NGC 1333: Sternbildung im Perseus

In einem Meer aus dunkelbraunen Staubwolken schimmert ein blauer Nebel. Darüber leuchten rötliche Flecken. Sie sind Hinweise auf Sternbildung.

Bildcredit und Bildrechte: Robert Eder

NGC 1333 ist im sichtbaren Licht ein Reflexionsnebel. Die bläulichen Farbtöne, die ihn prägen, sind typisch für interstellaren Staub, der das Licht von Sternen reflektiert. Der Nebel ist 1000 Lichtjahre entfernt. Er liegt im heroischen Sternbild Perseus am Rande einer großen Molekülwolke, in der Sterne entstehen.

Diese Nahaufnahme entstand mit Teleskop. Sie ist am Himmel zwei Vollmonde breit. Das entspricht in der geschätzten Entfernung von NGC 1333 etwas mehr als 15 Lichtjahren. Das Bild zeigt viele Details in der staubigen Region. Es gibt klare Hinweise auf kontrastreiche rote Emissionen von Herbig-Haro-Objekten. Das sind Strahlströme mit erschüttertem, leuchtendem Gas. Sie strömen von kürzlich entstandenen Sternen aus.

NGC 1333 enthält Hunderte Sterne, die weniger als eine Million Jahre alt sind. Die meisten kann man wegen des allgegenwärtigen Sternenstaubs mit optischen Teleskopen noch nicht sehen. Die chaotische Umgebung ähnelt vielleicht jener, in der unsere Sonne vor mehr als 4,5 Milliarden Jahren entstanden ist.

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