Meteore und Milchstraße über Mount Rainier

Über dem Mount Rainier in Washington verläuft das Band der Milchstraße wie eine Aschewolke steil nach oben. Gleichzeitig fallen viele Meteore der Perseïden vom Himmel. Diese Kombination lässt das Bild sehr dramatisch wirken.

Bildcredit und Bildrechte: Matthew Dieterich

Es sieht zwar so aus, doch der Himmel fällt nicht herunter. Vor zwei Wochen fielen winzige Stückchen Kometenstaub vom Himmel. Das Bild zeigt den Meteorstrom der Perseïden über Mount Rainier im US-Bundesstaat Washington. Es entstand aus einem zweistündigen Zeitraffervideo, das mehr als 20 Meteore dokumentierte. Einer davon wurde dramatisch heller. Er ist links zu sehen.

Die Blitze der Meteore dauerten meist weniger als eine Sekunde. Trotzdem bildete die Kamera den Farbverlauf der Meteore ab, als sie sich in der Erdatmosphäre auflösten. Der ursprünglich grüne Farbton ist wohl ein Hinweis auf kleine Mengen leuchtender Magnesiumatome. Sie wurden von Atomen der Erdatmosphäre aus dem Meteor gerissen.

Um das Bild zu vollenden, wurde zeitgleich das zentrale Band unserer Milchstraße fotografiert. Sie verläuft hinter dem schneebedeckten Gipfel des Mount Rainier geradewegs nach oben. Ein weiterer guter Meteorstrom wird Mitte November erwartet. Dann kreuzen Stücke eines anderen Kometen als Leoniden die Erdbahn.

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Kometenstaub über Enchanted Rock

Über kahlen Bäumen in einem Nationalpark steigt die Milchstraße mit ihren markanten Staubwolken auf. Oben zischt ein heller Meteor über den Himmel.

Bildcredit und Bildrechte: Jared Tennant

Diese Woche fegte der Planet Erde Staub und Geröll des periodischen Kometen Swift-Tuttle auf. Die winzigen Körnchen verdampfen in der dichten Atmosphäre bei 59 km/s. Sie erzeugten den Meteorstrom der Perseïden.

Diese Aufnahme wurde 20 Sekunden belichtet. Dabei blitzte ein heller, bunter Perseïden-Meteor auf. Seine flüchtige Erscheinung war am 12. August nach Mitternacht am mondlosen Himmel zu sehen. Er leuchtete über der breiten Granitkuppe der Enchanted Rock State Natural Area in Zentraltexas in den USA. Unter dem Meteor stehen die Silhouetten von Bäumen. Hinten am Horizont leuchten Stadtlichter und die blasse Milchstraße. Sie ist von dunklen Wolken aus interstellarem Staub durchzogen.

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Mondlose Meteore und die Milchstraße

Über dem dunklen Horizont strömen viele Meteore von einem Punkt im Sternbild Perseus aus, es ist der Radiant der Perseïden. Hinten sind Zodiakallicht und die Milchstraße.

Bildcredit und Bildrechte: Petr Horálek

Habt ihr den Meteorstrom der Perseïden gesehen? Der vorhergesagte Höhepunkt des jährlichen Stroms war zwar schon letzte Nacht. Trotzdem sollten auch heute Nacht (13. bis 14. August) noch Meteore aufleuchten. Am besten seht ihr nach Mitternacht bei klarem, dunklem Himmel einfach nach oben.

Der Neumond am 14. August ist dieses Jahr günstig, um Meteore der Perseïden zu beobachten. Der fast neue Mond geht nicht vor der Morgendämmerung auf. Bis dahin sind auch viele blasse Meteore ohne Störung durch helles Mondlichtgut zu sehen. Der Perseïden-Meteorstrom fand zuletzt 2013 um den Neumond statt. Damals wurden die Fotos für dieses Bild bei dunklem, mondlosem Himmel fotografiert. Der Ort war die Insel Hvar vor der kroatischen Küste.

