ja, gut! (Es ist der grüne Fleck links.) Besonders schwierig ist es, die Kleine Magellansche Wolke zu sehen.

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Komet PanSTARRS im Südlichen Fisch

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: José J. Chambó

Der Komet PanSTARRS (C/2013 X1) kommt unserem Planeten bis zur Nacht von 21. auf 22. Juni immer näher. Er ist dann ungefähr 5,3 Lichtminuten entfernt. Sein Auftritt auf der Nordhalbkugel tief am Morgenhimmel (im Süden steht er hoch) wird jedoch vom Licht des fast vollen Mondes getrübt.

Dieses Porträt entstand mit Teleskop. Die hübsche grüne Koma des Kometen hat etwa die scheinbare Größe des Vollmondes. Es wurde am 12. Juni am Siding Spring Observatory auf der Südhalbkugel fotografiert. Das detailreiche Bild zeigt auch einen breiten, weißlichen Staubschweif. Er zeigt im Bild nach links oben. Der Schweif ist von der Sonne weggerichtet und zieht dem Kometen auf seiner Bahn hinterher. Ein blasserer schmaler Ionenschweif, der vom Sonnenwind getrieben wird, zeigt waagrecht nach rechts.

Der helle Stern links ist der bläuliche Iota Piscis Austrini. Dieser Stern leuchtet mit etwa vierter Größenklasse. Man sieht ihn mit bloßem Auge im Sternbild Südlicher Fisch.

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Komet PanSTARRS und der Helixnebel

Der Helixnebel links oben teilt sich das Bild mit dem Kometen C/2013 X1 (PanSTARRS), dessen gespaltener Ionenschweif diagonal durchs Bild läuft. Zwischen den beiden sind viele zarte Sterne verteilt.

Bildcredit und Bildrechte: Fritz Helmut Hemmerich

Es passiert selten, dass so unterschiedliche Objekte so nahe zusammen fotografiert werden. Jetzt gerade gibt es eine Gelegenheit dazu. Das BIld wurde vor zwei Tagen auf den spanischen Kanarischen Inseln fotografiert. Dabei wurden parallele Belichtungen kombiniert.

Rechts unten steht Komet C/2013 X1 (PanSTARRS). Er ist von einer grünen Koma umgeben. Ein ungewöhnlich gespaltener blauer Ionenschweif strömt diagonal durch das Bild. Der gewaltige Schneeball fiel auf unsere Sonne zu. Er wird seit seiner Entdeckung im Jahr 2013 heller. Komet PanSTARRS ist ein malerisches Ziel für die Astrofotografie mit langer Belichtungszeit. Doch er wird wohl kaum mit bloßem Auge sichtbar sein, wenn er nächsten Monat seine größte Helligkeit erreicht.

Links oben steht der ebenfalls malerische Helixnebel. Er ist von rot leuchtendem Gas umgeben. Die Helix ist 700 Lichtjahre entfernt. Damit ist sie nicht nur viel weiter entfernt als der Komet, sie behält außerdem noch Tausende Jahre ihr Aussehen.

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Der Komet, die Eule und die Galaxie

Der Komet PanSTARRS zieht zwischen M108 und M97 über den Himmel. Er ist der Spiralgalaxie M108 viel näher als dem planetarischen Nebel M97, dem Eulennebel. Das Bildfeld liegt im Sternbild Großer Bär.

Bildcredit und Bildrechte: Bob Franke

Hier posiert Komet C/2014 S2 (PanSTARRS) für einen Messier-Moment. Das Bild wurde am 20. April mit Teleskop fotografiert, das Sichtfeld ist 1,5 Grad breit. Der Komet teilt es sich mit zwei bekannten Einträgen im berühmten Katalog eines Astronomen aus dem 18. Jahrhundert, der Kometen suchte. Der Besucher im inneren Sonnensystem reist nun ab und verblasst. Er zog hier unter dem Großen Wagen über den Nordhimmel.

Auf dem Bild war der Komet etwa 18 Lichtminuten von unserem Planeten entfernt. Die staubhaltige Spiralgalaxie Messier 108 rechts oben ist von der Seite sichtbar. Sie ist an die 45 Millionen Lichtjahre entfernt. Der planetarische Nebel mit seinem alternden, heißen Zentralstern ist jedoch nur etwa 12.000 Lichtjahre entfernt. Es ist der eulenhafte Messier 97, der weit in unserer Milchstraße liegt.

