Der Mechanismus von Antikythera

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Credit und Bildrechte: Wikipedia

Beschreibung: Was ist das? Es wurde auf dem Grund des Meeres an Bord eines antiken griechischen Schiffes gefunden. Seine offensichtliche Komplexität löste jahrzehntelange Untersuchungen aus, und einige seiner Funktionen blieben unbekannt. Kürzlich wurden Röntgenuntersuchungen an dem Apparat durchgeführt, die nun den vermuteten Zweck des Mechanismus von Antikythera bestätigten und mehrere überraschende Funktionen zeigten.

Der Mechanismus von Antikythera war, wie sich herausstellte, ein mechanischer Computer mit einer Genauigkeit, die für die damalige Zeit für unmöglich gehalten wurde – das Schiff, auf dem er sich befand, sank im Jahr Jahr 80 v.Chr. Es galt die Ansicht, dass eine so fortschrittliche Technologie erst 1000 Jahre später entwickelt wurde. Seine Räder und Getriebe bilden eine tragbare Planetenmaschine des Himmels, die sowohl die Stern- und Planetenstände vorausberechnete als auch Mond– und Sonnenfinsternisse.

Der oben gezeigte Mechanismus von Antikythera ist 33 Zentimeter hoch und hat ähnliche Maße wie ein großes Buch.

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NGC 7293: Der Helixnebel

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Bildcredit und Bildrechte: Ed Henry (Hay Creek Observatory)

Beschreibung: Etwa siebenhundert Lichtjahre von der Erde entfernt stirbt im Sternbild Wassermann ein sonnenähnlicher Stern. Seine letzten wenigen tausend Jahre erzeugten den Helixnebel (NGC 7293), ein gut untersuchtes und nahe gelegenes Beispiel eines planetarischen Nebels und typisch für diese Endphase der Sternentwicklung. Eine Gesamtbelichtungszeit von 10 Stunden wurden für diese bemerkenswert detailreiche Ansicht des Nebels aufgewendet. Sie zeigt Details der helleren inneren Region des Helixnebels mit einem Durchmesser von etwa 3 Lichtjahren, folgt aber auch zarteren äußeren Hofstrukturen, die dem Nebel eine Spannweite von mehr als sechs Lichtjahren geben. Der weiße Punkt in der Mitte der Helix ist der heiße Zentralstern des planetarischen Nebels. Der Helixnebel, auf den ersten Blick ein scheinbar einfacher Nebel, hat, wie man inzwischen herausfand, eine überraschend komplexe Geometrie.

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Sonnenuntergang, Monduntergang

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Bildcredit und Bildrechte: Aleksandr Yuferev (TWAN)

Beschreibung: Von Zentral- und Nordasien aus gesehen gingen am 4. Januar Sonne und Neumond zusammen als partielle Sonnenfinsternis unter. Die Finsternis wurde etwa zum Maximum kurz vor Sonnenuntergang auf dieser winterlichen Szenerie am Ufer der Berd nahe Novosibirsk in Sibirien (Russland) festgehalten. Das Bild, eine stimmungsvolle Aussicht im schwindenden Licht nach Westen über eine verschneite, gefrorene Landschaft. Zusammen mit dem gegen die Sonne versetzten Mond zeigt der schwach beleuchtete Himmel eine industrielle Rauchschwade und einen Kondensstreifen.

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Sonnenaufgang, Mondaufgang

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Bildcredit und Bildrechte: Robert Pölzl

Beschreibung: Für viele Europäer gingen am 4. Januar Sonne und Neumond zusammen als partielle Sonnenfinsternis auf. Sie war dem Neujahr dicht auf den Fersen und die erste einer Serie von vier(!) partiellen Sonnenfinsternissen im Jahr 2011. Dieses Kompositbild dokumentiert das anmutige Himmelsereignis an einem farbenprächtigen Mogenhimmel über Graz in Österreich. Noch vor Sonnenaufgang wurden Bilder aufgenommen, um die Position und den Fortschritt der Finsternis alle 15 Minuten festzuhalten. Während Sonne und Mond über dem östlichen Horizont aufgingen, war die Stadt Graz sichtlich in warmes Sonnenlicht getaucht, das nur teilweise vom Neumond abgedeckt wurde und sich unter dem Wahrzeichen der Stadt, dem Uhrturm, ausbreitete.

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Die Sonne verfinstern

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Credit und Bildrechte: Thierry Legault

Beschreibung: Himmelsbeobachter in weiten Teilen Europas, Nordafrikas und Zentralasiens kamen am 4. Januar in den Genuss der ersten Finsternis des neuen Jahres, einer partiellen Sonnenfinsternis. Doch der Fotograf Thierry Legault plante, bei seiner Reise in die Region um Maskat, die Hauptstadt Omans, an diesem Tag gleich zwei Finsternisse von dieser Position aus zu fotografieren, da für einen kurzen Moment sowohl der Mond als auch die Internationale Raumstation als Silhouetten vor der Sonne zu sehen waren. Seine scharfe 1/5000stel Sekunde lang belichtete Aufnahme ist hier zu sehen und zeigt die beiden größten Satelliten des Planeten Erde vor der hellen Sonnenscheibe. Während die partielle Sonnenfinsternis fortschritt, schwirrte die Raumstation (links über der Mitte) in weniger als einer Sekunde durch die Szenerie, etwa 500 Kilometer von Teleskop und Kamera des Fotografen entfernt. Die Entfernung des Mondes betrug etwa 400.000 Kilometer. Die Sonne mit ihren Sonnenflecken war 150 Millionen Kilometer entfernt.

