Ein gewaltiges Polarlicht über einem schwedischen Wald

Gewaltiges Polarlicht über einem Wald mit Blick auf Östersund in Schweden.

Bildcredit und Bildrechte: Göran Strand

Beschreibung: Was leuchtet da am Himmel? Ein Polarlicht. Zu Beginn dieses Monats kam es auf unserer Sonne zu einem großen koronalen Massenauswurf, der eine Wolke schneller Elektronen, Protonen und Ionen zur Erde schleuderte. Ein Teil dieser Wolke traf die Magnetosphäre der Erde, was dank einer plötzlichen Lücke in einigen hohen nördlichen Breiten zu spektakulären Polarlichtern führte.

Hier seht ihr eine besonders fotogene Polarlichtkorona, die über einem Wald in Schweden an einem malerischen Aussichtspunkt mit Blick über Östersund fotografiert wurde. Manche erkennen in diesem schimmernden grünen Leuchten des rekombinierenden atmosphärischen Sauerstoffs einen großen Wal. Gerne könnt mitteilen, was ihr darin erkennt.

Die ungewöhnlich ruhige Sonne der vergangenen Jahre ist nun vorbei. Während sich unsere Sonne in ihrem 11-jährigen magnetischen Zyklus einem Sonnenmaximum nähert, sehen bald mehr dramatische Polarlichter wie dieses.

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Polarlicht über dem White-Dome-Geysir

Polarlichter über dem White-Dome-Geysir im Yellowstone-Nationalpark.

Bildcredit und Bildrechte: Robert Howell

Beschreibung: Manchmal brechen Himmel und Erde aus. Vor wenigen Jahren brachen unerwartet farbenprächtige Polarlichter aus, mit grünen Polarlichtern nahe am Horizont, und hoch oben blühten gleißend rote Polarlichtbänder. Ein heller Mond beleuchtete den Vordergrund der malerischen Szene, während in weiter Ferne vertraute Sterne glitzerten.

Ein gewissenhafter Astrofotograf schoss dieses gut geplante Bildmosaik auf dem Gelände des White-Dome-Geysirs im Yellowstone-Nationalpark im Westen der USA. Tatsächlich brach kurz nach Mitternacht der White Dome aus und sprühte eine viele Meter hohe Fontäne aus Wasser und Dampf in die Luft.

Das Wasser eines Geysirs wird mehrere Kilometer unter der Oberfläche von glühend heißem Magma zu Dampf erhitzt und steigt durch Felsspalten zur Oberfläche auf. Etwa die Hälfte aller bekannten Geysire befinden sich im Yellowstone-Nationalpark. Der geomagnetische Sturm, der die Polarlichter verursachte, ebbte innerhalb eines Tages ab, doch die Eruptionen des White-Dome-Geysirs treten weiterhin etwa alle 30 Minuten auf.

Wien, 26. Februar 2022, 18h: Führung im Sterngarten Mauer mit APOD-Übersetzerin
Wien, Ladenkonzept Nähe Votivkirche: Kostenlose Kalender (leichte Mängel)

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Polarlicht im Mondschein

Polarlicht und Mondlicht über einem zugefrorenen See in der Nähe von Stockholm in Schweden.

Bildcredit und Bildrechte: P-M Hedén (Clear Skies, TWAN)

Beschreibung: Das Eis sang, als Licht des hellen Dreiviertelmondes etwa 20km nördlich von Stockholm in Schweden auf dem Planeten Erde Schatten auf diesen gefrorenen See warf.

Auf dieser heiteren nächtlichen Himmelslandschaft, die am 10. Februar fotografiert wurde, tanzten schimmernde Polarlichtschleier am Abendhimmel. Ein kleiner geomagnetischer Sturm löste in dieser nördlichen Nacht Polarlichtschauspiele aus. Das stürmische Weltraumwetter war das Ergebnis eines koronalen Massenauswurfs, der Tage zuvor aus einer Sonnenprotuberanz austrat und die Magnetosphäre unseres Planeten streifte.

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Polarlicht und Lichtsäulen über Norwegen

Grüne Polarlichter und Lichtsäulen über Kautokeino in Norwegen.

Bildcredit und Bildrechte: Alexandre Correia

Beschreibung: Welche Himmelshälfte gefällt euch besser? Links wird der Nachthimmel von Teilchen beleuchtet, die von der Sonne ausgestoßen wurden und die später mit der oberen Erdatmosphäre kollidierten. Dabei entstanden helle Polarlichter. Rechts beleuchten Bodenlichter die Nacht, sie werden von Millionen winziger Eiskristalle reflektiert, die vom Himmel fallen und Lichtsäulen erzeugen. In der Mitte zeigt der Astrofotograf die Wahl.

Die Lichtsäulen verlaufen senkrecht, weil die flatternden Eiskristalle meist flach nach unten fallen und die Farben der Bodenlichter reflektieren. Die Polarlichter tauchen den Himmel und den Boden in die grünen Farbtöne von leuchtendem Sauerstoff, doch sie sind transparent, sodass ihr direkt dahinter die Sterne seht. Weit entfernte Gestirne sprenkeln den Hintergrund, zum Beispiel das helle, kultige Sternbild Orion.

Dieses Bild wurde vor zwei Monaten in der Nähe von Kautokeino in Norwegen als Einzelaufnahme fotografiert.
Lieblings-Himmelshälfte: Linke Hälfte (Polarlicht) | Rechte Hälfte (Lichtsäulen)

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Komet Leonard, vom Weltraum aus gesehen

Das Bild zeigt einen Kometen Leonard aus dem Weltraum. Ebenfalls zu sehen sind Polarlichter, ein Meteor, die Erdatmosphäre, Sterne und Satellitenspuren. Das Bild stammt vom Yangwang-1-Teleskop von Origin.Space.

