Lynds Dunkelnebel 1251

Lynds Dunkelnebel LDN 1251 im Kepheus enthält Herbig-Haro-Objekte und weitere Hinweise auf Sternbildung.

Bildcredit und Bildrechte: Ara Jerahian

Beschreibung: In Lynds Dunkelnebel (LDN) 1251 entstehen Sterne. Die staubige Molekülwolke treibt ungefähr 1000 Lichtjahre entfernt über der Ebene unserer Milchstraße. Sie ist Teil eines Komplexes von dunklen Nebeln in der Kepheus-Flare-Region.

Astronomische Untersuchungen der undurchsichtigen interstellaren Wolken zeigen im ganzen Spektrum energiereiche Erschütterungen und Ausflüsse, die mit neu gebildeten Sternen einhergehen, unter anderem das verräterische rötliche Leuchten verstreuter Herbig-Haro-Objekte, die auf diesem scharfen Bild zu sehen sind. Auch weit entfernte Galaxien im Hintergrund, die hinter der staubigen Weite verborgen sind, lauern in der Szenerie.

Diese faszinierende Ansicht, die mit einem Hinterhof-Teleskop und Breitbandfiltern fotografiert wurde, umfasst am Himmel ungefähr zwei Vollmonde – oder 17 Lichtjahre in der geschätzten Entfernung von LDN 1251.

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LDN 1471 – eine vom Wind geformte Sternenhöhle

Die Höhle LDN 1471 mit einem Protostern, der ein Herbig-Haro-Objekt formt, wurde vom Weltraumteleskop Spitzer entdeckt.

Bildcredit: Hubble, NASA, ESA; Bearbeitung und Lizenz: Judy Schmidt

Wie entstand diese ungewöhnliche Parabel? Die beleuchtete Höhle ist als LDN 1471 katalogisiert. Sie entstand um einen neuen Stern, der am Scheitel der Parabel leuchtet. Der Protostern erzeugt einen Ausfluss, der mit dem Material der Perseus-Molekülwolke wechselwirkt und es aufhellt.

Wir sehen nur eine Seite des Hohlraums. Die andere Seite ist vom dunklen Staub verdeckt. Die Parabolform entsteht, indem der Sternenwind die Höhle im Lauf der Zeit aufweitet. An beiden Seiten des Protosterns befinden sich zwei weitere Strukturen. Es sind sogenannte Herbig-Haro-Objekte. Diese entstehen, wenn der Ausfluss des Sterns mit der Materie in seiner Umgebung wechselwirkt. Wie die Schlieren in den Wänden des Hohlraums entstehen, wissen wir noch nicht.

Das Bild wurde mit dem Weltraumteleskop Hubble der NASA und ESA aufgenommen. Entdeckt wurde es vom Weltraumteleskop Spitzer.

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LDN 1622: Dunkler Nebel im Orion

Der Butzemann-Nebel LDN 1622, ein Dunkelnebel im Orion; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Min Xie

Beschreibung: Die Silhouette eines reizvollen Dunkelnebels prägt diese kosmische Szene. Lynds Dunkelnebel (LDN) 1622 erscheint vor einem zarten Hintergrund aus leuchtendem Wasserstoff, der nur auf lang belichteten Teleskopaufnahmen der Region erkennbar ist. Im Gegensatz dazu ist der hellere Reflexionsnebel vdB 62 rechts über der Mitte leichter zu sehen.

LDN 1622 liegt am Himmel in der Nähe der Ebene unserer Milchstraße, nahe der Barnardschleife, einer großen Wolke, die den reichhaltigen Komplex aus Emissionsnebeln in Gürtel und Schwert des Orion umgibt. Der undurchsichtige Staub von LDN 1622 mit seinen zurückgefegten Umrissen ist vermutlich ähnlich weit entfernt – vielleicht 1500 Lichtjahre. In dieser Entfernung wäre dieses 1 Grad breite Sichtfeld ungefähr 30 Lichtjahre breit. Junge Sterne sind in der dunklen Ausdehnung verborgen und wurden auf den Infrarotbildern des Weltraumteleskops Spitzer enthüllt.

Die unheilvolle visuelle Erscheinung von LDN 1622 führt zu seinem gängigen Namen: der Butzemann-Nebel.

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Den Himmel schmücken

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Bildcredit und Bildrechte: Leonardo Julio (Astronomia Pampeana)

Beschreibung: Helle Sterne, Wolken aus Staub und leuchtende Nebel schmücken diese kosmische Szene, eine Himmelslandschaft nördlich vom Gürtel des Orion. Die Weitwinkelansicht in der Nähe der Ebene unserer Milchstraße ist ungefähr 5,5 Grad breit.

Rechts steht der markant bläuliche Reflexionsnebel M78. Der Farbton von M78 entsteht durch Staub, der vorwiegend das blaue Licht heißer junger Sterne reflektiert. Das rote Band aus leuchtendem Wasserstoff, das durch die Mitte verläuft, bildet farbenprächtigen Kontrast dazu, es ist Teil eines blassen, ausgedehnten Emissionsnebels in dieser Region, der als Barnardschleife bekannt ist. Links unten bildet eine dunkle Wolke eine markante Silhouette, die als LDN 1622 katalogisiert ist.

M78 und die komplexe Barnardschleife sind ungefähr 1500 Lichtjahre entfernt, LDN 1622 ist hingegen viel näher, vermutlich nur etwa 500 Lichtjahre von unserer hübschen Erde entfernt.

