Apollo 14 auf dem Weg zur Erde

Die Besatzung von Apollo 14 beobachtet in der Mondumlaufbahn einen Erdaufgang. Der Mond ist von vielen Kratern übersät, die von der Erde aus nicht zu sehen sind.

Bildcredit: Apollo 14, NASA, JSC, ASU (Bildüberarbeitung: Andy Saunders)

Im Februar 1971 verließ die Besatzung von Apollo 14 die Mondumlaufbahn. Dabei beobachteten sie in ihrer Kommandokapsel Kittyhawk diesen Aufgang der Erde. Die Erdsichel wurde von der Sonne beleuchtet und ragte knapp über den Mondrand. Vorne liegt die von Kratern zernarbte Landschaft auf der erdabgewandten Seite des Mondes.

Als die Besatzung den Mond umrundete, beobachteten sie, wie die Erde auf- und unterging. Doch in der Fra-MauroBasis, ihrem Landeort auf der Mondoberfläche, hing die Erde reglos am Himmel. Zu den Gesteinsproben, welche die Mission Apollo 14 zur Erde brachte, gehörte auch ein 9 kg schwerer Stein. Er bekam den Spitznamen Big Bertha. Später fand man heraus, dass dieser Stein wahrscheinlich ein Bruchstück eines Meteoriten vom Planeten Erde enthält.

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Panorama des nördlichen Winterhimmels

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Bildcredit und Bildrechte: Tomas Slovinsky

Beschreibung: Welche Sterne leuchten im Winter auf der Nordhalbkugel der Erde? Dieses Bild zeigt einige helle Sterne, die zu Beginn dieses Monats sichtbar waren. Es ist ein horizontales 360-Grad-Kompositpanorama aus 66 senkrechten Einzelbildern, die etwa um 2:30 morgens nacheinander am selben Ort mit derselben Kamera aufgenommen wurden.

Zu den berühmten Sternen, die man im Bild sieht, zählen Kastor und Pollux links im Südosten, Sirius über dem Horizont im Süden, Kapella im Westen knapp über dem Bogen der Milchstraße und rechts im Norden der Polarstern. Zufällig wurde ganz links ein Meteor fotografiert.

Im Vordergrund steht das Museum des Orava-Dorfes in Zuberec in der Slowakei. Dieses Dorf zeigt Landleben in der Region vor Hunderten Jahren. Das Bild hingegen zeigt einen zeitlosen Himmel, der den Dorfbewohnern sicherlich vertraut war – ein Himmel, den alle Bewohner auf der Nordhalbkugel der Welt sahen.

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Apollo 12: Selbstporträt

Ein Astronaut füllt das Bild, man sieht seinen Oberkörper. Vorne ist eine Videokamera, in der linken Hand hält er ein Instrument. Im Visier seines Helmes spiegelt sich der Astronaut, der das Bild fotografierte.

Bildcredit: NASA, Apollo 12, Charles Conrad

Ist das Kunst? Vor 50 Jahren fotografierte der Astronaut Charles „Pete“ Conrad bei der Mission Apollo 12 dieses Meisterwerk. Er dokumentierte, wie sein Kollege Alan Bean im Ozean der Stürme Proben des Mondbodens sammelte.

Das Bild ist schlicht und doch dramatisch. Die unwirtliche Umgebung im Ozean der Stürme auf dem Mond spiegelt sich im Visier von Beans Helm. Es ist eine perfekt arrangierte Reflexion mit Conrad und dem Mondhorizont.

Manche frühen Arbeiten von Fotojournalisten zählen heute als Kunst. Solche Bilder zeigten die Lebensumstände von Menschen auf dem Planeten Erde. Zum Beispiel fotografierte Lewis W. Hine im frühen 20. Jahrhundert die Stadt New York. Berühmt sind auch Margaret Bourke-Whites Fotografien für Magazine. Manche Leute schätzen wohl viele dokumentarische Astronomie- und Weltraumbilder wegen ihrer künstlerischen und ästhetischen Wirkung.

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Apollo 12 und Surveyor 3 in Stereo

Die 3D-Anaglyphe in Rot und Cyan zeigt, wie der Astronaut Pete Conrad an der Raumsonde Surveyor 3 rüttelt. Hinten am Horizont steht die Mondlandefähre Intrepid vor dem schwarzen Weltraum.

Bildcredit: NASA, Apollo 12, Alan Bean – Stereo-Bildrechte: Kevin Frank

Setzt eure rot-blauen Brillen auf und schaut damit diese Stereo-Ansicht von der Oberfläche des Mondes an. Die 3D-Szene zeigt, wie der Astronaut Pete Conrad die Raumsonde Surveyor 3 besuchte. Das war vor 50 Jahren im November 1969 bei der Mission Apollo 12. Am Horizont steht die Mondlandefähre Intrepid.

Das Stereobild entstand aus zwei Einzelbildern (AS12-48-7133, AS12-48-7134) von der Mondoberfläche. Sie zeigen die Szene aus zwei leicht abweichenden Blickwinkeln. Diese entsprechen ungefähr dem Abstand von menschlichen Augen.

