Ungewöhnlich staubreiche Galaxie NGC 7049

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Credit: NASA, ESA und W. Harris (McMaster University)

Beschreibung: Wie entstand diese ungewöhnlich aussehende Galaxie? Niemand kann das mit Sicherheit sagen, vor allem weil die Spiralgalaxie NGC 7049 so seltsam aussieht. Ihre auffällige Erscheinung verdankt NGC 7049 vorwiegend einem ungewöhnlich markanten Staubring, der großteils als Silhouette zu sehen ist. Der undurchsichtige Ring ist viel dunkler als das Rauschen der Millionen heller Sterne, die dahinter leuchten. Abgesehen von dem dunklen Staub ähnelt NGC 7049 einer ebenmäßigen elliptischen Galaxie, obwohl sie überraschend wenige Kugelsternhaufen aufweist. NGC 7049 ist oben auf einem aktuellen Bild des Hubble-Weltraumteleskops abgebildet. Der helle Stern nahe dem oberen Rand von NGC 7049 ist ein zufällig dort befindlicher Vordergrundstern unserer eigenen Galaxis. Hier nicht zu sehen ist ein ungewöhnlicher zentraler Polarring aus Gas, der nahe dem Zentrum der Galaxie aus der Ebene herausragt. Da NGC 7049 die hellste Galaxie in ihrem Galaxienhaufen ist, könnte ihre Entstehung durch mehrere markante Galaxienkollisionen in jüngerer Vergangenheit gefördert worden sein. NGC 7049 erstreckt sich über 150.000 Lichtjahre und liegt etwa 100 Millionen Lichtjahre entfernt in Richtung des Sternbildes Inder.

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Die kollidierenden Spiralgalaxien von Arp 274

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Credit: NASA, ESA, M. Livio (STScI) und das Hubble Heritage Team (STScI/AURA)

Beschreibung: Zwei Galaxien im Sternbild Jungfrau gehen aufeinander los, und hier sind die aktuellsten Bilder. Wenn zwei Galaxien kollidieren, tun das die Sterne, aus denen sie bestehen, üblicherweise nicht, weil Galaxien großteils leerer Raum sind, und – wie hell auch immer sie sein mögen – Sterne nur einen Bruchteil des Raumes einnehmen. Doch während einer Kollision kann eine Galaxie durch ihre Gravitationswirkung die andere auseinanderreißen, und in beiden Galaxien verteilter Staub und Gas kollidiert. Wenn die beiden Galaxien verschmelzen, könnten Schwarze Löcher, die wahrscheinlich in beiden Galaxienzentren vorkommen, verschmelzen. Weil die Entfernungen so groß sind, spielt sich die Sache in Zeitlupe ab – im Laufe Hunderter Millionen Jahre. Neben den beiden großen Spiralgalaxien ist im obigen Bild von Arp 274 weit links eine dritte kleinere Galaxie zu sehen, die als NGC 5679 bekannt ist. Arp 274 erstreckt sich über 200.000 Lichtjahre und befindet sich etwa 400 Millionen Lichtjahre entfernt im Sternbild Virgo.

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Die Internationale Raumstation expandiert wieder

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Credit: Besatzung STS-119, NASA

Beschreibung: Die sich weiter entwickelnde Internationale Raumstation (ISS) hat ihre Erscheinung erneut verändert. Bei einer kürzlich abgeschlossenen Mission besuchte der Raumfähre Discovery die ISS und fügte neue Komponenten hinzu, darunter einen neuen Ausleger und neue Solarpaneele. Die gesamte Anordnung ausgedehnter Sonnenkollektoren ist im obigen Bild zu sehen, das von der Discovery-Besatzung aufgenommen wurde, nachdem sie die ISS verlassen hatten, um zur Erde zurückzukehren. Der vorderste Weltraumaußenposten hat sich im Lauf der letzten Jahre sichtlich verändert, wenn man das obige Bild mit früheren Aufnahmen vergleicht. Ebenfalls zu sehen sind viele verschiedene Arten von Modulen: ein Roboterarm und ein Versorgungsschiff. Der Zusammenbau der ISS wurde 1998 begonnen.

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Sickernde orange Sonne


Credit: Bruno Sánchez-Andrade Nuño et al. (IAG und MPS, NRL)

Beschreibung: Die Oberfläche der Sonne verändert sich. Klicken Sie auf den Pfeil in der Mitte und beobachten Sie, wie die Oberfläche der Sonne in nur einer Stunde wegsickert.

Die Photosphäre der Sonne besteht aus Tausenden Dellen, die als Granulen bezeichnet werden, und üblicherweise wenigen dunklen Senken – Sonnenflecken.

Der obige Zeitrafferfilm zeigt den Sonnenfleck 875 in der Mitte und wurde 2006 mit dem Vacuum Tower Telescope auf den Kanarischen Inseln (Spanien) aufgenommen, unter Verwendung einer adaptiven Optik, um Details mit weniger als 500 Kilometern Durchmesser aufzulösen.

Jede der zahllosen Granulen hatte die Größe eines irdischen Kontinents, lebte aber viel kürzer. Eine Granule verändert im Lauf einer Stunde langsam ihre Form und kann sogar völlig verschwinden. Heißer Wasserstoff steigt im hellen Zentrum einer Granule auf und sinkt am dunklen Granulenrand in die Sonne zurück.

Der obige Film und ähnliche Filme ermöglichen Studenten und Sonnenforschern zu untersuchen, wie sich Granulen und Sonnenflecken entwickeln, und wie magnetische Sonnenfleckenregionen mächtige Sonneneruptionen erzeugen.

