Blick von der Erde zu den Plejaden

Über einem verschneiten Berg geht der Sternhaufen der Plejaden auf. M45 steht im Sternbild Stier. Sie sind von einem blauen Reflexionsnebel umgeben.

Bildcredit und Bildrechte: Max Inwood

Den Sternhaufen der Plejaden sieht man mit bloßem Auge am Nachthimmel. Die Plejaden sind eine Gruppe von Sternen, die eng beieinander stehen. Sie befinden sich etwa 400 Lichtjahren von der Erde entfernt in Richtung des Sternbilds Stier und des Orionarms unserer Milchstraße.

Die Plejaden sind bereits seit der Antike bekannt. In der griechischen Mythologie waren sie die sieben Töchter des Titanen Atlas und der Meeresnymphe Pleione. Im Laufe der Jahrhunderte sind sie mit vielen kulturellen Traditionen und Festen in Verbindung gebracht worden. Dazu zählt auch der Kreuzvierteltag Halloween.

Die Plejaden sind eine bemerkenswerte Ansammlung am Himmel. Man sieht sie sowohl auf der Nord- als auch auf der Südhalbkugel der Erde aus gut. Galileo Galilei beobachtete den Sternhaufen als erster mit einem Teleskop. Er skizzierte Sterne, die zu schwach waren, um sie mit bloßem Auge zu sehen. Charles Messier verzeichnete die Position des Sternhaufens als 45. Eintrag in seinem bekannten Katalog von Objekten, die keine Kometen sind.

Diese eindrucksvolle Szene am Nachthimmel zeigt den Blick der Erde. Darauf sind die Sterne der Plejaden in staubige blaue Reflexionsnebel eingebettet. Sie schweben über dem Mount Sefton, einem der höchsten Gipfel Neuseelands. Dort werden sie als Matariki bezeichnet. Man verbindet ihn mit dem Maori-Neujahrsfest.

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Geister in Kassiopeia

Mitten im Nebel sind spukhafte rote Wolken verteilt, aus denen scheinbar kleine Geister aufsteigen. Über ihnen strahlt der blaue Stern Gamma Cas, der sie zum Leuchten bringt und gleichzeitig zerstört. Die Wolken sind IC 59 (links) und IC 63.

Bildcredit und Bildrechte: Alex Rodriguez

Halloween (der Abend vor Allerheiligen) ist ein besonderer astronomischer Tag. Spukhafte Schatten lauern scheinbar am Himmel des Planeten Erde. Mitten in dieser Teleskopsicht im Sternbild Kassiopeia leuchten die zurückgefegten interstellaren Wolken IC 59 (links) und IC 63. Sie wirken geisterhaft in einem kosmischen Maßstab.

Die Wolken sind etwa 600 Lichtjahre entfernt. Natürlich sind es keine Geister. Sie verschwinden langsam unter dem Einfluss der energiereichen Strahlung, die der heiße, leuchtstarke Stern Gamma Cas verströmt. Er ist der hellste bläuliche Stern im Bild. Physisch ist er nur 3 bis 4 Lichtjahre vom Nebel entfernt.

IC 63 ist etwas näher an Gamma Cas. Er leuchtet im roten H-alpha-Licht, das abgestrahlt wird, wenn Wasserstoffatome mit Elektronen rekombinieren, nachdem sie von der ultravioletten Strahlung des heißen Sterns ionisiert wurden. IC 59 ist weiter vom Stern entfernt. Er strahlt ebenfalls H-alpha-Emissionen ab. Beide Nebel leuchten auch im charakteristischen blauen Ton von Staub, der Sternenlicht reflektiert.

Das Bildfeld ist etwa 2 Grad breit. In der geschätzten Distanz der interstellaren Erscheinung sind das 20 Lichtjahre.

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Lynds Dunkler Nebel 43

Vor den Sternen der Milchstraße fliegt eine kosmische Fledermaus im Sternbild Schlangenträger. Sie scheint von innen heraus zu leuchten. Die Astronomin Beverly Lynds katalogisierte sie als LDN 43.

Bildcredit und Bildrechte: Team Ciel Austral

Der Abend vor Allerheiligen (All Hallows’ Eve) ist sicherlich ein astronomischer Feiertag. Astronominnen lieben es, am Himmel nach spuk-takulären Galaxien, Sternen und Nebeln zu suchen. Hier ist Objekt Nummer 43 aus dem Katalog Dunkler Nebel, den die Astronomin Beverly Lynds im Jahr 1962 anlegte.

