Rover Curiosity findet ein Lehm auf dem Mars

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS

Beschreibung: Warum gibt es auf dem Mars Lehm? Auf der Erde kann sich am Boden eines ruhigen Sees Ton bilden, wenn bestimmte Mineralien Wasser binden. Der Roboter-Rover Curiosity auf dem Mars bohrte in zwei Felsen und fand die bislang höchste Konzentration an Lehm. Dieses Lehmlager gilt als weiterer Hinweis, dass sich im Krater Gale in ferner Vergangenheit Wasser befand.

57 Bilder Curiositys wurden zu diesem Selbstporträt kombiniert. Die Bilder wurden mit einer Kamera am Ende seines Roboterarms aufgenommen. Man sieht viele Details des fahrzeug-großen Rovers, unter anderem seine robusten Räder, zahlreiche wissenschaftliche Instrumente und einen hohen Mast, der Kamera-„Augen“ besitzt. Eines davon kann einen Infrarot-Laserstrahl abschießen.

Curiosity rollt weiterhin um und auf den Mount Sharp im Zentrum des Kraters Gale, er ist auf der Suche nach neuen Hinweisen zur urzeitlichen Geschichte des Mars und versucht herauszufinden, ob die Bedingungen auf dem Roten Planeten einst günstig für Leben waren oder nicht.

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Curiosity am Teal Ridge

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS, Marsrover Curiosity

Beschreibung: Dieser Teil eines 360-Grad-Panoramas zeigt die Aussicht am aktuellen Standort des Marsrovers Curiosity auf dem Roten Planeten, der als Teal Ridge bezeichnet wird. Die Mosaik-Szenerie wurde nach irdischem Kalender am 18. Juni 2019 mit der Mastkamera des Rovers fotografiert. Das entspricht Curiositys Sol 2440, seinem 2440. Tag auf der Marsoberfläche.

Seit seiner Landung vor sieben Jahren – am 6. August 2012 im Krater Gale – legte Curiosity etwa 21 Kilometer zurück. Die Spuren des Rovers auf der rechten Seite führen zum Vera-Rubin-Kamm. Der Grat des Kraters Gale ist in der Ferne sichtbar. Die Radspuren des robotischen Rovers sind etwa 3 Meter voneinander entfernt.

Während seiner Mission hatte Curiosity großen Erfolg bei der Erforschung der Geschichte von Wasser in der Marsumgebung. Der Entwurf des Rovers Mars 2020 der NASA basiert im Wesentlichen auf der Bauweise des Marsrovers Curiosity.

Aufgepasst: der Meteorstrom der Perseïden

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Marsmond Phobos kreuzt die Sonne


Videocredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS, Curiosity Rover

Beschreibung: Was zieht da vor der Sonne vorbei? Es sieht wie ein Mond aus, doch es kann nicht der Erdmond sein, weil es nicht rund ist. Es ist der Marsmond Phobos. Dieses Video wurde Ende letzten Monats vom Rover Curiosity auf der Marsoberfläche gefilmt. Der Durchmesser von Phobos beträgt 11,5 Kilometer, er ist somit 150 Mal kleiner als Luna (unser Mond), aber auch 50 Mal näher an seinem Planeten.

Phobos kommt dem Mars so nahe, dass er voraussichtlich in den nächsten 50 Millionen Jahren zerbrechen und auf den Mars stürzen wird. In nächster Zeit führt die niedrige Bahn von Phobos zu mehr schnellen Sonnenfinsternissen als auf der Erde. Dieses Video wurde beschleunigt – der Transit dauerte etwa 35 Sekunden. Ein ähnliches Video wurde vom kleineren und weiter entfernten Marsmond Deimos gefilmt, als er die Sonne überquerte. Der Videofilmer – der Roboterrover Curiosity – erforscht weiterhin den Krater Gale und in jüngster Zeit eine Region mit atemberaubenden Ansichten und ungewöhnlicher Felsen, die als Glen Torridon bezeichnet wird.

Rückschau: Frühere APODs vom 10. April.

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Panorama vom Tal der Beharrlichkeit

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Bildcredit: NASA JPL-Caltech Cornell ASU

Beschreibung: Dieses 360-Grad-Falschfarbenmosaik ist das Abschiedspanorama des Marsforschungsrovers Opportunity aus dem Tal der Beharrlichkeit. Die Szene wurde aus 354 Einzelbildern erstellt, die von 13. Mai bis 10. Juni von der Panoramakamera des Rovers mit drei unterschiedlichen Farbfiltern aufgenommen wurden.

