Verfinsterter Mond und Mars über Bergen

Über wild zerklüfteten Bergen schimmern eine Mondfinsternis und der Rote Planet. In der Mitte steht kopfüber der Große Wagen. Ein winziges Detail macht dieses Bild besonders: eine kleine Ziege.
Bildcredit und Bildrechte: Clément Brustel

Dieses astronomisch geprägte Foto ist ungewöhnlich. Man sieht es nicht gleich, sondern wurde erst bei der Nachbearbeitung entdeckt. Seltsam ist nicht der Mond. Allerdings ist ein Foto, das den Aufgang des Mondes bei einer totalen Mondfinsternis zeigt, immer ein interessanter Anblick.

Es ist auch nicht der Mars, der rechts unter dem Mond steht. Auch ein Bild des Planeten Mars nahe seiner größten Helligkeit bietet einen faszinierenden Eindruck. Mars sehen wir diesen Monat fast die ganze Nacht; hier sind weitere Bilder. Es sind auch nicht die Berge im Vordergrund, auch wenn die französischen Alpen auf dem Planeten Erde majestätisch sind. Hier sind weitere interessante Bilder von bergigen Landschaften mit Himmel.

Ungewöhnlich und zugleich vertraut ist die Ziege.

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Finsternis über dem Golf der Dichter

Links leuchtet hinter einem Gewässer eine Altstadt neben einem Wald. Von dort steigt der Mond in einem Bogen auf. Die vielen Bilder zeigen, wie er im Lauf des Aufstiegs vom Erdschatten verdunkelt und wieder heller wird. Rechts daneben bildet der Planet Mars parallel einen gepunkteten Bogen.
Bildcredit und Bildrechte: Paolo Lazzarotti

Die totale Phase der Mondfinsternis am 27. Juli dauerte eindrucksvolle 103 Minuten. Sie war die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts. Der Mond zog durch mitten durch den Erdschatten, als er nahe dem Apogäum stand. Das Apogäum ist der fernste Punkt seiner elliptischen Bahn.

Dias Bild ist ein Komposit, das die Totalität von Anfang bis zum Ende zeigt. Die traumartige Szene entstand aus einer Serie von Bildern, die alle 3 Minuten mit einer Digitalkamera fotografiert wurden. Sie folgen dem total verfinsterten Mond. Der helle Planet Mars begleitete den Mond in dieser Nacht, als er über dem Badeort Tellaro in Italien aufstieg. Vorne liegt der ruhige mediterrane Golf von La Spezia. Man kennt ihn auch als Golf der Dichter.

Auch im 3. Jahrhundert v. Chr. beobachtete der heliozentrische Astronom Aristarchos, wie lange Mondfinsternisse dauern. Doch er hatte keine nützlichen digitalen Uhren oder Kameras. Mithilfe der Geometrie fand er einen Weg, um die Entfernung des Mondes anhand der Dauer der Finsternis abzuschätzen. Der Maßstab, auf den er sich bezog, war der Radius des Planeten Erde.

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Mondfinsternis über Rio

Rechts neben dem "Zuckerhut" am Botafogo-Strand in Rio de Janeiro leuchtet der rote Mond bei einer totalen Mondfinsternis. Rechts oben strahlt Mars, der Rote Planet.
Bildcredit: Carlos ‚Kiko‘ Fairbairn

Wenn der Mond aufgeht, sieht das normalerweise nicht so interessant aus. Zum einen ist der Vollmond sonst nicht so dunkel. Aber letzten Freitag ging der Mond so auf, weil er gerade durch den Erdschatten zog. Außerdem leuchtet der Mond meist nicht so rot. Doch an diesem Abend beleuchtete ihn der rote Anteil des Sonnenlichtes, das die Erdatmosphäre bevorzugt bricht.

Für gewöhnlich geht der Mond nicht neben einem Planeten auf. Weil aber der Mars gleichzeitig fast gegenüber der Sonne stand, sah man den Roten Planeten rechts über dem Vollmond. Und schließlich geht der Mond aus Sicht der meisten Menschen nicht über Rio de Janeiro in Brasilien auf. Dort war es aber ein aufregender Anblick.

