Lagunensternenhimmel

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Bildcredit und Bildrechte: Kerry-Ann Lecky Hepburn (Weather and Sky Photography)

Beschreibung: Eine der vielen Lagunen in der Salar de Atacama blicht zum Himmel und reflektiert ruhig einen sternklaren Nachthimmel in der Nähe von San Pedro de Atacama in Chile auf dem Planeten Erde. Kosmische Risse aus Staub, Sternwolken und Nebeln im Zentrum der Milchstraße gehen im Osten hinter einem vulkanischen Horizont auf.

Das ruhige Panorama aus sechs Einzelbildern wurde am 15. Januar in den frühen Morgenstunden fotografiert, die Planeten Jupiter und Mars sind nahe. Die hellen Planeten in der Nähe der Ekliptik sind in das erkennbare Zodiakallicht­band im Sonnensystem getaucht, das links über dem galaktischen Zentrum aufsteigt. Im Süden über dem Horizont (rechts) stehen die Große und die Kleine Magellansche Wolke, sie sind Begleitgalaxien der Milchstraße.

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Drei Galaxien und ein Komet

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Bildcredit und Bildrechte: Miloslav Druckmuller (Technische Universität Brünn)

Beschreibung: Diffuses Sternenlicht und dunkle Nebel in der südlichen Milchstraße wölben sich über dem Horizont und breiten sich diagonal über diese prächtige Nachtlandschaft aus. Das atemberaubende Mosaik ist ganze 100 Grad breit, im Vordergrund liegt das schroffe Gelände des argentinischen Teils von Patagonien.

Dieses Bild zeigt neben der Innenansicht unserer Galaxis auch unsere Außensicht auf zwei unregelmäßige Begleitgalaxien – die Große und die Kleine Magellansche Wolke. Die Szene zeigt außerdem den breiten Schweif und die helle Koma des Kometen McNaught, des großen Kometen von 2007.

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Start und Landung

Am heiteren, leicht bewölkten Himmel zieht eine startende Rakete eine Leuchtspur, eine zweite Spur leuchtet am Scheitel des großen Bogens und eine dritte unten am Horizont.

Bildcredit und Bildrechte: John Kraus

Beschreibung: Diese Nachthimmelslandschaft entstand aus drei aufeinanderfolgenden Aufnahmen. Sie wurde an einem Strand der Weltraumküste des Planeten Erde fotografiert und zeigt Start einer Falcon-9-Rakete am 7. Januar sowie Landung der ersten Stufe.

Der helle Streifen ganz links – der Start von der Cape Canaveral Air Force Station – zeigt die Anfangsphase des Raketenfluges. Ein deutlicher Haken nach oben nahe dem Scheitel des Bogens markiert den Beginn der Rückkehr der ersten Stufe mit einer „Rückschubzündung“, während die zweite Stufe abkoppelt und zur Umlaufbahn weiterfliegt.

Ein heller Streifen, der wegen der Perspektive über dem Scheitel des Startbogens liegt, zeigt das Abbremsen und die Rückkehr der ersten Stufe zum Kap. Der Streifen am Horizont in der Mitte ist ein 17-Sekunden-Schub, der die erste Stufe endgültig abbremst. Die erfolgreiche senkrechte Landung findet etwa 8 Minuten nach dem Start bei Landezone 1 statt. Während der langen Belichtungszeit ziehen die Sterne im Hintergrund kurze Strichspuren am Nachthimmel des rotierenden Planeten.

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Carina über Lake Ballard

Über einem Hügel, der aus der Ebene eines trockenen Salzsees ragt, steigt die Milchstraße auf. Im Bild sind auch die Sterne Alpha und Beta Centauri, der Carinanebel, der Kohlensack und das Kreuz des Südens. Die Szene ist von Mondlicht beleuchtet.

Bildcredit und Bildrechte: William Vrbasso

Der große Carinanebel ist ein Juwel am Südhimmel. Man kennt ihn auch als NGC 3372. Er ist eine der größten Regionen mit Sternbildung in unserer Galaxis. Der Nebel ist leicht mit bloßem Auge erkennbar. Er leuchtet auf dieser heiteren Landschaft hoch am Nachthimmel über dem unverkennbaren Hügel beim Lake Ballard. Das ist ein ausgetrockneter Salzsee in Westaustralien. Das Bild entstand am 25. Dezember 2017.

Die Milchstraße steigt im Süden vom Horizont auf. An der Milchstraße liegen über der rechten Flanke des Hügels die hellen Sterne Alpha und Beta Centauri. Über der Hügelkuppe befinden sich das Kreuz des Südens und der dunkle Kohlensack. Die Szene ist ein Mosaik aus 22 Bildfeldern. Es wurde beschnitten, um die Schönheit der Region in der südlichen Milchstraße noch besser zur Geltung zu bringen.

In der kurzen Sommernacht wurden die Mosaikbilder des Himmels mit einer Kamera auf einer Montierung aufgenommen, die den Sternen folgte. Um den Vordergrund im Mondlicht abzulichten, wurde der Antrieb gestoppt.

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Meteore der Geminiden

Über einem dunklen, kahlen Baum strömen Meteore vom sternklaren Himmel. Der Radiant liegt im Sternbild Zwillinge. Die verschneite Landschaft ist einsam, nur über dem Horizont leuchten Stadtlichter. Links stehen einige Windräder.

