Die Chinesische Mauer im Mondlicht

Über den Berggipfeln nördlich von Peking oder Bejing mäandert die Chinesische Mauer durchs Bild. Über den Bergen steigt der Erdschatten auf. An seinem oberen Rand ist der rosarote Venusgürtel. In diesem leuchtet der Mond.

Bildcredit und Bildrechte: Francis Audet

Letzten Freitag ging bei Sonnenuntergang der fast volle Mond auf. Das Bild zeigt ihn über einer Berglandschaft nördlich der chinesischen Stadt Peking. Der Mond stand auch nahe dem Apogäum. Das ist der Punkt seiner elliptischen Bahn, der am weitesten von der Erde entfernt ist. Er war es der kleinste und blasseste Vollmond des Jahres.

Der Jiankou-Abschnitt der Chinesischen Mauer mäandert durch die Szene. Die antike Chinesische Mauer ist Gegenstand eines Irrglaubens, der älter ist als das Raumfahrtzeitalter. Er besagt, sie wäre auf der Mondoberfläche mit bloßem Auge zu sehen. Doch es ist sogar im niedrigen Erdorbit schwierig, das lang gezogene Artefakt menschlicher Zivilisation zu erkennen.

Der Mond ist am weitesten von unserem schönen Planeten entfernt. Er leuchtet hell in der Abenddämmerung und posiert in einem zartrosa Band. Es ist als Gegendämmerung oder Venusgürtel bekannt.

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Liebe und Krieg im Mondlicht

Hinter den Zweigen von Bäumen leuchtet der Sichelmond rechts neben den Planeten Venus und Mars. Die dunkle Seite des Mondes wird von der Erde beleuchtet.

Bildcredit und Bildrechte: Kevin Bourque

Die Venus ist nach der römischen Göttin der Liebe benannt. Der Namensvetter des Mars ist der Kriegsgott. Beide traten auf dieser hübschen Himmelslandschaft im Mondlicht auf. Fotografiert wurden sie am 20. Februar in Charleston im US-Bundesstaat South Carolina. Die Langzeitaufnahme wurde drei Sekunden belichtet. Sie entstand in der Dämmerung mit einer Digitalkamera und zeigt auch das Erdlicht, das die sonst dunkle Oberfläche des jungen Sichelmondes beleuchtet.

Inzwischen entfernte sich der Mond von der lang erwarteten Dreifachkonjunktion. Die Venus leuchtet noch als Abendstern im Westen. Sie ist nach Sonne und Mond das dritthellste Objekt am Himmel der Erde. Der viel blassere Mars hatte sich der Venus auf fast einen Monddurchmesser genähert. Am nächsten Abend kam er ihr sogar noch näher. Seither entfernt sich der Mars langsam von der gleißenden Venus. Man sieht ihn aber ebenfalls noch in der Dämmerung im Westen.

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Konjunktion am Abendhimmel

Am Abendhimmel in der Blauen Stunde leuchten der Sichelmond und die helle Venus über den Silhouetten von kahlen Bäumen. Unten spiegelt sich die Szenerie auf einem ruhigen Gewässer.

Bildcredit und Bildrechte: Tunç Tezel (TWAN)

Vor acht Jahren war diese hübsche Begegnung des jungen Sichelmondes und der gleißenden Venus am Abendhimmel zu sehen. Die enge Konjunktion am westlichen Horizont und ihre winterliche Reflexion wurden am 19. Februar 2007 in Bolu in der Türkei fotografiert.

Das Bild ist vor 8 Erdenjahren entstanden. Inzwischen umrundete Venus die Sonne fast genau 13 Mal. Daher stehen Sonne und Venus am irdischen Himmel fast wieder an derselben Stelle.

Weil auch der Mond etwa alle 8 Jahre seine Phasen für eine bestimmte Zeit im Jahr wiederholt, leuchtet heute Abend eine sehr ähnliche Konjunktion aus Sichelmond und Venus am Himmel. Doch am 20. Februar 2015 kommt auch noch der Planet Mars zur Konjunktion. Der viel blassere Mars kommt der Venus am Abend des 21. Februar sogar noch näher.

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Venus und Merkur bei Sonnenuntergang

Durch eine Öffnung der Ruine der Burg Szarvaskő in Ungarn sieht man die Planeten Merkur und Venus im Abendrot. Die Konjunktion fand in der Dämmerung statt.

Bildcredit und Bildrechte: Tamas Ladanyi (TWAN)

Die Planeten Venus und Merkur sind am Himmel niemals weit von der Sonne entfernt, weil ihre Bahnen innerhalb der Erdbahn verlaufen. Diese Woche habt ihr vielleicht kurz nach Sonnenuntergang beide nahe beisammen am westlichen Horizont gesehen. Es war eine enge Konjunktion heller Himmelslichter in der Dämmerung.

