Aussicht von Curiosity am Vera-Rubin-Kamm


Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS, Mars Rover Curiosity

Beschreibung: Wenn Sie auf dem Mars stehen könnten, was würden Sie sehen? Wenn Sie der NASA-Rover Curiosity wären, hätten Sie letzten Monat diese Aussicht am Vera-Rubin-Kamm gesehen, einem faszinierenden, felsübersäten Aussichtspunkt an der Seite des Aeolis Mons. Sie können durch Klicken oder Kippen in vielen Webbrowsern dieses 360-Grad-Panorama rundum drehen und die Aussicht aus allen Richtungen genießen.

In dieser virtuellen Ansicht sind viele Instrumente des Rovers beschriftet: die Antennen, der Roboterarm und die Radionuklidbatterie (RTG). Der Boden in der Nähe ist von dunklem Sand und hellem Gestein bedeckt – diese Mischung wird als Seebett-Schlammstein bezeichnet. Der aufragende Aeolis Mons ist in der Ferne kaum sichtbar, weil sich der Schwebstaub eines planetenweiten Sturms, der bereits abklingt, in der Atmosphäre ausbreitet.

Neben vielen weiteren Entdeckungen fand Curiosity heraus, dass das Rohmaterial für Leben auf dem Mars vorhanden ist. Die nächste Sonde auf dem Mars ist Insight der NASA, die Ende November landen soll, um ein Seismometer einzusetzen, um das Innere des Roten Planeten besser zu erforschen.

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Curiositys staubiges Selbst

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS, Marsrover Curiosity

Beschreibung: Ein Wind auf dem Mars kann eine Raumsonde eigentlich nicht umwerfen. Doch bei der geringen Gravitation können Marswinde in planetenweiten Stürmen feine Staubteilchen hochblasen, zum Beispiel bei dem Staubsturm, der derzeit auf dem Roten Planeten tobt.

Dieses Selbstporträt des Rovers Curiosity an Sol 2082 (15. Juni) von der Marsoberfläche zeigt die Auswirkungen des Staubsturms, er reduziert das Sonnenlicht und die Sichtbarkeit am Standort des Rovers im Gale-Krater. Die Mosaikbilder wurden mit dem Mars Hand Lens Imager fotografiert, dessen mechanischer Arm digital entfernt wurde. Auf dem Felsen links vor dem Rover ist Curiositys aktuelle Bohrstelle Duluth zu sehen. Gales ostnordöstlicher Kraterrand ist etwa 30 Kilometer entfernt und verschwimmt im Hintergrund.

Curiosity wird von einer Radionuklidbatterie betrieben und wird von der Staubzunahme im Krater Gale wahrscheinlich nicht in Mitleidenschaft gezogen. Der mit Sonnenenergie betriebene Rover Opportunity auf der anderen Seite des Mars hat seine Aktivitäten wegen des noch größeren Mangels an Sonnenlicht an seinem Standort am westlichen Rand des Kraters Endeavour eingestellt.

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Staubig mit Aussicht auf Staub

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS, Curiosity Mars Rover

Beschreibung: Es ist Sturmzeit auf dem Mars. Staubig mit Aussicht auf Staub, lautet der Wetterbericht für den Krater Gale, da derzeit ein planetenweiter Staubsturm wütet. Am 10. Juni fotografierte die Mastcam des Rovers Curiosity mit Blick zum ostnordöstlichen Kraterrand dieses Bild seiner Umgebung.

Inzwischen stellte der mehr als 2000 Kilometer entfernte Rover Opportunity seine Wissenschaftsaktivitäten ein, da der Sturm an seinem Standort am westlichen Rand des Kraters Endeavour dichter wurde, er beendete seine Kommunikation und wartet das Ende des Sturms ab. Curiosity wird von einem thermoelektrischen Radioisotopengenerator angetrieben, doch der kleinere Rover Opportunity verwendet Solarpaneele, um seine Batterien zu laden. Für Opportunity führt der immer ernster werdende Mangel an Sonnenlicht dazu, dass seine Battereien leer werden.

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Opportunity zeigt den Krater Intrepid auf dem Mars

Das Bild ist ein horizontal komprimiertes Panorama. In der Mitte ist ein großer Krater, der von Steinen umgeben ist. Hinten ragen Berge auf.

Bildcredit: NASA, JPL, Cornell, Opportunity-Roverteam

Der Roboterrover Opportunity fährt manchmal an kleinen Kratern auf dem Mars vorbei. 2010 entstand dieses Bild des Kraters Intrepid. Das 20 Meter große Einschlagsbecken ist etwas größer als der Krater Nereus, an dem Opportunity früher vorbeigekommen war.

Dieses Bild zeigt annähernd die echten Farben, ist aber waagrecht verkürzt, um das Weitwinkelpanorama unterzubringen. Der Krater Intrepid wurde nach dem Mondmodul Intrepid benannt, das die Apollo-12-Astronauten vor 49 Jahren zum Erdmond brachten. Hinter dem Krater Intrepid und vorbei an langen Flecken rostiger Marswüste liegen Gipfel vom Rand des großen Kraters Endeavour, der am Horizont sichtbar ist. Der Rover Opportunity erforscht weiterhin den Mars und erreichte kürzlich 5000 Marstage auf dem Roten Planeten.

