Arp 272

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Credit: NASA, ESA, Hubble Heritage (STScI / AURA) – ESA/Hubble Collaboration, K. Noll (STScI)

Beschreibung: Zwei riesige kollidierende Galaxien mit verflochtenen Spiralarmen sind auf dieser Aufnahme des Hubble-Weltraumteleskops dargestellt, die Teil einer Serie von kosmischen Schnappschüssen ist, welche zur Feier des 18. Jahrestages von Hubble veröffentlicht wurde. Dieses Paar, das im „Atlas of Peculiar Galaxies“ des Astronomen Halton Arp als Arp 272 verzeichnet ist, ist auch als NGC 6050 und IC 1179 bekannt. Sie liegen etwa 450 Millionen Lichtjahre entfernt im Herkules-Galaxienhaufen. In der berechneten Entfernung erstreckt sich das Bild über 150.000 Lichtjahre. Obwohl dieses Szenario sehr sonderbar aussieht, sind Kollisionen von Galaxien und ihre schlussendliche Verschmelzung inzwischen als weit verbreitet bekannt, wobei Arp 272 ein Stadium dieses unausweichlichen Prozesses ist. Auch die nahe gelegene riesige Andromeda-Spiralgalaxie nähert sich bekanntermaßen unserer eigenen Galaxie, und Arp 272 könnte einen ungefähren Eindruck der fernen Kollision zwischen Andromeda und der Milchstraße vermitteln.

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Flugmuster von Flugzeugen über den USA

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Credit und Bildrechte: Aaron Koblin, FAA

Beschreibung: Was treiben diese Erdlinge? Jeden Tag bewegen sich Millionen Menschen per Flugzeug über den Planeten Erde. Hunderttausende Flüge finden täglich über den USA statt. Eine eindrucksvolle grafische Darstellung dieser Flüge wurde von Aaron Koblin erstellt und ist oben zu sehen. Wenn Sie auf das obige Bild klicken, wird in vielen Web-Browsern ein Film geladen, der eventuell hier besser zu sehen ist. Der Film stellt ein Muster von Flügen dar, die während nur weniger Tage im März 2005 stattfanden. Der Zähler links unten zeigt die Anzahl der USA-bezogenen Flügen zu der unten rechts gelisteten Zeit. Die gezeigten Spuren sind keine Kondensstreifen, sondern wurden künstlich von einem Computeralgorithmus erzeugt. Hauptstädte in Nordamerika und den USA sind erkennbar. Eine Untersuchung des Filmes zeigt, dass manche Tageszeiten verkehrsreicher sind als andere, was darauf hinweist, dass die Flüge manche Destinationen zu Zeiten verlassen, die für Reisende bequem sind. In Bezug auf Entfernungen ist das Fliegen zu einem weit entfernten Ort wesentlich sicherer als zu diesem Ziel zu fahren. Jedoch ist Fliegen immer noch geringfügig gefährlicher als das Fahren zu einem nahe gelegenen Flughafen.

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Sternbildungsregion NGC 3582

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Credit und Bildrechte: T. A. Rector (U. Alaska), T. Abbott, NOAO, AURA, NSF

Beschreibung: Was passiert im Nebel NGC 3582? Helle Sterne und interessante Moleküle bilden sich. Der komplexe Nebel befindet sich in der Sternbildungsregion RCW 57. Auf diesem Bild sind dichte Knoten dunklen interstellaren Staubes zu sehen, weiters helle Sterne, die sich vor wenigen Millionen Jahren gebildet haben, Felder aus leuchtendem Wasserstoff, der von diesen Sternen ionisiert wird, und große Schlingen aus Gas, das von sterbenden Sternen abgestoßen wurde. Eine aktuelle, detaillierte Studie von NGC 3582 enthüllte mindestens 33 massereiche Sterne im Endstadium ihrer Entstehung und das deutliche Vorkommen der komplexen Kohlenstoffmoleküle, die als polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAHs) bekannt sind. PAHs werden wahrscheinlich im auskühlenden Gas von Sternbildungsregionen gebildet, und ihre Entwicklung in jenem Nebel, in dem sich vor fünf Milliarden Jahren die Sonne gebildet hat, könnte ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung von Leben auf der Erde gewesen sein. Dieses Bild wurde letztes Jahr mit dem Blanco 4-Meter-Teleskop am Cerro Tololo Inter-American Observatory (CTIO) in Chile aufgenommen.

