Der Hügel Ireson auf dem Mars

Der Hügel Ireson im Bild ragt ungewöhnlich hoch auf, denn das Bild wurde waagrecht komprimiert. Aus dem dunklen Sand ragen unten helle Steine, oben sind graublaue Steine im Sand verteilt. Der Himmel dahinter ist rötlich.

Bildcredit:  NASA, JPL-Caltech, MSSS

Wie entstand dieser ungewöhnliche Hügel auf dem Mars? Seine Geschichte wird jetzt erforscht. Mit seiner Form und dem zweifarbigen Aufbau ist er einer der ungewöhnlicheren Hügel, denen sich der Roboterrover Curiosity auf dem Mars genähert hat. Der Hügel wird Ireson genannt. Er ist ungefähr 5 Meter hoch und 15 Meter breit.

Ireson liegt im Bagnold-Dünenfeld am Hang des Mount Sharp im Krater Gale auf dem Mars. Das Panorama entstand aus 41 Bildern. Es wurde waagrecht komprimiert, um den ganzen Hügel zu zeigen. Fotografiert wurde es am 2. Februar, letzte Woche wurde es veröffentlicht. Weil der Mars von der Erde aus gesehen hinter die Sonne wandert, sendet die NASA bis etwa 1. August keine Anweisungen mehr zu den Orbitern und Rovern auf dem Mars.

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Die urzeitliche Ogunquit-Bucht auf dem Mars

Das waagrecht verkürzte Panorama zeigt den Blick des Rovers Curiosity zum Mount Sharp. Vorne ragt helles Sedimentgestein aus dunklem Sand.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS

Das war einst ein Strand – auf dem urzeitlichen Mars. Dieses horizontal verkürzte 360-Grad-Panorama stammt vom Roboter-Rover Curiosity. Er erforscht derzeit den Roten Planeten. Der Strand wurde nach seinem irdischen Gegenpart Ogunquit-Strand genannt. Es gibt Hinweise, dass die Region vor langer Zeit unter Wasser stand. Zu anderen Zeiten befand sie sich am Rande eines urzeitlichen Sees.

Der helle Berg hinten in der Mitte ist der Gipfel des Mount Sharp. Er ist die Zentralstruktur im Krater Gale. Dort wurde Curiosity abgesetzt. Curiosity erklettert langsam den Mount Sharp. Von dem dunklen Sand, der vorne liegt, wurden etwas für Untersuchungen abgeschaufelt. Der helle Felsuntergrund besteht aus Sediment. Es lagerte sich wahrscheinlich am Boden des ausgetrockneten Seebettes ab.

Dieses Panorama (hier ist eine interaktive Version) entstand aus mehr als 100 Bildern von Ende März. Links unten ist anscheinend die Signatur des Rovers. Derzeit kreuzt Curiosity vorsichtig tiefe Riesenwellen aus dunklem Sand. Sein nächstes Ziel ist, den Vera-RubinKamm zu erforschen.

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Curiosity blickt über Lower Mount Sharp auf dem Mars

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS

Wenn ihr auf dem Mars stehen könntet, was würdet ihr sehen? Als Rover Curiosity wäre es erst letzten Monat dieses Bild gewesen. Es ist ein atemberaubendes Panorama vor den niedrigeren Bereichen des Mount Sharp. Die Farben wurden angepasst, um eine Beleuchtung zu imitieren, die für Erdlinge vertraut ist.

Das Bild zeigt eine felsige Ebene vor sanften Hügeln, die immer höher werden. Die abgerundeten Hügel in mittlerer Entfernung werden Sulfateinheit genannt. Sie sind das am höchsten gelegene Ziel für Curiosity, das derzeit geplant ist. Sulfate sind eine Energiequelle für manche Mikroorganismen. Daher sind diese Hügel interessant. Der direkte Pfad vorwärts verläuft links im Bild nach Südosten.

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Eine bröckelnder, geschichteter Felsturm auf dem Mars

Im Bild ragt ein Felsgebilde auf. Es ist von Hängen aus abgebröckeltem Geröll und Steinen umgeben.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS; Zusammenstellung und Bearbeitung: Kenneth Kremer, Marco Di Lorenzo

Was ist dieser ungewöhnliche Felsturm auf dem Mars? Der NASA-Rover Curiosity, der über den Mars rollt, stieß auf eine Hügelgruppe. Sie wurde von der NASA als Murray Buttes genannt. Dieses Mosaikbild wurde kürzlich montiert. Es zeigt einen der letzten Hügel, an denen Curiosity auf seinem Weg auf den Mt. Sharp vorbeikam. Er ist auch einer der eindrucksvollsten.

Das Gebilde ist 15 Meter hoch. Es ist von urzeitlichen Schichten aus relativ dichten Sandstein bedeckt. Die Schichten wurden von Wasser abgelagert. Sie sind inzwischen ausgetrocknet, bröckeln und werden vom Wind abgetragen.

In der Ferne sieht man den Rand des Kraters Gale. Curiosity sammelt weiterhin Hinweise, wie der Mars sich von einem Planeten mit nassen Bereichen, der günstig für mikrobielles Leben war, in die trockene, karge, rostige Landschaft von heute verwandelte.

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Curiosity bei den Murray Buttes auf dem Mars

Das verzerrte Bild ist ein 360-Grad-Panorama. In der Mitte zeigt der Roboterarm auf Kuppen am Horizont. Hinten links ragt das Ziel des Rovers auf, der Mount Sharp.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS

Was sind diese seltsamen Klumpen auf dem Mars? Der NASA-Roboterrover Curiosity rollt weiterhin über den Mars. Dort erreicht er nun die Murray Buttes. Dieses 360-Grad-Panorama wurde horizontal komprimiert. Es wurde zu Beginn des Monats im Gale-Krater aufgenommen. In der Mitte stehen mehrere Kuppen, sie sind je 15 Meter hoch. Vermutlich sind sie irdischen Spitzkuppen insofern ähnlich, als dass sie oben mit dichtem Gestein bedeckt sind, das der Erosion relativ gut standhält.

