Mars und Orion über dem Monument Valley

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Credit und Bildrechte: Wally Pacholka (Astropics.com)

Beschreibung: Wilkommen bei Die Welt bei Nacht (The World At Night ). Hier kann jeder kann am Nachthimmel, wie er von verschiedenen Orten der Erde aus zu sehen ist, teilhaben. Dieser Blick vom Monument Valley (USA) enthält einen pittoresken Vordergrund berühmter Spitzkuppen. Spitzkuppen entstehen aus hartem vulkanischem Fels, der zurückbleibt, nachdem Wasser das umgebende weiche Gestein wegerodiert hat. Die beiden Spitzkuppen im linken Teil des Bildes sind als die Mittens bekannt, die Kuppe Merrick Butte befindet sich rechts. Der Planet Mars steht auf dieser Himmelslandschaft von gerade erst letzter Woche links, eine leuchtend orange Bake und das hellste Objekt im Bild. Rechts von Mars liegt das Sternbild Orion. Betelgeuse ist der rötliche Stern nahe der Bildmitte, der Gürtel des Orion and der Orion-Nebel stehen weiter rechts. Der helle blaue Stern Rigel erscheint schließlich auf dieser atemberaubenden Aufnahme von The World At Night über Merrick Butte.

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Emissionsnebel IC 1396

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Credit und Bildrechte: Kent Wood

Beschreibung: Der Emissionsnebel IC1396 umfasst Hunderte Lichtjahre und enthält leuchtende kosmische Gas- und dunkle Staubwolken. In dieser Region entstehen nur etwa 3000 Lichtjahre von der Erde entfernt Sterne. Diese detailreiche Ansicht wurde aus Licht gewonnen, das vorwiegend von Wasserstoff abgestrahlt und durch einen Filter aufgenommen wurde, der nur für einen schmalen Spektralbereich durchlässig ist, der charakteristisch für leuchtende Wasserstoffatome in diesem Nebel ist. Unterhalb der faszinierenden dunklen Formen in IC 1396 windet sich links neben der Bildmitte der Elefantenrüsselnebel. IC 1396 befindet sich im hochstehenden fernen Sternbild Kepheus.

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Heute Nacht: Mond und Mars

Mond und Mars teilen sich das Bild. Der Mond ist hinter einer schillernden Wolke. Daher strahlt er nicht so hell wie sonst.

Credit und Bildrechte: John Harms

Der volle Mond und der strahlende, rötliche Mars teilen sich heute Nacht den Himmel. Die Begegnung ist leicht zu sehen, da die beiden von nur 1 Grad oder weniger getrennt sind. Wenn ihr von Nordamerika oder Europa aus beobachtet, bedeckt der Mond den Roten Planeten sogar (er wandert vor ihm vorbei).

Der Mars ist so hell, weil er fast in Opposition steht. Das bedeutet, dass er am Himmel des Planeten Erde gegenüber der Sonne steht. Außerdem ist er nahe seiner größten Annäherung an die Erde. Doch der Mars ist nicht annähernd so hell wie der Mond. Er steht heute Nacht ebenfalls gegenüber der Sonne.

Für diese eindrucksvolle Vorschau auf das Spektakel, das heute Nacht stattfindet, fotografierte der Garten-Astronom John Harms letzten Monat den fast vollen Mond nahe beim Mars. Wolken blendeten einen Teil des alles überstrahlenden Mondlichtes aus, was diese einzelne Aufnahme verbesserte.

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Tyrrhenisches Meer und Sonnwendhimmel

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Credit und Bildrechte: Danilo Pivato

Beschreibung: Heute findet die Sonnenwende um 0608 universelle Zeit statt – zu diesem Zeitpunkt erreicht die Sonne ihre südlichste Deklination am Himmel des Planeten Erde. Wie immer markiert die Dezember-Sonnenwende den Beginn des Winters auf der Nordhalbkugel und des Sommers im Süden. Von nördlichen Breiten aus beobachtet macht die Sonne ihren niedrigsten Bogen am Himmel entlang des südlichen Horizonts. Daher vergeht am Sonnwendtag im Norden die kürzeste Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, und wir haben die wenigsten Stunden Tageslicht. Dieses eindrucksvolle Kompositbild folgt dem Pfad der Sonne während der Dezember-Sonnenwende 2005 an einem herrlich blauen Himmel mit Blick auf die Küste des Tyrrhenischen Meeres von Santa Severa in Richtung Fiumicino in Italien. Das Panorama erstreckt sich über etwa 115 Grad und besteht aus 43 einzelnen, gut geplanten Aufnahmen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

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Von Horizont zu Horizont

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Credit und Bildrechte: Laurent Laveder (PixHeaven.net)

