Plutonische Landschaft

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Bildcredit: NASA, Johns Hopkins Univ./APL, Southwest Research Institue

Beschreibung: Diese schattige Landschaft mit majestätischen Bergen und eisigen Ebenen liegt am Horizont einer kleinen, fernen Welt. Sie wurde aus einer Entfernung von zirka 18.000 Kilometern fotografiert, als die Raumsonde New Horizons 15 Minuten nach ihrer größten Annäherung am 14. Juli zu Pluto zurückblickte. Die dramatische Szenerie in der Dämmerung zeigt zerklüftete Berge, die links im Vordergrund als Norgay Montes und am Horizont als Hillary Montes bekannt sind, rechts folgt die glatte Sputnik Planum. Auch Schichten von Plutos dünner Atmosphäre sind auf dem von hinten beleuchteten Bild erkennbar. Das frostige Gelände mit seltsam vertrauter Erscheinung enthält wahrscheinlich Stickstoff- und Kohlenmonoxideis sowie Berge aus Wassereis, die bis zu 3500 Meter hoch sind. Diese Höhe ist mit den majestätischen Bergen des Planeten Erde vergleichbar. Die hier gezeigte plutonische Landschaft ist 380 Kilometer breit.

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Cthulhu Regio auf Pluto

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Bildcredit: NASA, Johns Hopkins Univ./APL, Southwest Research Inst.

Beschreibung: Neue, hoch aufgelöste Bilder von Pluto erreichen uns aus dem äußeren Sonnensystem. Die Roboter-Raumsonde New Horizons, die im Juli an Pluto vorbeisauste, hat die Rücksendung benötigter technischer Daten beendet und schickt nun Teile ihres gewaltigen Vorrats an Bildern von Pluto und seinen Monden. Das hier gezeigte digital zusammengefügte Bild zeigt Details eines interessanten Terrains voller Krater, Ebenen, Landschaften unbekannter Zusammensetzung und Geländeformen, die manchem auf der Erde ähneln, was auf Pluto nicht erwartet wurde. Die helle Region oben rechts wurde Sputnik Planum benannt und wegen ihrer ungewöhnlichen Glätte untersucht, während die dunkle, kraterübersäte Region direkt unter der Raumsonde als Cthulhu Regio bekannt ist. Bisher hat New Horizons nur wenige Prozent der Bilder und Daten geschickt, die sie bei ihrem Vorbeiflug an Pluto gesammelt hat, schickt jedoch weiterhin neue Ansichten des Zwergplaneten, während sie zu noch weiter entfernten Erkundungen weiterfliegt.

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Pluto in verstärkten Farben

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Bildcredit: NASA, Johns Hopkins Univ./APL, Southwest Research Inst.

Beschreibung: Pluto ist hier farbenprächtiger, als wir ihn sehen würden. Die Farbdaten und Bilder des berühmtesten Zwergplaneten unseres Sonnensystems wurden von der Roboterraumsonde New Horizons bei ihrem Vorbeiflug im Juli fotografiert und digital zu einer kontrastverstärkten Ansicht dieser urzeitlichen Welt kombiniert, die eine unerwartet junge Oberfläche aufweist. Das dargestellte verstärkte Farbbild ist nicht nur ästhetisch schön, sondern auch wissenschaftlich nützlich, weil es Oberflächenbereiche mit unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung visuell unterscheidbar macht. Die helle, herzförmige Tombaugh Regio unten rechts ist hier beispielsweise klar erkennbar in zwei Regionen geteilt, die geologisch unterschiedlich sind, der linken Lappen Sputnik Planum erscheint außerdem ungewöhnlich glatt. Die Raumsonde New Horizons entfernt sich derzeit von Pluto, sendet weiterhin Bilder und Daten und wird bald auf einen neuen Kurs gelenkt, sodass sie im Januar 2019 am Asteroiden 2014 MU69 vorbeifliegen kann.

Plutobilder mit kurzer Erklärung: APOD-Pluto-Suche
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Stereo-Pluto

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Bildcredit: NASA, Johns Hopkins University/APL,
Southwest Research Institute – Stereo-Montage: Brian May

Beschreibung: Diese beiden detailreichen Echtfarbenbilder von Pluto wurden bei New Horizons‘ historischem Vorbeiflug letzten Monat fotografiert. Ihre leicht unterschiedlichen Blickwinkel auf die nun erkennbaren Oberflächendetails werden zu diesem ersten hochqualitativen Stereo-Bildpaar zur Betrachtung durch Bewohner des Planeten Erde kombiniert. Das linke Bild (linkes Auge) ist ein Mosaik, das die Raumsonde etwa 450.000 Kilometer von Pluto entfernt fotografierte. Das rechte Bild entstand früher, es war die letzte Gesamtansicht vor der größten Annäherung. Trotz des Auflösungsunterschiedes zeigen die beiden Bilder eine atemberaubende 3D-Sicht auf das ferne unterweltliche Gelände.