Diese Finsternis bei Sonnenuntergang war eine außergewöhnliche totale Mondfinsternis bei MikroBlutmond. Sie wurde am Botafogo-Strand in Rio fotografiert. Dort sah auch eine ungewöhnlich große Menge an Schaulustigen zu.

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Korona einer totalen Sonnenfinsternis als HDR

Der Mond bedeckt die Sonne, daher sieht man die riesige Korona aus heißem Plasma. Rosarote Protuberanzen ragen über den Sonnenrand. Auf dem Mond erkennt man einige dunkle Flecken, die Maria oder Meere.

Bildcredit und Bildrechte: Nicolas Lefaudeux

Die große Sonnenfinsternis 2017 war wirklich toll. Dieses HDR zeigt sie etwas prächtiger, als wir sie kennen. Am 21. August bedeckte der Mond auf einem schmalen Pfad ein paar Minuten lang die Sonne. Der Schatten zog quer über die USA. Die Finsternis war eines der am häufigsten fotografierten Ereignisse der Geschichte. Doch dieses Bild wurde erst kürzlich nach einem außergewöhnlichen Aufwand an Digitalbearbeitung vollendet. Es ist eines der detailreichsten Bilder der Sonnenkorona, die je gelungen sind.

Die Sonnenkorona besteht aus extrem heißem Gas. Nur bei einer totalen Sonnenfinsternis sieht man sie mit bloßem Auge. Das Bild kombiniert mehr als 70 verschieden lang belichtete Einzelbilder einer HDR-Serie, die einander ergänzen. Sie lieferten genug Details, um die Bewegung der Sonnenkorona zu erkennen. In Unity in Oregon, wo die Bilder fotografiert wurden, waren morgens die Sichtbedingungen in der Atmosphäre sehr gleichmäßig.

Die nächste totale Sonnenfinsternis auf der Erde findet im Juli 2019 statt. Im April 2024 gibt es die nächste Finsternis, die man in Nordamerika und in den USA sieht.

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Mondphasen und Finsternis

25 Bilder wurden zu einer Matrix kombiniert. Sie zeigen die Phasen des Mondes bei einer Lunation, soweit man sie beobachten konnte. In der Mitte leuchtet der Vollmond rötlich, weil er bei einer Mondfinsternis in den Erdschatten getaucht war.

Bildcredit und Bildrechte: Jean-Francois Gout, Tom Polakis

Wenn ihr jede Nacht den Mond beobachtet, seht ihr, wie sich der Anteil, den die Sonne beleuchtet, schrittweise verändert. Ein Mondzyklus wird auch Lunation genannt. Er verläuft in Phasen von Neumond über Vollmond und wieder zu Neumond und dauert etwa 29,5 Tage.

Die Bilder sind von links oben nach rechts unten geordnet. Sie zeigen die Mondphasen einer fast vollständigen Lunation in 25 Nächten ab dem 18. Jänner. Die zwei Tage nach Neumond und zwei Tage davor wurden ausgelassen, weil die Mondphase bestenfalls eine schmale Sichel in der Nähe der Sonne war, die man nur schwer erkennen konnte.

Für das Mondzyklus-Projekt wurde der meist klare Nachthimmel über Arizona und die Hilfe eines Freundes genützt. In der ersten Hälfte der Lunation wurden die Bilder am frühen und späteren Abend fotografiert. In der zweiten Hälfte entstanden sie früh am Morgen. Als Bonus wurde der Zyklus am Vollmond des 31. Jänner ausgerichtet. Es war der zweite Vollmond im Jänner, also ein blauer Mond, und der Mond stand nahe beim erdnächsten Punkt der Mondbahn (Perigäum). Außerdem wurde er bei der totalen Mondfinsternis rötlich.