Beschreibung: Schieben Sie das Bild nach links und reisen Sie von Horizont zu Horizont, während Ihr Blick über den Zenit dieses Nachthimmels über Beg-Meil in Frankreich schweift. Dieses unterhaltsame Panorama (Bilderklärung) wurde am 13. Dezember aufgenommen und deckt 210 Grad mit 21 Einzelbildern ab, angefangen beim Strand, wo gerade der helle Stern Sirius im Südosten aufgeht. Sehen Sie nach oben (schwenken Sie nach rechts), um das nebelreiche Sternbild des Orion aufzusuchen, danach stoßen Sie auf den lieblichen Sternhaufen der Plejaden. Weiter auf den Weg, höher am Himmel, steht der berühmte Komet Holmes, der immer noch den nördlichen Nachthimmel mit seiner sich bemerkenswert ausdehnenden Koma schmückt. Schließlich, gerade bevor Sie in den urbanen Glanz der Stadtlichter entlang des nordwestlichen Horzionts eintauchen (ganz rechts), erkennen Sie den Doppelsternhaufen im Perseus und bemerken den kosmischen Streifen eines hellen Geminiden-Meteors.

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Reflexion der 1970er

Die blauen Reflexionsnebel im Bild sind als NGC 1977, NGC 1975 und NGC 1973 katalogisiert. In der Mitte erkennt man mit viel Fantasie einen laufenden Mann.

Credit und Bildrechte: Martin Pugh

Die 1970er werden manchmal ignoriert. Besonders die wunderschöne Gruppe an Reflexionsnebeln im Orion, bestehend aus NGC 1977, NGC 1975 und NGC 1973, wird meist neben dem starken Glanz einer nahen Sternbildungsregion, dem Orionnebel, übersehen. Diese Gruppe befindet sich in Orions Schwert, nördlich vom hellen, komplexen Orionnebel.

Die Reflexionsnebel sind mit Orions gigantischer Molekülwolke verbunden, die etwa 1500 Lichtjahre entfernt ist. Sie sind vom charakteristischen blauen Farbton geprägt, der stammt vom Licht heißer junger Sterne, das vom interstellaren Staub reflektiert wird.

Die scharfe Teleskop-Farbaufnahme stammt aus dem australischen New South Wales. Norden ist unten, der besser bekannte Orionnebel grenzt ans obere Bildende. NGC 1977 bedeckt über der Bildmitte das Feld. Dunklere Regionen aus undurchsichtigem Staub trennen ihn von NGC 1973 links unten und NGC 1975 rechts unten.

Manche auf der Nordhalbkugel behaupten, sie erkennen die Form eines laufenden Mannes in der kosmischen Staubwolke. Doch sie sehen dieses Bild natürlich am Kopf stehend.

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Sterne und Staub durch Baades Fenster

Die dicht gedrängten Sternenfelder im Bild sind von dunklen Staubwolken durchzogen. Das Bild blickt zum Zentrum der Milchstraße.

Credit und Bildrechte: Stephane Guisard

Milliarden Sterne hellen die Region um das Zentrum unserer Galaxis auf. Die überwiegende Mehrheit dieser Sterne sind Milliarden Jahre alt. Was ihr Alter betrifft, wetteifern sie mit unserer Heimatgalaxie. Zusammen mit interstellarem Staub bilden diese alten Sterne diese gelbliche Sternlandschaft.

Der undurchsichtige Staub verdeckt zwar das galaktische Zentrum im sichtbaren Licht, doch rechts im Bild gibt es ein kleines Fenster, wo die Dichte des Staubs geringer ist. Diese Region wird Baades Fenster genannt. Namensgeber ist der deutsche Astronom, der es untersuchte. Man kann durch dieses Fenster weit entfernte Sterne untersuchen und die interne Geometrie der Milchstraße ermitteln. Baades Fenster liegt in Richtung des Sternbildes Schütze (Sagittarius).

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Ungewöhnlicher Reichtum an Siliziumdioxid im Marsboden entdeckt

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Credit: Mars Exploration Rover Mission, Cornell, JPL, NASA

Beschreibung: Sie rollen gerade über den Mars und legen unerwartet etwas hellen Boden frei. Sie bleiben stehen. Sie drehen um. Sie kehren zurück, um den Boden zu untersuchen und finden heraus, dass es sich um fast reines Siliziumdioxid handelt – den Hauptbestandteil von Quarz und Glas. Ein solcher Untergrund wurde noch nie zuvor auf dem Mars gefunden. Wie ist dieser Boden entstanden? Da Sie der robotische Rover Spirit sind, der gegenwärtig über den Mars rollt, schicken Sie zwecks Analyse Bilder und Daten zur Erde. Ihre Wissenschaftler-Freunde vom blauen Wasserplaneten meinen, dass solcher Boden auf der Erde üblicherweise entweder durch vulkanische Dämpfe oder heiße Quellen entsteht. Besonders die zweite Hypothese lässt wieder einmal eine nasse Vergangenheit für einen Teil des Planeten Mars vermuten, in der möglicherweise heißes mit Silizium gesättigtes Wasser den weißen Boden abgelagert hat. Interessanterweise gedeihen auf der Erde lebende Mikroben üblicherweise unter beiden Bedingungen. Dieses Bild ist der freigelegte helle Boden rechts sichtbar.

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