Strom der Zeit

Panorama mit Nachthimmel, blauer Stunde und Sonnenaufgang über dem Tal des Rio Grande in New Mexico; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Paul Schmit

Beschreibung: Dieses surreale Zeitraffer-Landschaftspanorama zeigt den Himmel vor der Dämmerung, in der blaue Stunde und bei Sonnenaufgang. Etwa zu Frühlingsbeginn auf der Nordhalbkugel des Planeten Erde wurde dieser Zeitablauf zwischen 4:30 und 7:00 Uhr an einem Ort mit Blick über das Tal des Rio Grande im Norden von New Mexico fotografiert.

Auf den nachgeführten Bildern des Nachthimmels kurz vor Beginn der Dämmerung verläuft die Milchstraße über dem südlichen (rechten) Panoramarand. Im Osten bildet eine Reihe kurz und lang belichteter Aufnahmen die Helligkeitsänderung ab, während über den fernen Gipfeln der Sangre de Cristo die Sonne aufgeht. Die dazwischen fotografierten Bildern der faszinierenden Blauen Stunde dieses Frühlingsmorgens verschmelzen den Nachthimmel mit dem Sonnenaufgang über der Hochgebirgslandschaft.

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Der Himmel auf dem Land und in der Stadt

Der Nachthimmel verschwindet durch Lichtverschmutzung; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Tomas Slovinsky; Text: Matipon Tangmatitham (NARIT)

Beschreibung: Der dunkle Himmel verschwindet aus der Welt. Mit der Modernisierung kam die künstliche Beleuchtung, welche die Nacht aufhellt. Diese Lichter helfen den Menschen der Neuzeit, nachts etwas zu sehen, doch viel Licht wird in den Himmel verschwendet. Diese Lichtverschmutzung ist nicht nur verschwendete Energie, sondern erzeugt auch – wenn sie von der Atmosphäre zur Erde zurückreflektiert wird – eine nächtliche Helligkeit, die Wildtiere stört und der Gesundheit der Menschen schadet, während sie sehr wenig dazu beiträgt, Verbrechen zu verhindern.

Lichtverschmutzung macht den dunklen Nachthimmel für die junge Generation zu einer Seltenheit. Während man in großen Städten wenig tun kann, profitieren ländliche Regionen von einer Beleuchtung, die so abgeschirmt ist, dass der Nachthimmel wenig beeinträchtigt und somit sichtbar wird.

Dieses Panorama enthält 6 aneinandergrenzende senkrechte Abschnitte, die an verschiedenen Orten in der Slowakei, aber mit derselben Ausrüstung und zur selben Nachtzeit aufgenommen wurden, und die in gleicher Weise digital nachbearbeitet wurden. Am Stadthimmel ganz links sieht man keine Sterne, doch der Landhimmel ganz rechts ist prächtig und dunkel.

Sie können dazu beitragen, die Wunder an Ihrem Nachthimmel zu schützen, indem Sie – wenn möglich – Beleuchtung einsetzen, die den dunken Himmel schützt.

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Ein Weg nach Norden

Norden ist die Richtung, in die der nördliche Erdrotationspol liegt, um den scheinbar alle Sterne langsam kreisen; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Mario Konang

Beschreibung: Was passiert, wenn man nach Norden geht? Die Richtung Norden auf der Erde bleibt dieselbe – es ist der Punkt an Ihrem Horizont unter dem nördlichen Erdrotoationspol,  um den sich scheinbar alle Sterne langsam drehen. Dieser nördliche Rotationspol entfernt sich niemals von seinem festen Platz am Himmel – egal ob Tag oder Nacht -, und seine Höhe entspricht immer Ihrer geografischen Breite.

