Atlas in der Dämmerung

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Bildcredit und Bildrechte: Michael Seeley

Beschreibung: Diese 251 Sekunden belichtete Einzelaufnahme folgt dem Flug einer Atlas-V-Rakete, die am frühen Morgen des 8. August von der Luftwaffenbasis Cape Canaveral auf dem Planeten Erde startete und nach Osten in die Dämmerung flog.

Der Raketenstart der United Launch Alliance erfolgte um 6:13 Uhr Ortszeit. Die Sonne ging erst um 6:48 Uhr auf und stand noch unter dem östlichen Horizont, doch sie beleuchtete die Abgasfahne der Rakete in der Höhe oben. Das Gewässer der Indian River Lagune in Palm Shores (Florida) reflektiert die sanften Farben und das warme Leuchten des sonst ruhigen Himmels in der Dämmerung. Die mächtige Atlas-Rakete transportierte einen militärischen Kommunikationssatelliten in den Erdorbit.

Dieses Wochenende sind Lichtblitze, die Sie vielleicht vor der Morgendämmerung am klaren Himmel sehen können, Meteore der Perseïden.

Beobachten Sie den Meteorstrom der PerseÏden

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Der erste Raketenstart auf Cape Canaveral

Eine kleine Schar Fotografen und Filmemacher dokumentiert den Start der ersten Rakete auf Cape Canaveral. Das Bild ist Schwarz-weiß, die kleine Rakete steigt in der Mitte auf einem Feuerstrahl auf und wirbelt auf dem Boden eine Menge Staub auf.
Bildcredit: NASA

Im Jahr 1950 startete die erste Rakete auf Cape Canaveral in Florida. Es war der hier gezeigte Bumper V-2. Damit begann ein neues Kapitel der Raumfahrt. Die Basis des ehrgeizigen Programms für zweistufige Raketen war eine V-2-Rakete. Darauf war eine WAC-Corporal-Rakete montiert. Die Oberstufe erreichte damals eine Höhe von fast 400 Kilometern. Das war ein Rekord und höher als die Bahn der Internationalen Raumstation ISS.

Die General Electric Company leitete die Starts von Bumper V-2. Bumper V-2. Dabei wollte man Raketensysteme testen und die obere Atmosphäre erforschen. Die Bumper-V-2-Raketen transportierten kleine Nutzlasten. Diese maßen unter anderem die Lufttemperatur oder den Einfluss der kosmischen Strahlung.

Sieben Jahre später startete die Sowjetunion Sputnik I und Sputnik II. Sie waren ersten Satelliten im Erdorbit. Als Reaktion darauf wurde 1958 in den USA die NASA gegründet. Das war heute vor 60 Jahren.

Jubiläum: 60 Jahre NASA – und es geht weiter

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Rotes Raketenlicht in der Morgendämmerung

Über dem Sumpfland bei Cape Canaveral steigt der leuchtend helle Bogen vom Start einer Rakete auf. Oben beleuchtet die Sonne die Abgasfahne.
Bildcredit und Bildrechte: Michael Seeley

Hättet ihr am Freitag, dem 29. Juni, an der Luftwaffenbasis Cape Canaveral das Licht der Dämmerung früh am Morgen gesehen, wäre euch auch das rote Leuchten dieser Rakete aufgefallen. Diese einzelne Aufnahme entstand auf dem Dach des Montagegebäudes für Raumfahrzeuge. Sie wurde 277 Sekunden belichtet und zeigt den Start einer Falcon 9.

Die Rakete steigt nach Osten zum Himmel. Es war etwa 45 Minuten vor Sonnenaufgang. Hoch oben scheint die Sonne auf die Abgasfahne der Stufentrennung, unten steht sie noch hinter dem östlichen Horizont.

Die erste Stufe der Falcon-9-Rakete war schon einmal gestartetNur 72 Tage früher, am 18. April, brachte sie den Transiting Exoplanet Survey Satellite (TESS) in die Umlaufbahn. Bei diesem Start der SpaceX Commercial Resupply Service mission 15 (CRS-15) war die Nutzlast eine Dragon-Kapsel, die auch schon geflogen war. Doch bei der Falcon 9 war keine erneute Verwendung geplant. Daher gab es nach dem Start keine dramatische Landung der ersten Stufe.

Die Dragon-Kapsel erreichte am 2. Juli die Internationale Raumstation ISS.

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Endlich GLAST

Der Kopf einer Rakete steigt aus einer dichten Rauchwolke auf in den blauen Himmel. Die Szene wird von der Sonne beschienen. Von unten beleuchtet der Feuerschweif der Rakete die Abgaswolke.
Bildcredit:  NASA, DOE, Arbeitsgemeinschaft Gammastrahlen-Weltraumteleskop Fermi

Diese Delta-II-Rakete stieg vor langer Zeit von einem sehr nahen Planeten auf und hinterließ eine wogende Rauchwolke. Am 11. Juni 2008 verließ sie um 12:05 Uhr EDT die Startrampe 17-B der Luftwaffenstation Cape Canaveral. In der Ladebucht war GLAST verstaut, ein Großflächen-Weltraumteleskop für Gammastrahlen.

Die Technik für die Detektoren von GLAST wurde für den Einsatz in Teilchenbeschleunigern auf der Erde entwickelt. Damit sucht GLAST im Orbit nach Gammastrahlen, die in einer extremen Umgebung über der Erde oder im fernen Universum entstehen. So eine Umgebung kann ein sehr massereiches Schwarzes Loch im Zentrum einer fernen aktiven Galaxie sein. Auch die Quellen mächtiger Gammablitze gehören dazu. Diese gewaltigen kosmischen Beschleuniger erreichen Energien, die in einem Labor auf der Erde nicht möglich sind.

