Der Löwenkopfnebel auf Bildern des JWST

Siehe Beschreibung. XXX Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.
Bildcredit: NASA, ESA, CSA, STScI; Bildbearbeitung: Alyssa Pagan (STScI); Text: Keighley Rockcliffe (NASA GSFC, UMBC CSST, CRESST II)

Blicken wir auf die Zukunft unserer Sonne? Das James Webb Weltraumteleskop hat unser heutiges Bild des Löwenkopfnebels (NGC 2392) aufgenommen. Es besteht aus Aufnahmen der Instrumente NIRCam und MIRI. Der Löwenkopfnebel ist das Überbleibsel eines sonnenähnlichen Sterns. Der Stern konnte die Kernfusion in seinem Inneren nicht mehr aufrechterhalten und wurde dadurch instabil. Er begann seine äußeren Schichten aus Gas und Staub in den Weltraum hinaus zu schleudern. So ist dieser planetarische Nebel entstanden. Der extrem heiße Kern des Sterns blieb zurück: ein weißer Zwerg. Er ist in der Nase des Löwen zu sehen. Bitte die Nase nicht anstupsen! Die starke Strahlung des weißen Zwergs bringt das Gas zum Leuchten. Es dehnt sich aus und erzeugt so die unregelmäßigen Blasen, die das Gesicht des Löwen bilden. Eine leuchtende Gaswolke und dichte Staubklumpen, die die Strahlung des weißen Zwergs überlebt haben, bilden die Löwenmähne. Dieser neue und sehr detaillierte Blick auf den Nebel hilft uns, ihn besser zu verstehen. Wir lernen daraus, wie das Gas und der Staub miteinander und mit dem Licht des weißen Zwergs wechselwirken.

Zur Originalseite

NGC 2392: Planetarischer Nebel mit Doppelhülle

Das Weltraumteleskop Hubble und Chandra zeigen den Inuitnebel NGC 2392. Er erinnert an einen Kopf mit Kapuze.

Bildcredit: NASA, ESA, Hubble, Chandra; Bearbeitung und Lizenz: Judy Schmidt

Manche sehen in NGC 2392 einen Kopf mit einer Kapuze. Im Jahr 1787 entdeckte der Astronom Wilhelm Herschel den ungewöhnlichen planetarischen Nebel. In jüngerer Zeit fotografierte ihn das Weltraumteleskop Hubble in sichtbarem Licht. Doch er wurde auch vom Röntgenteleskop Chandra in Röntgenlicht abgebildet. Für dieses Bild wurden sichtbares Licht und Röntgenstrahlung kombiniert. Das Röntgenlicht stammt vom zentralen heißen Gas und ist rosarot dargestellt.

Die Gaswolken im Nebel sind so komplex, dass man sie nicht ganz versteht. NGC 2392 ist ein planetarischer Nebel mit zwei Hüllen. Das weiter entfernte Gas bildete erst vor 10.000 Jahren die äußeren Hüllen eines sonnenähnlichen Sterns. Die ungewöhnlichen orangefarbenen Fasern in der äußeren Hülle sind etwa ein Lichtjahr lang. Die Filamente im Inneren stammen vom starken Teilchenwind des Zentralsterns. Der Nebel NGC 2392 ist etwa 3000 Lichtjahre entfernt. Er liegt in unserer Milchstraße im Sternbild Zwillinge (Gemini).

Zur Originalseite

NGC 2392 auf Bildern von Hubble und Chandra

Das Innere dieses planetarischen Nebels leuchtet rosarot und ist von hellen Schlieren überzogen. Außen herum verläuft ein orangefarbener Strahlenkranz.

Bildcredit: Röntgenlicht: NASA/CXC/IAA-CSIC/N. Ruiz et al.; Optisch: NASA/STScI

1787 entdeckte der Astronom Wilhelm Herschel den Nebel NGC 2392. Vom Boden aus erinnert NGC 2392 an einen Kopf mit einer Kapuze an einem Anorak. Im Jahr 2000 fotografierte das Weltraumteleskop Hubble den Nebel NGC 2392 in sichtbarem Licht. 2007 wurde er vom Röntgenobservatorium Chandra in Röntgenlicht abgebildet.

Dieses Bild wurde aus sichtbarem Licht und Röntgenlicht kombiniert. Es wurde letzte Woche veröffentlicht. Die Röntgenstrahlen werden vom zentralen heißen Gas abgestrahlt. Sie sind rosarot dargestellt. Auf Weltraumbildern zeigt der Nebel Gaswolken, die so komplex sind, dass sie nicht vollständig erklärt werden können.

NGC 2392 ist eindeutig ein planetarischer Nebel. Das oben gezeigte Gas bildete vor nur 10.000 Jahren die äußeren Schichten eines sonnenähnlichen Sterns. Die inneren Fasern entstehen durch den starken Teilchenwind des Zentralsterns. Der äußere Ring enthält ungewöhnliche orangefarbene Fasern, so lang wie ein Lichtjahr. Der Nebel NGC 2392 misst etwa ein Drittel eines Lichtjahres. Er ist etwa 3000 Lichtjahre entfernt und liegt in unserer Galaxis im Sternbild Zwillinge (Gemini).

Zur Originalseite

Hubble zeigt NGC 2392

In der Mitte ist ein von hellen Wirbeln durchzogener runder Nebel, außen herum ist ein orangefarbener Ring aus nach außen gerichteten Strahlen angeordnet.

Credit: Andrew Fruchter (STScI) et al., WFPC2, HST, NASA

Beschreibung: 1787 entdeckte der Astronom Wilhelm Herschel den Nebel NGC 2392. Vom Boden aus gesehen erinnert NGC 2392 an einen von einer Anorakkpuze gerahmten Kopf. Im Jahr 2000 fotografierte das Hubble-Weltraumteleskop den Nebel NGC 2392. Vom Weltall aus sind in diesem Nebel Gaswolken zu sehen, die so komplex sind, dass sie nicht vollständig erklärt werden können. Der Nebel NGC 2392 ist eindeutig ein planetarischer Nebel, und das Gas, das oben zu sehen ist, bildete vor nur 10.000 Jahren die äußeren Schichten eines sonnenähnlichen Sterns. Die inneren Filamente, die oben zu sehen sind, werden vom starken Teilchenwind des Zentralsterns ausgestoßen. Die äußere Scheibe enthält ungewöhnliche lange orangefarbene Filamente von der Größenordnung eines Lichtjahres. Der Nebel NGC 2392 erstreckt sich über etwa 1/3 eines Lichtjahres und liegt in unserer Milchstraßen-Galaxis, etwa 3000 Lichtjahre entfernt im Sternbild Zwillinge (Gemini).

Zur Originalseite