Je weiter Sie nach Norden gehen, desto höher erscheint der nördliche Rotationspol. Wenn Sie schließlich den Nordpol der Erde erreichen, kreisen die Sterne um einen Punkt, der genau über Ihrem Kopf liegt. Ein Satz Bilder, die insgesamt vier Stunden belichtet und zu diesem Bild verarbeitet wurden, zeigt Strichspuren, die in Kreisen um diesen Himmelsnordpol ziehen. Der helle Stern in der Nähe des nördlichen Himmelspols ist der Polarstern oder Nordstern.

Der helle Weg entstand durch die Stirnlampe des Astrofotografen, der vor einer Woche in Niedersachsen (Deutschland) im Zickzack einen Hügel hinaufstieg. Der Astrofotograf ist zeitweise als Schatten zu sehen.

Eigentlich hat die Erde zwei Rotationspole. Wenn Sie auf der südlichen Seite des Erdäquators beginnen würden, nach Süden gehen, würde etwas Ähnliches geschehen.

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Hubble zeigt die Balkenspiralgalaxie NGC 1672

Detailreiches Hubble-Bild der Balkenspiralgalaxie NGC 1672; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: Hubble Legacy Archive, NASA, ESA; Bearbeitung und Bildrechte: Daniel Nobre

Beschreibung: Viele Spiralgalaxien besitzen im Zentrum Balken. Sogar unsere Milchstraße hat vermutlich einen mäßig ausgeprägten Zentralbalken. Die hier gezeigte Spiralgalaxie NGC 1672 mit einem markanten Balken wurde mit dem Weltraumteleskop Hubble im Orbit außerordentlich detailreich fotografiert. Man* sieht dunkle, faserartige Staubbahnen, junge Haufen aus hellen, blauen Sternen, rote Emissionsnebel aus leuchtendem Wasserstoff, einen langen, hellen Balken aus Sternen im Zentrum und einen hellen aktiven Kern, der wahrscheinlich ein sehr massereiches Schwarzes Loch enthält.

NGC 1672 ist etwa 75.000 Lichtjahre breit. Das von ihr abgestrahlte Licht brauch ungefähr 60 Millionen Jahre, um uns von dort zu erreichen. NGC 1672 befindet sich im Sternbild  Schwertfisch (Dorado) und wurde untersucht, um herauszufinden, wie ein Spiralbalken zur Sternbildung in den Zentralregionen einer Galaxie beiträgt.

Interessante APOD-Einreichungen: Galerie der Venus vor den Plejaden
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Das Universum färben

Historischer Holzschnitt zum Ausmalen; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: Unbekannt

Beschreibung: Wäre es nicht lustig, im Universum zu bemalen? Wenn Ihnen das Spaß macht, nehmen Sie doch diese berühmte astronomische Illustration als vorläufigen Ersatz. Sie, Ihre Freunde, Eltern oder Kinder können sie ausdrucken oder sogar digital färben.

Vielleicht interessiert Sie beim Färben, dass der Urheber dieser Illustration – obwohl sie im Laufe der letzten 100 Jahren an zahlreichen Stellen erschien – unbekannt ist. Weiters hat die Arbeit keinen offiziellen Namen – fällt Ihnen ein guter ein? Die Illustration erschien erstmals 1888 in einem Buch von Camille Flammarion und wird häufig dafür verwendet, um zu zeigen, dass gegenwärtige Vorstellungen der Menschheit dazu neigen, durch neuere Erkenntnisse ersetzt zu werden.

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Venus und die Schwestern

Der Planet Venus zieht am Sternhaufen der Plejaden vorbei; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Fred Espenak (Bifrost Astronomical Observatory)

Beschreibung: Nachdem sich die Venus am Himmel so weit von der Sonne entfernt hat, wie es nur möglich ist, kreuzen sich nun die Wege des gleißenden Abendsterns und des Sternhaufens der Plejaden. Wenn Sie nach Sonnenuntergang Richtung Westen sehen, teilen Sie die laufende Konjunktion mit Himmelsbeobachtern auf der ganzen Welt.