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Der Radio-Bogen im galaktischen Zentrum

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Credit: Farhad Zadeh et al. (Northwestern), VLA, NRAO

Beschreibung: Was verursacht diese ungewöhnliche Struktur nahe dem Zentrum unserer Galaxis? Die langen, parallelen Strahlen, die schräg am oberen Ende dieses Bildes im Radiofrequenzbereich verlaufen, sind kollektiv als der Radiobogen im galaktischen Zentrum bekannt und entspringen direkt aus der galaktischen Ebene. Der Radiobogen ist durch seltsame gekrümmte Filamente, die als die „Arches“ bekannt sind, mit dem Galaktischen Zentrum verbunden. Die helle Radio-Struktur unten rechts umgibt wahrscheinlich ein Schwazres Loch im galaktischen Zentrum und ist als Sagittarius A* bekannt. Eine Entstehungs-Hypothese besagt, dass die Radio-Bögen und die Arches ihre Gestalt dem Umstand verdanken, dass sie heißes Plasma enthalten, das entlang der Linien eines konstanten Magnetfeldes fließt. Bilder des Chandra-Röntgenobservatoriums dürften genau diese Kollisionen von Plasma mit nahe gelegenen Wolken aus kaltem Gas zu zeigen.

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Die Tarantelzone

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Credit und Bildrechte: Robert Gendler

Beschreibung: Der Tarantel-Nebel hat einen Durchmesser von mehr als 1.000 Lichtjahren – eine riesige Sternbildungsregion in unserer Nachbargalaxie, der Großen Magellanschen Wolke (LMC). Dieses kosmische Spinnentier liegt links oben auf diesem ausgedehnten Mosaik, das einen Teil der LMC mit einem Durchmesser von mehr als 6.000 Lichtjahren abdeckt. In der Tarantel (NGC 2070) liefern intensive Strahlung, stellare Winde und Supernova-Stoßwellen von dem zentralen jungen Haufen massereicher Sterne, katalogisiert als R136, die Energie für das Leuchten des Nebels und formen die spinnenartigen Filamente. Rund um die Tarantel befinden sich weitere gewaltige Sternbildungs-Regionen mit jungen Sternhaufen, Filamenten und blasenförmigen Wolken. Der kleine, sich ausdehnende Überrest der Supernova 1987a, der nächstgelegenen Supernova in jüngster Vergangenheit, befindet sich nahe der Bildmitte. Das reichhaltige Feld ist am Himmel etwa so groß wie vier Vollmonde und liegt im südlichen Sternbild Dorado.

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M86 im Virgohaufen

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Credit und Bildrechte: Greg Morgan (Sierra Remote Observatories)

Beschreibung: Die helle linsenförmige Galaxie M86 steht fast in der Mitte dieser kosmischen Ansicht im Zentrum des Virgo-Galaxienhaufens. Andere helle Galaxien in der Umgebung sind: M84 oben rechts, die von der Kante sichtbare Spiralgalaxie NGC4388 nahe dem rechten Bildrand, ein auffälliges Paar von miteinander verbundenen Galaxien, nämlich Markarians Augen in der linken unteren Ecke, und die Edge-on-Galaxie NGC 4402 auf etwa 11 Uhr. Mit seinen weitaus mehr als tausend Elementen ist der Virgo-Haufen der am nächsten gelegene große Galaxienhaufen. Die durchschnittliche Entfernung der Haufen-Galaxien wird mit etwa 50 Millionen Lichtjahren bemessen. Der ganze Virgo-Haufen ist schwer zu abzuschätzen, weil er ein so großes Areal bedeckt, das sich über mehr als zehn Grad am Himmel erstreckt. Diese Nahaufnahme des Haufens umfasst eine Region von weniger als einem Grad beziehungsweise etwa 1,5 Vollmond-Durchmesser.

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Cygnus ohne Sterne

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Credit und Bildrechte: Igor Chekalin

Beschreibung: Der Himmel ist voller Wasserstoff, allerdings braucht man eine empfindliche Kamera und ein Teleskop, um ihn zu sehen. Diese zwölf Grad große Ansicht des nördlichen Teils des Sternbildes Cygnus (Schwan) enthüllt kosmische Wolken aus Wasserstoffgas entlang der Ebene unserer Milchstraße.

Dieses Mosaik aus Teleskopaufnahmen wurde mit einem H-Alpha-Filter aufgenommen, der nur sichtbares rotes Licht von leuchtenden Wasserstoffatomen hindurchlässt. Durch weitere digitale Bearbeitung wurde der größte Teil dessen, was von der Szenerie an Myriaden von punktförmigen Milchstraßensternen übrig blieb, entfernt, auch wenn der helle Deneb, der Alpha-Stern des Schwans und Kopf des Kreuz des Nordens, nahe der oberen Mitte übrigblieb. Zu erkennen sind helle Nebel, darunter NGC 7000 (der Nordamerika-Nebel) und IC 5070 (der Pelikan-Nebel) oben links mit IC 1318 (der Schmetterlingsnebel) und NGC 6888 (der Sichelnebel) weiter unten rechts – doch auch andere sind auf diesem großen Feld zu finden.