Diese Himmelsansicht entstand am 13. Jänner am frühen Abend. Das Paar ist von der Ruine der Burg Szarvaskő im Nordwesten von Ungarn gerahmt. Über der Silhouette des markanten vulkanischen Hügels am Horizont ist die viel hellere Venus nur etwa zwei Vollmonbreiten vom Merkur entfernt.

Am Freitag sehen Frühaufsteher auf der Erde mit etwas Glück wieder eine enge Konjunktion. Dann begegnet Saturn in der Dämmerung im Südosten dem alten Sichelmond.

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Der Windmühlenmond

Auf einem Hang steht eine alte Windmühle in der Dämmerung, der Himmel dahinter ist dunkel und graublau. Hinten links geht der Vollmond auf.

Bildcredit und Bildrechte: Babak Tafreshi (TWAN)

Auf der Kanarischen Insel Fuerteventura ging bei Sonnenuntergang ein heller Vollmond auf. Es war der erste Vollmond im neuen Jahre. Er erreichte seine volle Phase in der Nacht vom 4. auf den 5. Jänner, und er war der erste nach der Dezember-Sonnenwende. In Nordamerika ist der erste Vollmond im Jänner der Wolfsmond.

Doch dieser Vollmond ging in der Dämmerung über einer windgepeitschten Insel mit traditionellen Windmühlen auf. Er verdient einen anderen Namen. Die Nahaufnahme wurde weit von der Windmühle im Vordergrund entfernt fotografiert. Sie zeigt einen faszinierenden scheinbaren Größenvergleich zwischen Windmühle und Vollmond.

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Finsternis bei Monduntergang

Aus einem Wolkenmeer ragen rötliche Gipfel, darüber ist ein dunkelvioletter Himmel. Mitten im Bild leuchtet der rötliche Vollmond, der etwa halb vom Erdschatten verdunkelt ist. Gerade findet eine Mondfinsternis statt.

Bildcredit und Bildrechte: Yuri Beletsky (Las-Campanas-Observatorium, Carnegie-Institution)

Unter einem Wolkenmeer liegen der Pazifische Ozean und die chilenische Küste. Darüber schimmert der dämmrige Himmel in zarten Farben. Gerade war eine Mondfinsternis im Gange. Der partiell verfinsterte Mond wurde dunkel.

Der runde Rand des Erdschattens läuft durch die Mitte der Mondscheibe. Währenddessen sinkt der Mond am westlichen Horizont tiefer. An diesem Ort auf der Südhalbkugel und einem Großteil des nordamerikanischen Ostens begann die Totalität am 8. Oktober etwa bei Monduntergang und Sonnenaufgang. Dabei war der Mond ganz in den Erdschatten getaucht.

Weiter im Westen konnte man die totale Phase fast eine Stunde lang sehen, weil der dunkle, rötliche Mond noch hoch am Nachthimmel stand.

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Mars, Antares, Mond und Saturn

Am ungarischen Balaton spiegeln sich die Lichter von Mond, Antares, Mars, Saturn und dem Positionslicht eines Segelbootes im Wasser. Am Horizont ist noch ein schwaches Abendrot.

Bildcredit und Bildrechte: Tamas Ladanyi (TWAN)

Mars, Antares, Mond und Saturn sind die hellsten Lichter am heiteren Himmel. Das Bild wurde am 28. September nach Sonnenuntergang fotografiert. Der goldene Glanz der Sonne wird noch über den südwestlichen Horizont gestreut. Die abendliche Versammlung wandernder Planeten und Mond war auf dem ganzen Planeten Erde zu bewundern. Der marsähnliche helle Stern Antares ist der Kern des Skorpions.

Der Fotograf blickte über das ruhige Wasser des Balaton in Ungarn. Dort begleitete sie das Positionslicht eines Segelbootes. Topplaterne, Stern, Planeten und Mond posieren in der Ebene der Ekliptik.

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Jupiter und Venus auf der Erde

Am Horizont steht eine Person. Sie hält die Planeten Venus und Jupiter scheinbar in den Händen. Am dunkelblauen Himmel leuchten Sterne, am Horizont ist das letzte Abendrot.

Bildcredit: Marek Nikodem (PPSAE)

Man sah es auf der ganzen Welt. Die Konjunktion von Venus und Jupiter war 2012 bei Sonnenuntergang unabhängig vom Wohnort fast überall auf der Erde zu sehen. Jeder konnte sie bei klarem Westhorizont beobachten. Das Foto zeigt die Komposition eines kreativen Fotografen. Er entfernte sich 2012 weit von den Stadtlichtern der polnischen Stadt Szubin, um beide Planeten bei der engen Annäherung zu fotografieren.

Die hellen Planeten waren nur drei Grad voneinander entfernt. Seine Tochter machte eine lustige Pose. Hinten leuchtete noch ein zarter roter Sonnenuntergang. Morgen früh (Montag) kommen die beiden Planeten einander sogar noch näher. An manchen Orten sind sie kurz vor Sonnenaufgang nur 0,2 Grad voneinander getrennt.

Beinahe Hyperraum: APOD-Zufallsgenerator

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