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Partielle Sonnenfinsternis über Buenos Aires

Hinter einer Insel im Meer vor Buenos Aires geht die Sonne hinter Wolken am orangefarbenen Himmel unter. Am oberen Rand der Sonne fehlt ein kleiner Splitter.

Bildcredit und Bildrechte: Fefo Bouvier

Was ist mit dem oberen Rand der Sonne passiert? Letzte Woche war auf der Südhalbkugel der Erde mancherorts eine partielle Sonnenfinsternis zu beobachten. Dabei bedeckt der Mond einen Teil unserer Sonne.

Dieses Bild entstand gegen Ende der Finsternis an der Küste von Uruguay. Der Blick fällt auf Buenos Aires in Argentinien. Vorne ragt die Isla Farallón mit ihrem Leuchttrum aus dem Meer. Links neben der Sonne fliegt ein Flugzeug. Für das Bild wurden zwei Aufnahmen mit derselben Kamera und den gleichen Einstellungen nacheinander fotografiert und digital kombiniert. Ein Bild zeigt die Landschaft, das andere die Sonne zum Höhepunkt.

Die nächste Sonnenfinsternis, die man auf der Erde sieht, ist wieder eine partielle Finsternis. Mitte Juli ist sie in Teilen von Südaustralien und Tasmanien zu beobachten.

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Eine partielle Finsternis über der Manilabucht

Über der Silhouette der Manilabucht auf den Philippinen geht hinter Piers die partiell verfinsterte Sonne unter. Sie ist eine helle, breite Sichel am dunkelroten Himmel.

Bildcredit und Bildrechte: Armando Lee (Astron. League Philippines), F. Naelga Jr., 100 Stunden Astronomie (IYA 2009)

Was passiert mit der Sonne, die hier untergeht? Eine Finsternis! Anfang 2009 verfinsterte der Mond einen Teil der Sonne. Das konnte man in Teilen von Afrika, Australien und Asien beobachten. Dieses Bild entstand an der Ufermauer der Mall of Asia. Es zeigt die partiell verfinsterte Sonne, als sie über der Manilabucht auf den Philippinen unterging. Vorne stehen die Silhouetten der Piers.

Es war die einzige ringförmige Sonnenfinsternis des Jahres. Leute, die Finsternisse jagen und einen guten Ort für die Beobachtung hatten, schufen viele interessante, kunstvolle Bilder. Sie machten Filme, fotografierten die Schatten der Finsternis und Feuerringe.

Am Donnerstag bedeckt der Mond wieder kurz Teile der Sonne. Manche beobachten das auch diesmal als partielle Finsternis der Sonne. Die Finsternis am Donnerstag sieht man nur teilweise im Süden von Südamerika und in der Antarktis.

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Mondfliege und Strichspuren

Hinter einem kahlen Baum ist der Himmel dicht von den Strichspuren von Sternen überzogen. Links oben ist eine seltsame Spur. Sie ist an den Enden sehr hell, dazwischen ist sie dunkler und rötlich. Es ist der Mond während einer totalen Finsternis. Hinten am Horizont stehen Berge.

Bildcredit und Bildrechte: Haitong Yu

Am 31. Jänner konnte man auf der ganzen Nachtseite der Erde eine geruhsame Mondfinsternis bewundern. Es war die erste von drei totalen Mondfinsternissen, die nacheinander stattfinden. Dieses dramatische Zeitrafferbild entstand in der Provinz Hebei im Norden von China. Es zeigt das himmlische Schauspiel und kombiniert eine Serie an Aufnahmen, die im Laufe von drei Stunden belichtet wurden.

Eine Kamera auf einem Stativ fotografierte den Vollmond, als er über den klaren Nachthimmel glitt. Die Spur des Mondes erinnert an eine Fliege. Sie ist vor und nach der Finsternis sehr hell. Während der dunkleren totalen Finsternisphase, die eine Stunde und 16 Minuten dauerte, wird sie schmal und rot. Weit hinten laufen die farbigen Strichspuren in konzentrischen Bögen über und unter dem Himmelsäquator.

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