Bildcredit und Bildrechte: Damian Peach
Nahe beim berühmten Sternhaufen der Plejaden sind zwei ungewöhnliche Flecken unterwegs. Sie wandern jede Nacht nur ein kleines Stück weiter. Es sind Kometen im nahen Sonnensystem, die zufällig in das Sichtfeld der Sterne geraten sind. Sie sind Lichtjahre entfernt.
Links steht Komet C/2017 O1 ASAS-SN. Der Block aus verdampfendem Eis ist viele Kilometer groß und präsentiert eine helle Koma. In dieser Koma leuchtet grünes Kohlenstoffgas. Komet ASAS-SN1 rechts entwickelt unten einen kleinen Schweif. Auch Komet C/2015 ER61 PanSTARRS in der Bildmitte ist ein riesiger Block aus sublimierendem Eis. Sein Schweif ist länger und zeigt nach rechts.
Rechts oben leuchten die Plejaden. Sie sind ein offener Sternhaufen mit hellen blauen Sternen. Diese Sterne beleuchten den Staub in ihrer Nähe. Diese Aufnahme entstand vor ungefähr zwei Wochen. Sie ist sehr detailreich. Der gefaserte interstellare Staub füllt das ganze Bildfeld. Die Plejaden sind mit bloßem Auge sichtbar. Doch um die Kometen zu sehen, braucht man ein Fernglas.