Einige Bilder links unten bleiben schwarz-weiß. Diese wurden mit nur einem Filter aufgenommen, kurz bevor im Juni 2018 ein Staubsturm den ganzen Mars einhüllte, was schlussendlich die bahnbrechende 15 Jahre dauernde Mission des sonnenbetriebenen Rovers beendete. Etwa in der Mitte kennzeichnet eine Beschriftung Opportunitys Eintrittspunkt ins Tal der Beharrlichkeit am westlichen Rand des Kraters Endeavor. Die Spuren des Rovers verlaufen von dort aus über dem Horizont nach rechts zu seinem letzten Ruheort auf dem Roten Planeten.

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Schatten eines Marsroboters

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Bildcredit: Mars Exploration Rover Mission, JPL, NASA

Beschreibung: Was ist, wenn Sie Ihren Schatten auf dem Mars sehen, und er ist nicht menschlich? Dann sind Sie vielleicht der Rover Opportunity auf dem Mars. Opportunity erforschte 2004 bis 2018 den Roten Planeten, fand Hinweise auf urzeitliches Wasser und schickte atemberaubende Bilder durch das innere Sonnensystem. Auf diesem Bild aus dem Jahr 2004 blickt Opportunity von der Sonne weg in den Krater Endurance und sieht seinen eigenen Schatten. Zwei Räder sind unten links und rechts zu sehen, während der Boden und die Wände des ungewöhnlichen Kraters im Hintergrund sichtbar sind.

Nachdem Opportunity 2018 von einem Staubsturm erwischt wurde, beendete die NASA letzte Woche ihre Versuche, Opportunity zu kontaktieren, und erklärte die bahnbrechende Mission, die ursprünglich für nur 92 Tage geplant war, für vollendet.

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Opportunity im Tal der Beharrlichkeit

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, Kenneth Kremer, Marco Di Lorenzo

Beschreibung: Opportunity erreichte bereits im Juni 2018 das Tal der Beharrlichkeit. Seine Sicht wurde als koloriertes Mosaik aus Bildern rekonstruiert, die mit der Navcam des Mars Exploration Rovers fotografiert wurden. „Tal der Beharrlichkeit“ ist ein passender Name für diesen Ort.

Opportunity wurde für eine 90 Tage dauernde Mission konstruiert, reiste aber nach seiner Landung im Januar 2004 im Krater Eagle mehr als 5000 Sols (Sonnentage auf dem Mars) auf dem Mars. Seine abenteuerliche Forschungsreise umfasste eine Gesamtstrecke von mehr als 45 Kilometern der Marslandschaft und fand hier ein Ende. Am 10. Juni 2018 kam die letzte Übertragung des solarbetriebenen Fahrzeugs, als ein Staubsturm den Roten Planeten einhüllte. Der Sturm legte sich zwar inzwischen, doch alle Versuche, Opportunity im Laufe von acht Monaten zu kontaktieren, waren erfolglos, und seine bahnbrechende Mission endete nach fast 15 Jahren, in denen er die Marsoberfläche erforschte.

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Ton und Licht von Mars InSight

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Bildcredit: NASA/JPL-Caltech

Beschreibung: Ihr Arm auf Mars hat ungewöhnliche Macht. Einerseits ist er fast 2 Meter lang, hat an seiner Hand eine Schaufel und einen Haken sowie im Unterarm eine Kamera. Andererseits wird er bald Ihr Ohr einsetzen – ein empfindliches Seismometer, das nach fernem Gepolter lauscht – und zwar auf der Marsoberfläche. Ihr SEISmomet-ohr ist der orangefarbene Kasten im Vordergrund, die graue Kuppel dahinter ist seine Schutzhülle.

Ihr Arm ist an der robotischen Landesonde InSight befestigt, die vor zwei Wochen auf dem Mars aufsetzte. Unerwarteterweise hat Ihr Ohr schon etwas gehört – leichte Vibrationen, die durch den Marswind verursacht werden, wenn er über die Solarpaneele streicht. Die Solarpaneele sammeln Licht von der Sonne, ganz rechts sieht man einen Teil davon.

Eigentlich sind derzeit auf dem Mars zwei Arme im Einsatz, die ungefähr 600 Kilometer voneinander getrennt sind, der andere aktive Arm ist am Rover Curiosity montiert, der einen fernen Krater erforscht. Dieses Bild wurde vor zwei Wochen fotografiert, hinter Insight sieht man rostigen Boden und Steine sowie den orangefarbenen Marshimmel.

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Opportunity nach dem Sturm

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Bildcredit: HiRISE, MRO, LPL (U. Arizona), NASA

Beschreibung: Staubstürme auf dem Mars können eine Raumsonde nicht umstoßen, aber sie können die Sonne verdunkeln. Vor mehr als drei Monaten verursachte ein planetenweiter Staubsturm für den Marsrover Opportunity an seinem Standort nahe dem westlichen Rand des Kraters Endeavor einen ernsten Mangel an Sonnenlicht, der den solarbetriebenen Opportunity in einen Winterschlaf versetzte, sodass seine Überwacher mehr als 115 Sol kein Lebenszeichen des Rovers bekamen.