Das Weitwinkel-Komposit zeigt 67 Meteore. Sie strömen aus dem heroischen Sternbild Perseus. Dort liegt der Radiant des Stroms. Die Meteore wurden von 8. bis 14. August 2013 mit einem zarten Zodiakallicht und der Milchstraße im Hintergrund fotografiert. Der nächste mondlose Perseïden-Meteorstrom ist im August 2018.

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Ein Meteor expllodiert in der Milchstraße

Links neben der Milchstraße explodiert ein Meteor und hinterlässt eine verblassende Wolke.

Bildcredit und Bildrechte: André van der Hoeven

Heute Nacht erreicht der Meteorstrom der Perseïden sein Maximum. Körnchen aus eisigem Gestein ziehen über den Himmel. Wenn sie in die Erdatmosphäre eintreten, verdampfen sie. Diese Körnchen stammen vom Kometen Swift-Tuttle. Die Perseïden treten auf, wenn die Erde einmal im Jahr die Bahn des Kometen Swift-Tuttle kreuzt. Sie sind einer der aktivsten Meteorströme des Jahres.

Bei jedem Meteorstrom ist es schwierig, seine Aktivität vorherzusagen. Doch bei klarem, dunklem Himmel könnt ihr etwa einen Meteor pro Minute sehen. Die Perseïden treten dieses Jahr knapp vor Neumond auf. Daher sind am relativ dunklen Himmel wahrscheinlich sogar sehr schwache Meteore sichtbar. Meteorströme betrachtet man am besten in entspannter Position an einem dunklen Ort. Dieser Meteor wurde vor etwa zwei Wochen über Österreich fotografiert, als er in der Nähe unserer Milchstraße explodierte.

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Perseid in Mondlicht

Über einem Baum in einer kargen Landschaft wölbt sich der blaue Himmel im Mondlicht. Zwischen Wolken zischt links ein Perseïd, rechts sind die Umrisse des Sternbildes Perseus markiert.

Bildcredit und Bildrechte: Amir Hossein Abolfath

Der Vollmond beim Perigäum erhellt die Nacht. Er wirft Schatten auf dieser nächtlichen Landschaft im Iran. Das Bild entstand nahe dem Höhepunkt des jährlichen Meteorstroms der Perseïden am 12. August. Es zeigt auch einen hellen, farbigen Perseïdenstreif über dem Baum, der vorne steht.

Dieses Jahr störte das helle Mondlicht am frühen Morgen die Beobachtung der Meteore. Es überstrahlte die Spuren blasser Meteore. Doch man sah helle Perseïden wie diese. Ihre Spuren zeigen rückwärts zum heroischen Sternbild Perseus. Es ist rechts skizziert.

Die kosmischen Körnchen, die als Perseïden aufblitzen, werden aufgefegt, wenn der Planet Erde durch den Staub pflügt, den der periodische Komet Swift-Tuttle hinterließ. Die Staubkörner treten mit fast 60 Kilometern pro Sekunde in die Atmosphäre ein. Dort werden bis zur Weißglut erhitzt und verdampfen in einer Höhe von etwa 100 km. Nächstes Jahr blitzen die Meteore der Perseïden zu Neumond am dunklen Himmel auf.

Hinweis der Herausgeber: Der Umriss des Perseus stimmt nicht ganz. Hier ist eine ergänzte Version – Dank an Wil Tirion.

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Perseïd da unten!

Über der Erde blitzt in der Bildmitte ein Meteor auf. Am Rand der Erde leuchtet grünliches Nachthimmellicht. Links und rechts oben sind Bauteile der ISS zu sehen, rechts unten ist eine Kapsel.

Bildcredit: Ron Garan, Besatzung der ISS Expedition 28, NASA

Bewohner auf dem Planeten Erde beobachten Meteorströme, indem sie nach oben blicken. Doch hier seht ihr einen Perseïden beim Blick nach unten. Der Astronaut Ron Garan fotografierte das Bild am 13. August 2011 an Bord der Internationalen Raumstation ISS. Aus Garans Blickwinkel fallen die Perseïden-Meteore unten. Die ISS kreist in einer Höhe von etwa 380 Kilometern.