Man nennt ihn liebevoll Kosmischer Fledermausnebel. Sein Gesicht sieht wie ein gruseliges fliegendes Säugetier aus. Doch Lynds Dunkler Nebel 43 ist mehr als 12 Lichtjahre breit. In der staubhaltigen interstellaren Molekülwolke entstehen Sterne. Sie glimmen in einem schaurigen Licht. Die Wolke so dicht, dass sie sich als Silhouette vor einem Hintergrund aus Sternen in der Milchstraße abzeichnet. Aufgepasst: Der kosmische Fledermausnebel ist an die 400 Lichtjahre entfernt. Er liegt im Sternbild Schlangenträger (Ophiuchus).

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All Hallows’ Eve und der Geisterkopfnebel

Die zwei hellen Flecken im Geisterkopfnebel sorgen dafür, dass NGC 2080 an ein Gesicht erinnert. Die schaurige Visage passt zum gruseligen Fest Halloween.

Bildcredit: NASA, ESA, Mohammad Heydari-Malayeri (Observatoire de Paris) et al.,

Der Ursprung von Halloween ist antik und astronomisch. Seit dem fünften Jahrhundert v. Chr. feiert man Halloween als Kreuzvierteltag. Er steht am Ende des Herbstes und am Beginn des Winterquartals. Dieser Tag liegt etwa in der Mitte zwischen dem Äquinoktium (gleicher Tag / gleiche Nacht) und der Sonnenwende. Auf der Nordhalbkugel ist es der kürzeste Tag mit der längsten Nacht.

Halloween findet zwar noch diese Woche zum Monatswechsel statt. Doch der wahre Quartalswechseltag ist im modernen Kalender erst eine gute Woche später. Ein anderer Kreuzvierteltag ist Mariä Lichtmess (in den USA ist es der „Murmeltiertag„). Der moderne Halloween-Brauch, bei dem man sich schaurig verkleidet, hat historische Wurzeln. Man wollte die Geister der Toten verscheuchen.

Zu diesem alten Feiertag passt das Bild des Geisterkopfnebels NGC 2080. Es wurde vom Weltraumteleskop Hubble aufgenommen. NGC 2080 sieht ähnlich aus wie ein fiktiver Geist. Doch er ist eine Region, in der Sterne entstehen, und liegt in der Großen Magellanschen Wolke, einer Satellitengalaxie der Milchstraße. NGC 2080 ist rund 50 Lichtjahre groß. Er wurde hier in repräsentativen Farben dargestellt.

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Halloween und der Zauberernebel

Das Bild ist voller gefaserter Nebel, unten wabert eine braune Nebelwand, darüber leuchten blaue Schleier, die von dunklen Fasern durchzogen sind.

Bildcredit und Bildrechte: Richard McInnis

Der Ursprung von Halloween ist uralt und astronomisch. Schon im fünften Jahrhundert v. Chr. wurde Halloween als Kreuzvierteltag gefeiert. Der Kreuzvierteltag liegt zeitlich auf halbem Weg zwischen Äquinoktium (gleicher Tag / gleiche Nacht) und Sonnenwende (kürzester Tag / längste Nacht auf der Nordhalbkugel).

Im neuzeitlichen Kalender wird Halloween zwar heute gefeiert, doch der echte Kreuzvierteltag findet erst nächste Woche statt. Ein weiterer Kreuzvierteltag ist der Murmeltiertag. Die Verkleidung moderner Halloweenfeiern hat historische Wurzeln, sie sollte die Geister der Toten verscheuchen.

Diese Nahaufnahme des Hexernebels (NGC 7380) ist eine vielleicht passende Anspielung auf diesen urzeitlichen Feiertag. Das Zusammenspiel von Sternen, Gas und Staub erzeugte eine Form, die manche an einen fiktiven urzeitlichen Zauberer erinnert. Der Nebel besteht vielleicht nur wenige Millionen Jahre, doch einige Sterne, die durch gewaltige Gravitationskräfte aus dem Gas gezaubert werden, überleben vielleicht sogar unsere Sonne.

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Halloween und der Geisterkopfnebel

Der Geisterkopfnebel NGC 2080, aufgenommen vom Weltraumteleskop Hubble der NASA und ESA.

