Komet Lemmon und der gestirnte Himmel

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Bildcredit und Bildrechte: Nick Martin

Beschreibung: Komet Lemmon, der nun hoch über der Ekliptik zieht, verblasste am irdischen Nachthimmel dramatisch, da er nun ins äußere Sonnensystem hinauszieht. Er ist etwa 16 Lichtminuten (2 AE) von der Sonne entfernt, weist jedoch immer noch eine grünliche Koma auf und posiert rechts auf diesem 4 Grad großen Teleskopbild vom letzten Samstag, zusammen mit detailreichen Sternhaufen und Nebeln in der Kassiopeia. Die reichhaltige Hintergrund-Himmelslandschaft ist typisch für dieses protzige nördliche Sternbild, das in den dicht gedrängten Sternfeldern der Milchstraße liegt. Nahe dem Zentrum befindet sich der etwa 5000 Lichtjahre entfernte offene Sternhaufen M52. Der rot leuchtende Nebel NGC 7635 links unter M52 ist etwa 11.000 Lichtjahre entfernt und wegen seines Aussehens auf Nahaufnahmen als Blasennebel bekannt. Doch der verblassende Komet Lemmon ist nicht das einzige Vordergrundobjekt in der Szenerie. Der zarte Streifen rechts ist ein Satellit, der während der Langzeitaufnahme durch das Feld zog. Er leuchtete noch im Sonnenlicht und blitzte auf, bevor er in den Erdschatten eintauchte.

Interplanetare Nachrichten: Fotogelegenheit für Cassini und MESSENGER – lächeln und winken!
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Der Blasennebel

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Bildcredit und Bildrechte: Yves Van den Broek

Beschreibung: Diese interstellare Erscheinung, die von den Winden eines massereichen Sterns geblasen wurde, hat eine überraschend vertraute Form. Sie wurde als NGC 7635 katalogisiert und auch einfach als Blasennebel bekannt. Obwohl sie zart aussieht, liefert die Blase mit einem Durchmesser von 10 Lichtjahren Hinweise auf gewaltige Abläufe, die dort im Gange sind. Rechts über der Blasenmitte befindet sich ein heißer O-Stern, der mehrere hunderttausendmal lichtstärker und ungefähr 45-mal massereicher ist als die Sonne. Ein heftiger Sternenwind und die intensive Strahlung dieses Sterns haben die Struktur aus leuchtendem Gas in das dichtere Material der umgebenden Molekülwolke hineingeblasen. Der eindrucksvolle Blasennebel ist etwa 11.000 Lichtjahre entfernt und befindet sich im prahlerischen Sternbild Kassiopeia. Diese Ansicht der kosmischen Blase wurde aus Schmal- und Breitband-Bilddaten erstellt und zeigt Details in der Emissionsregion in einem natürlich dargestellten Sternfeld.

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NGC 7635: Der Blasennebel

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Bildcredit und Bildrechte: Larry Van Vleet

Beschreibung: Blase kontra Wolke. NGC 7635, der Blasennebel, wird von den Sternwinden des massereichen Zentralsterns BD+602522 aufgeblasen. Nebenan gibt es jedoch eine riesige Molekülwolke, die rechts zu sehen ist. An diesem Ort im Raum trifft die unwiderstehliche Kraft auf interessante Weise auf ein unverrückbares Objekts. Die Wolke kann die Aufweitung des Blasengases enthalten, wird jedoch von der heißen Strahlung des Zentralsterns der Blase vernichtet. Die Strahlung heizt dichte Regionen der Molekülwolke auf und bringt sie zum Leuchten. Der Blasennebel wurde oben in wissenschaftlichen Farben abgebildet, um den Kontrast zu verstärken. Er hat einen Durchmesser von etwa 10 Lichtjahren und ist Teil eines viel größeren Komplexes aus Sternen und Hüllen. Der Blasennebel ist mit einem kleinen Teleskop im Sternbild der Königin von Äthiopien (Kassiopeia) zu sehen.

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Der Blasennebel

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Credit und Bildrechte: Dave Jurasevich (Mount Wilson Observatory)

Beschreibung: Diese interstellare Erscheinung, aufgeblasen vom Wind eines massereichen Sterns, besitzt eine überraschend vertraute Form. Sie ist als NGC 7635 katalogisiert und auch einfach als Blasennebel bekannt. Obwohl sie filigran aussieht, liefert die 10 Lichtjahre große Blase Hinweise, dass gewaltige Prozesse im Gang sind. Rechts über der Mitte der Blase steht ein heißer O-Stern, der mehrere hundert Mal leuchtstärker und annähernd 45 Mal massereicher ist als die Sonne. Heftige Sternwinde und die intensive Strahlung dieses Sterns haben die Struktur aus leuchtendem Gas in das dichtere Material einer ihn umgebenden Molekülwolke hineingesprengt. Der faszinierende Blasennebel liegt an die 11.000 Lichtjahre entfernt im überheblichen Sternbild Kassiopeia. Um dieses scharfe Bild zu erzeugen, wurde eine Falschfarben-Hubble-Farbskala verwendet, die Emissionen von Schwefel, Wasserstoff und Sauerstoff in roten, grünen und blauen Farbtönen zeigt. Die Bilddaten wurden mit einem kleinen Teleskop unter einem klaren, ruhigen Himmel am Mount-Wilson-Observatorium aufgenommen.

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Die Blase und M52

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Credit und Bildrechte: Tony Hallas

Beschreibung: Für das Auge steht der Blasennebel – in dieser kosmischen Komposition oben rechts – in einem hübschen Verhältnis zum offenen Sternhaufen M52. In anderen Größenverhältnissen ist das Paar dennoch unausgewogen. Der Blasennebel (auch NGC 7635 genannt), eingebettet in einen Komplex aus interstellarem Staub und Gas und von den Winden eines einzelnen massereichen O-Sterns aufgeblasen, ist lediglich 10 Lichtjahre groß. Andererseits ist M52 ein reichhaltiger offener Haufen mit etwa tausend Sternen. Der Haufen hat einen Durchmesser von etwa 25 Lichtjahren. Beide sind innerhalb der Grenzen der Kassiopeia zu sehen. Entfernungsschätzungen für den Blasennebel und den mit ihm verbundenen Wolkenkomplex belaufen sich auf 11.000 Lichtjahre, während der Sternhaufen M52 knapp 5000 Lichtjahre entfernt ist.

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