Der Ätna bricht seit mehreren Hunderttausend Jahren aus. Der Vulkan steht auf der italienischen Insel Sizilien und erzeugt Lavafontänen, die mehr als einen Kilometer hoch sind. Er ist nicht nur einer der aktivsten Vulkane der Erde, sondern auch einer der größten. An der Basis misst er mehr als 50 Kilometer, er ist fast 3 Kilometer hoch.
Ein Foto von Mitte März zeigt, wie eine spektakuläre Lavafontäne ausbricht. Gefährliche geschmolzene Vulkanbomben fliegen zur Seite, außen fließt heiße Lava den Vulkan hinab. Das lang belichtete Bild, das vom Mond beleuchtet ist, wurde sorgfältig geplant. Man erkennt die Erdrotation an den Strichspuren.
Was ist mit dem Kometen Lovejoy passiert?Dieses Bild ist ein bearbeitetes Komposit. Es zeigt den Kometen zu Beginn des Monats, nachdem er unerwartet heller wurde. Er präsentierte einen langen, komplexen Ionenschweif. Der typisch komplexe Einfluss von Sonnenwind und Magnetfeld führte interessanterweise dazu, dass der Ionenschweif des Kometen Lovejoy in der Mitte wie eine Nähnadel aussah.
Was mit dem Kometen Lovejoy (E4) seit Aufnahme dieses Bildes passierte, ist fast noch außergewöhnlicher. Der Kometenkern erreichte vor zwei Tagen die größte Annäherung an die Sonne. Dabei löste er sich scheinbar auf und verblasste.
Billionen kamen in den Meeren der Erde um. Aus den verkalkten Schilde der Verblichenen entstanden die weißen Klippen von Dover. Kugelförmige helle einzellige Pflanzen und noch kleinere Viren mit der Form von Diamanten kämpfen seit Zig Millionen Jahren. Die Pflanzen sind Phytoplankton, man nennt sie Haptophyta. Die Viren sind sogenannte Coccolithoviren. Für den Kampf bauen sich die Coccolithophoriden eine kalkhaltige Rüstung. Dazu nehmen sie Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf.
Sagt dieses Bild mehr als tausend Worte? Was das Holografische Prinzip betrifft, beträgt die größte Menge an Information, die dieses Bild enthalten kann, auf einem handelsüblichen Monitor eines Computers etwa 3 x 1065 Bit.
Das Holografische Prinzip ist bisher unbewiesen. Es besagt, dass die Menge an Information, die in einem Bereich auf jeder beliebigen Oberfläche enthalten sein kann, begrenzt ist. Somit hängt die Menge an Information im Inneren eines Raumes – anders, als man vermuten würde – nicht vom Volumen des Raumes ab, sondern von der Fläche der angrenzenden Wände.
Das Prinzip leitet sich von der Idee ab, dass die Seite einer Fläche, die nur etwa ein Bit Information enthält, eine Planck-Länge misst. Eine Planck-Länge ist die Größenordnung, ab der die klassische Gravitation ihre Bedeutung verliert und die Quantenmechanik übernimmt. Diese Grenze wurde erstmals 1993 von dem Physiker Gerard ‚t Hooftpostuliert.
Man kann diese scheinbar abwegige Überlegung verallgemeinern. Dann ergibt sich, dass die Information in einem Schwarzen Loch nicht vom Volumen bestimmt wird, sondern von der Oberfläche des Ereignishorizonts.
Der Begriff „holografisch“ leitet sich von der Analogie zu einem Hologramm ab. Dabei entstehen dreidimensionale Bilder, indem man Licht auf eine flache Leinwand projiziert. Aufgepasst: Manche sehen in diesem Bild vielleicht nicht 3 x 1065 Bit, sondern eine Teekanne.
Am 12. April war die Sonne hinter der Saturn verdeckt. Die Kamera der Raumsonde Cassini blickte ins innere Sonnensystem und auf die Ringe des Gasriesen, die von hinten beleuchtet waren. Das Mosaikbild zeigt oben den A-Ring mit der breiteren Encke-Teilung und der engeren Keeler-Teilung. Unten ist der F-Ring. Er leuchtet wegen der Blickgeometrie hell. Der Lichtpunkt zwischen den Ringen ist die Erde. Sie ist 1,4 Milliarden Kilometer entfernt.
Wenn ihr genau hinseht, erkennt ihr sogar den großen Erdmond. Er ist das Lichtpünktchen links neben dem Planeten. Heute nähert sich die Raumsonde Cassini zum letzten Mal Saturns großem Mond Titan. Mithilfe seiner Gravitation soll die Raumsonde zum großen Finale einschwingen. Diese letzte Umlaufserie bringt Cassini ins Innere der Saturnringe.
Die Spiralgalaxie NGC 4302 (links) ist von der Seite sichtbar. Sie ist ungefähr 55 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Wir sehen sie im gut gekämmten Sternbild Haar der Berenike. Sie gehört zum Virgo-Galaxienhaufen und ist ungefähr 87.000 Lichtjahre groß. Das ist ein bisschen kleiner als unsere Milchstraße. Wie bei dieser verlaufen markante Staubbahnen mitten durch die galaktische Ebene von NGC 4302. Sie verdecken und röten das Sternenlicht aus unserer Perspektive.
Auch die kleinere Begleitgalaxie NGC 4298 ist eine staubige Spirale. Weil wir NGC 4298 jedoch schräg von oben sehen, zeigt sie Staubbahnen in ihren Spiralarmen, die vom bläulichen Licht junger Sterne gesäumt sind. In der Mitte ist ein heller gelblicher Kern.
Das prächtige Porträt des Galaxienpaares feiert den Start des Weltraumteleskops Hubble 27. Jahren am 24. April 1990. Das legendäre Teleskop fotografierte das Paar im sichtbaren Licht.
Einen Tag vor der größten Annäherung entstanden Radaraufnahmen des Asteroiden 2014 JO25. Sie wurde mit der 70-Meter-Antenne des Goldstone Deep Space Communications Complex (GDSCC) der NASA in Kalifornien gewonnen. Das Raster aus 30 Radarbildern zeigt die zweilappige Form des Asteroiden. Er rotiert etwa einmal in fünf Stunden. Die Bildfolge verläuft von links oben nach rechts unten. Der größere Lappen misst ungefähr 610 Meter.
Der Weltraumfels ist in der Liste potenziell gefährlicher Asteroiden vermerkt. Er erreichte am 19. April die größte Annäherung an die Erde. Dabei zog er in einer sicheren Entfernung von 1,8 Millionen Kilometern vorbei. Das ist mehr als die vierfache Entfernung von der Erde zum Mond.
Der Asteroid 2014 JO25 war mit Gartenteleskopen als blasser Fleck sichtbar, der schnell wanderte. Er wurde im Mai 2014 bei der Catalina-Himmelsdurchmusterung entdeckt, einem Beobachtungsprogramm erdnaher Objekte der NASA, zusammen mit der Universität von Arizona.
Vom Zentralstern in der Mitte strömen internen Winde aus. Bei ihnen wurden Geschwindigkeiten von mehr als 1000 km/h gemessen. Diese Winde erweitern den Nebel und fließen die Nebelwände entlang. Dadurch kollidieren Wellen aus heißem Gas und Staub. Atome in diesen kollidierenden Erschütterungen strahlen Licht ab. Dieses Licht ist im Bild des Weltraumteleskops Hubble in repräsentativen Farben dargestellt.
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