Rakete vor der Sonne

Eine Rakete zieht wie ein dunkles Streichholz über die Sonne. Auf der Sonnenoberfläche sind viele dunkle Sonnenflecken und aktive Regionen.

Bildcredit und Bildrechte: Pascal Fouquet

Am Morgen des 24. September kreuzte eine Rakete die helle Scheibe der Sonne. Der Schnappschuss entstand in Orlando in Florida mit Teleskop. Das liegt etwa 50 Meilen nördlich vom Startplatz am Kennedy-Weltraumzentrum. Die Rakete brachte drei neue Missionen ins All, die das Weltraumwetter beobachten.

Alle drei Missionen schickten bereits auf ihrer Reise zu L1 ihre Signale. L1 ist ein Lagrangepunkt von Erde und Sonne. Er liegt etwa 1,5 Millionen Kilometer vom Planeten Erde entfernt Richtung Sonne. Eine Mission ist die Interstellaren Kartierungs- und Beschleunigungssonde (Interstellar Mapping and Acceleration Probe) der NASA. Die zweite ist das Carruthers-Geocorona-Observatorium, und die dritte ist Space Weather Follow-On Lagrange 1 (SWFO-L1) der nationalen Meeres- und Atmosphären-Verwaltung (National Oceanic and Atmospheric Administration, NOAA).

Es passt, dass hinter der vorbeifliegenden Rakete auf der Sonne ein paar wichtige Faktoren für Weltraumwetter posieren. Es sind dunkle Sonnenflecken und aktive Regionen. Rechts über der Spitze der Rakete ist die große Aktive Region AR4225.

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Raketenfinsternis bei Sonnenuntergang

Das Bild wirkt surreal. Im Hintergrund leuchtet die Sonne, davor ist die Abgasschwade einer startenden Rakete.

Bildcredit und Bildrechte: Ben Cooper (Launch Photography)

Diese ungewöhnliche Nahaufnahme zeigt Stoßwellen, die während eines Raketenstarts entstehen und gegen das grelle Licht der untergehenden Sonne sichtbar werden. Das Bild entstand am 17. September unmittelbar nach dem Abheben der dröhnenden Falcon-9-Rakete. Sie brachte den europäischen Navigationssatelliten Galileo L13 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral an der Weltraumküste Floridas in eine mittlere Erdumlaufbahn.

Der Booster der Falcon 9 kehrte etwa 8,5 Minuten später sicher zur Erde zurück. Es war der 22. Start und die 22. Landung dieses wiederverwendbaren Arbeitspferds. Aber wo ist sie gelandet? Auf der schwimmenden Landeplattform Just Read The Instructions.

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Der Crew-7-Nebel

Im Bild leuchtet ein Nebel, der an einen galaktischen Nebel erinnert, es ist aber eine Abgasschwade von einem Raketenstart.

Bildcredit und Bildrechte: Michael Seeley

Das ist nicht der aktuellste Blick des Weltraumteleskops James Webb auf einen fernen galaktischen Nebel. Vielmehr blendete diese beleuchtete Wolke aus Gas und Staub frühmorgens am 26. August Leute an der Weltraumküste.

Der Schnappschuss entstand etwa zwei Minuten nach dem Start einer Falcon-9-Rakete mit der Crew-7-Mission von SpaceX, der siebten kommerziellen Mission zum Austausch der Besatzung auf der Internationalen Raumstation. Es zeigt die treibenden Abgase der abgetrennten ersten und zweiten Stufe, die vor dem noch dunklen Himmel leuchten.

In der Bildmitte im zerklüfteten bläulichen Ring leuchten zwei helle Lichtpunkte. Der untere ist die zweite Raketenstufe, die vier Menschen mit einer Besatzungs-Dragonkapsel ins All bringt. Der helle Punkt darüber ist die erste Stufe der Falcon-9-Startrakete, die sich für die Reise zurück zur Landezone 1 in Cape Canaveral auf dem Planeten Erde neu ausrichtet.

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Falcon und Redstone

Im Vordergrund steht rechts eine Rakete, links hinten zieht der Bogen einer startenden Rakete nach rechts, und in der Mitte verlaufen zwei kurze Leuchtspuren. Auch am oberen Bildrand sind zwei sehr kurze Leuchtspuren zu sehen.

Bildcredit und Bildrechte: Matt Haskell

Ein Foto aus den frühen Morgenstunden des 29. Juli (UTC) zeigt eine Redstone-Rakete mit einer Mercury-Kapsel am Startkomplex 5 von Cape Canaveral. Neben der Redstone zeigt die 8-Minuten-Belichtung auch die bogenförmige Leuchtspur vom Start einer Falcon-Schwrlastrakete. Ihre Nutzlast, ein Kommunikationssatellit mit rekordverdächtigen 9 Tonnen, ist auf dem Weg in den geosynchronen Orbit, der etwa 35.400 Kilometer über dem Planeten Erde verläuft.

Der historische Start einer Redstone-Rakete brachte den Astronauten Alan Shepard im Mai 1961 bei einem suborbitalen Raumflug in eine Höhe von etwa 187 Kilometern. Am oberen Bildrand trennten sich die beiden wiederverwendbaren seitlichen Zusatzraketen der Falcon ab und führten ein kurzes Eintrittsbrennen durch. Bei der Rückkehr landeten sie weit entfernt Seite an Seite in den Landezonen 1 und 2 von Canaveral.