Dieses Himmelsgruppenfoto vom 2. April zeigt die Sicht von Portal in Arizona (USA). Doch sogar die hellen, mit bloßem Auge sichtbaren Sterne der Plejaden leuchten als viel blasser als die Venus. Die staubige Umgebung des Haufens mit den vertrauten bläulichen Reflexionsnebeln, die auf länger belichteten Teleskopbildern augenfällig sind, sieht man kaum, während die hellere Venus auf dieser Einzelaufnahme fast überbordend hell ist.

Venus und die Schwestern sehen ein bisschen wie Sternenkreuze aus, doch ihre stachelige Erscheinung stammt von Beugungsmustern, die durch die Lamellen in der Öffnung des Teleobjektivs entstehen.

Die letzte ähnliche Begegnung der Venus mit den Plejaden ereignete sich vor fast 8 Jahren.

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Stau im Stier

Stau im Stier - Venus und die Internationale Raumstation ISS beim Sternhaufen der Plejaden; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Lionel Majzik

Beschreibung: Kürzlich gab es im Stier einen Stau. Dieser Ausschnitt zeigt das Tierkreissternbild Stier in der ekliptischen Ebene des Sonnensystems am leicht dunstigen Himmel über Tápióbicske in Ungarn.

Am 1. April sah man dort eine eindrucksvolle Anhäufung. Von rechts nach links sauste die Internationale Raumstation durch den unteren Teil dieses Teleskopsichtfeldes. Der innere Planet Venus, der am Himmel des Planeten Erde so weit von der Sonne entfernt ist, wie es nur geht, steht rechts – überbelichtet und gleißend hell – und nähert sich viel langsamer. Links oben stehen die Schwestersterne der Plejaden.

Doch kein Bestandteil kam bei der engen Begegnung zu Schaden, weil sie einander nicht wirklich nahe war. Die Raumstation, die seit November 2000 ständig besatzt ist, kreist etwa 400 Kilometer über der Oberfläche des Planeten. Die Venus, derzeit der gleißende Abendstern, ist fast 2/3 einer Astronomischen Einheit entfernt. Der Sternhaufen der Plejaden, ein dauerhafter Bewohner des Stiers, ist 400 Lichtjahre entfernt.

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Venus und Plejaden im April

Der Planet Venus zieht als Abendstern vor dem Sternhaufen der Plejaden vorbei; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Illustrationscredit und Bildrechte: Fred Espenak (Bifrost Astronomical Observatory)

Beschreibung: Die Venus leuchtet derzeit als gleißender Abendstern. Überall auf der Welt beginnt die Venus heute Abend, am Himmel vor dem Sternhaufen der Plejaden vorbeizuwandern.

Diese digitale Himmelskarte zeigt den Weg des inneren Planeten während der hübschen Begegnung und zeigt ihre Position am Himmel im Laufe der nächsten Tage. Das Sichtfeld eignet sich gut für Himmelsbeobachter mit Fernglas, doch Sternhaufen und Planet sind auch leicht mit bloßem Auge sichtbar.

Vor 8 Jahren zog die Venus – von unserem Planeten aus gesehen – zuletzt vor den Sternen der sieben Schwestern vorbei und wird das in 8 Jahren wieder tun. Tatsächlich entsprechen 13 Umläufe der Venus um die Sonne – 13 Venusjahre – fast genau 8 Jahren auf dem Planeten Erde. Daher ist zu erwarten, dass unser Schwesterplanet alle 8 Jahre an denselben Ort am Himmel zurückkehrt.

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Asteroid oder Kartoffel?

Ist das der Asteroid Arrokoth oder eine Kartoffel? April! Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: Jack Sutton

Beschreibung: Ist das der Asteroid Arrokoth oder eine Kartoffel? Vielleicht wurde nach der Übertragung aller Daten der Roboter-Raumsonde New Horizons der NASA zur Erde dieses hoch aufgelöste Bild des Asteroiden Arrokoth konstruiert. Oder vielleicht zeigt dieses Bild eine Kartoffel.

