Kilometerhohe Klippe auf dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko

Hinter einer glatten Lichtung mit einigen großen Felsbrocken ragt eine steile Klippe auf. Die Landschaft befindet sich auf dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko.

Bildcredit und Lizenz (CC BY-SA 3.0 IGO): ESA, Raumsonde Rosetta, NAVCAM; Zusätzliche Bearbeitung: Stuart Atkinson

Diese Klippe ist einen Kilometer hoch. Sie befindet sich auf der Oberfläche eines Kometen. Man entdeckte sie auf dem dunklen Kern des Kometen Tschurjumow-Gerassimenko. Die Entdeckerin war Rosetta, eine kleine robotische Raumsonde der ESA. Sie umrundete den Kometen von 2014 bis 2016.

Rosetta fotografierte die zerklüftete Klippe im Bild schon zu Beginn der Mission. Sie ist zwar einen Kilometer hoch, trotzdem könnte ein Mensch einen Sprung zur Oberfläche des Kometen überleben! Der Grund dafür ist die niedrige Schwerkraft auf dem Kometen.

Am Fuße der Klippe befindet sich ein eher ebenes Gelände. Hier liegen viele Felsen, manche davon bis zu 20 Meter groß. Daten der Mission Rosetta deuten darauf hin, dass das Wassereis des Kometen einen anderen Anteil an Deuterium hat als Wasser in den Ozeanen der Erde. Wahrscheinlich hat es also einen anderen Ursprung als das Wasser der Erde.

Die Sonde wurde nach dem Stein von Rosetta benannt. Darauf fanden Archäologen denselben Text, der in drei verschiedenen Sprachen geschrieben war. So konnte man viele Texte aus dem alten Ägypten übersetzen und verstehen.

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