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Lucy fliegt zu acht Asteroiden

Start der Raumsonde Lucy an Bord einer mächtigen Atlas V-Rakete am Cape Canaveral in Florida.

Bildcredit und Bildrechte: John Kraus

Beschreibung: Warum führt diese Mission bis zum Jupiter, besucht ihn dann aber nicht? Lucys Plan ist, anderen Hinweisen über den Ursprung unseres Sonnensystems nachzugehen, als bei Jupiter zu finden wären – wo derzeit Juno ihre Bahnen zieht.

Jupiter ist ein so massereicher Planet, dass seine Gravitation zahlreiche Asteroiden einfängt, welche vor oder hinter ihm um die Sonne kreisen. Diese trojanischen Asteroiden sind im gesamten Sonnensystem entstanden, manche bleiben vielleicht Milliarden Jahre dort gefangen. Wenn man an diesen trojanischen Asteroiden vorbeifliegt und sie untersucht, kann man sie als Fossilien betrachten, die wahrscheinlich einzigartige Hinweise über unser frühes Sonnensystem bereithalten.

Lucy wurde nach einem berühmten fossilen Skelett benannt, das wiederum seinen Namen von einem berühmten Lied erhielt. Die Raumsonde soll zwischen 2025 und 2033 acht Asteroiden besuchen. Letzte Woche wurde Lucys Start an Bord einer mächtigen Atlas-V-Rakete am Cape Canaveral in Florida in den USA wurde mit Reflexion fotografiert.

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Ein Falcon-9-Mond

Raketenstart unter dem zunehmenden Mond: Eine Falcon-9-Rakete von SpaceX bringt den Satelliten SAOCOM 1B in eine polare Umlaufbahn.

Bildcredit und Bildrechte: Katie Darby

Beschreibung: Die Vollmonde, welche die Nacht auf dem Planeten Erde beleuchten, können viele Namen haben. Dieses Jahr war der letzte Vollmond im Sommer auf der Nordhalbkugel am 2. September, und manche kennen ihn als Mais-Vollmond.

Wenige Tage zuvor – am 30. August – ging der fast volle Mond kurz vor Sonnenuntergang auf und leuchtete am wolkigen Himmel über der Luftwaffenbasis Cape Canaveral an der Raumfahrtküste in Florida. Ein zeitlich gut geplanter Schnappschuss zeigt das grelle Licht der brennenden Raketentriebwerke unter der Mondscheibe, als die Unterstufe einer Falcon-9-Rakete erfolgreich zur Landezone 1 von Cape Canaveral zurückkehrte.

Ungefähr 9 Minuten zuvor hatte dieselbe Falcon-9-Rakete von SpaceX den Satelliten SAOCOM 1B in eine polare Umlaufbahn gebracht. Es war der vierte Start dieser wiederverwendbaren Falcon-9-Unterstufe und der erste Start von Cape Canaveral in eine polare Umlaufbahn seit 1969.

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Mars 2020 – ab 1500 Meter

Eine Atlas-V-Rakete startete um 7:50 Uhr EDT vom Raketenstartkomplex 41 der Luftwaffenbasis Cape Canaveral und transportierte den Rover Perseverance der NASA-Mission Mars 2020.

Bildcredit und Bildrechte: John Kraus

Beschreibung: Dieser Schnappschuss vom Donnerstag zeigt die Abgasschwade einer Rakete, die in den blauen Morgenhimmel aufstieg. Das Foto wurde aus einem kleinen Flugzeug 1500 Meter über der Weltraumküste von Florida fotografiert.

Es war der dritte Start einer Mission, die im Juli vom Planeten Erde zum Mars aufbrach. Die Atlas-V-Rakete startete um 7:50 Uhr EDT vom Raketenstartkomplex 41 der Luftwaffenbasis Cape Canaveral und transportierte den Rover Perseverance der NASA-Mission Mars 2020. Perseverance ist etwa so groß wie ein PKW, seine Landung im Krater Jezero auf dem Roten Planeten ist für Februar 2021 geplant. An Bord des ausgeklügelten Rovers befindet sich die Helikopterdrohne Ingenuity.

Mars-Start 2020: Fotos vom Planeten Erde

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Atlas in der Dämmerung

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Michael Seeley

Beschreibung: Diese 251 Sekunden belichtete Einzelaufnahme folgt dem Flug einer Atlas-V-Rakete, die am frühen Morgen des 8. August von der Luftwaffenbasis Cape Canaveral auf dem Planeten Erde startete und nach Osten in die Dämmerung flog.

Der Raketenstart der United Launch Alliance erfolgte um 6:13 Uhr Ortszeit. Die Sonne ging erst um 6:48 Uhr auf und stand noch unter dem östlichen Horizont, doch sie beleuchtete die Abgasfahne der Rakete in der Höhe oben. Das Gewässer der Indian River Lagune in Palm Shores (Florida) reflektiert die sanften Farben und das warme Leuchten des sonst ruhigen Himmels in der Dämmerung. Die mächtige Atlas-Rakete transportierte einen militärischen Kommunikationssatelliten in den Erdorbit.

Dieses Wochenende sind Lichtblitze, die Sie vielleicht vor der Morgendämmerung am klaren Himmel sehen können, Meteore der Perseïden.

Beobachten Sie den Meteorstrom der PerseÏden

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