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Über den Wolken

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Credit und BildrechteSerge Brunier (TWAN)

Beschreibung: Vom windgezausten Gipfel des Mauna Kea aus, auf der Großen Insel von Hawaii, könnte Ihre Aussicht der Welt bei Nacht so aussehen. In einer Höhe von etwa 4.214 Metern ist der Berggipfel auf dieser beeindruckenden Himmelslandschaft als Silhouette zu sehen, die in der Abenddämmerung Anfang Dezember 2005 aufgenommen wurde. Der Vulkangipfel erhebt sich über einem Meer aus Sturmwolken, die vom hellen Mond beleuchtet werden. Der Planet Venus geht nahe dem Mond als glanzvoller Abendstern unter. Die Szenerie enthält auch das zarte, milchige Band der Scheibe aus den Sternen und dem kosmischen Staubwolken unserer eigenen Galaxie, das sich vom Horizont aus in den Himmel bis zum rechten Rand des Bildes erstreckt.

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Der Fuchsfellnebel, aufgenommen vom CFHT

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Credit und Bildrechte: Jean-Charles Cuillandre (CFHT) und Giovanni Anselmi (Coelum Astronomia), Hawaiian Starlight

Beschreibung: Dieses interstellare Untier besteht aus kosmischem Staub und Gas, das mit dem energiereichen Licht und Winden junger, heißer Sterne wechselwirkt. Die Kombination aus Form, Bildbeschaffenheit und Farbe gibt dieser Region den gängigen Namen Fuchsfellnebel. Der charakteristische blaue Glanz auf der linken Seite stammt von Staub, der Licht des hellen Sterns S Mon außerhalb der linken unteren Bildecke reflektiert. Die rosa und braun gefleckten Bereiche sind eine Kombination aus kosmischem Staub und rötlicher Emission von ionisiertem Wasserstoffgas. S Mon gehört zum jungen offenen Sternhaufen NGC 2264, der etwa 2.500 Lichtjahre entfernt im Sternbild Einhorn nördlich des Kegelnebels liegt.

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Bakteriophagen: Die am weitesten verbreitete Lebensform auf der Erde

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Credit: Wikipedia; Einschub: Mike Jones

Beschreibung: Es gibt mehr Bakteriophagen auf der Erde als irgendwelche andere Lebensformen. Diese kleinen Viren sind nicht eindeutig Formen von Leben, da sie völlig untätig sind, solange sie nicht mit Bakterien verbunden sind. Bakteriophagen attackieren und fressen Bakterien und tun dies wahrscheinlich schon seit mehr als drei Milliarden Jahren. Obwohl sie bereits zu Beginn des letzten Jahrhunderts entdeckt wurden, wurde die gewaltige Fülle von Phagen erst kürzlich erkannt, als man herausfand, dass ein einziger Tropfen gewöhnlichen Meerwassers üblicherweise Millionen von ihnen enthält. Eine Hochrechnung ergibt, dass Phagen wahrscheinlich mindestens eine Milliarde Milliarden (sic) mal zahlreicher sind als Menschen. Oben abgebildet ist eine Elektronenmikroskop-Aufnahme von mehr als einem Dutzend Bakteriophagen, die an ein einzelnes Bakterium geheftet sind. Phagen sind sehr klein – etwa eine Million von ihnen – aneinandergereiht – würden sich nur über etwa einen Millimeter erstrecken. Die Fähigkeit Bakterien zu töten macht Phagen zu potenziellen Verbündeten gegen Bakterien, die menschliche Krankheiten verursachen, auch wenn man Bakteriophagen bislang für breit gefächerte medizinische Einsätze noch gut genug erforscht sind.

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Kollidierende Spiralgalaxien

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Credit: Debra Meloy Elmegreen (Vassar College) et al.
und das Hubble Heritage Team (AURA/STScI/NASA)

Beschreibung: Milliarden Jahre in der Zukunft wird nur eine von diesen beiden Galaxien übrigbleiben. Bis dahin werden die Spiralgalaxien NGC 2207 und IC 2163 einander langsam zerreißen, wobei sie Gezeitenströme aus Materie, Bögen aus Gas-Stoßfronten, Spuren von dunklem Staub, sprunghaft ansteigende Sternbildung und Ströme von weggefegten Sternen erzeugen werden. Astronomen prognostizieren, dass NGC 2207, die größere Galaxie links, sich IC 2163, die kleinere Galaxie rechts, möglicherweise einverleiben wird. Seit ihrer jüngsten Begegnung, die vor 40 Millionen Jahren ihren Höhepunkt hatte, schwingt die kleinere Galaxie gegen den Uhrzeigersinn und liegt nun leicht hinter der größeren Galaxie. Der Raum zwischen den Sternen ist so unermesslich, dass die Sterne in den Galaxien, wenn diese kollidieren, üblicherweise nicht zusammenstoßen.

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