Plutos Geologie

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Bildcredit: NASA, Johns Hopkins Univ./APL, Southwest Research Inst.

Beschreibung: Pluto rückt ins Blickfeld. Während die Roboter-Raumsonde New Horizons sich dieser unerforschten Welt des fernen Sonnensystems schnell nähert, treten neue Details seiner Oberfläche zutage. Auf diesem Bild, das letzten Donnerstag fotografiert und gestern veröffentlicht wurde, ist links eine ungewöhnliche vieleckige, etwa 200 Kilometer große Struktur sichtbar, während knapp darunter relativ komplexes Gelände diagonal über den Zwergplaneten verläuft.

New Horizons‚ Bilder und Daten auf diesen Strukturen werden wahrscheinlich von nun an jahrelang untersucht, in dem Bemühen, die geologische Geschichte Plutos und unseres Sonnensystems besser zu verstehen. New Horizons, die letzte Woche eine ärgerliche Panne hatte, macht am Dienstag ihren historischen Vorbeiflug an Pluto und seinen Monden.

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8 Millionen Kilometer vor Pluto

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Bildcredit: NASA, Johns Hopkins Univ./APL, Southwest Research Inst.

Beschreibung: Aus einem Bild, dasam 7. Juli von der Raumsonde New Horizons fotografiert wurde, als sie weniger als 8 Millionen Kilometer von Pluto entfernt war, entstand in Kombination mit Farbdaten die bisher detailreichste Ansicht der berühmtesten Welt der des Sonnensystems, die unmittelbar vor ihrer Erforschung steht. Die abgebildete Region enthält die Spitze einer länglichen dunklen Region an Plutos Äquator, die bereits als „der Wal“ bezeichnet wird. Die helle, herzförmige Region rechts ist etwa 2000 Kilometer groß und möglicherweise mit einem Reif aus gefrorenem Methan, Stickstoff und / oder Kohlenmonoxid bedeckt. Die Ansicht ist ungefähr auf die Region zentriert, die bei der lange erwarteten größten Annäherung am 14. Juli zu sehen sein wird, bei der New Horizons sich Pluto bis auf zirka 12.500 Kilometer annähern wird.

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New Horizons


Videocredit und -rechte: National Space Society

Beschreibung: In drei Wochen erreicht die Roboter-Raumsonde New Horizons Pluto. Wie das Video zeigt, war das letzte halbe Jahrhundert für die Menschheit eine beispiellose Ära der Erforschung von Planeten im Sonnensystem mit Robotersonden. Das Video zeigt künstlerisch illustriert, wie Mariner 2 1962 an der Venus vorbeiflog, weiters die Vorbeiflüge von Mariner 4 an Mars im Jahr 1965, 1973 von Pioneer 10 an Jupiter, 1974 von Mariner 10 an Merkur, 1974 von Pioneer 11 an Saturn, 1986 von Voyager 2 an Uranus und 1989 an Neptun. Danach folgt ein hypothetischer Abschnitt, der den Vorbeiflug von New Horizons an Pluto nächsten Monat zeigt. Wenn alles wie geplant funktioniert, wird dann der Zwergplanet Pluto die fernste je von Menschen erforschte Welt sein. Natürlich basieren diese Pluto-Illustrationen auf einer Vermutung. Das tatsächliche Aussehen von Pluto und seinen Monden kann eine Mischung sein – aus vertrauten Dingen wie Kratern und unbekannten Dingen wie …

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Annäherung an Pluto


Videocredit: NASA, Johns Hopkins U. Applied Physics Lab., Southwest Research Inst.

Beschreibung: Hier kommt Pluto. Die Roboter-Raumsonde New Horizons der NASA hat die Neptunbahn überschritten und nähert sich rasch der berühmtesten unerforschten Welt im Sonnensystem. Dieses Zeitraffervideo zeigt Pluto mit Plutos größtem Mond Charon, die in 13 Bildern – fotografiert von 12.-18. April – ihren gemeinsamen Schwerpunkt umkreisen. Obwohl die Bilder im Video verschwommen sind, reicht ihre Qualität an die der besten Bilder von Pluto heran, die je von der Erde aus fotografiert wurden. New Horizons bleibt auf Kurs und rast am 14. Juli am fernen Zwergplaneten vorbei.