Betrachten wir einige Fakten. Arrokoth ist der fernste Asteroid, der je besucht wurde, und ein erhaltener Überrest aus den frühen Jahren unseres Sonnensystems. Eine Kartoffel ist ein Wurzelgemüse, das man essen kann. April, April – und Grüße von den APOD-Leuten! Der Asteroid Arrokoth (früher bekannt als Ultima Thule) sieht zwar dieser Kartoffel sehr ähnlich, ist aber ungefähr 200.000-mal größer und viel schwieriger zu essen.

Aktivitäten: NASA-Wissenschaft zu Hause
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Das Galaktische Zentrum von Radio bis Röntgen

Sgr A*, das Zentrum unserer Galaxis mit einem Schwarzen Loch, leuchtet in jeder Art von Licht; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: Röntgen: NASA, CXC, UMass, D. Wang et al.; Radio: NRF, SARAO, MeerKAT

Beschreibung: Auf wie viele Arten leuchtet das Zentrum unserer Galaxis? Diese rätselhafte Region, etwa 26.000 Lichtjahre entfernt ist und im Sternbild Schütze (Sagittarius) liegt, leuchtet in jeder Art von Licht, die wir sehen können.

Für dieses Bild wurde mit dem Röntgenobservatorium Chandra der NASA im Erdorbit energiereiche Röntgenstrahlung abgebildet, diese erscheint in Grün und Blau. Die rot gefärbte Abbildung der energiearmen Radiostrahlung stammt von der Teleskopanordnung MeerKAT des SARAO, die auf der Erde stationiert ist. Rechts neben der farbenfrohen Zentralregion liegt Sagittarius A (Sgr A), eine starke Radioquelle, die sich an derselben Stelle befindet wie Sgr A*, das sehr massereiche Schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxis.

Heißes Gas, das Sgr A* umgibt, sowie eine Reihe parallel verlaufender Radiofilamente, die als der „Bogen“ bezeichnet werden, sind links neben der Bildmitte zu sehen. Weiters verlaufen im Bild zahlreiche ungewöhnliche einzelne Radiofilamente. Viele Sterne kreisen in und um Sgr A*, außerdem zahlreiche kleine Schwarze Löcher und dichte Sternkerne, die als Neutronensterne und Weiße Zwerge bekannt sind. Das sehr massereiche Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße wird gegenwärtig vom Event Horizon Telescope abgebildet.

Aktivitäten: NASA-Wissenschaft zu Hause
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Cassini zeigt die Farben von Saturn

Cassini zeigt die natürlichen Farben des Ringplaneten Saturn; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: NASA, ESA, JPL, ISS, Cassini Imaging Team; Bearbeitung und Lizenz: Judy Schmidt

Beschreibung: Wie entstehen Saturns Farben? Dieses Bild von Saturn verstärkt nur leicht, was ein Mensch sehen würde, wenn er in der Nähe der Ringwelt schweben würde. Das Bild wurde 2005 von der Roboter-Raumsonde Cassini aufgenommen, die 2004 bis 2017 um Saturn kreiste.

Die majestätischen Ringe Saturns sieht man direkt nur als Linie, die – teils wegen ihres infraroten Leuchtens – braun erscheint. Die Ringe zeigen ihre komplexe Struktur am besten in den dunklen Schatten, die sie auf den oben Teil des Planeten werfen. Saturns Nordhalbkugel kann – wie auch der Himmel der Erdeteilweise blau erscheinen, und zwar aus dem gleichen Grund: Moleküle in den wolkenlosen Anteilen beider Atmosphären streuen blaues Licht besser als rotes.

Wenn wir jedoch tief in Saturns Wolken hineinblicken, überwiegt der natürliche goldene Farbton von Saturns Wolken. Es ist nicht bekannt, warum der südliche Saturn nicht den gleichen blauen Farbton aufweist. Eine Hypothese besagt, dass die Wolken dort höher hinauf reichen. Es ist auch nicht bekannt, warum einige von Saturns Wolken goldfarben sind.

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