Bildcredit und Bildrechte: Zhuoxiao Wang, Weltraumteleskop Yangwang-1, Origin.Space

Beschreibung: Wie sieht Komet Leonard im Weltraum aus? Dieses Bild des Weltraumteleskops Yangwang-1 von Origin.Space zeigt nicht nur den derzeit hellen Kometen, sondern auch einige weitere Attraktionen im All.

C/2021 A1 (Leonard) mit seinem ausgedehnten Schweif nahe der Bildmitte wurde vor fünf Tagen im sichtbaren und ultravioletten Licht aufgenommen. Rechts unten seht ihr die Erde, leuchtende Schichten der Erdatmosphäre verlaufen diagonal von links unten nach rechts oben. Vor den zahllosen fernen Sternen, die links oben den Hintergrund sprenkeln, sind die Spuren zweier Satelliten zu sehen. Die blassen Lichtstreifen, die diagonal von rechts unten nach links oben verlaufen, sind Polarlichter. Schließlich zeigt das Bild auch einen Meteor, dessen Spur knapp unter dem Nachthimmellicht verläuft.

Wenn ihr den Kometen Leonard in den nächsten Tagen auf der Erdoberfläche selbst sehen möchtet, haltet kurz nach Sonnenuntergang oder kurz vor Sonnenaufgang danach Ausschau.

Wien, Samstag, 18. Dezember, 17 Uhr: Himmelsbeobachtung bei Schönwetter im Sterngarten Georgenberg mit APOD-Übersetzerin Maria Pflug-Hofmayr (Anmeldung erforderlich)

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Meteore und Polarlichter über Island

Geminiden-Meteore über dem Kirkjufell in Island bei Grundarfjörður.

Bildcredit und Bildrechte: James Boardman-Woodend; Beschriftung: Judy Schmidt

Was passiert hinter diesem Berg? So manches. Der Berg ist der Kirkjufell. Er ist ziemlich alt und liegt im Westen von Island nahe bei der Stadt Grundarfjörður. Vor dem Bergmassiv, das steil abfällt, liegt ein Fjord. Er fror gerade zu, als dieses Bild Mitte Dezember 2012 fotografiert wurde. Die schönen Farben der Polarlichter im Hintergrund waren zwar ziemlich blass für das freie Auge. Aber auf der Aufnahme, die 25 Sekunden belichtet ist, erkennt man sie deutlich.

Die Strichspuren der Geminiden machen das Bild besonders interessant. Vielleicht wären die Meteore nicht aufgefallen, wenn das Polarlicht heller gewesen wäre. Links verläuft das ferne Band der Milchstraße. Die Sterne im lokalen Teil der Milchstraße sind über den Hintergrund verteilt.

Morgen Nacht erreicht der Strom der Geminiden wieder seinen Höhepunkt. Manche haben vielleicht ein unvergessliches visuelles Erlebnis.

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Ein Rorschach-Polarlicht

Polarlicht über einem Wasserfall in Jämtland in Schweden.

Bildcredit und Bildrechte: Göran Strand

Beschreibung: Keine Panik, wenn ihr hier die Fratze eines Ungeheuers erkennt. Es ist bloß Pareidolie, also die Tendenz, in Mustern aus Schatten und Licht Gesichter zu sehen. In Wirklichkeit ist die unheimliche visuelle Szene ein 180-Grad-Panorama mit Nordlichtern, das wie Tintenflecken auf einem gefalteten Blatt Papier digital gespiegelt wurde.

Die Bilder entstanden in einer Septembernacht mitten auf einer Hängebrücke über einen Wasserfall in Jämtland in Schweden. Dank der geomagnetischen Stürme, die von der jüngsten Sonnenaktivität ausgelöst wurden, könnten in den nächsten Nächten auf dem Planeten Erde in hohen Breiten sehr aktive Polarlichter auftreten. Aber falls ihr morgen Nacht in eurer Nachbarschaft die Fratze eines Monsters seht, ist vielleicht gerade Halloween.

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Spiralförmiges Polarlicht über Island

Spiralförmiges Polarlicht über dem Ölfusá bei Selfoss in Island.

Bildcredit und Bildrechte: Davide Necchi

Beschreibung: Was leuchtet da am Himmel? Ein Polarlicht! Es wurde 2015 fotografiert, nachdem es in Island wegen seiner großen Helligkeit und schnellen Entwicklung auffiel.

Das Polarlicht ist das Ergebnis eines Sonnensturms, bei dem energiereiche Teilchen von der Sonne wenige Tage später durch eine Lücke in der schützenden Magnetosphäre der Erde drangen. Es zeigt ein spiralförmiges Muster, doch kreative Menschen erkennen im komplexen Leuchten der atmosphärischen Erscheinung beliebige Anzahl beliebter Symbole.

Im Vordergrund fließt der Ölfusá, die Lichter beleuchten eine Brücke in Selfoss. Hinter tief hängenden Wolken leuchtet der fast volle Mond. Die Sonnenaktivität – und wahrscheinlich dadurch entstehende Polarlichter auf der Erde – nimmt langsam zu, während die Sonne ein Aktivitätsminimum mit einer sehr ruhigen Periode in ihrem 11-Jahres-Zyklus hinter sich lässt.

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