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Plutos neu entdeckte Monde bekommen Namen

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Bildcredit: NASA, ESA, Mark Showalter (SETI Institute)

Beschreibung: Plutos neu entdeckte Monde haben nun Namen. Die Internationale Astronomische Union hat den neu entdeckten Plutomonden Nummer Vier und Fünf, die zuvor als P4 und P5 bekannt waren, die Namen Kerberos und Styx gegeben. Die kleinen Monde wurden 2011 und 2012 mit dem Weltraumteleskop Hubble bei der Vorbereitung auf den für 2015 geplanten Vorbeiflug der Sonde New Horizons an Pluto entdeckt. Kerberos wurde nach dem vielköpfigen Hund der griechischen Mythologie benannt, der den Eingang zur Unterwelt bewacht, Styx erhielt den Namen jener Gottheit, die den mythologischen Fluss zwischen Erde und Unterwelt überblickt. Beide Spitznamen stehen in einer Beziehung zu Pluto, der die mythologische Unterwelt regiert. Weil ihr Reflexionsvermögen nicht bekannt ist, ist die Größe jedes Mondes ziemlich unsicher – doch beider Durchmesser beträgt grob geschätzt etwa 20 Kilometer. Die Roboterraumsonde New Horizons passiert Pluto voraussichtlich 2015 und soll die ersten Detailbilder des Zwergplaneten und seiner Begleiter schicken.

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Fünfter Mond um Pluto entdeckt

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Bildcredit: NASA, ESA, Mark Showalter (SETI-Institut)

Beschreibung: In einer Umlaufbahn um Pluto wurde ein fünfter Mond gefunden. Der Mond wurde zu Beginn dieses Monats auf Bildern entdeckt, die mit dem Weltraumteleskop Hubble zur Vorbereitung auf die Mission New Horizons gemacht wurden. Diese soll 2015 an Pluto vorbeifliegen. Wie oben abgebildet, ist der Mond derzeit nur als kleine Markierung zu sehen, die sich um den Zwergplaneten bewegt, während das ganze System langsam um die Sonne wandert. Der Mond mit der vorläufigen Bezeichnung S/2012 (134340) 1 oder einfach P5 (wie beschriftet) hat einen Durchmesser von schätzungsweise 15 Kilometern und besteht wahrscheinlich hauptsächlich aus Wassereis. Pluto bleibt der einzige berühmte Körper im Sonnensystem, der noch nie von einer von Menschen gebauten Raumsonde besucht wurde, daher sind seine Entstehung und sein genaues Aussehen weitgehend unbekannt.

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Plutos P4

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Credit: NASA, ESA, Mark Showalter (SETI Institute)

Beschreibung: Nix und Hydra wurden dem menschlichen Auge erstmals auf Bildern des Weltraumteleskops Hubble vom Mai 2005 vorgestellt, als Plutos zweiter und dritter bekannter Mond. Nun enthüllten Hubble-Bilder einen vierten Begleiter des eisigen Zwergplaneten. Er trägt die provisorische Bezeichnung P4 und umrundet Pluto in etwa 31 Tagen. Derzeit ist P4 Plutos kleinster und schwächster bekannter Mond und hat einen Durchmesser von schätzungsweise 13 bis 34 Kilometern. Der kürzlich entdeckte Satellit wurde erstmals bei Hubble-Beobachtungen vom 28. Juni ausgemacht und später bei Folgebeobachtungen am 3. Juli und 18. Juli bestätigt. Diese beiden Bildfelder sind Komposite aus kurz und lang belichteten Aufnahmen, welche auch den helleren Pluto zeigen, zusammen mit seinem größtem Mond Charon. Kamerarauschen und Bildartefakte sind auf den lang belichteten Segmenten ebenfalls zu sehen. Die Hubble-Beobachtungen wurden gemacht, während man nach zarten Ringen um die ferne Welt suchte, um die Mission New Horizons der NASA zu unterstützen, die 2015 am Pluto-System vorbeifliegen soll.

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Dämmrige Welt, dunkle Nebel

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Credit und Bildrechte: Ray Gralak

Beschreibung: Der dämmrige, ferne Zwergplanet Pluto ist schwierig zu sehen, besonders in den aktuellen Monaten, da er durch die dicht bevölkerten Sternfelder des Schützen und das Zentrum der Milchstraße wandert. Doch zum Glück für Hinterhof-Plutojäger wanderte er Anfang Juni vor einem dunklen Nebel vorbei. Die kleine Welt ist mit zwei kurzen Linien nahe der Mitte dieser Himmelslandschaft markiert, die am 5. Juli am Himmel von New Mexico aufgehommen wurde. Pluto fällt nur deshalb auf, weil der undurchsichtige Nebel Barnard 92 (B92) den Hintergrund des Milchstraßengemenges aus zahllosen blassen Sternen blockiert. Ein weiterer der von dem Astronomen E. E. Barnard katalogisierten dunklen Markierungen am Himmel, B93, ist links von B92 leicht zu erkennen. Markant steht links unten der offene Sternhaufen NGC 6603. Tatsächlich liegen Pluto, die dunklen Nebel und die Sternhaufen allesamt innerhalb eines Teils von M24, auch bekannt als die Sagittarius-Sternwolke, die einen Großteil des Bildfeldes füllt.

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