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Ein grüner Blitz von der Sonne

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Credit und Bildrechte: Juan José Manzano (Grupo de Observadores Astronómicos de Tenerife)

Beschreibung: Viele denken, es wäre bloß ein Gerücht. Andere glauben, es gäbe ihn, aber seine Ursache wäre unbekannt. Abenteurer brüsten sich damit ihn gesehen zu haben. Es ist ein grüner Blitz von der Sonne. In Wahrheit gibt es den grünen Blitz, und seine Ursache ist gut bekannt. Genau dann, wenn die untergehende Sonne völlig aus der Sicht verschwindet, erscheint ein letzter, verblüffender grüner Schimmer. Der Effekt ist üblicherweise nur an Orten mit einem niedrigen, fernen Horizont zu sehen und dauert vielleicht ein paar Sekunden. Ein grüner Blitz ist auch bei der aufgehenden Sonne zu beobachten, dazu ist aber eine genauere zeitliche Planung nötig. Ein dramatischer grüner Blitz sowie ein noch seltenerer blauer Blitz wurden kürzlich auf dem obigen Foto während einem Sonnenuntergang beobachtet, der am Teide-Observatorium auf Teneriffa auf den Kanarischen Inseln in Spanien fotografiert wurde. Die Sonne selbst wird nicht teilweise grün oder blau – der Effekt wird durch Schichten der Erdatmosphäre verursacht, die sich wie ein Prisma verhalten.

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Wintersechseck über Stagecoach in Colorado

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Credit und Bildrechte: Jimmy Westlake (Colorado Mountain College)

Beschreibung: Wenn Sie Orion am Himmel erkennen, könnten Sie auch das Wintersechseck finden. Das Wintersechseck besteht aus einigen der hellsten Sterne am Himmel, die zusammen ein großes, leicht erkennbares Muster am Winterhimmel der Nordhalbkugel der Erde bilden.

Die beteiligten Sterne sind üblicherweise sogar am hellen Nachthimmel einer großen Stadt erkennbar, hier stehen sie über dem dunkleren Stagecoach in Colorado (USA). Die sechs Sterne, die das Wintersechseck bilden, sind Aldebaren, Capella, Castor (und Pollux), Prokyon, Rigel und Sirius. Hier verläuft das Band unserer Galaxis, der Milchstraße, durch die Mitte des Wintersechsecks, während der offene Sternhaufen der Plejaden unmittelbar darüber zu sehen ist. Die Sterngruppe des Wintersechsecks enthält mehrere Sternbilder, darunter den kultigen Orion.

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Blick auf die verfinsterte Erde

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Credit: Mir-27-Besatzung; Bildrechte: CNES

Beschreibung: Hier ist zu sehen, wie die Erde während einer Sonnenfinsternis aussieht. Der Schatten des Mondes verdunkelt sichtlich einen Teil der Erde. Dieser Schatten bewegte sich mit fast 2000 Kilometern pro Stunde über die Erde. Nur Beobachter nahe der Mitte des dunklen Kreises sehen eine totale Sonnenfinsternis – andere sehen eine partielle Finsternis, wo nur ein Teil der Sonne vom Mond bedeckt erscheint. Dieses spektakuläre Bild der Sonnenfinsternis vom 11. August 1999 war eine der letzten je in der Raumstation Mir fotografierten Aufnahmen. Die beiden hellen Punkte oben links sind vermutlich Jupiter und Saturn. Die Mir wurde 2001 in einem kontrollierten Wiedereintritt zum Absturz gebracht.

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Feuerwerksgalaxie NGC 6946

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Bildcredit und Bildrechte: Adam Block, Mt. Lemmon SkyCenter, U. Arizona

Beschreibung: Feiern Sie das neue Jahr mit der Feuerwerksgalaxie! Die große, schöne Spiralgalaxie, auch bekannt als NGC 6946, liegt nur 10 Millionen Lichtjahre entfernt hinter einem Schleier aus Vordergrundstaub und -sternen im hoch stehenden, abgelegenen Sternbild Kepheus. An unserem Aussichtspunkt in der Galaxis, der Milchstraße, sehen wir NGC 6946 von oben. Auf diesem farbenprächtigen kosmischen Porträt reicht die Farbpalette der Galaxie vom gelblichen Licht alter Sterne im Kern bis zu jungen blauen Sternhaufen und rötlichen Sternbildungsregionen in den losen, bruchstückhaften Spiralarmen. NGC 6946 leuchtet hell im infraroten Licht und weist wegen ihrem Reichtum an Gas und Staub eine hohe Sternbildungsrate auf. Die nahe gelegene Spirale mit einem Durchmesser von fast 40.000 Lichtjahren wird passenderweise Feuerwerksgalaxie genannt. Im Lauf der letzten 100 Jahre wurden mindestens neun Supernovae – die Todesexplosionen massereicher Sterne – in NGC 6946 entdeckt. Die durchschnittliche Supernova-Rate in der Milchstraße beträgt im Vergleich dazu etwa eine pro Jahrhundert.

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