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Flug über Pluto


Bildcredit: NASA, Johns Hopkins Univ./APL, Southwest Research Inst.

Beschreibung: Es dauerte 9,5 Jahre, um so nahe hinzugelangen, doch nun können Sie in dieser Animation aus Bilddaten der Raumsonde New Horizons einen virtuellen Flug über Pluto machen. Das Gelände auf Pluto, das sich 77.000 Kilometer darunter ausbreitet, wird als Norgay Montes bezeichnet, gefolgt von Sputnik Planum. Die eisigen Berge – informell benannt nach Tenzing Norgay, einem der beiden Erstbesteiger des Mount Everest – türmen sich 3500 Meter über der Oberfläche auf. Die gefrorenen jungen kraterlosen Ebenen wurden inoffiziell nach dem ersten künstlichen Satelliten der Erde benannt. Sputnik Planum liegt nördlich von Norgay Montes in Plutos ausgedehnter, heller, herzförmiger Struktur, die vorläufig Tombaugh Regio heißt, nach Clyde Tombaugh, der Pluto 1930 entdeckte.

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Charon

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Bildcredit: NASA, Johns Hopkins Univ./APL, Southwest Research Inst.

Beschreibung: Die eisige Welt Charon ist 1200 Kilometer groß. Damit hat der größte Mond Plutos nur etwa 1/10 des Erddurchmessers, doch einen kolossalen halben Plutodurchmesser. Auf diesem Bild von New Horizons ist Charon so detailreich wie nie zuvor zu sehen. Das Bild wurde Ende des 13. Juli beim Flug der Raumsonde durch das Plutosystem aus einer Entfernung von weniger als 500.000 Kilometern fotografiert. Zum Vergleich: Die Entfernung Erde-Mond beträgt weniger als 400.000 Kilometer. Charons Oberfläche wird als überraschend, jung und vielfältig beschrieben und enthält eine 1000 Kilometer breite Schneise mit Klippen und Tälern in der Mitte, eine 7 bis 9 Kilometer tiefe Schlucht, die den oberen rechten Rand durchschneidet, sowie eine rätselhafte dunkle Nordpolregion, die inoffiziell Mordor genannt wird.

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80 Kilometer auf Pluto

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Bildcredit: NASA, Johns Hopkins Univ./APL, Southwest Research Inst.

Beschreibung: Eine 80-Kilometer-Reise über Pluto entspricht der Entfernung, die der Maßstabsbalken auf diesem aufsehenerregenden Bild anzeigt. Die Nahaufnahme des zerklüfteten Geländes am Äquator der eisigen Welt wurde fotografiert, als die Raumsonde New Horizons etwa 77.000 Kilometer von der Oberfläche entfernt war – 1,5 Stunden vor ihrer größten Annäherung. Die Berge sind bis zu zirka 3500 Meter hoch und bestehen vermutlich aus Wassereis. Sie lassen auf eine überraschende geologische Aktivität schließen und sind wahrscheinlich jung – ihr Alter wird wegen der offensichtlichen Abwesenheit von Kratern auf 100 Millionen Jahre geschätzt. Die abgebildete Region befindet sich am Fuß der großen, hellen herzförmigen Struktur auf Pluto.

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Pluto hochaufgelöst

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Bildcredit und Bildrechte: NASA, Johns Hopkins Univ./APL, Southwest Research Inst.

Beschreibung: New Horizons hat ihre nahe Begegnung mit Pluto überlebt und die Übertragung von Bildern und Daten wiederaufgenommen. Die Roboter-Raumsonde meldete sich pünktlich zurück, alle Systeme arbeiteten und das erwartete Ausmaß an Daten war gespeichert. Hier ist das am höchsten aufgelöste Bild von Pluto, das vor der größten Annäherung aufgenommen wurde – ein Bild, das Pluto in ein zufriedenstellendes Blickfeld rückt. Auf den ersten Blick ist Pluto rötlich und besitzt mehrere Krater. Am unteren Bildrand ist eine überraschend strukturlose, helle Region zu sehen, die einem Herz-Symbol ähnelt, und rechts unten tritt gebirgiges Gelände zutage. Dieses Bild ist jedoch nur der Beginn. Heute treffen weitere Bilder und Daten ein, und im Laufe der kommenden Woche und des nächsten Jahres wird das Verständnis der Menschheit von Pluto und seinen Monden wahrscheinlich revolutioniert.

