Discovery-Wolke

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Bildcredit und Bildrechte: Stefan O’Dougherty und Peter Nguyen
(Danksagung: Simone Nageon De Lestang)

Beschreibung: Die Raumfähre Discovery ist inzwischen an die Internationale Raumstation etwa 350 Kilometer über dem Planeten Erde angedockt. Letzten Montag fand ein schöner Start in die Umlaufbahn statt, als sie vor der Dämmerung um 6:21 Uhr EDT von der Startrampe 39A am Kennedy Space Center in den klaren Himmel startete. Diese Langzeitbelichtung in Richtung Osten wurde kurz nach dem Start von einer etwa 21 Kilometer entfernten Marina westlich des Startplatzes in Titusville (Florida) aufgenommen. Sie zeigt die in der Dämmerung am Horizont aufsteigenden Farben, oben rechts sind die schwebenden Kondensstreifen der Rakete zu sehen. Der helle Streifen, der von einer auffallenden länglichen Dampfwolke nahe der Bildmitte umgeben ist, ist die tatsächliche Spur der Discovery, deren Bogen zum Horizont in Richtung der Begegnung im Orbit weist.

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Ungewöhnliche Raketenwellen zerstören Nebensonne

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Credit und Bildrechte: George C. Privon (U. Virginia)

Beschreibung: Wie entstanden diese Raketenwellen, und warum zerstörten sie die Nebensonne? Eine genaue Betrachtung dieses Bildes zeigt nicht nur eine Rakete, die nahe der Bildmitte aufsteigt, sondern auch ungewöhnliche Luftwellen rundum und recht eine farbenprächtige Nebensonne. Die Rakete, die das Solar Dynamics Observatory (SDO) trägt, hob vor zwei Wochen von Cape Canaveral in Florida (USA) in einen kalten, blauen Himmel ab. Das SDO soll die Sonne im Laufe der nächsten Jahre kontinuierlich beobachten und die Sonnenatmosphäre in hoher Auflösung und schnellen Zeitskalen erforschen. Die Luftwellen – oben etwa eine Minute nach dem Start zu sehen – traten unerwartet auf, ebenso wie das plötzliche Verschwinden der Nebensonne, nachdem die Wellen vorbeigelaufen waren. Beobachtet und aufgezeichnet wurden sie von mehreren Zusehern, und es gibt viele Spekulationen über den Ursprung der Luftwellen. An einer laufenden Diskussion darüber können Sie im Diskussionsforum Asterisk von APOD teilnehmen. Eine der wahrscheinlichsten Annahmen besagt, dass die Wellen von einem Schallknall stammen, der entstand, als die Rakete die Schallmauer durchbrach, wodurch eine dünne Schicht aus Eiskristallen, welche die Nebensonne erzeugten, durcheinandermischte. Es bleibt jedoch die Frage, warum andere Raketenstarts keine Luftwellen wie die beobachteten erzeugen, und warum die Wellen oberhalb der Rakete deutlicher zu sehen waren. Wenn Sie Bilder eines Flugzeugs oder einer Rakete kennen, die ähnliche Luftwellen erzeugten, fügen Sie diese bitte der Diskussion hinzu – sie könnten zur besseren Erklärung des Effekts beitragen.

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Regenbogen der Discovery

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Credit: NASA, Ben Cooper (Launch Photography)

Beschreibung: Nur eine Minute vor Mitternacht EDT zeichnete am Freitag, 28. August, der Spaceshuttle Discovery einen langen Bogen in einen wolkigen Himmel. Beim Verfolgen des Starts wurde eine helle und bemerkenswert farbenprächtige Spur auf dieser Langzeitbelichtung vom Banana-River-Aussichtspunkt mit Blick ostwärts zur Startrampe 39A am Kennedy Space Center aufgezeichnet. Sonntag Abend dockte die Discovery mit STS-128 an die Internationale Raumstation an. Bei der 13-Tage-Mission werden Besatzungsmitglieder der Raumstation ausgetauscht und mehr als 7 Tonnen Nachschub und Ausrüstung geliefert. Zur Ausrüstung gehört auch der Combined Operational Load Bearing External Resistance Treadmill (COLBERT).

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Keplers Bahn

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Credit und Bildrechte: Ben Cooper

Beschreibung: Die Delta II-Rakete, deren Start hier zu sehen ist, trägt die NASA-Raumsonde Kepler hinauf in die klare Nacht des 6. März. Diese Langzeitbelichtung der pathetischen Szenerie stammt vom überfüllten Landungssteg im Jetty Park am nördlichen Ende der Cocoa Beach in Florida, etwa 3 Meilen vom Startplatz auf Cape Canaveral entfernt. Die Mission Kepler soll nach erdähnlichen Planeten suchen, welche sich in der habitablen Zone fremder Sterne befinden. Ein Planet, dessen Orbit in der habitablen Zone eines Sterns liegt, hätte eine Oberflächentemperatur, bei der Wasser in flüssiger Form vorkommen kann, was eine essenzielle Voraussetzung für Leben in der uns bekannten Form wäre. Um erdähnliche Planeten zu finden werden Keplers Teleskop und seine große, empfindliche Kamera ein reichhaltiges Sternfeld nahe der Ebene unserer Galaxis untersuchen. Keplers Sichtfeld, das im Sternbild Schwan (Cygnus) liegt, wird es möglich machen, die Helligkeit vieler Sterne in der Umgebung der Sonne zu beobachten und geringfügige Lichtschwankungen, die beim Durchgang eines möglichen erdähnlichen Planeten vor seinem Stern entstehen, festzustellen.