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Die riesige Saturn-Rakete

Eine riesige Saturn V hebt von der Startrampe ab. Unten ist ein riesiger Feuerball von den Triebwerken, oben ist der Himmel blau mit Wolkenfetzen.

Bildcredit: NASA

Am 25. Mai 1961 verkündete US-Präsident John F. Kennedy ein Ziel: Bis zum Ende des Jahrzehnts sollten Astronauten auf dem Mond landen. Am 9. November 1967 war diese Saturn-V-Rakete startbereit für den ersten vollständigen Test bei der Mission Apollo 4. Der Raketenpionier Wernher von Braun leitete ihre Entwicklung.

Die drei Stufen der Saturn V sind höher als 36 Stockwerke. Die Rakete besaß an der ersten Stufe eine Gruppe von fünf Triebwerken. Sie wurden mit flüssigem Sauerstoff und Kerosin befeuert. Zusammen lieferten sie etwa 35.100 kN Schub. Die gewaltigen Saturn-V-Raketen schickten insgesamt neun Apollo-Missionen zum Mond und wieder zurück. Dabei fanden sechs Landungen auf der Mondoberfläche statt. Apollo 11 war die erste Landemission. Sie erreichte Kennedys Ziel am 20. Juli 1969.

Merkurtransit am 11. November auf der Erde aus oder im Weltraum.

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Sternenklare Nacht von Vincent van Gogh

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Gemälde von Vincent van Gogh; Digitale Widergabe: MoMA, Google Kunst und Kultur, via Wikipedia

Beschreibung: Das Gemälde Sternennacht ist eine der berühmtesten Darstellungen des Nachthimmels, die je geschaffen wurden. Die Szene wurde 1889 von Vincent van Gogh in Südfrankreich gemalt. Der wirbelnde Stil der Sternennacht erweckt in den Augen vieler den Nachthimmel scheinbar zum Leben.

Obwohl van Gogh auf seinen Gemälden häufig reale Orte darstellte, sind sich Kunsthistorikerinnen nicht einig darüber, welche Sterne und Planeten auf dem Gemälde Sternennacht abgebildet sind. Sternennacht wurde im Stil des Spätimpressionismus gemalt, einer weitverbreiteten Kunstrichtung am Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Das Originalgemälde Sternennacht hängt im Museum of Modern Art (MoMA) in New York City (New York, USA).

Neu: KI lesen APOD

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Mond und Jupiter über den Alpen

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Bildcredit und Bildrechte: Giorgia Hofer (Cortina Astronomical Association)

Beschreibung: Was sind die hellen Lichter da vorne am Himmel? Bei einer Wanderung vor drei Wochen über einen Bergpass in Norditalien war eine Konjunktion zwischen unserem Mond und dem fernen Planeten Jupiter zu sehen, als die beiden nach Sonnenuntergang zusammen auftauchten.

Die malerischen Berge in der Ferne sind die Drei Zinnen (Tre Cime di Lavaredo), eine UNESCO-Welterbestätte und drei der bekanntesten Berggipfel Italiens, der Dolomiten, ja der gesamten Alpen. Vorne links steht die DreizinnenHütte, eine Schutzhütte für müde Wanderer, sie ist mehr als eine Stunde vom nächstgelegenen Parkplatz entfernt. Das helle Himmelsobjekt links oben ist Saturn. Die ganze Szene wurde mit einer einzigen 8-Sekunden-Aufnahme fotografiert.

Jupiter und Saturn bleiben diesen Monat nach Sonnenuntergang am Himmel markant im Westen, während der Mond auf seiner monatlichen Reise um die Erde in etwa vier Tagen wieder in der Nähe von Jupiter vorbeizieht.

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Fotografie von 1901: der Orionnebel

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Bildcredit: George Ritchey, Yerkes Observatory – Digitalisierungsprojekt: W. Cerny, R. Kron, Y. Liang, J. Lin, M. Martinez, E. Medina, B. Moss, B. Ogonor, M. Ransom, J. Sanchez (Univ. von Chicago)

Beschreibung: Ab der Wende zum 20. Jahrhundert wurden Fortschritte in der Fotografie zu einem wichtigen Werkzeug für Astronomen. Verbesserte Fotomaterialien, lange Belichtungszeiten und neue Teleskopkonstruktionen führten zu astronomischen Bildern mit Details, die am Okular eines Teleskops nicht sichtbar waren.

Der Sterne bildende Orionnebel ist für heutige Astrofotografen außerordentlich gut erkennbar. Dieses faszinierende Bild des Nebels wurde 1901 von dem amerikanischen Astronomen und Teleskopbauer George Ritchey fotografiert. Die Original-Fotoplatte aus Glas, die auf grüne und blaue Wellenlängen reagierte, wurde digitalisiert und hell-dunkel-invertiert, um ein Positivbild herzustellen. Ritcheys handschriftliche Notizen lassen auf eine Belichtungszeit von 50 Minuten schließen, die mit der Dämmerung endete, sowie eine Spiegelteleskopöffnung von 24 Zoll, die auf 18 Zoll maskiert wurde, um die Schärfe des aufgenommenen Bildes zu verbessern.

Ritcheys Platten von vor mehr als hundert Jahren archivieren astronomische Daten und dienen immer noch der Erforschung astrophysikalischer Prozesse.

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