Die Balkenspiralgalaxie NGC 1300

Die Balkenspiralgalaxie NGC 1300 liegt ungefähr 70 Millionen Lichtjahre entfernt am Ufer des Sternbildes Eridanus.

Bildcredit: Hubble Heritage Team, ESA, NASA

Beschreibung: Die große schöne Balkenspiralgalaxie NGC 1300 liegt ungefähr 70 Millionen Lichtjahre entfernt am Ufer des Sternbildes Eridanus. Diese Kompositansicht des prächtigen Inseluniversums ist eines der größten Bilder, die das Weltraumteleskop Hubble je von einer ganzen Galaxie aufnahm.

Die Galaxie NGC 1300 umfasst mehr als 100.000 Lichtjahre, und das Hubblebild zeigt eindrucksvolle Details des markanten Zentralbalkens sowie ihrer majestätischen Spiralarme. Wenn man genau hinsieht, erkennt man im Kern dieser klassischen Balkenspirale eine interessante Region mit Spiralstruktur, die einen Durchmesser von etwa 3000 Lichtjahren hat. NGC 1300 enthält – wie viele Spiralgalaxien, auch unsere Milchstraße – vermutlich ein sehr massereiches zentrales Schwarzes Loch.

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Von den Plejaden zur Eridanus-Schleife

Um die Sternhaufen Plejaden und Hyaden sowie im Sternbild Eridanus liegt jede Menge Staub; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Hirofumi Okubo

Beschreibung: Wenn Sie lange genug auf einen interessanten Fleck am Himmel starren, sieht er dann anders aus? Im Fall der Sternhaufen Plejaden und Hyaden sowie der Regionen in ihrer Umgebung lautet die Antwort: ja, ziemlich anders. Langzeitbelichtungen mit Kamera zeigen ein verworrenes Netzwerk aus verwobenem interstellarem Staub und Gas, das zuvor unsichtbar war – nicht nur für das Auge, sondern auch auf kurz belichteten Bildern. Auf diesem weiträumigen, detailreichen Mosaik tritt der Staub eindrucksvoll hervor.

Der vertraute Plejaden-Sternhaufen ist der blaue Fleck im oberen Teil des Bildes. Blau ist die Farbe der massereichsten Sterne der Plejaden, ihr charakteristisches Licht wird vom feinen Staub in der Nähe reflektiert. Links oben befindet sich der Sternhaufen der Hyaden, der den hellen, orangefarbenen Stern Aldebaran im Vordergrund umgibt. Rot leuchtende Emissionsnebel betonen den unteren Teil des Bildes mit dem senkrechten, gekrümmten roten Band, das als Eridanus-Schleife bekannt ist. Die überall vorhandenen Staubwolken erscheinen großteils hellbraun und sind mit nicht dazugehörigen Sternen gesprenkelt.

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Galaxien im Fluss

Siehe Beschreibung. Ein wechselwirkendes Galaxienpaar im Fluss Eridanus; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Star Shadows Remote Observatory, PROMPT, CTIO

Beschreibung: Große Galaxien wachsen, indem sie kleine fressen. Auch unsere Galaxis betreibt diese Art galaktischen Kannibalismus und verschluckt kleine Galaxien, die ihr zu nahe kommen und von ihrer Gravitation eingefangen werden. Diese Praxis kommt im Universum häufig vor. Hier wird sie von einem auffälligen Paar aus miteinander wechselwirkenden Galaxien am Ufer des Flusses Eridanus – ein südliches Sternbild – veranschaulicht.

Die große, verzerrte Spirale NGC 1532 ist mehr als 50 Millionen Lichtjahre entfernt, und ist in einem Gravitationskampf mit der Zwerggalaxie NGC 1531 (rechts neben der Mitte) gefangen. Die kleinere Galaxie wird diesen Kampf schlussendlich verlieren. Die Spiralgalaxie NGC 1532 ist ungefähr 100.000 Lichtjahre groß und von der Kante sichtbar.

Das Paar NGC 1532/1531 ist auf diesem scharfen Bild detailreich abgebildet, vermutlich ähnelt es einem gut untersuchten System mit einer von oben sichtbaren Spirale und ihrer Begleiterin, die als M51 bekannt ist.

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Galaxien im Fluss

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Michel Meunier, Laurent Bernasconi, Janus Team

Beschreibung: Große Galaxien wachsen, indem sie kleine verschlingen. Auch unsere Galaxis übt galaktischen Kannibalismus aus und verschluckt kleine Galaxien, die zu nahe kommen und von der Gravitation der Milchstraße erfasst werden. Diese Praxis ist im Universum alltäglich und wird durch dieses auffällige Paar wechselwirkender Galaxien am Ufer des südlichen Sternbildes Eridanusder Fluss – veranschaulicht.

Die große, verzerrte Spirale NGC 1532 ist mehr als 50 Millionen Lichtjahre entfernt und in einen Gravitationskampf mit der Zwerggalaxie NGC 1531 (rechts neben der Mitte) verwickelt, den die kleinere Galaxie am Ende verliert. Die Spirale NGC 1532 ist von der Seite zu sehen und ungefähr 100.000 Lichtjahre groß. Das Paar NGC 1532/1531 ist auf diesem scharfen Bild sehr detailgetreu dargestellt und ähnelt vermutlich einem gut untersuchten System, das aus einer von oben sichtbaren Spirale und einer kleinen Begleiterin besteht und als M51 bekannt ist.

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Das große Bild

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Credit und Bildrechte: Dennis di Cicco (TWAN) und Sean Walker, Skyandtelescope.com

Beschreibung: Komplexe, leuchtende Nebel, die am Nachthimmel des Planeten Erde stehen, sind ein schöner Anblick auf Detailbildern, die mit Teleskopen und empfindlichen Kameras gemacht werden. Doch sie sind blass und für das bloße Auge unsichtbar. Deshalb ist es schwierig, ihren Ort und ihre Ausdehnung am Himmel einzuschätzen.

Betrachten Sie dieses eindrucksvolle Kompositbild einer großen Region am nördlichen Winterhimmel. Das eindrucksvolle Mosaik mit einer Gesamtbelichtungszeit von 40 Stunden zeigt einen nebelreichen Bereich, der als die Orion-Eridanus-Riesenblase bekannt ist, über einem Haus in der Vorstadt von Boston (USA). Auf dieser weitläufigen, detailreichen Ansicht liegen Nebel, die sonst auf kleineren Ausschnitten abgebildet werden, etwa der große Orionnebel, der Rosettennebel, der Möwennebel, der Kaliforniennebel und die Barnardschleife.

Das vertraute Sternbild des Orion steht über dem Haus im Vordergrund. Der hellste Stern Sirius steht links neben dem Dach, und der leicht erkennbare Sternhaufen der Plejaden ist über dem Baum rechts erkennbar. Eine Version des großen Bildes mit einfachen Sternbildverbindungslinien ist hier verfügbar.

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