Bildcredit: Mohammad Heydari-Malayeri (Observatorium Paris) et al., ESA, NASA

Beschreibung: Der Ursprung von Halloween, dem Vorabend von Allerheiligen, ist antik und astronomisch. Seit dem fünften Jahrhundert v. Chr. wird Halloween als Kreuzvierteltag gefeiert, es ist der Tag zwischen Tagundnachtgleiche und Sonnenwende (kürzester Tag / längste Nacht auf der Nordhalbkugel). Nach dem modernen Kalender findet Halloween zwar nächste Nacht statt, doch der echte Kreuzvierteltag fällt in die Woche danach. Ein weiterer Kreuzvierteltag ist der Murmeltiertag.

Auch das moderne Halloweenfest knüpft an die historischen Wurzeln, als man sich verkleidete, um die Geister der Toten zu verscheuchen. Diese Ansicht des Geisterkopfnebels, aufgenommen mit dem Weltraumteleskop Hubble, ist vielleicht eine würdige Erinnerung an diesen alten Feiertag. NGC 2080 ähnelt dem Bild eines fiktiven Gespenstes, ist aber eigentlich eine Sternbildungsregion in der Großen Magellanschen Wolke, diese wiederum ist eine Begleitgalaxie unserer Milchstraße. Der Geisterkopfnebel (NGC 2080) ist etwa 50 Lichtjahre groß und in repräsentativen Farben dargestellt.

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Halloween und der Geisterkopfnebel

In einem hellen Nebel leuchten zwei helle Flecken, die an Augen erinnern. Das Bild erinnert an den Kopf eines Geistes.

Bildcredit: Mohammad Heydari-Malayeri (Observatorium Paris) et al., ESA, NASA

Der Ursprung von Halloween ist uralt und astronomisch. Seit dem 5. Jh. v. Chr. wird Halloween als Kreuzvierteltag gefeiert. Das ist ein Tag zwischen Äquinoktium (gleicher Tag / gleiche Nacht) und Sonnenwende (kürzester Tag / längste Nacht auf der Nordhalbkugel). Zwar ist morgen Halloween, doch ein aktueller Kalender zeigt, dass der tatsächliche Kreuzvierteltag nächste Woche ist. Ein anderer Kreuzvierteltag ist der Murmeltiertag.

Moderne Feiern von Halloween haben historische Wurzeln. Man verkleidete sich, um die Geister der Toten zu verscheuchen. Um diesen uralten Feiertag passend zu würdigen, zeigen wir den Geisterkopfnebel. Er wurde mit dem Weltraumteleskop Hubble aufgenommen. NGC 2080 sieht einem fiktiven Geist ähnlich. Er ist eine Sternbildungsregion in der Großen Magellanschen Wolke, das ist eine Begleitgalaxie der Milchstraße. Der Geisterkopfnebel ist etwa 50 Lichtjahre groß. Hier ist er in charakteristischen Farben abgebildet.

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Halloween und der Geisterkopfnebel

Das Bild zeigt den Geisterkopfnebel, einen hellen, hählenartigen Nebel mit zwei hellen Flecken, die an Augen erinnern.

Credit: Mohammad Heydari-Malayeri (Observatorium von Paris) et al., ESA, NASA

Beschreibung: Der Ursprung von Halloween ist uralt und astronomisch. Seit dem fünften Jahrhundert v. Chr. wird Halloween als Kreuzvierteltag gefeiert, das ist der Tag zwischen einem Äquinoktium (gleicher Tag / gleiche Nacht) und einer Sonnenwende (kürzester Tag / längste Nacht auf der Nordhalbkugel). Im aktuellen Kalender findet der Kreuzvierteltag erst nächste Woche statt. Ein weiterer Kreuzvierteltag ist der Murmeltiertag.

Die heutigen Halloweenfeiern haben historische Wurzeln. Man verkleidete sich, um die Geister der Toten zu verscheuchen. Eine vielleicht passende Erinnerung an den uralten Feiertag ist diese Ansicht des Geisterkopfnebels, die mit dem Weltraumteleskop Hubble aufgenommen wurde.

NGC 2080 sieht ähnlich aus wie ein fiktiver Geist, er ist jedoch eine Sternbildungsregion in der Großen Magellanschen Wolke. Die GMW ist eine Begleitgalaxie unserer Galaxis, der Milchstraße. Der Geisterkopfnebel ist etwa 50 Lichtjahre breit und hier in charakteristischen Farben abgebildet.

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