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Erster Raketenstart von Cape Canaveral

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Credit: GRIN, NASA

Beschreibung: Ein neues Kapitel der Raumfahrt begann im Juli 1950 mit dem resten Raketenstart von Cape Canaveral in Florida: Bumper 2. Wie oben zu sehen war Bumper 2 ein ambitioniertes Zwei-Stufen-Raketenprogramm, bei dem eine WAC Corporal-Rakete auf eine V-2-Unterstufe aufgesetzt wurde. Die Oberstufe stellte den damaligen Höhenrekord von fast 400 Kilometern auf – sogar höher als moderne Spaceshuttles heute fliegen. Bumper 2, der unter der Leitung der General Electric Company gestartet wurde, diente vorwiegend dem Test von Raketensystemen und die Erforschung der oberen Atmosphäre. Bumper 2-Raketen transportierten kleine Nutzlasten, welche die Messung von Eigenschaften wie Lufttemperatur und kosmische Strahleneinflüsse erlaubte. Sieben Jahre später startete die Sowjetunion Sputnik I und Sputnik II, die ersten Satelliten im Erdorbit. Als Reaktion darauf gründeten die USA 1958, also heute vor 50 Jahren, die NASA.

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Endlich: GLAST

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Bildcredit: Jerry Cannon, Robert Murray, NASA

Beschreibung: Die Delta II-Rakete, die sich hier aus einer sich aufbauschenden Rauchwolke erhebt, verließ am Mittwoch um 18:05 MESZ die Startrampe 17B der Luftwaffenbasis Cape Canaveral. Sicher in der Nutzlastsektion verpackt befand sich GLAST, das Gammastrahlen- Großfeld- Weltraumteleskop, das sich nun im Orbit des Planeten Erde befindet. GLASTs Detektortechnologie wurde für den Einsatz in irdischen Teilchenbeschleunigern entwickelt. Doch vom Orbit aus kann GLAST die aus extremen Umweltbedingungen in unserer Milchstraße stammenden Gammastrahlen untersuchen, aber auch extrem massereiche Schwarze Löcher in den Zentren weit entfernter aktiver Galaxien sowie die Quellen energiereicher Gammastrahlenausbrüche. Diese kosmischen Teilchenbeschleuniger erreichen Energiemengen, wie sie in erdgebundenen Laboratorien nicht freigesetzt werden können. GLAST besitzt auch genügend Empfindlichkeit, um nach den Charakteristika neuer Physik in der relativ unerforschten hochenergetischen Gammastrahlung zu suchen.

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Endeavour bei Nacht

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Credit: NASA, Jerry Cannon, Rusty Backer

Beschreibung: Mit seinem Start in der Nacht begann der Spaceshuttle Endeavour in den frühen Morgenstunden des 11. März seine jüngste Reise in den Orbit. Auf diesem fantastischen Bild, das den Start verfolgt, erhellt der Glanz von Endeavours drei Haupttriebwerken und den seitlich flankierenden Feststoffboostern das Heck des Orbiters und den riesigen orangen externen Treibstofftank. Endeavour verließ Pad 39A am Kennedy Space Center und brach zur Mission STS-123 auf, um eine Crew von sieben Astronauten zur Internationalen Raumstation (ISS) zu befördern. Die Nutzlast enthielt die erste Teil des Kibo-Labors der Japan Aerospace Exploration Agency und das zweiarmige Robotsystem der kanadischen Weltraumagentur. Die Astronauten werden eine Serie von Außenbord-Manövern durchführen, um die neuen Anlagen während der 16-Tage-Mission zu installieren – der bisher längsten Shuttle-Mission zur ISS.

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Mosaik des Dawn-Starts

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Credit und Bildrechte: Randy Pollock

Beschreibung: Kurz nach Sonnenaufgang am Donnerstag startete die Raumsonde Dawn von der Cape Canaveral Air Force Station aus ihre Reise zum Asteroidengürtel und wandte sich dabei ostwärts zum blauen, wolkigen Himmel. Die Reise von Dawn begann mit einer konventionellen, chemisch betankten Delta II-Rakete und wird mit einem innovativen Ionentriebwerk fortgesetzt. Der extrem effiziente Ionenantrieb wird mittels Sonnenenergie erzeugte Elektrizität verwenden um Xenonatome zu ionisieren und damit einen sanften, aber kontinuierlichen Schub zu erzeugen. Nach einer vier Jahre langen interplanetaren Kreuzfahrt wird Dawn zwei kleine Welten umkreisen, zuerst Vesta und dann Ceres. Vesta ist einer der größten Hauptgürtelasteroiden, während die Nomenklatur, die 2006 von der Internationalen Astronomischen Union vorgestellt wurde, die fast kugelförmige Ceres als Zwergplanet klassifiziert.

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