Sturmpanorama leuchtender Nachtwolken

Links im Bild ist steht eine Baumgruppe, dahinter leuchten Nachtwolken. Der rechte Bildteil ist dunkel.

P-M Hedén (Clear Skies, TWAN)

Beschreibung: Leuchtende Nachtwolken liegen nahe der Grenze zum Weltraum. Etwa 80 Kilometer über der Oberfläche der Erde können die eisigen Wolken immer noch Sonnenlicht reflektieren, obwohl die Sonne selbst vom Boden aus gesehen unter dem Horizont steht. Die transparenten Erscheinungen, die üblicherweise in den Sommermonaten bei hohen Breiten stattfinden, sind auch als polare Mesosphärenwolken bekannt und könnten im Zusammenhang mit der globalen Veränderung in der niedrigeren Atmosphäre stehen. Dieses imposante 360-Grad-Panorama, das aus 34 Einzelbildern erstellt wurde, zeigt eine eindrucksvolle Darstellung leuchtender Nachtwolken am ganzen Himmel. Es wurde letzten Monat in Vallentuna in Schweden aufgenommen. Der Fotograf meint dazu, dass der Anblick einem Sturm aus leuchtenden Nachtwolken glich, eine der besten Ansichten, die er je beobachtet hat.

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Sternklare Nacht am Mount Rushmore

Über dem Mount Rushmore in South Dakota ragt der Große Wagen knapp über einen Berggipfel. Rechts oben ist der Kleine Wagen.

Credit und Bildrechte: Wally Pacholka (TWAN)

Der sternklare Nachthimmel funkelt über den Black Hills von South Dakota und dem Mount-Rushmore-Nationalpark in den Vereinigten Staaten. An diesem historischen Schauplatz befinden sich riesige Skulpturen von vier US-Präsidenten. Es sind George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Sie sind in die südöstliche Flanke der Granitfelsen gemeißelt.

Über den historischen Denkmälern der Unabhängigkeit des Landes leuchten nachts Sterne und Sternbilder, die auf der ganzen Nordhalbkugel bekannt sind. Am markantesten sind die Sterne im Großen Bären (Ursa Major) und dem Asterismus, der als Großer Wagen bekannt ist. Er ruht in der Bildmitte über dem Rand der Klippe.

Folgt dem Bogen der Deichsel des Großen Wagens, dann findet ihr Arkturus. Er ist der helle, gelbliche Stern links unten. Wenn ihr die zwei Sterne ganz rechts im Großen Wagen in einer Linie nach rechts oben verlängert, zeigt sie zum Polarstern. Er ist der Nordstern des Planeten Erde.

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Die Milchstraße

Auf einer Ebene steht ein Mensch, hinter ihm steigt die Milchstraße senkrecht vom Horizont auf.

Credit und Bildrechte: Larry Landolfi

Im Internationalen Jahr der Astronomie inspirierte der Nachthimmel auf dem Planeten Erde den Fotografen Larry Landolfi zu dieser fantastischen Ansicht. Das Kompositbild wirkt, als wäre die leuchtende Milchstraße eine himmlische Verlängerung der Landstraße.

Die Bezeichnung Galaxis oder Milchstraße (lateinisch: Via Lactea) bezieht sich auf ihre Erscheinung als milchiges Band oder Weg am Himmel. Das Wort Galaxie ist vom griechischen Begriff für Milch abgeleitet. Das leuchtende Himmelsband ist in mondlosen Nächten in Regionen mit dunklem Himmel zu sehen, aber nicht so hell und bunt wie im Bild. Es ist das vereinte Licht unzähliger Sterne in der Ebene unserer Galaxis, das zu zart ist, um in einzelne Sterne aufgelöst zu werden.

Das diffuse Sternlicht ist von dunklen Schwaden undurchsichtiger galaktischer Staubwolken durchzogen. Vor vierhundert Jahren richtete Galileo sein Fernrohr auf die Milchstraße und beschrieb sie als „… eine Ansammlung zahlloser Sterne …“.