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Der Irisnebel in einem Staubfeld

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Bildcredit und Bildrechte: Markus Bauer

Diese kosmischen Staubwolken sind etwa 1300 Lichtjahre von uns entfernt und treiben durch die ertragreichen Sternenfelder des Sternbildes Kepheus. Der schöne Irisnebel, der auch als NGC 7023 bekannt ist, blüht links oben. Er ist nicht der einzige Nebel am Himmel, der an Blumenmotive erinnert.

Seine hübsche, symmetrische Form umfasst ungefähr sechs Lichtjahre. Die markante blaue Farbe dieses Nebels ist charakteristisch für die allgegenwärtigen Staubkörnchen, die das Licht eines nahen, heißen, bläulichen Sterns reflektieren. Dunklere undurchsichtige Staubwolken bedecken einen Großteil des fast vier Grad weiten Sichtfeldes.

Rechts liegt der Komplex LDN 1147/1158, einer von Lynds Dunklen Nebeln. Dort entstehen Sterne, die noch in den dunklen Wolkenkernen verborgen sind. Wer dieses scharfe Bild genau untersucht, findet dort Herbig-Haro-Objekte – das sind Strahlen aus erschüttertem leuchtendem Gas, die von unlängst entstandenen Sternen ausströmen.

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In der Wolfshöhle

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Bildcredit und Bildrechte: Charlie Bracken, Mladen Dugec, Max Whitby

Der rätselhafte, blaue Reflexionsnebel, der in Katalogen als VdB 152 oder Ced 201 eingetragen ist, wirkt sehr blass. Er liegt an der Spitze des langen Dunkelnebels Barnard 175. Der staubige Komplex, in dem sich die beiden befinden, wird Wolfshöhle genannt. Die kosmischen Erscheinungen in der Weitwinkel-Teleskopansicht sind fast 1400 Lichtjahre entfernt. Sie liegen in der nördlichen Milchstraße im königlichen Sternbild Kepheus.

Die Region liegt am Rand einer großen Molekülwolke. Taschen aus interstellarem Staub verdecken das Licht der Sterne dahinter, oder sie streuen das Licht heller Sterne, die darin eingebettet sind. Das verleiht dem Nebel seine typische blaue Farbe.

Das schwache rötliche Leuchten im Staub des Nebels stammt vermutlich vom UV-Licht eines Sterns. Zwar entstehen Sterne in Molekülwolken. Doch dieser Stern wanderte anscheinend zufällig in die Region, denn seine gemessene Geschwindigkeit im Weltraum weicht stark vom Tempo der Wolke ab.

LDN 1221 ist ein weiterer undurchsichtiger Dunkelnebel. Er ist rechts oben im Bild. Unter der Mitte liegt der farbigere planetarische Nebel Dengel-Hartl 5. Von rechts unten nach links oben erkennt man blasse, rötliche Emissionen. Sie stammen vom urzeitlichen Überrest einer Supernova vor dem staubreichen Komplex im Kepheus.

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Der Planet und die Pfeife

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Bildcredit und Bildrechte: Alain Maury Jean-Marc Mari

Beschreibung: Der gleißende Planet Jupiter leuchtet derzeit am Nachthimmel vor den reichen Sternenfeldern und Nebeln unserer Galaxis. Sein heller Glanz liegt in dieser farbenprächtigen Nahaufnahme der zentralen Milchstraße am oberen Bildrand. Die Szene umfasst am Himmel etwa 20 Grad.

Vor dem Sternenlicht liegt die Silhouette von LDN 1773, die allgemein als Pfeifennebel bekannt ist, da ihr augenfälliger Umriss wie Stiel und Pfeifenkopf aussieht. Der Pfeifennebel gehört zum Ophiuchus-Dunkelwolkenkomplex in unserer Galaxis. Er ist ungefähr 450 Lichtjahre entfernt, in seinem Inneren kollabieren dichte Zentren aus Gas und Staub und bilden Sterne.

Jupiter nähert sich seiner Opposition am 12. Juni, dann steht er am Himmel gegenüber der Sonne und ist nur zirka 36 Lichtminuten vom Planeten Erde entfernt. Freunde dunkler Himmelsmarkierungen erkennen vielleicht links unter Jupiters Glanz den Schlangennebel.

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LDN 1622: Dunkler Nebel im Orion

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Bildcredit und Bildrechte: Tapio Lahtinen

Beschreibung: Diese kosmische Szene zeigt die Silhouette eines faszinierenden Dunkelnebels. Lynds‘ Dunkelnebel (LDN) 1622 hebt sich vom blassen Hintergrund aus leuchtendem Wasserstoff ab und ist nur auf lang belichteten Teleskopaufnahmen der Region leicht zu erkennen.

LDN 1622 liegt am Himmel nahe der Ebene unserer Galaxis, in der Nähe der Barnardschleife, einer großen Wolke, die den reichhaltigen Komplex aus Emissionsnebeln umgibt, die in Orions Gürtel und Schwert zu finden sind. Doch der undurchsichtige Staub von LDN 1622 ist wahrscheinlich viel näher als Orions berühmtere Nebel, vielleicht nur 500 Lichtjahre entfernt. In dieser Entfernung wäre dieses 1 Grad weite Sichtfeld weniger als 10 Lichtjahre breit. Seine unheilvolle Erscheinung verleiht dieser dunklen Weite den gängigen Namen Butzemann-Nebel.

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