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Selbstporträt am Vera-Rubin-Grat

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS – Panorama: Andrew Bodrov

Der Rover Curiosity ist so groß wie ein Fahrzeug und erforscht die Oberfläche des Planeten Mars. An Sol 1943 fotografierte er dieses Selbstporträt am südlichen Rand des Vera-Rubin-Grates. Ein Sol ist ein Sonnentag auf dem Mars. Er ist ungefähr 40 Minuten länger als ein Tag auf der Erde. Curiositys Sol 1943 entspricht auf der Erde dem Datum 23. Jänner 2018.

Das Panorama ist ein Mosaik aus 61 Aufnahmen. Diese wurden mit dem Mars Hand Lens Imager (MAHLI) aufgenommen. MAHLI ist ein Instrument des Rovers. Von dem Mosaik gibt es auch eine interaktive Version, die 360 Grad umfasst. Einzelbilder, die den Arm der Kamera zeigen, wurden aussortiert. Der erweiterte Hintergrund wurde an Sol 1903 mit der Mastkamera des Rovers aufgenommen. Das Gehäuse der ChemCam, die Laserstrahlen schießen kann, verdeckt den fernen Gipfel des Mount Sharp. ChemCam sitzt über der Mastkamera an der Spitze des Rovermasts.

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Die Spirale am Nordpol des Planeten Mars

Der Nordpol des Planeten Mars ist von einer Eisschicht bedeckt. Auf einer spiralförmigen Struktur aus Wassereis entsteht jeden Winter eine neue Schicht Trockeneis aus Kohlendioxid. Das Bild zeigt die Polkappe schräg von der Seite. Man erkennt deutlich die spiralförmige Struktur.

Bildcredit: ESA/DLR/FU Berlin; NASA MGS MOLA-Wissenschaftsteam

Warum läuft eine Spirale um den Nordpol des Planeten Mars? Jeden Winter bekommt der Pol eine neue Außenschicht aus Kohlendioxid, das aus der Marsatmosphäre gefriert. Sie ist etwa einen Meter dick. Diese frische Schicht lagert sich auf einer Schicht aus Wassereis ab. Diese Eisschicht besteht das ganze Jahr über. Starke Winde wehen von der Mitte der Kappe herab, und die Rotation des Roten Planeten erzeugt Wirbel. Das führt zur Spiralstruktur von Planum Boreum.

Das Bild ist ein perspektivisches Mosaik. Es entstand Anfang des Jahres aus zahlreichen Aufnahmen der ESA-Raumsonde Mars Express und Messungen eines Laser-Höhenmessers, der sich an Bord der NASA-Mission Mars Global Surveyor befindet.

Für die nächsten Jahre sind neue Missionen zum Mars geplant. Dazu gehören Insight, ExoMars und der Rover Mars 2020. Insight soll in den Mars bohren. ExoMars und der Rover Mars 2020 suchen nach Hinweisen auf mikroskopisches Leben auf dem Mars einst und jetzt.

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Selbstporträt zeigt den Rover Curiosity auf dem Mars

Auf einer Anhöhe hockt der Rover Curiosity. Seltsamerweise sieht man seinen Arm nicht, obwohl er einen Schatten wirft. Der Grund dafür ist, dass das Bild ein Mosaik ist.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS

Habt ihr euch schon einmal auf dem Mars selbst fotografiert? Der Rover Curiosity auf dem Mars hat das getan. Dieses Selbstporträt entstand aus vielen kleineren Bildern. Darum ist der mechanische Arm, der die Kamera hält, nicht zu sehen (doch man sieht seinen Schatten!).

Dieses Bild wurde Mitte 2015 fotografiert. Es zeigt nicht nur den abenteuerlustigen Rover, sondern auch dunkles Schichtgestein, den hellen Gipfel des Mount Sharp und den rostigen roten Sand, der Mars bedeckt. Wenn ihr genau hinseht, erkennt ihr sogar, dass in einem von Curiositys Rädern, die immer älter werden, ein kleiner Stein steckt.

Derzeit – Ende 2017 – erforscht Curiosity weiterhin die Schichten aus Sedimentgestein, die er am Vera-Rubin-Grat entdeckt hat. Die Untersuchung soll helfen, die urzeitliche geologische Geschichte des Mars allgemein besser zu verstehen. Vor allem möchte man herausfinden, warum diese Gesteinsarten dort existieren.

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Der Hügel Ireson auf dem Mars

Der Hügel Ireson im Bild ragt ungewöhnlich hoch auf, denn das Bild wurde waagrecht komprimiert. Aus dem dunklen Sand ragen unten helle Steine, oben sind graublaue Steine im Sand verteilt. Der Himmel dahinter ist rötlich.

Bildcredit:  NASA, JPL-Caltech, MSSS

Wie entstand dieser ungewöhnliche Hügel auf dem Mars? Seine Geschichte wird jetzt erforscht. Mit seiner Form und dem zweifarbigen Aufbau ist er einer der ungewöhnlicheren Hügel, denen sich der Roboterrover Curiosity auf dem Mars genähert hat. Der Hügel wird Ireson genannt. Er ist ungefähr 5 Meter hoch und 15 Meter breit.

Ireson liegt im Bagnold-Dünenfeld am Hang des Mount Sharp im Krater Gale auf dem Mars. Das Panorama entstand aus 41 Bildern. Es wurde waagrecht komprimiert, um den ganzen Hügel zu zeigen. Fotografiert wurde es am 2. Februar, letzte Woche wurde es veröffentlicht. Weil der Mars von der Erde aus gesehen hinter die Sonne wandert, sendet die NASA bis etwa 1. August keine Anweisungen mehr zu den Orbitern und Rovern auf dem Mars.

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