NGC 6946 von oben

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Kompositbilddaten: Subaru-Teleskop (NAOJ) und Robert Gendler; Bearbeitung: Robert Gendler

Beschreibung: Von unserem Blickwinkel in der Galaxis, der Milchstraße, sehen wir NGC 6946 von oben. Die große, schöne Spiralgalaxie ist nur 10 Millionen Lichtjahre entfernt und steht hinter einem Schleier aus Vordergrundstaub und -sternen im hohen, abgelegenen Sternbild Kepheus. Vom Kern nach außen wechseln die Farben der Galaxie vom gelblichen Licht alter Sterne im Zentrum zu jungen, blauen Sternhaufen und rötlichen Sternbildungsregionen in den losen, bruchstückhaften Spiralarmen. NGC 6946 leuchtet auch im Infrarotlicht hell, sie ist reich an Gas und Staub und weist eine hohe Sternbildungs- und -sterberate auf. Seit dem frühen 20. Jahrhundert wurden in NGC 6946 mindestens neun Supernovae entdeckt – die Todesexplosionen massereicher Sterne. NGC 6946 mit fast 40.000 Lichtjahren Durchmesser ist auch als Feuerwerksgalaxie bekannt. Dieses außergewöhnliche Porträt von NGC 6946 ist ein Komposit aus Bilddaten des 8,2-Meter-Subaru-Teleskops auf dem Mauna Kea.

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Leuchtturm und Meteor

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Bildcredit und Bildrechte: Jack Fusco

Beschreibung: Der Meteorstrom der Quadrantiden wurde nach einem vergessenen Sternbild benannt und ist für Himmelsbeobachter auf der Nordhalbkugel der Erde ein jährliches Ereignis. Er gipfelt normalerweise in den kalten, frühen Morgenstunden des 4. Januar. Der Radiant des Stroms liegt am Himmel im alten, astronomisch nicht mehr gebräuchlichen Sternbild Quadrans Muralis. Diese Position liegt an den Grenzen der aktuellen Sternbilder Herkules, Bärenhüter und Drache. Viele der Quadrantiden-Meteore dieses Jahres leuchteten schwach, aber der eine, der auf dieser nach Norden gerichteten Ansicht fotografiert wurde, ist hell und leicht zu erkennen. Im Vordergrund steht der Leuchtturm East Point Light an der Südspitze von New Jersey an der Ostküste der USA. Als wahrscheinliche Quelle des Staubstroms, der den Meteorstrom der Quadrantiden erzeugt, wurde 2003 ein Asteroid erkannt.

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Die große Spiralgalaxie NGC 1232

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Bildcredit: FORS, 8,2-Meter-VLT Antu, ESO

Beschreibung: Galaxien faszinieren nicht nur wegen dem, was man sieht, sondern auch wegen dem, was man nicht sieht. Die große Spiralgalaxie NGC 1232 wurde von einem der neuen Very Large Telescopes detailreich aufgenommen und ist ein gutes Beispiel. Das Sichtbare wird von Millionen heller Sterne und dunklen Staubs dominiert, die im gravitativen Wirbel der Spiralarme gefangen sind, die sich um das Zentrum drehen. Offene Haufen, die helle, blaue Sterne enthalten, sind entlang dieser Spiralarme verstreut zu sehen, während dunkle Straßen aus dichtem, interstellarem Staub dazwischen verteilt sind. Weniger sichtbar, aber messbar sind Milliarden schwacher, normaler Sterne und gewaltige Bereiche von interstellarem Gas, die zusammen so viel Masse enthalten, dass sie das Kräftespiel der inneren Galaxie dominieren. Unsichtbar sind noch größere Mengen Materie in einer Form, die wir nicht einmal kennen – überall vorhandene Dunkle Materie, die gebraucht wird, um die Bewegungen des Sichtbaren in der äußeren Galaxie zu erklären.

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Ein Weitwinkelbild des galaktischen Zentrums

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Bildcredit und Bildrechte: Ivan Eder

Beschreibung: Das Milchstraßenzentrum vom Schützen bis zum Skorpion ist ein wirklich schöner Teil am Nachthimmel des Planeten Erde. Die prächtige Region umfasst etwa 30 Grad und wurde auf diesem Weitwinkelbild festgehalten. Die eindrucksvolle kosmische Aussicht, die 2010 aufgenommen wurde, stellt komplexe Staubstraßen und helle Nebel zur Schau sowie Sternhaufen, welche über die reichhaltigen zentralen Sternfelder unserer Galaxis verstreut sind. Von links beginnend sehen Sie den Lagunen-, den Trifid– und den Katzenpfotennebel, während rechts der Pfeifennebel und die farbenprächtigen Wolken von Rho Ophiuchi und Antares (rechts) liegen. Das Zentrum unserer Galaxis ist zirka 26.000 Lichtjahre entfernt und hier zu finden.