Das Teleskop für Gammastrahlen im Weltraum heißt nun Fermi. Am 10. Jahrestag seines Starts mögen die Wissenschaftsendspiele Fermi beginnen.

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TESS: Nahaufnahme des Starts

Die Unterstufe einer startenden Rakete ist in Nebel gehüllt. Unten leuchtet das Feuer der Triebwerke.

Bildcredit: SpaceX

Der Satellit TESS verließ am 18. April den Planeten Erde. Sein Ziel ist die Suche nach Transiten von Exoplaneten, also Planeten, die um fremde Sterne kreisen und sie dabei immer wieder bedecken. TESS startete auf einer Falcon-9-Rakete in die Umlaufbahn. „Falcon 9“ bezieht sich auf die 9 Merlin-Triebwerke der ersten Stufe, die hier feuern. Die Nahaufnahme vom Startrampenkomplex 40 des Raumfahrtstützpunkts Cape Canaveral wurde fernausgelöst.

In den nächsten Wochen dringt TESS mit einer Serie von Triebwerksschüben in einen stark elliptischen Orbit hoch über der Erde vor. Bei einem weiteren Manöver wird die Schwerkraft des Mondes genützt. Damit soll der Satellit einen stabilen Orbit erreichen, der aber noch nicht erprobt ist. Dieser Orbit hat die halbe Umlaufzeit des Mondes. Seine größte Entfernung von der Erde beträgt etwa 373.000 km. Dort sucht TESS zwei Jahre lang bei den hellsten und am nächsten gelegenen Sternen des Himmels nach Planeten.

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Start und Landung

Am heiteren, leicht bewölkten Himmel zieht eine startende Rakete eine Leuchtspur, eine zweite Spur leuchtet am Scheitel des großen Bogens und eine dritte unten am Horizont.

Bildcredit und Bildrechte: John Kraus

Für diese nächtliche Landschaft wurden drei Fotos kombiniert, die nacheinander an einem Strand der Weltraumküste auf dem Planeten Erde entstanden sind. Sie zeigen den Start einer Falcon-9-Rakete am 7. Jänner und die Landung der ersten Stufe.

Der helle Streifen ganz links zeigt die Anfangsphase des Raketenfluges. Der Start fand an der Cape Canaveral Air Force Station statt. Beim Scheitel des Bogens ist ein deutlicher Haken nach oben. Er markiert eine Rückschubzündung. Damit beginnt die Rückkehr der ersten Stufe, während die zweite Stufe abkoppelt und zur Umlaufbahn weiterfliegt.

Ein heller Streifen zeigt das Abbremsen und die Rückkehr der ersten Stufe zum Kap. Wegen der Perspektive liegt er über dem Scheitel des Startbogens. Der Streifen am Horizont in der Mitte ist ein Schub, der 17 Sekunden dauert. Er bremst die erste Stufe endgültig ab. Etwa 8 Minuten nach dem Start findet die erfolgreiche senkrechte Landung bei Landezone 1 statt. Während der langen Belichtungszeit ziehen die Sterne hinten kurze Strichspuren am Nachthimmel des rotierenden Planeten.

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SpaceX Falcon 9 bricht in die Umlaufbahn auf

Hinter einem Horizont mit Bäumen steigt ein orange leuchtender Feuerstrahl auf, der sich in der dünnen Wolkendecke reflektiert. Der Raketenstart spiegelt sich vorne im Wasser.

Bildcredit und Bildrechte: Tim Shortt, Florida Today

Vögel fliegen nicht so hoch. Flugzeuge sind nicht so schnell. Die Freiheitsstatue wiegt weniger. Keine Spezies außer den Menschen versteht, was hier passiert. Auch Menschen vor nur einem Jahrhundert würden es nicht begreifen. Der Start einer Rakete ins All ist ein wahrhaft beeindruckendes Ereignis.

Das Bild zeigt, wie letzten Juli eine Falcon-9-V-Rakete von SpaceX auf Cape Canaveral in Florida durch eine Wolkendecke abhob, um Fracht und Vorräte zur Internationalen Raumstation ISS zu liefern. Aus dem Stand hob das mehr als 300.000 kg schwere Raumschiff seine Dragon-Kapsel. Sie umkreiste die Erde, wo die Außenluft zu dünn zum Atmen ist. Etwa einmal pro Woche startet irgendwo auf der Erde eine Rakete ins All.

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OSIRIS-REx startet auf einer Atlas-V-Rakete

Videocredit und -rechte: United Launch Alliance, NASA

Habt ihr schon einmal gesehen, wie eine Rakete ins Sonnensystem startet? Letzten Monat hob eine große Atlas-V-Rakete am Startkomplex 41 in Florida ab. An Bord war die Raumsonde OSIRIS-REx. Die robotische Sonde soll auf dem Asteroiden Bennu landen und eine Probe zur Erde bringen.

Der Asteroid 101955 Bennu umkreist die Sonne in der Nähe der Erde. Er ist etwa 500 m groß. Weil seine Oberfläche mit Kohlenstoff bedeckt ist, ist er dunkel. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:2500 könnte er in den nächsten Jahrtausenden die Erde treffen.

Das spannende Video dauert 2,5 Minuten. Es zeigt, wie die Atlas-V-Rakete ausrollt, vorbereitet wird und startet. Es endet mit dem Abtrennen der seitlichen Startraketen. Wenn die Dinge laufen wie geplant, kommt ORISIS-REx im Jahr 2018 bei Bennu an und bringt 2023 Proben zur Erde.

OSIRIS-REx soll auch erforschen, ob durch Kollisionen der Erde mit kohlenstoffhaltigen Asteroiden wie Bennu in ferner Urzeit große Mengen Wasser und organische Moleküle zur Erde gelangten, die für die Entstehung von Leben nötig sind.

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