Julia Weratschnig

Julia Weratschnig

Mein Physikstudium habe ich 2009 mit einer Doktorarbeit aus der Beobachtenden Kosmologie abgeschlossen. Danach folgten einige Jahre als „Her Majesty’s Astronomer“ in England (Arbeit am HM Nautical Almanac Office). 2015 kehrte ich nach Österreich zurück, wo ich zuerst als Physik- und Mathematiklehrerin an einer AHS arbeitete, ehe ich meinen Traumjob im Haus der Natur in Salzburg fand: Als Kuratorin für Astronomie/Pädagogik gestalte ich den Bildungsbereich zum Thema Astronomie und Raumfahrt im Museum mit und leite auch die VEGA-Sternwarte Haus der Natur.

Neueste Beiträge:

  • Der Hydra-Galaxienhaufen
    Zwei Sterne – helle Lichter mit Zacken – wirken auf dem kosmischen Schnappschuss wie Wächter. Hinter den Sternen tummeln sich Galaxien des Hydra-Galaxienhaufens. Die Sterne sind nur wenige Hundert Lichtjahre von uns entfernt, die Galaxien dagegen über 100 Millionen Lichtjahre!
  • Planetarischer Nebel mit kosmischen Fullerenen
    Was passiert in diesem ungewöhnlichen Nebel? Das Bild stammt vom Weltraumteleskop James Webb. Es zeigt viele Details im planetarischen Nebel Tc1. Dort entdeckte man 2010 die ersten außerirdischen Buckminsterfullerene! Das ist ein Molekül aus 60 Kohlenstoffatomen (C60) und sieht aus wie ein Fußball.
  • Saturn bei Nacht
    Saturn mit seinen Ringen ist oft der „Promi“, wenn man mit Teleskop beobachtet. Aber dieser beeindruckende Anblick, der die Nachtseite des Gasriesen zeigt, der einen Schatten auf die Ringe wirft, ist von der Erde aus nicht möglich. Wir blicken aus der Richtung der Sonne zum Saturn. Daher sehen wir immer seine Tagseite.

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