Gemälde von Jupiter

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Bildcredit und Bildrechte: NASA, JPL-Caltech, SwRI, MSSS; Bearbeitung: Rick Lundh

Beschreibung: Dieses planetare postimpressionistische Kunstwerk wird von Pinselstrichen in Jupiters unverkennbaren Atmosphärenbändern und Wirbeln geprägt. Das kreative Bild entstand aus aktuellen JunoCam-Daten der Raumsonde Juno. Für die Malerei auf digitaler Leinwand wurde ein Bild mit hellen und dunklen Tönen gewählt und mit einem Ölmalerei-Softwarefilter bearbeitet.

Die Bilddaten stammen von Perijovum 10 bei Junos naher Begegnung mit dem größten Gasriesen des Sonnensystems am 16. Dezember 2017. Damals flog die Raumsonde etwa 13.000 Kilometer über Jupiters nördliche Wolkenoberflächen.

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Wirbelstürme auf Jupiters Nordpol

Jupiters Nordpol ist in Infrarotlicht abgebildet. Um einen dunklen Bereich sind mehrere dunkle Wirbel angeordnet.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, SwRI, ASI, INAF, JIRAM

Diese Ansicht zeigt die Wirbelstürme am Nordpol von Jupiter. Sie entstand aus den Daten von Junos Instrument Jovian Infrared Auroral Mapper (JIRAM, Jupiter-Polarlicht-Kartierung in Infrarot). Beobachtungen in Infrarot messen die Wärmestrahlung, die von Jupiters Wolkenoberflächen ausgeht. Diese Messungen sind nicht auf die Halbkugel beschränkt, die vom Sonnenlicht beleuchtet werden.

Das Bild zeigt acht zyklonartige Elemente. Sie sind um einen Wirbelsturm angeordnet, der ungefähr 4000 Kilometer groß ist. Er liegt neben dem geografischen Nordpol des Riesenplaneten. Ähnliche Daten zeigen einen Wirbelsturm bei Jupiters Südpol mit fünf zirkumpolaren Zyklonen. Die Wirbelstürme am Südpol sind etwas größer als ihre nördlichen Artgenossen.

Daten von Cassini zeigten, dass Nord- und Südpol des Gasriesen Saturn ein einziges Wirbelsturmsystem besitzen.

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Junos Flug über Jupiter

Videocredit und Lizenz: NASA, Juno, SwRI, MSSS, Gerald Eichstadt; Musik: Moonlight Sonata (Ludwig van Beethoven)

Hier kommt wieder mal Jupiter. Die NASA-Raumsonde Juno führt ihre 53 Tage langen Umläufe auf stark elliptischen Bahnen um den größten Planeten im Sonnensystem fort. Das Video entstand bei Perijovium 11. Es war Junos elfter naher Vorbeiflug an Jupiter, seit sie Mitte 2016 ankam. Das farbverstärkte Zeitraffervideo kombiniert etwa vier Stunden. Es entstand aus 36 Bildern der JunoCam.

Am Anfang geht Jupiter auf. Juno nähert sich vom Norden. Ungefähr 3500 Kilometer über Jupiters Wolkenoberflächen erreicht die Raumsonde die größte Annäherung. Sie fotografiert den großen Planeten bis ins kleinste Detail. Juno überfliegt helle Zonen und dunkle Wolkenbänder, die um den ganzen Planeten reichen. Viele der wirbelnden runden Stürme sind größer als Orkane auf der Erde. Nach dem Perijovium weicht Jupiter zurück in die Ferne und zeigt die ungewöhnlichen Wolken beim Südpol.

Juno zieht so tief über Jupiter, dass ihre Instrumente wegen der hohen Strahlenbelastung vielleicht bald versagen. Doch nur so erhält sie die gewünschten wissenschaftlichen Daten. Daher ist Junos Missionsende derzeit für Mitte 2018 bei Perijovium 14 geplant. Die Raumsonde wird dann auf Tauchgang in Jupiters Atmosphäre gelenkt, wo sie schmilzt.

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Hubble zeigt Jupiter in Infrarot

Jupiter ist hier in seltsamen Farben abgebildet. Die Wolken, die normalerweise beige oder braun gefärbt sind, leuchten hier blau oder rosarot. Der Rote Fleck ist zartrosa, die Pole leuchten magentafarben. Das Bild zeigt Jupiter in Infrarotlicht.

Bildcredit: NASA, ESA, Hubble; Daten: Michael Wong (UC Berkeley) et al.; Bearbeitung und Lizenz: Judy Schmidt

Jupiter sieht im Infrarotlicht etwas anders aus. Das Weltraumteleskop Hubble fotografiert regelmäßig den ganzen jovianischen Riesen. So will man die Bewegungen von Jupiters Wolken besser verstehen. Die Bilder helfen auch der robotischen NASA-Raumsonde Juno. Jupiter wird in viel mehr Farben beobachtet, als Menschen sehen können. Dazu gehören auch ultraviolettes und infrarotes Licht.

Das Bild entstand 2016. Drei Bänder im nahen Infrarot wurden digital zu einem farbcodierten Bild vereint. Jupiter wirkt in Infrarot fremd, weil das Sonnenlicht anders reflektiert wird. Die Helligkeit mancher Wolkenhöhen und Breitengrade wirkt daher unstimmig.