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Frühlingshimmel über dem Kloster Hirsau

Das Bild zeigt ein extrem gekrümmtes Bild des Himmels, das im Innenhof des Klosters Hirsau fotografiert wurde.

Credit und Bildrechte: Till Credner, AlltheSky.com

Beschreibung: Was ist heute Abend am Himmel zu sehen? Wenn ihr nach Sonnenuntergang spazieren geht, seht ihr vielleicht einen schönen Nachthimmel, den auch andere Menschen auf der ganzen Welt sehen. Für eine lokale Version dieses Bildes seht zuerst nach Süden dann nach oben. Etwa über eurem Kopf steht dann wie immer im Frühling bei Sonnenuntergang auf der Nordhalbkugel der Große Wagen, er ist Teil des Sternbildes Große Bärin.

Der Kasten des Großen Wagens zeigt zum Polarstern. Um diesen Stern dreht sich scheinbar der ganze Himmel, wenn ihr stundenlang zusehen könnt. Der Polarstern steht am Deichselende des Kleinen Wagens, dieser ist ein Teil des Sternbildes Kleiner Bär. Im Lauf der Nacht tauchen im Osten weitere Sternbilder auf: Bootes, Löwe, Zwillinge und Fuhrmann.

Dieses Weitwinkelbild wurde letzte Woche in Deutschland fotografiert. Der Innenhof des Klosters Hirsau säumt den Bildrand. Das Kloster ist ein ehemaliges Benediktinerstift, das 830 gegründet wurde. Wenn ihr den Mauspfeil über das Bild schiebt, seht ihr eine beschriftete Version dieses Bildes mit der Position des Planeten Saturn und anderen Details.

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Strichspuren über dem Canada-France-Hawaii-Teleskop

Vorne links steht eine weiße Teleskopkuppel, rechts glänzt sie im Mondlicht, links unten leuchtet ein rotes Licht darauf. Hinter der Kuppel ziehen die Sterne kreisförmige Strichspuren um den Polarstern, der fast mitten im Bild liegt.

Credit und Bildrechte: Jean-Charles Cuillandre (CFHT)

Wenn ihr eure Kamera auf einem Stativ befestigt, könnt ihr die zierlichen Spuren der Sterne fotografieren, während sich der Planet Erde um seine Achse dreht. Ein Zeitraffervideo ist allerdings mehr Aufwand. Dieses Video wurde am 13. Oktober 2006 auf dem Mauna Kea auf Hawaii in den USA aufgenommen. Es zeigt, was ihr vom Nachthimmel sehen würdet, wenn ihr euer Gehirn davon abhalten könntet, die sichtbare Bildwahrnehmungen etwa jede Hundertstelsekunde zu aktualisieren.

Das Video beginnt mit einem dunklen Himmel, auf dem punktförmige Sterne leuchten. Es zeigt, wie die Sterne über den Himmel ziehen, während sich die Welt dreht. So entsteht eine Art Zielscheibe. Fast in der Mitte steht der Polarstern.

Vorne links steht das 3,7-Meter-Teleskop Canada-France-Hawaii (CFHT). Kurz nach Beginn des Filmes leuchtete rotes Licht auf die Kuppel des CFHT. Es stammte von einem Auto, das vom Vulkangipfel wegfuhr. Der Mond geht etwa zur Hälfte im Video auf. Er wirft weißes Licht auf die CFHT-Kuppel. Das interessante Zeitraffervideo entstand aus etwa 1000 Bildern. Sie wurden 9 Stunden lang nacheinander mit einer Digitalkamera aufgenommen.

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Sternenfest auf dem Planeten Erde

Zwei Silhouetten und ein Teleskop zeichnen sich vor einem klaren dunkelblauen Himmel ab, über dem Horizont leuchtet ein sehr helles Himmelslicht.

Bildcredit und Bildrechte: Babak Tafreshi (TWAN)

Beschreibung: Während die Dämmerung um die Erde wandert, feiern viele Sternfreundinnen und -freunde heute, am 4. April mit ihren Teleskopen 24 Stunden lang eine weltweite Starparty. Das planetenweite Sternenfest ist Teil des Projekts 100 Stunden Astronomie im Internationalen Jahr der Astronomie 2009.