Da der Sturm nun jedoch abklingt, klart der Staub auf. Als dieses Bild am 20. September mit der HiRISE-Kamera des Mars Reconnaissance Orbiters fotografiert wurde, erreichten etwa 25 Prozent des Sonnenlichtes wieder die Oberfläche. Der weiße Rahmen zeigt einen 47 Meter breiten Bereich mit einer Markierung in der Mitte, die als derzeit stummer Rover Opportunity erkannt wurde.

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Aussicht von Curiosity am Vera-Rubin-Kamm


Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS, Mars Rover Curiosity

Beschreibung: Wenn Sie auf dem Mars stehen könnten, was würden Sie sehen? Wenn Sie der NASA-Rover Curiosity wären, hätten Sie letzten Monat diese Aussicht am Vera-Rubin-Kamm gesehen, einem faszinierenden, felsübersäten Aussichtspunkt an der Seite des Aeolis Mons. Sie können durch Klicken oder Kippen in vielen Webbrowsern dieses 360-Grad-Panorama rundum drehen und die Aussicht aus allen Richtungen genießen.

In dieser virtuellen Ansicht sind viele Instrumente des Rovers beschriftet: die Antennen, der Roboterarm und die Radionuklidbatterie (RTG). Der Boden in der Nähe ist von dunklem Sand und hellem Gestein bedeckt – diese Mischung wird als Seebett-Schlammstein bezeichnet. Der aufragende Aeolis Mons ist in der Ferne kaum sichtbar, weil sich der Schwebstaub eines planetenweiten Sturms, der bereits abklingt, in der Atmosphäre ausbreitet.

Neben vielen weiteren Entdeckungen fand Curiosity heraus, dass das Rohmaterial für Leben auf dem Mars vorhanden ist. Die nächste Sonde auf dem Mars ist Insight der NASA, die Ende November landen soll, um ein Seismometer einzusetzen, um das Innere des Roten Planeten besser zu erforschen.

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Curiositys staubiges Selbst

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS, Marsrover Curiosity

Beschreibung: Ein Wind auf dem Mars kann eine Raumsonde eigentlich nicht umwerfen. Doch bei der geringen Gravitation können Marswinde in planetenweiten Stürmen feine Staubteilchen hochblasen, zum Beispiel bei dem Staubsturm, der derzeit auf dem Roten Planeten tobt.

Dieses Selbstporträt des Rovers Curiosity an Sol 2082 (15. Juni) von der Marsoberfläche zeigt die Auswirkungen des Staubsturms, er reduziert das Sonnenlicht und die Sichtbarkeit am Standort des Rovers im Gale-Krater. Die Mosaikbilder wurden mit dem Mars Hand Lens Imager fotografiert, dessen mechanischer Arm digital entfernt wurde. Auf dem Felsen links vor dem Rover ist Curiositys aktuelle Bohrstelle Duluth zu sehen. Gales ostnordöstlicher Kraterrand ist etwa 30 Kilometer entfernt und verschwimmt im Hintergrund.

Curiosity wird von einer Radionuklidbatterie betrieben und wird von der Staubzunahme im Krater Gale wahrscheinlich nicht in Mitleidenschaft gezogen. Der mit Sonnenenergie betriebene Rover Opportunity auf der anderen Seite des Mars hat seine Aktivitäten wegen des noch größeren Mangels an Sonnenlicht an seinem Standort am westlichen Rand des Kraters Endeavour eingestellt.

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Staubig mit Aussicht auf Staub

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS, Curiosity Mars Rover

Beschreibung: Es ist Sturmzeit auf dem Mars. Staubig mit Aussicht auf Staub, lautet der Wetterbericht für den Krater Gale, da derzeit ein planetenweiter Staubsturm wütet. Am 10. Juni fotografierte die Mastcam des Rovers Curiosity mit Blick zum ostnordöstlichen Kraterrand dieses Bild seiner Umgebung.

Inzwischen stellte der mehr als 2000 Kilometer entfernte Rover Opportunity seine Wissenschaftsaktivitäten ein, da der Sturm an seinem Standort am westlichen Rand des Kraters Endeavour dichter wurde, er beendete seine Kommunikation und wartet das Ende des Sturms ab. Curiosity wird von einem thermoelektrischen Radioisotopengenerator angetrieben, doch der kleinere Rover Opportunity verwendet Solarpaneele, um seine Batterien zu laden. Für Opportunity führt der immer ernster werdende Mangel an Sonnenlicht dazu, dass seine Battereien leer werden.

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