Viele Strukturen auf Jupiter sind vertraut. Dazu gehören die hellen Zonen und dunklen Gürtel um den Planeten nahe am Äquator. Man erkennt auch den großen Roten Fleck links unten und die Sturmsysteme, die wie Perlenketten südlich vom Roten Fleck verlaufen. Die Pole leuchten, weil dort geladene Teilchen in Jupiters Magnetosphäre Dunst in großer Höhe anregen.

Juno vollendete nun 10 von 12 geplanten wissenschaftlichen Runden um Jupiter. Die Sonde zeichnet weiterhin Daten auf. Damit will die Menschheit nicht nur Jupiters Wetter verstehen, sondern auch das, was unter Jupiters dicken Wolken liegt.

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Planeten am Flügel

Über einem Flugzeugflügel leuchten die Planeten Mars und Jupiter sowie der Stern Zubenelgenubi im Sternbild Waage. Unten leuchten die Lichter von Prag. Das Bild entstand in der Morgendämmerung.

Bildcredit und Bildrechte: Dong Han

Seit Kurzem sieht man morgens den hellen Jupiter und den schwächeren Mars ganz leicht. Am 7. Jänner erreichen die beiden Planeten, die man mit bloßem Auge sieht, in der Morgendämmerung eine enge Konjunktion am Horizont. Sie stehen am östlichen Himmel nur einen Viertelgrad voneinander entfernt. Die scheinbare Distanz ist ungefähr ein halber Winkeldurchmesser eines Vollmondes.

Der Schnappschuss entstand am frühen Morgen des 5. Jänner hinter dem Flügel eines Flugzeuges. Die Planeten Jupiter (links) und Mars (Mitte) stehen in einer Reihe mit dem ausgewogenen Stern Zubenelgenubi (rechts). Er ist der Alphastern in der Waage (Libra). Darunter leuchten die Lichter von Prag in Tschechien.

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Tauchgang auf Jupiter

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, SwRI, MSSS, Gerald Eichstadt, Justin Cowart

Diese Simulation zeigt einen Sturz in die obere Atmosphäre von Jupiter. Er ist der größte Gasriese im Sonnensystem. Die faszinierende Animation entstand aus Bilddaten von JunoCam und dem Mikrowellenradiometer, das sich an Bord der Raumsonde Juno befindet. Juno kreist um Jupiter.

Die Reise beginnt etwa 3000 Kilometer über Jupiters südlichen Wolkenoberflächen. Am Display links könnt ihr der Reise folgen. Wenn die Höhe sinkt, steigt die Temperatur, wenn ihr bei Jupiters berühmtem Rotem Fleck tiefer taucht. Der Rote Fleck ist das größte Sturmsystem im Sonnensystem. Junos Daten zeigen, dass er ungefähr 300 Kilometer in die Atmosphäre des Riesenplaneten hinabreicht. Im Vergleich dazu liegt der tiefste Punkt in den Ozeanen der Erde in einer Tiefe von nur etwa 11 Kilometern. Aber keine Panik. Ihr fliegt auch wieder hinaus.

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Juno sieht einen komplexen Sturm auf Jupiter

Mitten im Bild rotiert ein gewaltiger Wirbelsturm. Die Raumsonde Juno fotografierte ihn auf der Oberfläche von Jupiter.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, SwRI, MSSS; Bearbeitung: Gerald Eichstädt und Seán Doran

Manche Stürme auf Jupiter sind ziemlich komplex. Die robotische Raumsonde Juno der NASA umkreist derzeit den größten Planeten im Sonnensystem. Sie fotografierte diesen Wirbelsturm Ende des letzten Monats.

Das Bild ist etwa 30.000 km breit. Damit ist das Sturmsystem etwa so groß wie der Planet Erde. Die Störung rotiert gegen den Uhrzeigersinn. Sie besitzt ein Wolkenmuster mit hell gefärbten Aufwinden. Diese bestehen vermutlich vorwiegend aus Ammoniakeis. Die hellen Wolken reichen am höchsten hinauf. Sie werfen sogar erkennbare Schatten.

Juno umkreist und erforscht Jupiter in den nächsten Jahren. Die Daten, die uns sendet, sollen helfen, den Wasseranteil in Jupiters Atmosphäre besser zu ermitteln. Man will auch herausfinden, ob der Planet unter den faszinierenden Wolken eine feste Oberfläche besitzt.

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Am Freitag lächelte der Mond

Über dem dunklen Horizont schimmert ein violetter Himmel. Links liegt eine sehr schmale Mondsichel, rechts leuchten zwei Planeten. Venus steht knapp über dem Horizont, Jupiter ist weiter oben.

Bildcredit und Bildrechte: Tunç Tezel (TWAN)

Am Freitag lächelte der alte Mond. Morgenmenschen konnten das sehen. Die abnehmende Sichel war von der Sonne beleuchtet. Sie wurde auf dieser klaren, stimmungsvollen Szene bei Bursa in der Türkei auf dem Planeten Erde fotografiert. In den zarten Farben der Dämmerung leuchten die nahen Himmelslichter Jupiter (oben) und Venus am östlichen Horizont.

Heute ist Samstag und Neumond. Anfang nächster Woche folgt die zunehmende Sichel der untergehenden Sonne, wenn sie im Westen untergeht. Dann begleitet das Lächeln des jungen Mondes Saturn und Merkur am frühen Abendhimmel.

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