Tipp: Folgen Sie der Sonne als Teil von 100 Stunden Astronomie
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Starparty auf dem Planeten Erde

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Bildcredit und Bildrechte: Babak Tafreshi (TWAN)

Beschreibung: Während das Zwielicht um die Erde wandert, richten viele Amateurastronomen heute Abend (4. April) ihre Teleskope zu einer weltweiten 24-Stunden-Starparty aus. Die planetenweite Starparty ist ein Teil von 100 Stunden Astronomie, einem Projekt des Internationalen Jahres der Astronomie 2009. Um an der Party teilzunehmen, können Sie ein in der Nähe organisiertes Ereignis oder eine geplante Internet-Übertragung finden, indem Sie auf der 100-Stunden-Website nachsehen. Was könnten Sie heute Abend mit einem Teleskop sehen? Für Anfänger leuchtet ein heller Mond am Abendhimmel, was Beobachtern mit einem Teleskop ausgezeichnete Anblicke von Einschlagskratern, Bergen und mit Lava überfluteten Maria bietet. Weitere himmlische Ziele des heutigen Abends sind der immer wieder begeisternde Planet Saturn, umgeben von seinen Monden und seinen fast von der Kante sichtbaren Ringen.

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Reise um die Welt mit 80 Teleskopen

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Illustrationscredit und Bildrechte: ESO / 100 Stunden Astronomie

Beschreibung: Möchten Sie auf eine aßergewöhnliche Reise gehen? Das können Sie heute, indem Sie mit 80 Teleskopen um die Welt beobachten. Diese 24-Stunden-Internetübertragung wurde von der Europäischen Südsternwarte für das Internationale Jahr der Astronomie als Meilensteinprojekt von „100 Stunden Astronomie“ organisiert. Wie auf diesem astronomischen Komposit angedeutet, folgt die Übertragung Nacht und Tag um den Globus, um einige der modernsten Observatorien auf der Erde und im Weltraum, die das Universum im sichtbaren Licht und jenseits davon erforschen, zu besuchen. Das Gemini Nord-Teleskop (Hawaii, USA) und die großen Sternwarten auf dem Gipfel des vulkanischen Mauna Kea sind als erste Stationen des Programms vorgesehen, das am 3. April um 09:00 UT beginnt. Weitere auf der Liste sind unter anderem der Swift-Satellit und das Fermi-Gammastrahlenteleskop, das Himalayan Chandra Telescope (Hanle, Indien) sowie das 10-Meter-Südpol-Teleskop und das IceCube Neutrino Telescope (Südpol, Antarktis).

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100 Stunden Astronomie beginnen

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Credit und Bildrechte: Tamas Ladanyi (TWAN)

Beschreibung: Heute beginnt 100 Stunden der Astronomie, ein Meilensteinprojekt des Internationalen Jahres der Astronomie 2009, mit dem der 400. Jahrestag Gallileos erster Beobachtung des Sternenhimmels mit einem Teleskop gefeiert wird. Vom 2. bis 5. April sind weltweit viele verschiedene öffentliche Programme als Teil des Projekts geplant, den Beginn stellt die heutige Eröffnung am Franklin Institute in Philadelphia dar. Das Ereignis, bei dem eines von Galileos zwei erhaltenen Teleskopen gezeigt wird, wird via Webcast live übertragen. Natürlich kann der von Galileo untersuchte Himmel immer noch beobachtet werden, sogar mit viel größeren Instrumenten, die weithin verfügbar sind. Doch dieser Blick zum Himmel von einem privaten Observatorium in Veszprem (Ungarn) zeigt auch Objekte, die Galileo nicht sah, als er in die Nacht spähte. Das Bild, das am 26. März aufgenommen wurde, zeigt die gepaarten Spuren der Internationalen Raumstation (der hellere Streifen) und des Spaceshuttles Discovery in der niedrigen Erdumlaufbahn, sowie die Spur eines vorbeifliegenden Flugzeuges.

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Aufrüstung eines Astronautenkopfes bei Außenbordmission

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Credit: NASA

Beschreibung: Als erstes wurde ein neuer Träger montiert. Dann wurden neue Solarpaneele installiert. Als Teil der geplanten Erweiterung der Internationalen Raumstation hat eine Astronautin der Expedition 18 ihren eigenen Kopf aufgerüstet. Das Human Extended Analog Device 9000 wurde mit nur kleiner Verzögerung installiert, was weitere Außenbordmanöver der Astronautin mehr als 40 Prozent effizienter macht. Mit der Erweiterung von HEAD 9000 kann ein Astronaut nun direkt auf 4 Gigabyte eines Computer-Flash-Speichers mit seinem eigenen Gehirn zugreifen, komplexe Berechnungen durch „gezieltes Denken“ anstellen und ein ohne Mehrkosten vorinstalliertes Tetris-Spiel spielen. Fröhlichen 1. April wünschen die Leute von APOD. In Wirklichkeit endete die Mission des Spaceshuttles Discovery zur Aufrüstung der Raumstation am Samstag, nachdem nur die Internationale Raumstation aufgerüstet wurde. Das obige Bild der Astronautin Heidemarie Stefanyshyn-Piper, auf dem sie mit dem kastenförmigen Stickstofftank-Aggregat hantierte, wurde in Wirklichkeit letzten November aufgenommen. Aus mancherlei Gründen kann die Astronautin Stefanyshyn-Piper nun elfstellige Primzahlen im Kopf behalten.

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