Man erwartet, dass der Komet PanSTARRS auf seiner Bahn etwa im Jahr 4226 ins innere Sonnensystem zurückkehrt.

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Komet Linear und der Sternhaufen M 14

Mitten im Bild prangt die ausgedehnte grüne Koma des Kometen Linear. Daneben wirkt der Kugelsternhaufen Messier 14 im Sternbild Schlangenträger fast winzig.

Bildcredit und Bildrechte: José J. Chambó (Cometografia)

Komet Linear wurde unerwartet hell. Der Komet wurde im Jahr 2000 entdeckt. Er passierte letzten Monat die Erde in einer Entfernung von 14 Monddistanzen. Eine Woche davor hatte er einen 100-fachen Ausbruch. Der Komet wurde letzte Woche etwa bei Größenklasse 6 fotografiert. Das war gerade hell genug für das bloße Auge. Dabei zog er gerade am fernen Kugelsternhaufen M 14 vorbei.

Komet 252/P LINEAR gehört zu einer seltenen Gruppe von Kometen, die alle 5 Jahre zwischen Erde und Jupiter hin- und herwandern. Es ist ungewiss, wie sich der Komet entwickelt. Doch es gibt die große Hoffnung, dass er am Nordhimmel noch eine oder zwei Wochen lang ein gutes Objekt für Ferngläser bleibt.

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Naher Komet und Milchstraße

Unter der Milchstraße posiert der Komet 252P/Linear. Das Bild zeigt die eindrucksvollen Dunkelnebel der Milchstraße und die Planeten Mars und Saturn. Sie bilden mit dem hellen Stern Antares ein Dreieck.

Bildcredit und Bildrechte: Alex Cherney (Terrastro, TWAN)

Auf der weiten südlichen Himmelslandschaft ist die hübsche, grünliche Koma des Kometen 252P/Linear leicht zu sehen. Der Komet war am dunklen Beobachtungsort bei Flinders in Victoria (Australien) mit bloßem Auge sichtbar. Er erscheint hier ohne Schweif. Seine überraschend helle Koma ist ungefähr 1 Grad breit.

Der Komet posiert unter den Nebeln, Sternen und dunklen Rissen der Milchstraße. Die fünf Einzelbilder, aus denen das Weitwinkelmosaik entstand, wurden am 21. März vor der Morgendämmerung fotografiert. Der Mond war schon untergegangen. 24 Stunden später erreichte der Komet seine größte Annäherung an unseren hübschen Planeten. Er war ungefähr 5,3 Millionen km entfernt.

Der Komet zieht schnell über den Himmel, weil er der Erde so nahe ist. In den nächsten Tagen sollten ihn Leute auf der Nordhalbkugel, welche Kometen beobachten, sehen. Der Himmel vor der Morgendämmerung wird vom Mond beleuchtet. Dort wandert der Komet durch die Sternbilder Schütze und Skorpion. Er steht am südlichen Horizont nahe bei einem Dreieck, das ihr links oben im Bild seht. Es besteht aus dem gelblichen Mars, Saturn und Antares.

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Komet 252P/Linear und die Große Magellansche Wolke

Die Große Magellansche Wolke links und der Komet 252P/Linear links oben teilen sich dieses Bildfeld im Sternbild Schwertfisch.

Bildcredit und Bildrechte: Justin Tilbrook (Astronomische Gesellschaft von Südaustralien)

Der Komet 252P/Linear posiert mit seiner überraschend hellen grünen Koma neben der Großen Magellanschen Wolke am südlichen Himmel. Der Bildstapel wurde am 16. März mit Teleobjektiv in Penwortham (Südaustralien) fotografiert. 252P/Linear wurde als periodischer Komet der Jupiterfamilie erkannt. Er kommt unserem hübschen Planeten am 21. März sehr nahe. Er zieht dann etwa 5,3 Millionen Kilometer entfernt vorbei. Das ist ungefähr die 14-fache Erde-Mond-Distanz.

Komet 252P/Linear ist einer von sogar zwei Kometen, die der Erde in den nächsten Tagen sehr nahe kommen. Am 22. März nähert sich der viel blassere Komet Pan-STARRS (P/2016 BA14) auf 3,5 Millionen Kilometer. Das ist die 9-fache Distanz zwischen Erde und Mond. Die beiden haben sehr ähnliche Bahnen. Das legt nahe, dass sie vielleicht ursprünglich Teile desselben Kometen waren. Beide Kometen ziehen schnell über den Himmel, weil sie so nahe an der Erde sind. Bald erreichen sie die Nordhalbkugel.

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