Perseïden sind zusammengefegter Staub, der vom Kometen Swift-Tuttle übrig blieb. Die Staubkörnchen des Kometen werden bis zur Weißglut aufgeheizt. Sie rasen etwa 100 Kilometer über der Erdoberfläche und treten mit ungefähr 60 Kilometern pro Sekunde in die dichte Atmosphäre.

Hier blitzt der Meteor rechts neben der Bildmitte. Er ist perspektivisch verkürzt unter dem gekrümmten Erdrand. Darüber steht der helle Stern Arktur. Am Rand leuchtet einer Schicht grünliches Nachthimmellicht.

Möchtet ihr einen Meteorstrom oben sehen? Da habt ihr Glück. Der Meteorstrom der 2014-Perseïden erreicht diese Woche seinen Höhepunkt. Leider sind die blasseren Meteore des diesjährigen Stroms schwer zu sehen. Denn der relativ helle Himmel wird vom Licht des fast vollen Mondes erhellt.

Beobachtet Meteore versus Supermond

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Rätselhafte grüne Flecken am Himmel

Videocredit und -rechte: Kevin Snair, Creative Imagery

Was ist das? Manche sicherlich natürliche Phänomene in diesem Video wurden bereits eindeutig erkannt. Ende des Sommers sollte das Zeitraffervideo die Perseïden über den Hopewell Rocks im kanadischen New Brunswick aufzeichnen. Das Video wurde am 11. August ab 18:30 Uhr bis drei Uhr am nächsten Morgen aufgenommen. Es zeichnete mehrere Meteore und Spuren von Satelliten in einer malerischen Umgebung auf. Jedes Einzelbild wurde 30 Sekunden belichtet.

Nach etwa 25 Sekunden überzieht im Video ein ungewöhnliches, fleckiges grünes Leuchten den Himmel. Eine mögliche Erklärung lautet, dass es sich um Himmelsleuchten, Polarlichter oder Blitze aus einer künstlichen oder natürlichen Quelle handelt. Vielleicht ist da aber auch etwas völlig anderes zu sehen.

Dieses APOD soll nicht nur das faszinierende Himmelsrätsel lösen, sondern auch zeigen, wie erfolgreich APOD-Lesende als Wissenschaftsgemeinde oder kollektive Intelligenz sind. Wenn ihr eine Vermutung habt, was dieses Phänomen auslöst, beteiligt euch gerne an der Diskussion!

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Perseïden über China

Am sternklaren Himmel steigt rechts die Milchstraße auf. Im Vordergrund strömen viele Meteore von einem Punkt im Sternbild Perseus aus.

Bildcredit und Bildrechte: Xiang Zhan (Planetarium Peking)

Mitte des Monats regnete Kometenstaub auf den Planeten Erde herab. Beim jährlichen Meteorstrom der Perseïden streifte er über den dunklen Himmel. Der Astronom Xiang Zhan beobachtete in der Nacht vom 12. auf 13. August das erwartete Weltraumwetter über der Grasebene Zhangbei in der chinesischen Provinz Hebei. Dabei fotografierte er vier Stunden lang mit einem Weitwinkelobjektiv eine Bildserie. Jede Aufnahme wurde 10 Sekunden belichtet.

Das Bild zeigt eine Kompositansicht der Perseïden dieses Sommers. Dafür kombinierte der Fotograf die Bilder mit den 68 Meteorblitzen. Die sandkorngroßen Kometenteilchen verlaufen parallel zueinander. Doch die Meteore strömen scheinbar von einem Punkt am Himmel aus. Dieser befindet sich im namensgebenden Sternbild Perseus. Der Radianteffekt entsteht durch die Perspektive, weil die parallelen Spuren scheinbar in der Ferne zusammenlaufen.

Der nächste namhafte Meteorschauer könnte der Strom der Orioniden Ende Oktober sein.

Galerie: Höhepunkte des Perseïden-Meteorstroms 2013

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