Mitten im Bild sind Curiositys „Arm“ und „Hand“. Damit untersucht er Gestein aus der Nähe, bohrt in Steine und sammelt Proben. Curiosity erreichte seinen vierten Jahrestag auf dem Mars. Seine Mission wurde um weitere zwei Jahre verlängert, um die Hänge des Mount Sharp zu erforschen. Sein Gipfel ist das ferne helle Gebilde ganz links.

Interaktiv: 360-Grad-Bild zum Kippen und Neigen auf YouTube

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Dunkle Dünen auf dem Mars (waagrecht verkürzt)

Die dunkle aktive Düne Namib auf dem Mars ist hier waagrecht verkürzt dargestellt. Sanddünen auf dem Mars entwickeln sich ähnlich wie auf der Erde, es gibt jedoch Unterschiede.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS

Wie beeinflusst der Wind auf dem Mars den Sand? Man wollte herausfinden, ob sich das wesentlich von der Erde unterscheidet. Dazu untersuchte der Roboterrover Curiosity die dunkle Namib-Düne auf dem Mars. Sie liegt im Bagnold-Dünenfeld des Kraters Gale. Namib ist die erste aktive Sanddüne, die außerhalb des Planeten Erde aus der Nähe untersucht wurde.

Wellen auf irdischen Sanddünen, die vom Wind geweht wurden, sehen ähnlich aus wie die Wellen auf dem Mars. Doch es gibt eine Ausnahme. Die höheren Spitzen auf der dunklen Namib-Düne sind durchschnittlich etwa 3 Meter voneinander entfernt. Sie gehören zu einer Gattung, die man auf der Erde nur unter Wasser beobachtet. Auf dem Mars entstehen sie anscheinend durch die Art und Weise, wie der dünne Marswind dunkle Sandteilchen verschleppt.

Dieses Bild entstand letzten Dezember. Es ist waagrecht verkürzt. So konnte man auch das Umfeld zeigen. In der Ferne steigt eine normale, staubige Marslandschaft an, sie ist hellorange gefärbt. Die Landschaft rechts ist von Felsen übersät.

Curiosity ging Anfang Juni unerwartet in einen Sicherheitsmodus. Doch letzte Woche wurde er reaktiviert und nahm die Suche im Inneren des Gale-Kraters wieder auf. Im Krater war einst See. Curiosity sucht nach weiteren Zeichen, dass er einst für mikrobielles Leben bewohnbar war.

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Curiosity überquert den Mars

Der Schatten des Marsrovers Curiosity fällt auf zerklüftetes Gelände. Hinten am Horizont ragt rechts der Mount Sharp auf (Aeolis Mons), er ist das Ziel des Rovers.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS

Wohin fährt der Rover Curiosity der NASA auf dem Mars? Seine geografischen Ziele liegen an den Hängen des Mount Sharp, dessen Gipfel rechts oben aufragt. Ein wissenschaftliches Schlüsselziel bleibt eine bessere Einschätzung, wann und wo früher auf dem Mars gute Bedingungen für Leben waren, besonders für Mikroben. Dafür wurde Curiosity über er das schroffe Gelände des Nautkluft-Plateaus gelenkt. Es liegt vorne links im Bild.

Curiosity fährt weiter zu glatteren Hängen mit Gestein, das Hämatit und Sulfate enthält. Dort sind Orte, an denen der rollende Rover neue Hinweise sucht, wie lang dieses Gebiet auf dem Mars nass war, bevor er austrocknete. Damals war der Mars günstig für Leben. Derzeit geben Curiositys Aluminiumräder Anlass zur Sorge. Sie weisen immer mehr Abnützungserscheinungen auf.

Curiosity hat die Forschungsziele seiner Untersuchung, die für zwei Jahre geplant war, schon erfüllt. Trotzdem wurde seine Mission verlängert, denn sie bringt weiterhin wertvolle Informationen zur ungewöhnlichen Vergangenheit des Mars, der von der Sonne aus der nächste Planet nach der Erde ist.

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Der NASA-Rover Curiosity bei der Namib-Düne (360 Grad)

Das eindrucksvolle Panorama auf dem Mars könnt ihr mit der Maus durch Klicken und Kippen erkunden. Der Rover Curiosity sah sie letzten Dezember. Vorne seht ihr einen Teil von Curiosity mit seiner staubigen Sonnenuhr. Der Roboter-Rover posiert etwa sieben Meter vor einer dunklen Sanddüne, die 5 Meter hoch ist. Es ist eine von vielen Dünen im Bagnold-Feld. Sie wurde Namib genannt.

Weiter hinten ragt der Gipfel des  5,5 km hohen Mt. Sharp auf. Er steht in der Mitte des 150 km großen Kraters Gale, wo Curiosity vor etlichen Jahren landete. Das Komposit zeigt eine ganze 360-Grad-Ansicht. Dafür wurden mehrere Bilder kombiniert, die am selben Tag entstanden sind. Das Ergebnis ist farblich an das Licht auf der Erde angepasst.

Derzeit kreuzt Curiosity auf dem Weg um und auf den Mt. Sharp das felsige, unebene Naukluft-Plateau.

Hinweis: Falls der Browser das YouTube-360-Grad-Panorama nicht unterstützt, ist hier eine statische Version zu sehen.

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