Credit und Rechte des Kompositbildes: Jeff Dai (TWAN)

Meteore regnen in dieser winterlichen Nacht vom dunklen Himmel. Das Bild entstand in der Provinz Heilongjiang im Nordosten von China. Die 48 Meteore stammen vom jährlichen Meteorstrom der Geminiden von letzter Woche. Alle wurden trotz Temperaturen von minus 28 ºC zum Höhepunkt des Spektakels am Himmel fotografiert. Sie strömen aus dem Radianten des Stroms. Er befindet sich hoch über dem Horizont bei den beiden hellen Sternen im Sternbild Zwillinge.

Die Geminiden sind ein sehr aktiver Strom. Sie erreichten dieses Jahr von 13. auf 14. Dezember ihren Höhepunkt. Kurz danach war die größte Annäherung des Asteroiden 3200 Phaethon am 16. Dezember an den Planeten Erde. Der rätselhafte Körper 3200 Phaethon ist der Ursprung des Meteorstroms der Geminiden.

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Ein Meteorschauer im Winter

Über dem Lake Edith im kanadischen Jasper-Nationalpark, der teilweise zugefroren und von Schnee bedeckt ist, blitzen vier Meteore der Geminiden über den Himmel. Dahinter stehen die Rocky Mountains.

Bildcredit und Bildrechte: Jack Fusco

Vier Geminiden blitzen über diesen winterlichen nördlichen Nachthimmel. Eine einzige Aufnahme wurde 10 Sekunden belichtet. Sie bannte die helle Feuerkugel und 3 blassere Meteore. Das Bild entstand fast zum Höhepunkt des Meteorstroms der Geminiden im Dezember.

Der Lake Edith liegt im Jasper-Nationalpark. Der befindet sich in der kanadischen Provinz Alberta. Der See ist teilweise zugefroren. Er reflektiert das grünliche Licht der Feuerkugel. Am Horizont im Norden ragen die kanadischen Rocky Mountains auf. Der Gletschersee ist sogar im Sommer kalt. In dieser Nacht hatte der Fotograf Jack Fusco Temperaturen von minus 9 Grad Celsius. Dabei beobachtete er einen der aktivsten Meteorschauer seines Lebens.

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Geminiden im Norden

Eine einsame Radioschüssel in einer Landschaft mit flachen Bergen zeigt nach oben. Die Milchstraße steigt steil zum Zenit auf. Über der Schüssel leuchtet der helle Stern Sirius, rechts darüber der Orion, rechts über diesem die Hyaden und die Plejaden. Links oben sind die markanten Zwillingssterne Kastor und Pollux. Von dort strömen scheinbar viele helle Meteore aus.

Bildcredit und Bildrechte: Yin Hao

Jedes Jahr trifft der Meteorstrom der Geminiden die Erde. Er enttäuschte nicht, als unser Planet durch Staub des aktiven Asteroiden 3200 Phaethon pflügte. Diese Nachtlandschaft wurde auf der Nordhalbkugel fotografiert. Darauf strömen die Meteore vom Radianten des Meteorstroms aus, der im Sternbild Zwillinge liegt.

In der Nacht von 12. auf 13. Dezember entstanden in einem Zeitraum von 8,5 Stunden 37 Einzelbilder mit den Spuren von Meteoren. Sie wurden zu diesem Kompositbild kombiniert. Dazu wurden die einzelnen Bilder am sternklaren Himmel ausgerichtet. Er breitete sich über einer Radioantenne von MUSER aus. Die Radioteleskope von MUSER gehören zur Station Mingantu, deren Name einen astronomischen Hintergrund hat. Sie dienen der Beobachtung der Sonne. Die Anlage steht in der Inneren Mongolei in China und ist ungefähr 400 Kilometer von Peking entfernt.

Sirius leuchtet hell über der Radioschüssel. Er ist der Alphastern im Großen Hund (Canis Major). Die Milchstraße reicht von dort bis zum Zenit. Der gelbliche Stern Beteigeuze steht rechts neben der nördlichen Milchstraße. Er ist ein Blickfang im Orion. Der Radiant der Sternschnuppen liegt links oben bei Kastor und Pollux. Sie sind die Zwillingssterne in Gemini. Der Radianteffekt entsteht durch die Perspektive. Die Meteorbahnen laufen parallelen. Scheinbar treffen sie sich in der Ferne. Die Meteore der Geminiden treten mit etwa 22 Kilometern pro Sekunde in die Erdatmosphäre ein.

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Meteore über der inneren Mongolei

Viele Meteore ziehen über den Nachthimmel, sie spiegeln sich in einem See. Rechts steht eine Person mit einem Stativ. Am Horizont strahlt ein helles Licht.

Bildcredit und -rechte: Haitong Yu

Hat euch schon einmal ein Strom aus Sternschnuppen fasziniert? Dabei flammen fast jede Minute kurze Lichtblitze am Himmel auf. Das war das Schicksal dieses Astrofotografen beim Perseïden-Meteorstrom im letzten Jahr. Die Aufnahmen für dieses Bildkomposit entstanden im Lauf von 3 Stunden. Dabei fielen etwa 90 Perseïden über dem Duolun. Das ist ein See in der Inneren Mongolei in China. Wenn ihr den Spuren der Meteore rückwärts folgt, seht ihr, dass die meisten scheinbar aus einem Sternbild strömen. In diesem Fall ist es Perseus. Ihr seht sogar, welche Meteore keine Perseïden sind, denn sie laufen anders.

Heute Nacht ist wieder eine gute Gelegenheit für einen Meteorstrom, denn die Geminiden erreichen ihren Höhepunkt. Der Radiant des Stroms liegt in den Zwillingen. Sie gehen kurz nach Sonnenuntergang auf, und man sieht sie fast die ganze Nacht.

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