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Am Ring mit Titan und Dione

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Credit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Die Saturnmonde, die in der Ebene der Saturnringe kreisen, haben eine permanente Sicht über die Ringe hinweg auf den wunderschönen Gasriesenplaneten. Natürlich hat die Raumsonde Cassini, wenn sie die Ringebene passiert, ebenfalls diese atemberaubende Perspektive. Die Ringe schneiden durch die Mitte dieses Cassini-Schnappschusses vom Mai letzten Jahres. Die Szenerie zeigt Titan, den größten, und Dione, den drittgrößten Saturnmond. Die auffallend dünnen, glänzenden Ringe werfen am unteren Bildrand gebogene Schatten auf die Wolkenoberflächen des Planeten. Die blasse Dione hat einen Durchmesser von zirka 1100 Kilometern und kreist mehr als 300.000 Kilometer außerhalb des sichtbaren äußeren Randes des A-Ringes. Dione ist durch Titans atmosphärischen Dunst zu sehen. Titan mit einem Durchmesser von 5150 Kilometern ist etwa 2,3 Millionen Kilometer, Dione 3,2 Millionen Kilometer von Cassini entfernt.

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Sternbildungsgalaxie IC 10

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Bildcredit und Bildrechte: Dietmar Hager, Torsten Grossmann

Beschreibung: IC 10, die sich hinter Staub und Sternen nahe der Ebene unserer Milchstraße versteckt, ist an die 2,3 Millionen Lichtjahre entfernt. Obwohl ihr Licht vom dazwischenliegenden Staub abgeblendet wird, sind in der irregulären Zwerggalaxie sehr dynamische Sternbildungsregionen zu beobachten, die auf dieser farbenprächtigen Himmelslandschaft verräterisch rötlich leuchten. IC 10, die auch zur Lokalen Gruppe gehört, ist sogar die am nächsten gelegene Sternbildungsgalaxie. Im Vergleich zu anderen Galaxien der Lokalen Gruppe hat IC 10 eine große Population neu gebildeter Sterne, die massereich und sehr hell sind, darunter ein leuchtstarkes Röntgen-Doppelsternsystem, das vermutlich ein schwarzes Loch enthält. IC 10 liegt innerhalb der Grenzen des nördlichen Sternbildes Kassiopeia und hat einen Durchmesser von etwa 5000 Lichtjahren.

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Ganzhimmels-Polarlicht über Norwegen

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Bildcredit und Bildrechte: Sebastian Voltmer

Beschreibung: Höher als das höchste Gebäude, höher als der höchste Berg, sogar das am höchsten fliegende Flugzeug liegt das Reich der Polarlichter. Diese reichen selten tiefer als 60 Kilometer herab und können bis zu 1000 Kilometer hoch leuchten. Das Leuchten der Polarlichter entsteht, wenn energiereiche Elektronen und Protonen Moleküle in der Erdatmosphäre streifen. Vom Weltall aus gesehen erscheint ein lückenloses Polarlicht häufig als Kreis um einen der Magnetpole der Erde. Das obige waagrecht verkürzte Weitwinkelbild zeigt ein unerwartetes Polarlichtspektakel, das sich vor einem Monat im Osten Norwegens über den ganzen Himmel erstreckte.

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Suchen Sie den Mond

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Bildcredit und Bildrechte: Westlake (Colorado Mountain College)

Beschreibung: Wo ist der Vollmond? Irgendwo auf diesem Bild ist der Erdmond versteckt. Der ganze Mond ist zu sehen, in seiner vollen Phase und in der Sichtlinie. Sogar das scharfe Auge des Fotografen konnte ihn nicht finden, obwohl er genau wusste, wo er suchen musste – erst die lange Belichtung seiner Kamera las ihn auf – gerade noch. Vielleicht gratulieren Sie sich bereits dazu, dass Sie ihn gefunden haben; warum ist er jedoch so schwierig zu sehen? Zum einen wurde dieses Foto während der totalen Mondfinsternis letzten Monat fotografiert, als der Mond im Erdschatten viel matter leuchtete als ein normaler Vollmond. Zum anderen wurde das Bild, das in Colorado (USA) entstand, nur 12 Minuten vor Sonnenaufgang fotografiert. Da der Mond am Himmel der Sonne exakt gegenüberstand, bedeutete das, dass die Sonne knapp unter dem Horizont stand, aber bereits den Himmel aufhellte. Und schließlich stand der Mond nur etwa zwei Grad über dem Horizont, weshalb das große Luftvolumen zwischen der Kamera und dem Horizont einen Großteil des Lichtes vom Mond im Hintergrund wegstreute. Zwölf Minuten, nachdem dieses Bild entstanden war, trat die Sonne über den Horizont, und der Mond ging unter.

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Frei fliegen im All

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STS-41B, NASA

Beschreibung: Bruce McCandless II war hier etwa 100 Meter von der Ladebucht der Raumfähre Challenger entfernt und somit weiter draußen als je ein Mensch zuvor. Der oben abgebildete Astronaut McCandless, der von einer Manned Maneuvering Unit (Bemannte manövrierfähige Einheit, MMU) geführt wurde, schwebte frei im Raum. McCandless und sein NASA-Astronautenkollege Robert Stewart waren die ersten, die 1984 während der Spaceshuttle-Mission 41-B einen solchen „ungebundenen Außenbordeinsatzdurchführten. Die MMU arbeitet mit Stickstoff-Schubdüsen und wurde seither zum Bergen und Aussetzen von Satelliten verwendet. Mit einer Masse von mehr als 140 Kilogramm ist eine MMU auf der Erde sehr schwer, jedoch wie alles andere schwerelos, wenn sie in der Umlaufbahn schwebt. Die MMU wurde später durch die SAFER-Rucksack-Antriebseinheit ersetzt.

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