Der Nordamerikanebel im Infrarotlicht

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Credit: NASA, JPL-Caltech, L. Rebull (SSC, Caltech); optisch übergelagertes Bild: DSS, D. De Martin

Beschreibung: Der Nordamerikanebel kann, was die meisten Nordamerikaner nicht können – Sterne bilden. Wo genau im Nebel sich diese Sterne bilden, wurde großteils durch einige der dicksten Staubschichten im Nebel verdeckt, der für sichtbares Licht undurchdringlich ist. Nun gibt es eine neue Ansicht des Nordamerikanebels im Infrarotlicht, für welche das Weltraumteleskop Spitzer im Erdorbit durch einen Großteil des Staubs hindurchgespäht und Tausende neu gebildete Sterne entdeckt hat.

Wenn Sie Ihren Mauspfeil über das obige wissenschaftlich eingefärbte Infrarotbild schieben, sehen Sie zum Vergleich ein entsprechendes Bild im sichtbaren Licht der gleichen Region. Das neue Infrarotbild zeigt hübsche junge Sterne in vielen Sternbildungsphasen, manche in dichte Knoten aus Staub und Gas eingebettet, andere von Scheiben und ausströmenden Strahlen umgeben, und wieder andere, die sich bereits von ihrem Geburtskokon befreit haben.

Der Nordamerikanebel (NGC 7000) ist etwa 50 Lichtjahre groß und befindet sich zirka 1500 Lichtjahre entfernt im Sternbild Schwan (Cygnus). Welche massereichen Sterne von allen, die wir im Nordamerikanebel kennen, die energiereiche Strahlung abgeben, die das ionisierte rote Leuchten erzeugt, wird nach wie vor erforscht.

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Nebel im Kreuz des Nordens

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Credit und Bildrechte: Rolf Geissinger

Beschreibung: Erkunden Sie eine prächtige, komplexe Region mit Nebeln, die auf dieser Weitwinkel-Himmelslandschaft über die Ebene unserer Galaxis, der Milchstraße, verstreut sind. Das Bild betont kosmische Gaswolken auf einer 25 mal 25 Grad großen Ansicht, die auf das Kreuz des Nordens, jene berühmte Sterngruppe im Sternbild Schwan, zentriert ist.

Der helle, heiße Superriesenstern Deneb am oberen Ende des Kreuzes, Sadr nahe der Mitte, und der schöne Albireo verlaufen diagonal durch die Szenerie. Beliebte Stationen eines Teleskoprundgangs wie die Nordamerika– und die Pelikan-Emissionsregionen, der Schmetterlingsnebel (IC 1318) sowie der Sichel– und der Schleiernebel sind leicht zu erkennen, wenn Sie den Mauspfeil über das Bild schieben. Vor den leuchtenden interstellaren Wolken und dicht gefüllten Sternfeldern hebt sich auch der dunkle Nördliche Kohlensack ab, der Teil einer Reihe undurchsichtiger Staubwolken ist, welche die große Teilung in der Milchstraße bilden.

Diese Nebulositäten des Nördlichen Kreuzes sind allesamt etwa 2000 Lichtjahre entfernt angesiedelt. Zusammen mit der Sonne liegen sie im Orion-Spiralarm unserer Galaxis.

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Der Nordamerikanebel

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Credit und Bildrechte: Ignacio Rico Gualda

Beschreibung: Der Nordamerikanebel am Himmel kann, was die meisten Nordamerikaner auf der Erde nicht können – Sterne bilden. Besonders der helle Teil, der – in Analogie zum erdgebundenen Kontinent – als Zentralamerika und Mexiko erscheint, ist in Wirklichkeit ein heißes Bett aus Gas, Staub und neu gebildeten Sternen, bekannt als die Cygnus-Wand. Das Bild links zeigt die Sterne bildende Wand, von hellen, jungen Sternen erhellt und erodiert und teilweise von dem dunklen Staub versteckt, den diese geschaffen haben. Der Nordamerikanebel (NGC 7000) erstreckt sich über etwa 50 Lichtjahre und liegt etwa 1500 Lichtjahre entfernt in Richtung des Sternbildes Schwan (Cygnus).

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