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New Horizons passiert Pluto und Charon

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Bildcredit und Bildrechte: NASA, Johns Hopkins Univ./APL, Southwest Research Inst.

Beschreibung: Überlebt die Sonde New Horizons ihre größte Annäherung an Pluto, und schickt sie brauchbare Bilder und Daten? Das wird die Menschheit in wenigen Stunden wissen. Unabhängig davon, wie gut New Horizons arbeitet, flitzt sie heute mit großer Geschwindigkeit an Pluto und seinen Monden vorbei, der Zeitpunkt ihrer größten Annäherung ist 11:50 UT (13:50 MESZ). Um jedoch besser Bilder und Daten sammeln zu können, wurde die Roboter-Raumsonde vorprogrammiert und die Kommunikation zur Erde bis 15. Juli zirka 1:00 UT unterbrochen, das entspricht ungefähr 3:00 MESZ am 15. Juli. Daher wird ein Großteil der Menschheit heute den Atem anhalten und hoffen, dass die Raumsonde, die etwa so groß ist wie ein Klavier, wieder mit den Bodenstationen auf der Erde kommunizieren wird. Hoffentlich beginnt New Horizons dann, neue und aufschlussreiche Daten über eine Welt zu senden, die seit ihrer Entdeckung vor 85 Jahren fern und rätselhaft blieb. Oben ist ein New-Horizons-Kompositbild von Charon (links) und Pluto (rechts) abgebildet, das vor 3 Tagen fotografiert wurde und bereits beide Welten beispiellos detailreich zeigt.

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Letzter Blick auf Plutos Charonseite

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Bildcredit und Bildrechte: NASA, Johns Hopkins Univ./APL, Southwest Research Inst.

Beschreibung: Plutos Oberfläche ist seltsam. Die Robotersonde New Horizons rast ihrer morgigen größten Annäherung an Pluto und seine Monde entgegen, doch schon jetzt kommen Bilder von Plutos immer seltsamer erscheinenden Oberfläche. Dieses zwei Tage alte Bild zeigt die Seite von Pluto, die immer seinem größten Mond Charon zugewandt ist. Besonders interessant ist der dunkle Gürtel am unteren Rand, der Plutos Äquator einkreist. Derzeit ist nicht klar, ob die Regionen in diesem dunklen Gürtel Berge oder Flachland sind, warum die Grenzen so scharf und die hellen Regionen scheinbar fast gleichmäßig verteilt sind. Weil New Horizons auf der anderen Seite Plutos vorbeifliegt, wird dieses das beste Bild der fernen Landschaft sein, das die Menschheit lange Zeit sehen wird. Wenn die Roboter-Raumsonde wie erhofft funktioniert, werden die Bilder von der anderen Seite Plutos von der größten Annäherung etwa 300-mal detailreicher sein.

Aktuell: bisher bestes Bild von Charon
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New Horizons‘ Start zu Pluto

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Bildcredit und Bildrechte: Ben Cooper

Beschreibung: Reiseziel: Pluto. Die Raumsonde New Horizons hob 2006 mit Getöse von der Startrampe am Cape Canaveral in Florida (USA) ab und brach zu Abenteuern im fernen Sonnensystem auf. Das Fahrzeug ist das schnellste Raumschiff, das je von Menschen gestartet wurde, es passierte den Mond nur neun Stunden nach dem Start und Jupiter nach nur einem Jahr. Nachdem New Horizons fast ein Jahrzehnt durchs Sonnensystem kreuzte, passiert sie am Dienstag Pluto. Beim Start von New Horizons war Pluto offiziell ein Planet und war noch nie zuvor von einer Raumsonde besucht oder aus der Nähe fotografiert worden. Nach Pluto wird das Roboter-Raumschiff mindestens ein weiteres Kuipergürtel-Objekt besuchen, das noch weiter draußen als Pluto um die Sonne kreist. Die abgebildete Sonde New Horizons startete an der Spitze einer mächtigen Atlas-V-Rakete in den Weltraum.

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