Auch ihr könnt an der Party teilnehmen. Sucht auf der Website „100 Stunden“ eine Veranstaltung in eurer Nähe oder eine geplante Internet-Übertragung. Was seht ihr heute Abend mit einem Teleskop? Für Anfänger leuchtet der helle Mond am Abendhimmel. Das bietet gute Aussicht mit einem Teleskop auf Einschlagskrater, Berge und Meere, die von Lava überflutet sind.

Weitere Himmelsziele heute Abend sind Planet Saturn, der immer wieder begeistert, mit seinen Monden und Ringen, die fast von der Kante sichtbar sind.

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Sternspuren in der Haute Provence

Diagonal verlaufen Strichspuren von Sternen durchs Bild, links unten ist die geöffnete, innen rot beleuchtete Kuppel einer Sternwarte zu sehen, rechts sind die Äste von Bäumen.

Credit und Bildrechte: Alexandre Santerne / OHP-CNRS

Montiert eure Kamera auf einem Stativ, dann könnt ihr die zierlichen Spuren der Sterne fotografieren, die sie ziehen, während die Erde um ihre Achse rotiert. Die dramatische Aufnahme ist 5 Stunden belichtet. Sie entstand am 24. Februar am Observatoire de Haute-Provence (OHP) im Südosten von Frankreich.

Das Bild entstand aus 300 Aufnahmen, die nacheinander je eine Minute belichtet wurden. Die Sterne ziehen nahe beim Himmelsäquator in der Projektion fast gerade Linien. Dagegen kreisen sie nördlich und südlich des Äquators scheinbar um die Himmelspole im Norden und im Süden.

Unten stehen links und rechts Kuppeln mit den OHP-Teleskopen. Der gleißende Planet Venus hinterlässt rechts unten den kurzen, hellen Streifen. Bei der rechten Kuppel enden die Spuren des Sternbilds Orion. Sirius, der Alpha-Stern im Großen Hund, zieht den hellen Bogen über der linken Kuppel. Der Astronom Alexandre Santerne beleuchtete während der Aufnahme auch kurz eine Eiche, die vorne steht.

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Mauna-Kea-Milchstraßenpanorama

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Credit und Bildrechte: Wally Pacholka (TWAN)

Beschreibung: Aloha und willkommen in einer atemberaubenden Himmelslandschaft. Der traumhafte Panoramablick reicht vom 4200 Meter hohen Vulkangipfel des Mauna Kea auf Hawaii über eine Wolkenschicht hin zu einem sternklaren Himmel und der aufgehenden Milchstraße.

Die Szenerie ist links an der Kuppel des Canada-France-Hawaii Telescope (CFHT) verankert, mit dem Polarstern, der rechts unter der Kuppel leuchtet. Weiter rechts, angeführt vom hellen Stern Deneb, lugt der Asterismus Kreuz des Nordens, eingebettet in die Ebene der Milchstraße, über den Horizont.

Sowohl das Kreuz des Nordens als auch die gleißend weiße Wega hängen über einer Gruppe von Aschekegeln im Vordergrund. Nahe der Mitte findet man rötliche Nebel, Sterne und Staubwolken der zentralen Milchstraße. Darunter erzeugt die Stadtbeleuchtung von Hilo ein unheimliches grünliches Leuchten in den Wolken.

Der rote Superriesenstern Antares leuchtet über der Zentralwölbung der Milchstraße, während der helle Alpha Centauri noch weiter rechts in der staubhaltigen galaktischen Ebene liegt. Schließlich steht ganz rechts das Teleskop Gemini Nord. Die kompakte Sternengruppe, die als Kreuz des Südens bekannt ist, befindet sich links neben der Teleskopkuppel.

Brauchen Sie Hilfe beim Erkennen der Sterne? Schieben Sie einfach den Mauspfeil über das Bild oder laden Sie dieses kleinere beschriftete Panorama.

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