Mauna-Kea-Milchstraßenpanorama

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Credit und Bildrechte: Wally Pacholka (TWAN)

Beschreibung: Aloha und willkommen in einer atemberaubenden Himmelslandschaft. Der traumhafte Panoramablick reicht vom 4200 Meter hohen Vulkangipfel des Mauna Kea auf Hawaii über eine Wolkenschicht hin zu einem sternklaren Himmel und der aufgehenden Milchstraße.

Die Szenerie ist links an der Kuppel des Canada-France-Hawaii Telescope (CFHT) verankert, mit dem Polarstern, der rechts unter der Kuppel leuchtet. Weiter rechts, angeführt vom hellen Stern Deneb, lugt der Asterismus Kreuz des Nordens, eingebettet in die Ebene der Milchstraße, über den Horizont.

Sowohl das Kreuz des Nordens als auch die gleißend weiße Wega hängen über einer Gruppe von Aschekegeln im Vordergrund. Nahe der Mitte findet man rötliche Nebel, Sterne und Staubwolken der zentralen Milchstraße. Darunter erzeugt die Stadtbeleuchtung von Hilo ein unheimliches grünliches Leuchten in den Wolken.

Der rote Superriesenstern Antares leuchtet über der Zentralwölbung der Milchstraße, während der helle Alpha Centauri noch weiter rechts in der staubhaltigen galaktischen Ebene liegt. Schließlich steht ganz rechts das Teleskop Gemini Nord. Die kompakte Sternengruppe, die als Kreuz des Südens bekannt ist, befindet sich links neben der Teleskopkuppel.

Brauchen Sie Hilfe beim Erkennen der Sterne? Schieben Sie einfach den Mauspfeil über das Bild oder laden Sie dieses kleinere beschriftete Panorama.

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Zodiakallicht versus Milchstraße

Hinter Teleskopkuppeln steigt am sternklaren Himmel links Zodiakallicht auf, rechts wölbt sich die Milchstraße.

Credit und Bildrechte: Daniel López, IAC

Zwei Ebenen am irdischen Himmel wetteifern hier um Aufmerksamkeit. Die Weitwinkel-Ansicht wurde am 23. Jänner aufgenommen. Links steigt Zodiakallicht vom Horizont in den Nachthimmel auf. Es ist Sonnenlicht, das von Staub in der ekliptischen Ebene gestreut wird. Der Gegenspieler rechts besteht aus blassen Sternen, Staubwolken und Nebeln in der Ebene unserer Milchstraße. Beide Himmelsbänder wölben sich über den Kuppeln und Türmen des Teide-Observatoriums auf der Insel Teneriffa.

Am makellosen, dunklen Himmel über den Kanarischen Inseln leuchten auch die gleißende Venus links unten und die weit entfernte Andromeda-Galaxie nahe der Bildmitte. Ganz oben steht der hübsche Sternhaufen der Plejaden. Leute mit Erfahrung erkennen auch M33, den Kaliforniennebel, IC1805 sowie den Doppelsternhaufen im Perseus. (Braucht ihr Hilfe? Schiebt einfach den Mauspfeil über das Bild.)

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Über den Wolken

Nachthimmelslandschaft vom Gipfel des Mauna Kea. Der Mond und die Venus gehen im Westen unter.

Credit und Bildrechte: Serge Brunier (TWAN)

Auf dem windgepeitschten Gipfel des Mauna Kea auf der Großen Insel von Hawaii sieht die Welt bei Nacht etwa so aus. Diese eindrucksvolle Himmelslandschaft wurde Anfang Dezember 2005 in der Abenddämmerung fotografiert. Sie zeigt den Berggipfel in 4214 Metern Höhe als Silhouette. Der Vulkangipfel ragt aus einem Meer aus Sturmwolken, die vom hellen Mond beleuchtet werden.

Mit dem Mond geht der Planet Venus als gleißender Abendstern unter. Die Szenerie zeigt auch das zarte, milchige Sternenband unserer Galaxis mit kosmischen Staubwolken, das rechts vom Horizont zum Himmel aufsteigt.

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Eine Jupiter-Io-Montage von New Horizons

Vor dem halb beleuchteten Planeten Jupiter ist die Sichel des Mondes Io zu sehen, auf dem im Dunkeln heiße Lava leuchtet.

Credit: NASA, Johns Hopkins U. APL, SWRI

Während die Raumsonde New Horizons durchs Sonnensystem rast, nimmt sie atemberaubende Bilder der Planeten auf. Im Februar letzten Jahres passierte New Horizons Jupiter und seinen ständig aktiven Mond Io. Diese Montage zeigt Jupiter in drei Farben des Infrarotlichtes. Dadurch sieht der Rote Fleck weiß aus.

Jupiters komplexe Atmosphäre zeigt komplexe wirbelsturmartige Ovale, Wirbel und Bänder, die um den ganzen Planeten reichen. Io wurde digital in natürlichen Farben einmontiert. Zufällig stieg eine Gaswolke von Ios Vulkan Tvashtar auf. Reif und schwefelhaltige Lava bedecken den vulkanischen Mond. Unter der Gaswolke, die blaues Sonnenlicht streut, ist rot glühende Lava zu sehen.

Die Roboter-Sonde New Horizons ist auf der Reise zu Pluto, den sie 2015 erreicht.

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Der Tungurahua bricht aus

Der Gipfel des Vulkans Tungurahua ist von rot glühender Lava geflutet. Eine Aschewolke fliegt nach links, über den Gipfel ziehen zarte weiße Wolken. Am Himmel leuchten die Sterne.

Credit und Bildrechte: Patrick Taschler

Der Vulkan Tungurahua brach letztes Jahr auf spektakuläre Weise aus. Oben fließt geschmolzenes Gestein seitlich am 5000 Meter hohen Tungurahua hinab. Es ist so heiß, dass es glüht. Eine Wolke aus dunkler Asche fliegt nach links. Zarte weiße Wolken schweben um den Gipfel, der von Lava beleuchtet ist. In der Ferne leuchtet der sternklare Himmel.

Das Bild entstand letztes Jahr, während um den waghalsigen Fotografen Asche zu Boden fiel. Der Tungurahua liegt in Ekuador. In den letzten 1300 Jahren war er etwa alle 90 Jahre aktiv. Letztes Jahr begann er auszubrechen, und das tut er bis heute auf einem niedrigeren Niveau.

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